Heidi Kastner: „80 Prozent der Tötungsdelikte resultieren aus Trennungen.“ – und wer beleuchtet die Rolle eskalierender dummer Juristen und Justizverbrecher? Dokumentation Blog!

….“Wann besteht die Gefahr, dass auf eine Trennung ein Tötungsdelikt folgt? Kein Fall gleicht dem anderen. Aber Experten haben Erklärungen, was solche Taten begünstigt.„…..

Mir, Martin Deeg, wurde die gesamte Kindheit meiner Tochter, alle hiermit verbundenen Ereignisse, Erlebnisse und jede damit verbundene Lebensfreude gestohlen.

Die Mutter, Kerstin Neubert, die ich vorbehaltlos geliebt habe und der ich vertraut habe, hat mich offenkundig verarscht!

https://martindeeg.wordpress.com/2017/04/18/die-reaktion-der-kindesentfuehrerin-kerstin-neubert-auf-mein-hilfegesuch-an-ihre-kollegen-bei-pickel-partner-einstweilige-verfuegung/

Die Justizverbrecher, die diese Zerstörungen – seit 14 Jahren – schuldhaft zu verantworten haben, sind abgetaucht. Wollen nichts mit den Folgen ihrer Verbrechen und „Fehler“ zu tun haben. Die Schädigungen und die Kindesentziehung gehen tagtäglich weiter….

Dieser Blog ist ein Langzeitdokumentation darüber, wie dummdreiste und widerwärtige Justizjuristen Konflikte erst erzeugen (sog. Gewaltschutzverfügung gegen Väter auf Zuruf anhand Rollenklischees) und hernach konstant eskalieren.

Wer einmal durch eine voreingenommene und sich über Recht und Gesetz wähnende klüngelnde Netzwerk-Provinzjustiz wie die in Würzburg als „Täter“ abgestempelt ist, der wird mit allen Mitteln in diese Rolle gezwängt. Bayerische Justizjuristen räumen keine Fehler ein, eher versuchen sie, unschuldige Menschen mit immenser krimineller Energie, Rechtsbeugungen und Vertuschung zu vernichten – Kriminalisierung, Pathologisierung, Fehlgutachten – alles in diesem Blog anhand Originaldokumenten belegt. Nur keine Fehler einräumen, wie auch der Fall Gustl Mollath aufzeigte.

Was hier tatsächlich notwendig ist, ist längst bekannt und woanders auch gerichtliche Praxis:
https://martindeeg.wordpress.com/2017/06/17/beugestrafe-und-zwangsberatung-bei-umgangsboykott-ablehnung-des-kindes-ist-reaktion-auf-verhalten-der-mutter/

Ein solches Verhalten einer nur um sich selbst kreisenden auf Fassade (Mainpost gerne Erfüllungsgehilfe beim Entwerten von Menschen und beim Vertuschen von Verbrechen im Amt, siehe Blog) bedachten Justiz hat nicht nur im Einzelfall und auf konkrete Personen wie mich eine WIRKUNG – siehe den heute veröffentlichten Artikel der Stuttgarter Zeitung unten – sondern wirkt auch gesamtgesellschaftlich.

Statt Strafverfolgung und Prävention betreibt eine solche Justiz die Delegitimation des Rechtsstaats, ist ein Aufruf zu SELBSTJUSTIZ und Rache, schafft erst die Täter.

Das Signal an Männer und Väter ist klar:
im Fall eines traumatischen Trennungskonfliktes hilft Dir niemand. Im Gegenteil, Du wirst mit feudal-richterlichem Gestus erst richtig sozial ausgegrenzt, siehe Blog und
Rolle Reheußer (Justizverbrecher OLG Bamberg), „verlierst“ Deine Kinder. Die VERBRECHER grinsen und faseln von „Kindeswohl“ – während sie psychischen Kindesmissbrauch betreiben!

Es gibt für Männer und Väter wie mich offenkundig in solchen rechtsfreien Räumen selbst keine Möglichkeit einer objektiven rechtsstaatlichen Klärung: die Justiz besteht einerseits aus willfährigen karrieregeilen Verbrechern, die über Leichen gehen, um Menschen in ihr Weltbild zu pressen oder andererseits aus ideologisch Verwirrten, die bei jedem Konflikt von vornherein feste Rollen zuteilen: Mann ist Täter/Frau kann nur Opfer sein.

