„Cybercrime“ Bamberg ermittelt wegen Bedrohung des OLG-Präsidenten: „Wohnungsdurchsuchung“ heute morgen…..

Foto(23)

„Na, Du alte hässliche Mistgeburt! Als ehemaliger Polizist mache ich mich jetzt auf den Weg zu Dir und werde Dir mit meiner Glock 9mm direkt in Dein hässliches Froschgesicht schießen.“

Durchsuchungsbeschluss wegen vorgeblicher „Drohmail“ an Lückemann, OLG Bamberg, Az. 1 Gs 195/15

Laut diesem „Beschluss“ des Amtsgerichts Bamberg, Ermittlungsrichter Dippold habe ich eine E-Mail mit diesem Inhalt „am 22.02.2015“ an die „Dienstadresse des Präsidenten des OLG Bamberg Lückemann in Bamberg“ versandt…..

(Der Täter fühlte sich vermutlich animiniert durch diesen von mir am 21.02.2015 veröffentlichten Beitrag hier: https://martindeeg.wordpress.com/2015/02/21/verbrecher-in-der-justiz-wurzburgbamberg-decken-sich-weiter-selbst/)

Erstaunlich! Nachdem also diese Mail am 22.02.2015 – offensichtlich beim OLG Bamberg – einging, tauchten heute früh am 25.02.2015 zwischen 8 und 10 Polizeibeamte (so genau „wusste“ das keiner) nebst einem verschreckten Angestellten der Gemeinde als Zeuge bei mir auf, um nach „Computeranlagen, externen Speichermedien,…. Mobiltelefonen“ und „Schusswaffen“ (!) zu schauen.

Zwischen acht und zehn Beamte von der Kriminalpolizeiinspektion Bamberg waren also heute früh aufgrund eines gestern ausgestellten Durchsuchungsbefehls 260 km nach Stuttgart und anschließend wieder zurück gefahren, weil einem Herrn Lückemann – offenkundig wohl unter meiner Mail-Adresse – o.g. „Drohmail“ zuging.

Offenkundig eine „Chefsache“ – üblicherweise schickt man bei so etwas ein „Ersuchen“ an die Polizeidienststelle vor Ort! Aber fränkische Richter und Staatsanwälte haben in meinem Fall noch nie Kosten und Mühen gescheut, wenn sich die Möglichkeit bot, irgendwelche „Maßnahmen“ gegen mich loszutreten!

Da es sich bei dem Trupp laut eigener Aussage des Sachbearbeiters KHK Mackert um Beamte der Abteilung „Cybercrime“ handelt, gehe ich davon aus, dass bereits VOR dieser Aktion klar war, dass die Mail nicht von meiner IP-Adresse versandt worden ist.

Und dass der Täter ermittelt werden wird, auf den dann einiges zukommen wird!

Aufgrund des hirnlos-pathetischen Wortlautes gehe ich davon aus, dass es sich um den gleichen Vollidioten handelt, der Anfang Januar unter der gefakten Absendeadresse der Staatsanwaltschaft Dortmund, „Oberstaatsanwalt Willemsen“ diese Mail an mich versandt hat:

https://martindeeg.wordpress.com/2015/01/08/droh-kommentar-auf-diesem-blog-absender-staatsanwaltschaft-dortmund/

Mir ist nicht bekannt, ob die Staatsanwaltschaft Stuttgart, bei der ich bereits am 8. Januar Strafanzeige erstattet habe, bei der Staatsanwaltschaft Dortmund aufgrund der „Drohmail“ gegen mich eine breitangelegte Durchsuchung der Büroräume und Beschlagnahme des PC-Inventars veranlasst hat….bislang wurde noch nicht einmal ein Aktenzeichen mitgeteilt.

Nun kann man sich natürlich fragen, inwieweit „brillante Juristen“, als welchen sich der sog. Präsident des OLG Bamberg immer wieder gern bezeichnen ließ und ein willfähriger Bamberger „Ermittlungsrichter“ in der Lage sind, offenkundig beliebig böswillig versendbare E-Mails mithilfe verschlüsselter IP-Adressen etc. von „echten“ Bedrohungen nach § 241 StGB durch Kriminelle zu unterscheiden.

Andererseits wäre alles andere als diese „groß angelegte“ Durchsuchungsaktion mit dem üblichen fränkisch-dümmlichen Aktionismus und Alarmismus losgetreten, eine handfeste Überraschung gewesen.

Überraschenderweise verlief das ganze völlig unspektakulär, was m.E. an dem besonnenen und durchaus sympathischen KHK Mackert lag, der sich überraschenderweise doch relativ umfangreich auf meinem Blog vorinformiert hatte.

Für den Täter, der in meinem Namen dümmliche „Drohmails“ verschickt, wird die Sache nicht ganz so unspektakulär ausgehen, das verspreche ich.

Eine -selbst offenkundig schwachsinnige – „Todesdrohung“ gegen Justizbeamte ist keine Lappalie und die versendet man auch nicht mal eben so, weil einem „vielleicht gerade mal spontan der Kragen platzt“ – wie einer der unbedarfteren Polizeibeamten heute morgen in meine Richtung insistieren wollte.

Nun kann die großartig angekündigte, neu eingerichtete „Cybercrime“-Abteilung beim OLG Bamberg gleich beweisen, ob sie etwas kann:

Bayerns Cyper-Cops ermitteln von Bamberg aus

Die Zentralstelle Cybercrime Bayern in Bamberg hat ihre Arbeit aufgenommen. Die bayernweit tätige Dienststelle ist bei der Generalstaatsanwaltschaft angesiedelt und mit zwei zusätzlichen Mitarbeitern besetzt.“….

http://www.br.de/nachrichten/oberfranken/inhalt/cyber-kriminalitaet-bamberg-100.html

Und natürlich meldet sich hier auch der Minister zu Wort – der ansonsten wortlos bleibt, wenn es um Straftaten durch seine Justiz geht:

….“Bausback weiter: „Keine Frage – das Internet bietet fantastische Möglichkeiten und ist schon heute aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Aber: Es wird von Straftätern auch immer mehr für ihre kriminellen Interessen missbraucht. Das reicht von Phishing, Skimming über Ransomware, DDos-Attacken und Bot-Netzen bis hin zur Übernahme digitaler Identitäten im Netz.“

https://www.justiz.bayern.de/presse-und-medien/pressemitteilungen/archiv/2014/185.php

Es kann nicht sein, dass bereits von jedem beliebigen Vollidioten versandte Fake-Mails mit verschlüsseltem Absender zu Durchsuchungs- und Beschlagnahmeaktionen bei Unschuldigen führt!

Bis mein I-Pad wieder ausgehändigt wird, wovon ich ausgehe, dass das schnell geschieht, wird der Blog weniger durchgehend „gepflegt“ als gewohnt. Aber nichts bleibt ungelesen!

Dieser Beitrag entstand in der Stadtbibliothek Stuttgart – die übrigens Sonntags geschlossen hat.