Amokfahrt von Graz: Kontaktverbot im Familienrecht fordert wieder Todesopfer!

Seit Jahren versuche ich aufgrund eigener Erfahrungen mit den Folgen von „Kontaktverbot/Gewaltschutzgesetz“ darauf aufmerksam zu machen, dass dieser behördliche Schwachsinn immer wieder AUSLÖSER für affektive Morde und Gewaltdelikte ist.

In diesem Blog sind zahlreiche Beispielfälle aufgeführt.

Nun wurde eben bekannt, dass auch der „Amokfahrer“ von Graz „behördlich von seinem Zuhause“ verwiesen wurde.

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„BLUTTAT IN GRAZER INNENSTADT
Amoklenker ist zweifacher Vater und stand vor der Scheidung“

20.08 Uhr: Der 26-jährige Amokfahrer dürfte aufgrund seiner familiären Situation psychische Probleme gehabt haben. Er war als gewalttätig amtsbekannt und wurde am 28. Mai von seinem Zuhause behördlich weggewiesen. Was seine Tat just am heutigen Tag ausgelöst hat, ist noch völlig unklar. „…

http://www.kleinezeitung.at/s/steiermark/graz/4759030/BLUTTAT-IN-GRAZER-INNENSTADT_Amoklenker-ist-zweifacher-Vater-und

„Völlig unklar“…? Die Wirkung eines Kontaktverbotes/Platzverweises/zivilrechtlicher Verfügung vor solchen Taten ist immer die gleiche: Traumatische und massive Verlustängste insbesondere was Kinder betrifft.

Die Politik ebenso wie die Strafverfolgungsbehörden verantwortungslos und völlig unfähig, sich mit diesen Folgen auch nur objektiv auseinanderzusetzen!

Täter werden so geschaffen!

Dieses Schreiben erhielt ich vor kurzem vom Bundesministerium der Justiz, nachdem ich darauf aufmerksam gemacht habe, dass MORDE die FOLGE soLchen Vorgehens sind:

23.04.2015: Antwort des Bundesministeriums der Justiz zu Missbrauch des Gewaltschutzgesetzes

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Kindesentfremdung ist ein Trauma! Klage auf Schmerzensgeld: rechtswidriger Kindesentzug 32 Monate – lt. LG Würzburg weiter „folgenlos“….

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Das Landgericht Würzburg schafft sich weiter seine eigene Realität und seinen eigenen rechtsfreien Raum.

Diese Zivilklage wegen anhaltender Rechtsverweigerung, Umgangsboykott und Missachtung eines vollstreckbaren Beschlusses auf wöchentliche „Treffen“ mit meinem Kind hatte ich im Januar 2015 eingereicht. Mein Kind habe ich seit Mai 2012 nicht mehr gesehen:

https://martindeeg.wordpress.com/2015/01/03/klage-gegen-familiengericht-wurzburg-wegen-31-monaten-kindesentzug-trotz-vollstreckbarem-beschluss-auf-umgang/

Das Landgericht Würzburg bewertet diese Klage gegen das Familiengericht Würzburg wie folgt:

LG Würzburg: kein Schadensersatz für 32 Monate Kindesentzug, da „kein Schaden“, Az. 62 O 39/15

„Schmerzensgeld als billige Entschädigung in Geld kann nach § 253 Abs. 2 BGB nur gefordert werden, wenn wegen einer Verletzung des Körpers, der Gesundheit, der Freiheit oder der sexuellen Selbstbestimmung Schadensersatz zu leisten ist.

Die Antragsschrift enthält unter Zugrundelegung der vorgenannten rechtlichen Voraussetzungen keine Darstellung eines Sachverhalts, welcher einen Schadensersatz in Geld gerichteten Anspruch rechtfertigen könnte, insbesondere wird vom Antragsteller kein ihm entstandener materieller Schaden vorgetragen. Schmerzensgeld kann das Gericht nach § 253 Abs. 2 BGB nur wegen der oben genannten Rechtsgutsverletzungen, die
beim Antragsteller nicht tangiert sind, aussprechen.