Justizverbrecher Thomas Trapp „erklärt“ dieses Weltbild gerne mit Projektor:

Hier nun zuletzt der wiederholte rechtsbeugende Freibrief der Richterin Ursula Fehn-Herrmann für ihren Kumpel und Fehlgutachter Dr. Groß:
https://martindeeg.wordpress.com/2017/06/14/strukturelle-korruption-dummdreiste-rechtsbeugung-und-persoenliche-kumpanei-zwischen-wuerzburger-richtern-und-fehlgutachter-dr-gross-nicht-mehr-zu-leugnen-whistleblower-taten-offenbar-mit-dem-bek/

Rechtsfreie Räume für Justizjuristen, CSU-Klüngler und ihre Erfüllungsgehilfen.

So funktioniert eine über 14 Jahre andauernde Kindesentziehung und Lebenszerstörung durch die Volljuristin Kerstin Neubert im Gerichtsbezirk Würzburg/Bamberg – wie dieser Blog BEWEISRECHTLICH dokumentiert.

Wie lässt sich diese unglaubliche Blödheit der verrotteten Justiz, Trennungen zur Vernichtung von Menschen und zur Aushebelung von verfassungsgemäßen Eltern- und Kindesrechten zu mißbrauchen, mit den Erkenntnissen zur Täterforschung im Jahr 2017 noch in Einklang bringen?

Gar nicht!

Und immer noch finden sich dümmlich grinsende Juristen, die weiter auf diesen Zug aufspringen, Ausgrenzung und Isolation von Vätern als rechtliches „Ziel“ formulieren.

Nachdem die Verbrecherin Gabriele Hitzlberger, die den kompletten Kontaktabbruch zu meinem Kind seit Juni 2012 als sog. Anwältin der Mutter Neubert schuldhaft zu verantworten hat, abgetaucht ist, übernahm zunächst ihr feister „Kanzleikollege“ Peter Auffermann den Stab. Alles detailliert und redundant beweisrechtlich im Blog.

Und vor kurzem nun diese Figur: Jens Bücking. Kognitiv komplett verabschiedet:

https://martindeeg.wordpress.com/2017/06/10/justiz-autist-dr-jens-buecking-uebliche-eskalationsstrategien-mordmotiv-kindesentfuehrung/

Nun zum Artikel von heute, der die Täter und Juristen sicher nicht zur Selbstreflexion führen wird – der jedoch die Diskrepanz zwischen dem Stand der Täterforschung und der
Prävention bei Straftaten und der asozialen anachronistischen Praxis bei deutschen Provinzgerichten nochmal prägnant ins Schlaglicht rückt.

Die ausgrenzende Dummheit und Hybris, die die Justiztäter in Würzburg/Bamberg zur Kernkompetenz erhoben haben, tut mir auch als ehemaliger Polizeibeamter weh.

Wie dumm und rechtsstaatsfern darf eine Justiz sein?

„Psychiater untersuchen Verbrechen – Was macht Menschen zu Tätern?

Warum radikalisieren sich manche Jugendliche und andere nicht? Wann besteht die Gefahr, dass auf eine Trennung ein Tötungsdelikt folgt? Kein Fall gleicht dem anderen. Aber Experten haben Erklärungen, was solche Taten begünstigt.

….Kastner fand durch ihre Befragungen jedoch eine der möglichen Antworten auf die Frage: „80 Prozent der Tötungsdelikte resultieren aus Trennungen.“ Trennungen, so konstatiert sie, „sind Belastungssituationen“. Ein wissenschaftliches Rating für Faktoren, die das Leben aus der Bahn werfen, aus dem Jahr 1967 deutet schon in diese Richtung. Dort werden einschneidenden Erlebnissen Punkte gegeben. 100 Punkte pro Jahr, so sagt die Versuchsanordnung, hält der Durchschnittsmensch aus, ohne krank zu werden. Der Tod des Ehepartners wird dabei mit 67, die Trennung mit 63 Punkten veranschlagt. Sie sind die mit den meisten Punkten belegten Lebensereignisse. Der Verlust des Arbeitsplatzes und eine Inhaftierung schlagen mit 40, Weihnachten mit zwölf Punkten zu Buche. Kastner ist allerdings überzeugt, dass die selbst gewählte Trennung dem schicksalhaften Tod des Partners in seiner krankmachenden Bedeutung mittlerweile den Rang abgelaufen hat. Denn diese Erfahrung geht einher mit enttäuschten Erwartungen und dem Gefühl, „dass ein Teil der eigenen Biografie für entbehrlich definiert wird“.….“

