TV-Tip: Diskriminierung von Vätern/Missbrauch des Kindeswohls durch rückständige Justiz!

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….“Bayern ist in Bezug auf das Wechselmodell ganz weit hinten.“

Nochmal TV-Hinweis, morgen 20.15 Uhr:

….“In einer Resolution hat der Europarat am 02.10.2015 einstimmig beschlossen, dass der Grundsatz des so genannten Wechselmodells nach einer Trennung einzuführen ist. Ausnahmen gelten ausschließlich bei Fällen von Kindesmisshandlung, Vernachlässigung oder häuslicher Gewalt. Die Zeitaufteilung zwischen Mutter und Vater soll entsprechend den Bedürfnissen und Interessen des Kindes angepasst sein. Was bedeutet das? Die Kinder sollen im Wechsel bei Mutter und Vater leben, sie sollen bei beiden Alltag verbringen können. Das heißt: Die Eltern sollen nach einer Trennung möglichst gleichberechtigt bleiben. Voraussetzung: Die Eltern leben nicht weit voneinander entfernt. In vielen europäischen Ländern wie etwa in Schweden oder in der Schweiz ist das bereits Normalität. In Deutschland nicht. Und daran hat auch die Resolution nichts geändert. In einigen Bundesländern gibt es zwar schon ein Aufweichen, aber Bayern ist in Bezug auf das Wechselmodell ganz weit hinten. Hier wird immer noch das Residenzmodell praktiziert. Und dabei gibt es immer einen Verlierer. Bei uns ist das in den allermeisten Fällen der Mann.“

Mama betreut, Papa zahlt – ist das noch zeitgemäß?

….Bildet die Rechtsprechung überhaupt noch die gesellschaftliche Wirklichkeit ab? Der Gesetzgeber hat die Gleichberechtigung von Mutter und Vater durch die Einführung der Elterngeldes gefördert. Kind und Karriere soll so beiden ermöglicht werden. Scheitert die Beziehung jedoch und ziehen Eltern vor Gericht, fällen Familienrichter Urteile wie vor 50 Jahren. Warum ist das so? Und wie könnten Lösungen aussehen?

Werner Leitner:

„Der Professor für Angewandte Psychologie ist ein anerkannter Experte und Sachverständiger. Seit 20 Jahren betreibt er Studien zur Qualität von familienpsychologischen Gerichtsgutachten. Sein Fazit: ca. 75 Prozent der Gutachten sind mangelhaft.

Jeanette Hagen:

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„Die Autorin hat ihren leiblichen Vater bislang nicht kennenlernen dürfen, weil er keinen Kontakt mit ihr will. Allen Kontaktversuchen von seiner Tochter widerstand er. Trotzdem äußert sie sich in ihrem Buch darüber, dass man die Mütterhoheit vom Thron stoßen sollte. Nach ihrer Ansich ist der Feminismus am Unglück von vielen Vätern und Kindern nicht unschuldig.“

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/jetztmalehrlich/jetztmalehrlich-sendungsseite-100.html

„Väter – sie gelten als der physisch herausforderndere, experimentierfreudigere, der angstlosere Elternteil. Papas wecken Neugier beim Nachwuchs und sorgen dafür, dass sich die Kleinen mehr zutrauen. Gut also, dass immer mehr Väter direkt teilhaben wollen, an der Erziehung ihrer Kinder. Das Modell des Familienernährers, den außer den Schulnoten nichts von seinen Kindern interessiert, scheint weitestgehend ausgedient zu haben. Das wird auch von der Politik gefördert – durch die Elternzeit, die in Bayern etwa ein Drittel aller Väter in Anspruch nehmen. Doch da gibt es trotzdem noch ein Problem: Bei Trennung der Eltern bekommt nach wie vor in den allermeisten Fällen die Mutter die Kinder zugesprochen – zum „Wohl der Kinder“. Da hat sich in der deutschen Rechtsprechung seit den 50er-Jahren nicht allzu viel getan.„….

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/jetztmalehrlich/vater-rechte-scheidung-kind-100.html