Auch der beantragten Verweisung an das Landgericht München kann die Kammer nicht entsprechen. Die vom Antragsteller allgemein behauptete „Besorgnis der Befangenheit der Justizbehörden Würzburg“ rechtfertigt keine Verweisung. Andere Gründe für eine Verweisung sind nicht dargetan.“…

LG Würzburg: kein Schadensersatz für 32 Monate Kindesentzug, da „kein Schaden“, Az. 62 O 39/15

Die Süddeutsche Zeitung berichtet vor Jahren bezugnehmend auf die Studie der Univ. Freiburg, auf die ich weiter unten beweisrechtlich Bezug nehme von einer „immerzu blutenden Wunde“….:
http://www.sueddeutsche.de/wissen/auf-kindes-entzug-eine-immerzu-blutende-wunde-1.888922

Diese Beschwerde/Erwiderung ging heute an das Landgericht Würzburg, hiermit beweisrechtlich veröffentlicht:

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Landgericht Würzburg
Ottostraße 5
97070 Würzburg 14. Februar 2015

Az. 62 O 39/15 Öff

Deeg, Martin . /. Freistaat Bayern
wegen Schmerzensgeld und Schadensersatz

Gegen den Beschluss vom 03.02.2015 wird fristgerecht Beschwerde vorgelegt.

Der Beschluss und dieses Schreiben werden beweisrechtlich veröffentlicht unter „martindeeg.wordpress.com“

Das Gericht führt aus:

…“Schmerzensgeld als billige Entschädigung in Geld kann nach § 253 Abs. 2 BGB nur gefordert werden, wenn wegen einer Verletzung des Körpers, der Gesundheit, der Freiheit oder der sexuellen Selbstbestimmung Schadensersatz zu leisten ist.

Die Antragsschrift enthält unter Zugrundelegung der vorgenannten rechtlichen Voraussetzungen keine Darstellung eines Sachverhalts, welcher einen Schadensersatz in Geld gerichteten Anspruch rechtfertigen könnte, insbesondere wird vom Antragsteller kein ihm entstandener materieller Schaden vorgetragen. Schmerzensgeld kann das Gericht nach § 253 Abs. 2 BGB nur wegen der oben genannten Rechtsgutsverletzungen, die beim Antragsteller nicht tangiert sind, aussprechen.“

Diese Aussage kann nur einem kompletten Realitätsverlust entspringen. Die Justiz Würzburg ist seit insgesamt Dezember 2003 schuldhaft verantwortlich für massive gesundheitliche und psychische Schädigung (siehe folgenden Beweis- und Zeugenvortrag) meiner Person, resultierend aus Rechtsverweigerungen, Rechtsbrüchen und geschlechtsspezifischer Diskriminierung.

Desweiteren ist die von mir bereits im Dezember 2003 um Hilfe ersuchte Justiz Würzburg mittelbar schuldhaft verantwortlich für die Belastungen, die dadurch entstehen, dass ich als Vater eines ebenfalls geschädigten Kindes auflaufen gelassen werde und von der Justiz gezwungen werde, mit den auch hieraus resultierenden Schädigungen und Beeinträchtigungen umzugehen.

Es geht hierbei nun konkret insbesondere auch um den Umgangsboykott seit Juni 2012 in Verletzung und Missachtung des vollstreckbaren gerichtlichen Beschlusses vom 09.04.2010, wie vorgelegt.

Richtig ist folgendes:

1.
Das Familiengericht Würzburg wurde mit Schreiben vom 27.12.2003 um Hilfe ersucht, nachdem ich als Vater am 22.12.2003 eine durch das Zivilgericht Würzburg (15 C 3591/03) ausgestellte sog. Gewaltschutzverfügung zugestellt bekam.

Diese Gewaltschutzverfügung wurde durch Rechtsanwältin Kerstin Neubert, die sich offenkundig trotz des zu diesem Zeitpunkt drei Monate alten gemeinsamen Wunschkindes zu einer konflikthaften und einseitigen, zuvor mit mir als Partner und Vater des Kindes nicht kommunizierten „Trennung“ entschlossen hat, mittels falscher Eidesstattlicher Versicherung erwirkt.