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.psychiater-untersuchen-verbrechen-was-macht-menschen-zu-taetern.774c3b50-c591-4933-a69f-2a813c9905fc.html

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7 Gedanken zu „Heidi Kastner: „80 Prozent der Tötungsdelikte resultieren aus Trennungen.“ – und wer beleuchtet die Rolle eskalierender dummer Juristen und Justizverbrecher? Dokumentation Blog!

  1. Ein Artikel mit Lücken: der „Verlust“ von Kindern wird ebensowenig erwähnt wie die Ausgrenzung und Kriminalisierung durch asoziale Justiz und Strafverfolgung, die traumatische Verlust- und Trennungsängste nicht nur potenziert sondern auch noch dem Opfer die „Täterrolle“ zuweist, während die tatsächliche TÄTERIN – wie in meinem Fall hier dokumentiert – als „Opfer“ hofiert und gepudert wird!

    Nach 14 Jahren brauchen die Täter mit einem „impulsiven“ Suizid meinerseits allerdings nicht mehr zu rechnen. Hier geht es um mehr!

    „Warum die Suizidrate bei Männern höher ist

    ….Etwa ein Prozent aller Sterbefälle geht auf Suizide zurück, im Jahr 2012 waren es nach Daten des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung 9900 Menschen. 2600 von ihnen waren Frauen, 7300 Männer – fast dreimal so viele.

    Dieses Gefälle in der Suizidrate erscheint paradox: Schließlich wird bei Frauen etwa dreimal so häufig eine Depression diagnostiziert wie bei Männern, eine psychische Erkrankung, die sehr häufig versuchtem und vollendetem Suizid zugrunde liegt. Doch Forscher wissen inzwischen: Es ist ein komplexes Ursachengeflecht, das zu den hohen Suizidzahlen der Männer führt.

    Das Glück hängt an den Frauen

    Ihre Suizide sind impulsiver als die der Frauen, ihr Entschluss zu sterben ist stärker und endgültiger, ihre Methoden sind gewalttätiger. Und, auch das eine überraschende Erkenntnis: Ihr Glück hängt an den Frauen, weit mehr als das Glück der Frauen an den Männern hängt. Wenn sich die Partnerin eines schon belasteten Mannes trennt, scheiden lässt oder stirbt, steht der so Verlassene oft vor dem sozialen und emotionalen Nichts.“….

    https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article140153773/Warum-die-Suizidrate-bei-Maennern-hoeher-ist.html

  2. Auf beckblog komnentiert:
    https://community.beck.de/2017/02/27/bghwechselmodell-auch-gegen-den-willen-eines-elternteils-moeglich#comment-76641

    Den Juristen ist bisher weder eine tragfähige Definition noch Beurteilung des „Kindeswohls“ gelungen. Ein paar Leitsätze, persönliche Vorlieben und der enge Spielraum, den die Instanzenhierarchie dem Einzelrichter dafür lässt, sind die Grundlage der gerichtlichen Feststellung. Beschlüsse schwelgen in phrasenhaften Zitaten, schlechtem Deutsch, Tatsachenarmut und der beherrschenden Überzeugung einer Erhabenheit der Richterschaft. Natürlich gibt es Ausnahmen davon und unbeirrbar, vernünftige Richter. Eine zarte Hoffnung auf Veränderung des Üblichen. Man kann die tausendfachen, tatsächlichen Erfahrungen Betroffener und die mehr und mehr zu Tage tretenden gesellschaftlichen Folgen der juristischen Fehlleistungen zwar immer weiter leugnen, aber die Realität bleibt real und wird Konsequenzen fordern. Ein Familienrecht, dass Schwierigkeiten in Beziehungen zu unversöhnlichem Streit und Kampf um die Existenz und soziale Teilhabe befördert, hat keine Daseinsberechtigung. Wie ein Gebührenautomat ohne Leistungsangebot.