Diese falsche Eidesstattliche Versicherung bei diesem lebenseinschneidenden und infolge lebensvernichtenden Schlüsselereignis wird bis heute durch die Justiz Würzburg vertuscht, obwohl zahlreiche Äußerungen und Darstellungen der Rechtsanwältin und Kindsmutter mittlerweile zweifelsfrei belegen, dass diese „spontane“ Trennung völlig unabhängig von meiner Person und dem von ihr mit falscher Eidesstattlicher Versicherung behaupteten Verhalten von „Bedrohung“ oder „Belästigung“ geschah.

Sie selbst fühlte sich offenkundig emotional nicht ausreichend gewürdigt (Gutachten Wittkowski, Az 2 F 5/04). Einiges spricht auch für eine postnatale Depression, die bekanntermaßen weitverbreitet ist.

Desweiteren erstreckte sich die Lüge auch darauf, dass wir als Eltern schon lange getrennt waren.

Das Gegenteil ist – ebenfalls seit 2003 beweisrechtlich von mir vorgetragen und von der Justiz ignoriert – der Fall:

Noch Tage vor der mit falscher EV erlangten Verfügung, 15.12.2009, war die Familienbildung mit Kind völlig fraglos und unhinterfragt. So bei einem Besuch bspw. am 06.12.2003 beim Nikolausmarkt in Lengfeld. Auch waren Unternehmungen für das Wochenende 12.-14.12. konkret geplant, die Frau Neubert willkürlich und aus persönlichen Motiven absagte. Hiernach wurde von ihr das Gericht eingeschaltet, das sich invasiv und ohne jede Faktenkenntnis mit grandioser Gleichgültigkeit in einen persönlichen Konflikt einmischte und so die Schäden bis heute zu verantworten hat.

Beweisrechtlich ignoriert wurden auch vorgelegte Beweise wie das Angebot der Heirat am 29.08.2003 durch die Kindsmutter sowie meine Sorge für Mutter und Kind über den gesamten Zeitraum der Schwangerschaft und der ersten drei Lebensmonate, Anwesenheit bei Terminen bei der Hebamme, dem Kinderarzt und selbstverständlich der Entbindung.

Die Unredlichkeit, Verlogenheit und das zielgerichtete Vertuschen und Ignorieren von Fakten durch die Beklagte ist atemberaubend!

Das von mir ersuchte Familiengericht verschleppte bis zum 13.08.2004 (Az. 2 F 5/04), erste mündliche Anhörung.

Es ist unschwer erkennbar, dass es sich bei den Geschehnissen hier um ein massives Trauma handelt und seither eine Posttraumatische Belastungsstörung durch die Justiz immer wieder verstärkt und weiter verschuldet wird.

Beweis:

Zeugnis des Prof. Dr. Heinz Weiß, Chefarzt der Psychosomatischen Klinik des Robert-Bosch-Krankenhauses Stuttgart.

Prof. Dr. Weiß wurde aufgrund der anhaltenden Schädigungen durch die Justiz Würzburg im Jahr 2008 als Therapeut hinzugezogen. Das letzte Gespräch mit ihm fand im Juni 2013 statt.

Als weitere Zeugin ist die Therapeutin des Klägers zu benennen, die von 2008 bis Dezember 2014 aufgrund der Schädigungen der Justiz Würzburg und der hier verschuldeten Kindesentziehung und Kriminalisierung den Zusammenhang und die Wechselwirkung der jeweiligen Geschehnisse auf mich als Geschädigter aufzeigen kann.

Beweis:

Zeugnis: Dipl. Psych. und psych. Psychotherapeutin, Frau Gerlinde Riesch-Kniesel, 70499 Stuttgart

Vorbehaltlich einer Verhandlung wird hier eine Schweigerechtsentbindung für die Zeugen Prof. Dr. Weiß und Dipl.Psych. Riesch-Kniesel vorgelegt werden.

2.
Dieses Trauma und die Posttraumatische Belastungsstörung durch anhaltenden Kindesentzug wurde infolge durch die Justizbehörden Würzburg, Staatsanwaltschaft, gezielt missbraucht, um – bei gleichzeitiger Leugnung jeglicher Ursache durch das eigene Handeln – um mich als Geschädigten zu pathologisieren und mit weiteren Repressionen zu belegen:

a)
Im Februar 2006 erwirkte die Staatsanwältin Angelika Drescher einen Antrag auf Zwangseinweisung wegen Eigen- und Fremdgefährdung (Az. 814 Js 824/06). Diesem wurde durch den Chefarzt der Landesklinik Calw, Prof. Essinger, eine Absage erteilt.

b)
Dies hielt die Staatsanwältin Drescher nicht ab, bereits im Juni 2006 einen nahezu identischen Antrag zu stellen, der zu einer sechstägigen Zwangsunterbringung über einen Feiertag und ein Wochenende führte, da die Ärzte „sicher“ gehen wollten.

Dieses Vorgehen der Staatsanwältin Drescher, die persönlich engagiert für den Komplex „Gewalt gegen Frauen“/“häusliche Gewalt“ auftritt, hatte diese Anträge aufgrund der Aktenlage gestellt.

Aus dem weiteren Vorgehen der Staatsanwältin ging hervor, dass es hier keinesfalls um eine „Hilfe“ für einen eventuell stark belasteten Menschen und ausgegrenzten Vater geht sondern um massive Repression gegen einen männlichen „Täter“.

Die Strafanzeigen wegen Freiheitsberaubung im Amt wurden solange verschleppt, bis die Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart im Jahr 2014 mitteilte, dass die Vorwürfe „verjährt“ seien. Zuvor wurden Anzeigen immer wieder nach Würzburg versandt, wo die Beschuldigtenbehörde zugunsten der Mitarbeiterin ansatzlos und ohne jede Ermittlung offenkundig strafvereitelnd ablegte.

c)
Nach diesen gescheiterten Versuchen der Pathologisierung durch objektive renommierte Ärzte (im zweiten Fall Oberarzt Mohl, Bürgerhospital Stuttgart) wurde der Hausgutachter der Justiz Würzburg, Dr. Jörg Groß beauftragt.

Dessen eklatantes Fehlgutachten, das mir in Reaktion auf die Belastungen nun mehrjähriger Schädigung und Kindesentzug massivste Pathologien und vernichtende Prognosen andichtete, wurde infolge von Prof. Dr. Nedopil widerlegt.

Dr. Groß hatte anders als Prof. Nedopil und auch Prof. Essinger (der bereits 2006 fundierte Stellungnahme abgab) jegliche Mindeststandards für psychiatrische Begutachtung missachtet – so Prof. Nedopil deutlich in seinem Obergutachten.

Das Vorgehen des Dr. Groß ist als Vorsatz zugunsten der Staatsanwaltschaft geltend gemacht, grobe Fahrlässigkeit erklärt dieses eklatante Fehlgutachten nicht.

Dennoch wird unter offenkundiger Rechtsbeugung auch hier jeglicher Anspruch auf Schadensersatz und Schmerzensgeld aufgrund der Schädigungen durch dieses eklatante Fehlgutachten von der Justiz Würzburg in Abrede gestellt, PKH-Antrag rechtsbeugend abgewiesen, indem man Dr. Groß als „persönlich bekannt“ entschuldet, ohne auf den konkreten Vorwurf auch nur einzugehen.

Beweis:
Obergutachten des Prof. Dr. Nedopil
, Landgericht Würzburg, Az. 814 Js 10465/09

Aus diesen drei Sachverhalten und den vorliegenden Beweisen ergibt sich sehr wohl, dass der Kläger gesundheitlich und psychisch als Folge der Rechtsverweigerungen und der Ausgrenzungen geschädigt ist.

Anstatt die Schädigungen jedoch objektiv und ursächlich dem Konflikt und der Dynamik des Vorgehens der Justiz zuzuordnen wird von der bayerischen Justiz in üblicher Weise diese Schädigung als „persönliche“ Pathologie und „Störung“ des Geschädigten umgedeutet und zu Repressionen missbraucht.

Dass sich hierdurch ein Trauma und eine Posttraumatische Belastungsstörung verstärken und sich der gesundheitliche Zustand von Betroffenen üblicherweise verschlechtert ist objektiv naheliegend.