    Im Kimiss-Projekt wird das als „schwerwiegende Probleme in den Bereichen zwischen Jugendwohlfahrt und familiengerichtlicher Praxis“ umrissen und weiter untersucht. http://www.kimiss.uni-tuebingen.de/index.html

    • Das Problem ist, dass diese Täter – für mich sind das Täter übelster Sorte – offenkundig keinerlei Reue oder Selbstkontrolle kennen.

      Das setzt sich auf allen Ebenen fort: Kontrollmechanismen versagen komplett. Auch das Bundesverfassungsgericht – Kirchhof, Eichberger, Britz – konterkariert die Vorgaben des EGMR:

      https://martindeeg.wordpress.com/2015/05/21/1-bvr-332614-kindesentfremdung-belohnen-menschenrechte-aushebeln-die-irren-des-bverfg-kirchhof-eichberger-britz/

      Das selbe Bundesverfassungsgericht hat 2003 den verfassungswidrigen § 1626a BGB als unbedenklich bestätigt, erst 2009 musste der EGMR hier die Diskriminierung der nichtverheirateten Väter und deren Kinder in Deutschland stoppen.

      Wie voraussehbar und erwartbar diese Täter agieren und diese asoziale Unredlichkeit dieser sog. Richter selbst für jemanden wie mich ist, kann man auch daran sehen, dass der Beitrag zu dem Urteil vom Mai 2015 stammt, das Urteil der Bamberger Verbrecher vom Februar 2016.

      Das Geschwurbel im Fall Bernd Kuppinger, mit dem sie Urteil des EGMR pervertieren, wird dann süffisant grinsend von Justizverbrechern wie Pankraz Reheußer – sog. Beschluss vom Februar 2016 – aufgegriffen und zitiert und man glaubt sich aus dem Schneider, weil man sich hinter dem vorgeblichen „Willen“ eines minderjährigen Kindes glaubt verkriechen zu können, Seite 9:
      https://martindeeg.files.wordpress.com/2016/02/scan1-24-2-2016.pdf

      Rechtswidriger „Umgangsauschluss“, 15.02.2016, OLG Bamberg, 7 UF 210/15 zugunsten Würzburger Rechtsanwältin Kerstin Neubert

      Eine Idee, die bereits dadurch entlarvt ist, dass sie bei – ungleich geringeren – Belangen wie der Schulpflicht niemals ernsthaft erworgen würde. Wenn ein Kind äußert, nicht in die Schule zu wollen, wird die Schulpflicht mit Polizei und gegen die Eltern erzwungen. Wenn ein Kind sagt, ich will nicht zum Vater und die Mutter beifallheischend lächelnd nickt, braves Kind, kommt ein Justiztäter daher und setzt Grundrechte des Kindes und Elternrechte außer Kraft…!?

      Wie gesagt, die haben nicht mehr alle Tassen im Schrank und ich kann mich tagtäglich nur noch wundern, wie sich ein solcher struktureller Missbrauch so etablieren konnte.

  3. „Den letzten Tatort vor der Sommerpause mit den Kommissaren Borowski und Brandt sollte man unbedingt sehen. Allein schon wegen des Auftritts von Mišel Matičević.“…..

    http://www.sueddeutsche.de/medien/tatort-kiel-ein-mann-im-kampf-mit-sich-mit-allen-anderen-1.3547373

    Stimmt. Eine Gewaltstudie.

    Und auch hier geht es vor allem um die Kinder.
    Die Art und Weise, wie Borowski die neurotisch-hysterische Entfremdungs-Mutter auflaufen lässt, die dem Vater hier auch den Kontakt zu seiner Tochter aus früherer Beziehung „verbieten“ will, ist großes Kino.

    Und wie die doofe Kommissarin Brandt den Täter wie üblich dämonisieren will, während der lebenserfahrene Borowski Verständnis für die seelischen Nöte und Sympathie für den Mann hat, erinnert mich sehr an reale Polizistinnen……!

    • „Borowski: Sie meinen, ein Mensch, der die einen tötet und andere rettet, das ist bei Ihnen so nicht vorgesehen?

      Brandt: Nein, ist es nicht.“….