Auch hierzu ist Prof. Dr. Weiß in diesem konkreten Fall zu hören:

Beweis:

Zeugnis des Prof. Dr. Heinz Weiß, Chefarzt der Psychosomatischen Klinik des Robert-Bosch-Krankenhauses Stuttgart.

Die Unredlichkeit der Justiz Würzburg auf Kosten und zu Lasten von Einzelnen ist mittlerweile längst Anlass für einen Untersuchungsausschuss. Hier wird die offenkundige Diskriminierung von Vätern und die Schädigung durch Kindesentzug von der Qualität eines Traumas einerseits

a) komplett geleugnet und in Abrede gestellt und

b) genau diese Schädigungen und selbst banalste Reaktion missbraucht, um die Geschädigten weiter zu drangsalieren und mit Repressionen zu belegen.

Bereits die Benennung der gesundheitlichen und psychischen FOLGESCCHÄDEN und konkret simple Tatsachendarlegung der Folgen von Kindesentzug in einer Dienstaufsichtsbeschwerde wurde 2009 missbraucht, um eine vorgebliche „Störung des öffentlichen Friedens“ durch mich zu konstruieren.

Die Beschuldigten der Staatsanwaltschaft versuchten explizit die hier vom Landgericht geforderte Darlegung der psychischen und gesundheitlichen Schädigung zu missbrauchen, um mich dauerhaft nach § 63 StGB in den Maßregelvollzug zu sperren. Dies auf Grundlage des erwähnten Gutachtens des Hausgutachters Dr. Groß.

Der gesamte Vorgang wird intern bei den Justizbehörden Würzburg vertuscht.

Bereits von Amts wegen gebietet sich eine VERWEISUNG an ein anderes Gericht.

Der Eindruck der Befangenheit und Rechtsbeugung zugunsten der eigenen Mitarbeiter dieser Justiz Würzburg ist überwältigend.

Weiter sind folgende BEWEISE gemäß den Anforderungen für Schadensersatz und Schmerzensgeld nach 253 Abs. 2 BGB zu benennen.

1.

Zeugnis:
Als Zeugin ist zu hören, Esther Katona, zu laden über die Univ. Freiburg.

Der Kläger ist Teilnehmer der Studie der Zeugin Esther Katona, Universität Freiburg, die bereits 2007 unter der Fragestellung der WIRKUNG auf aufgegrenzte Väter/Elternteile wissenschaftlich fundiert die kausalen Schädigungen hieraus aufzeigte.

Beweis:

Studie unter Link
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/6203/pdf/Diplomarbeit_Katona.pdf

Die Studie schließt mit diesem Ergebnis: (Seite 164-166)

7. Kurzzusammenfassung der vorliegenden Arbeit

Gegenstand der vorliegenden Arbeit war die Untersuchung des Kontaktverlusts zwischen einem Elternteil und seinem Kind infolge einer Trennung und Scheidung. Es wurde unter- sucht, wie es zu einem Kontaktabbruch kommt und in welcher Form sich dieses Ereignis auf die betroffenen Väter und Mütter auswirkt. Dies erfolgte aus der Motivation heraus, dass bis heute zu dieser Problematik des Eltern-Kind-Kontaktverlusts keine wissenschaftlichen Studien vorliegen.

Anhand eines Online-Fragebogens wurden 242 Väter und 33 Mütter, im Alter von 26 bis 67 Jahren zu dem Verlauf des Kontaktabbruchs und den Auswirkungen auf Alltag, Arbeit, Freizeit und soziale Beziehungen befragt. Zusätzlich wurden die Auswirkungen auf den Dimensionen Lebensqualität und Lebenszufriedenheit, körperliche Befindlichkeit und Depressivität sowie den drei Symptombereichen Ängstlichkeit, Aggressivität und paranoides Denken erhoben. Hinzu kam die Erhebung der subjektiv wahrgenommenen sozialen Unterstützung.

Die Rekrutierung der Teilnehmer erfolgte über bundesweit agierende Elternverbände. Dies führte zu einer hohen Beteiligungsbereitschaft der Väter und Mütter und sicherte eine hohe Rücklaufquote.
Der eingesetzte Online-Fragebogen wurde eigens für die Studie konzipiert. Aus lizenz- rechtlichen Gründen musste auf die Verwendung standardisierter Erhebungsinstrumente verzichtet werden. Die Konzeption der Fragenblöcke zu den einzelnen Dimensionen und zu der sozialen Unterstützung erfolgte jedoch in Anlehnung an standardisierte Werke, so dass die Validität der Messungen gewährleistet ist.

Der Fragebogen enthielt zum einen geschlossene Fragen für eine bessere Verallgemeiner- barkeit der Ergebnisse, zum anderen lieferten offene Fragen einen tieferen Einblick in den Verlauf und die Auswirkungen des Kontaktabbruchs. Die Auswertung erfolgte quantitativ- und inferenzstatistisch sowie inhaltsanalytisch.

Es zeigte sich, dass ein Kontaktabbruch zwischen einem Elternteil und seinem Kind unab- hängig vom ehemaligen Familienstand und von der Beziehungsdauer der Eltern entstehen kann. Als ein Hauptindikator für die Entstehung eines Kontaktabbruchs wurde die Qualität der nachehelichen bzw. nachpartnerschaftlichen Beziehung der Eltern identifiziert, die sich in einem nicht-vorhandenen Kontakt zwischen den Eltern und in großem Misstrauen sowie in einem stark unkooperativen Verhalten äußert. Die negative Qualität der elterlichen Beziehung bewirkt, dass sowohl die aktuelle Sorgerechtsform der gemeinsamen elterlichen Sorge unbedeutend für das Weiterbestehen der Beziehung zwischen außerhalb lebenden Elternteil und Kind als auch die Umsetzung des Umgangs in hohem Maße erschwert wird.

Es konnten Einflussfaktoren herausgearbeitet werden, die den Prozess vom funktionierenden Kontakt hin zum Kontaktabbruch einleiten. Diese sind die zum Teil großen Distanzen zwischen den Wohnorten des außerhalb lebenden Elternteils und des Kindes, in erster Linie jedoch die massiven Umgangsvereitelungen und der Umgangsboykott durch den betreuenden Elternteil und die daraus resultierende Unregelmäßigkeit der Kontakte. Diese machen eine Aufrechterhaltung der Beziehung zum Kind nahezu unmöglich, infolge dessen es zu Kontaktabbrüchen kam, deren zeitliche Dauer sich über Jahre hinweg erstrecken und die ehemals positive Beziehung des nun ausgegrenzten Elternteils zu seinem Kind zerstören. Jeglicher persönlicher Kontakt ist abgebrochen. Auch Telefon- oder Brief kontakt sind nicht mehr vorhanden oder nur unter erschwerten Bedingungen durchführbar. Selbst Informationen über das Wohlergehen ihres Kindes werden den betroffenen Eltern verwehrt.

Die Eltern reagieren mit großer Traurigkeit, Ohnmacht und Verzweiflung. Manche verfallen in eine passive Opferhaltung, andere versuchen sich gegen den Kontaktabbruch aktiv aufzulehnen.

Die Ergebnisse bezüglich der Auswirkungen des Kontaktabbruchs zeigten, dass sich dieser stark negativ auf die Bewältigung des Alltags und der Arbeit auswirkt. So geht die Leis- tungsfähigkeit der Eltern zurück. Das Freizeitverhalten ist geprägt durch sozialen Rückzug, die komplette Aufgabe oder Vernachlässigung ehemaliger Hobbys und einer nahezu obses- siven Beschäftigung mit der Wiederherstellung des Kontakts zum Kind. Die Freundschaften

Die Freundschaften der Eltern werden weniger und ihre sozialen Beziehungen verschlechtern sich.

Die Lebensqualität und Lebenszufriedenheit sind bei einem von fünf betroffenen Elternteilen als Gesamtkonstrukt stark beeinträchtigt. Anhand der Betrachtung der einzelnen Subskalen, zeigt sich eine Beeinträchtigung für ein Viertel der Eltern in der psychischen Lebensqualität. Bei jedem zweiten Elternteil ist die physische Lebensqualität durch Erschöpfung und Ermüdung stark beeinträchtigt. Zusätzlich wird die Lebensqualität durch große finanzielle Sorgen eingeschränkt.