      ….“Der Täter in diesem Tatort ist im Grunde ein feiner Kerl,- er rettet Borowski sogar vor dem sicheren Erstickungstod. Und doch er ist seelisch so verletzt, dass er im Affekt zum Totschläger wird. Das hätte nicht sein müssen, wenn ihm sein Umfeld irgendwann signalisiert hätte, dass er trotz all seiner Schwächen ein wertvoller Mensch ist.“

      http://www.sueddeutsche.de/medien/tatort-aus-kiel-hauen-sie-ab-1.3547455

  4. „HEIDELBERG: POLIZIST TÖTET BRUDER MIT DIENSTWAFFE

    20. Juni 2017
    Hintergrund der tödlichen Schießerei auf dem Campingplatz gestern Nachmittag in Heidelberg-Schlierbach ist offenbar eine Familientragödie. Wie die Polizei mitteilt, hat ein 44-Jähriger Mannheimer Polizist seinen 50 Jahre alten Bruder mit seiner Dienstwaffe erschossen. Die beiden sind mit einem Auto vor eine Schranke des Campingplatzes gefahren und ausgestiegen. Unmittelbar danach fielen den Angaben nach die Schüsse. Beide Männer starben noch am Tatort. Als Motiv kommen den Angaben nach innerfamiliäre Streitigkeiten in Betracht. (asc)“

    https://www.rnf.de/heidelberg-polizist-toetet-bruder-mit-dienstwaffe-143360/

  5. Die Missstände, die dieser Artikel aufwirft, wer kümmert sich darum?

    Wer hat denn bisher auf „Verhältnismäßigkeit“ geachtet, wenn man diese nun plötzlich „wahren“ will?

    Wie die jeweilige Justiz gegen Menschen vorgeht, unterliegt unwidersprochen „politischer Motivation“….jeder weiß das. Bayern ein CSU-Sumpf, der sich längst eigenes Recht schafft, politisch und in der Praxis. Obwohl die „juristischen Rahmenbedingungen seit Jahrzehnten festgeschrieben“ – und Nedopil weiß wovon er redet:

    „Mehr Gelassenheit im Umgang mit der Psychiatrie, mehr Vertrauen in die Fachleute, die mit psychisch kranken Straftätern umgehen, und weniger Bürokratie wünschen sich Jack Kreutz, Fachbereichsarzt und Forensik-Chef an der LVR-Klinik Bedburg-Hau, sein zuständiger Fachbereichsleiter Maßregelvollzug vom LVR in Köln, Klaus Lüder, und nicht zuletzt Prof. Dr. Norbert Nedopil, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Forensische Psychiatrie der Ludwig Maximilans Universität München. Das sagten sie am Rande der Tagung „Sex & Drugs & Rock ’n‘ Roll“ in der LVR-Klinik Bedburg-Hau, die gestern im Gesellschaftshaus eröffnet wurde und bis Donnerstag zum Thema „Wind of change – wird der Maßregelvollzug reformiert oder deformiert?“ tagt.

    Weder noch – antworteten die Referenten gestern auf die Tagungsfrage: „Der Maßregelvollzug entwickelt sich weiter“, sagt Nedopil. Lediglich die juristischen Rahmenbedingungen seien – obwohl bereits seit Jahrzehnten grundsätzlich festgeschrieben – nochmals eindeutig herausgestellt worden. Demnach sollen die Kliniken bemüht sein, die Verhältnismäßigkeit von Strafe und Aufenthalt in der psychiatrischen Klinik zu wahren, sagt Mathias Koller, Richter am Landgericht Göttingen und wie Nedopil Referent der Tagung.

    Beide sind sich einig: Es gebe lediglich das meist politisch motivierte Pendel, wie man diese Verhältnismäßigkeit interpretiert. Dem Pendel-Ausschlag in die Richtung des freieren Umgangs folge in der Regel einer in die restriktive Richtung, erklärt Nedopil. Und belegt das mit Zahlen: Bis 1996 war die Verweildauer eines psychisch kranken oder abhängigen Straftäters im Maßregelvollzug durchschnittlich vier bis sechs Jahre. Danach, vor allem in Folge der schwerer Straftaten nach der Flucht des Sennewitz-Mörders aus der LVR-Klinik Düren Ende der 1990er Jahre, schlug das Pendel in die entgegengesetzte Richtung. „Bis 2010 hatten wir eine Verweildauer von durchschnittlich acht bis zehn Jahren“, erklärt er. Jetzt folgt nach der Freilassung von Gustl Mollath wieder ein Umdenken. Es werden sechs Jahre Verweildauer angedacht.

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kleve/tagung-fragt-wann-taeter-entlassen-aid-1.6808659

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