Ein große Lebensunzufriedenheit infolge des Kontaktverlusts ergibt sich aus der schlechten seelischen Verfassung der Eltern, begleitet von einem Verlust an Lebensfreude. Eine weitere Schmälerung erfährt die allgemeine Lebenszufriedenheit aus der mangelnden beruflichen Leistungsfähigkeit der Eltern, der negativ veränderten Freizeitgestaltung und der nicht mehr vorhandenen Möglichkeit, auf das Leben ihres Kindes Einfluss nehmen zu können.

Die somatoforme Gesundheit ist infolge des Kontaktverlusts in der Hälfte der Fälle stark beeinträchtigt. Am häufigsten äußert sich dies in Beschwerden des Bewegungsapparates, Schlaf- und Essstörungen, Herz- und Brustschmerzen sowie in einer depressiv-somatischen Symptomatik. Zusätzlich entwickeln zwei Drittel der betroffenen Eltern eine klinisch auffällige depressive Symptomatik, die sich in tiefer Traurigkeit, starker Müdigkeit und Erschöpfung, Nervosität und innerer Anspannung sowie einer generellen Unternehmungsunlust und Antriebslosigkeit zeigt.

Eine weitere Reaktionsweise ist die Tendenz, infolge eines Kontakverlusts ängstliche oder paranoide Symptome zu entwickeln. Dies trifft in jeweils nahezu der Hälfte der Fälle zu.
Als ein Protektivfaktor stellte sich die Höhe der subjektiv wahrgenommenen sozialen Unter- stützung heraus. Diese erweist sich bei der Bewältigung des Kontaktverlusts als hilfreich und schmälert die negativen Auswirkungen auf Seiten der Eltern. Je höher das soziale Umfeld als unterstützend wahrgenommen wird, desto geringer ist die symptomatische Belastung und desto geringer sind die Einschränkungen der Lebensqualität und der Lebens- zufriedenheit.
Zusammenfassend zeigten die Ergebnisse deutlich die lebens- und gesundheitsbeeinträch- tigende Wirkung eines Kontaktverlusts auf die betroffenen Väter und Mütter, wobei sich herausstellte, dass die Mütter dieser Studie im Mittel eine niedrigere Lebensqualität und Lebenszufriedenheit aufweisen sowie unter einer schlechteren körperlichen Befindlichkeit, einer höheren Depressivität und einer höheren Ängstlichkeit leiden.

Der Kontaktverlust zum eigenen Kind ist den Ergebnissen zufolge für betroffene Väter und Mütter ein einschneidendes und traumatisches Ereignis.“

Wenn die Behörden Würzburg weiter lebensfremd in Abrede stellen wollen, dass der Kläger durch das seit 2003 verschuldete Trauma und aufgrund des – wieder – 2012 entgegen eines vollstreckbaren Beschlusses willkürlich verschuldeten Kontaktabbruches und Kindesentzugs nicht gemäß den Anforderungen des § 253 StGB „tangiert“ sei, dann wird man sich bei der bayerischen Justiz infolge nicht zu wundern brauchen über den weiter zunehmenden massiven Verlust an Ansehen, Autorität und Legitimation dieser bayerischen Justiz.

Die Beweisführung ist hiermit keinesfalls erschöpft.

Die vom Landgericht Würzburg, Az. 62 O 39/15, geforderten Darlegungen der Berechtigung für Schadensersatz und Schmerzensgeld werden jedoch bereits hier als zweifelsfrei belegt angesehen.

Der Kläger hat auch materiellen Schaden durch den Umgangsboykott, da er seit Juni 2012 ohne Durchführung von Kontakten bei Mißachtung des vollstreckbaren Beschlusses regelmäßig Fahrten von Stuttgart nach Würzburg unternimmt, um den rechtswidrigen Umgangsboykott zu beenden. Dies z.B. durch mittlerweile über 50 Beratungstermine bei der von gerichtsnahen Beratung, deren Teilnahme die Kindsmutter unsanktioniert vom Gericht seit Januar 2012 verweigert, da sie „psychisch belastet“ sei.

Diese Kosten werden auf 2000 Euro beziffert.

Martin Deeg

Polizeibeamter a.D.