Die Feigheit der Medien

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Das Vorgehen hier der Süddeutschen Zeitung hier spiegelt den Umgang mit der gesamten Problematik.

Man hat kein Problem damit, Männer pauschal als Täter zu verunglimpfen, als notorisch gewalttätig und aggressiv diskriminieren zu wollen.

Das ganze gipfelt dann in „Tips“ von Fraunnetzwerkerinnen und ideologische Allgemeinplätze bei jedem sich bietenden Anlass.

In der Print-Ausgabe gestern erschien folgender Artikel:

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/ehefrau-erstochen-chronik-eines-angekuendigten-mordes-1.1825675

Zitat einer Sybille Stotz vom „Frauennotruf“:

„Die Beziehung zu beenden und auszuziehen, sei der beste Schutz, sagt Stotz. „Es gibt immer Möglichkeiten, 70 Prozent unserer Hilfesuchenden schaffen den Start in ein neues Leben.“….“

Heute erschien der Artikel online.

Innerhalb kürzester Zeit wurde die Kommentarfunktion ausgeschaltet. Die offenkundig rege Beteiligung entsprach wohl nicht der gewünschten Vorgabe! Man will offenbar keine Diskussion und keine Prävention, sondern weiter Klischees dreschen!

Mein Kommentar war u.a. folgender:

Absolut asozial, wie hier Klischees und Vorurteile gedroschen werden.

So etwas in der Zeitung zu „raten“, halte ich – auch als ausgebildeter und langjährig tätiger Polizeibeamter – für VERANTWORTUNGSLOS:

Zitat: „Die Beziehung zu beenden und auszuziehen, sei der beste Schutz, sagt Stotz. „Es gibt immer Möglichkeiten, 70 Prozent unserer Hilfesuchenden schaffen den Start in ein neues Leben.“….“

Diese Frauennetzwerkerin „rät“ Frauen, ihre Beziehung zu beenden? Und dann?
Wenn der Mann als Folge die Frau tötet, steht sie hilflos daneben, wie man hier sieht!

Wenn der Konflikt eskaliert, der Steuerzahler für gerichtliche Auseinandersetzungen um Sorge-/Umgangsrechte und die Rechte des Kindes aufkommen muss, Suizide folgen, Bindungszerstörungen und hieraus folgende Suchterkrankungen etc. –  wo ist dann Diese Frau Stotz?

Unfassbar! Beschämend für die Süddeutsche Zeitung, solchen Leuten im Zuge eines Mordes ein solches Forum zu bieten, um ihre konfliktverstärkenden Thesen zu verbreiten!

Ich habe das Thema anhand der Berichterstattung auch dieses Mordes INFOLGE eines „Kontaktverbotes“ hier im Blog ausführlich behandelt:

https://martindeeg.wordpress.com/2013/10/26/449/

https://martindeeg.wordpress.com/2013/10/31/wie-die-justiz-vater-und-eskalationen-provoziert-das-stalking-phantasma-beim-paarkonflikt-mit-kind-2-frauenhaus-co/

Mehr Fakten und wie eben das  Gewaltschutzgesetz, beiläufig und  mit falscher Eidesstattlicher Versicherung erwirkt, mein Leben und das meines Kindes seit ZEHN JAHREN zerstört:

https://martindeeg.wordpress.com/

Einzelne Beiträge liefern Details! Das ist kein Thema für flapsige Parolen und einfache Ratschläge wie den der Frau Stotz:

https://martindeeg.wordpress.com/2013/11/01/lebenszerstorung-durch-falschbeschul/

https://martindeeg.wordpress.com/2013/11/16/fakten/

https://martindeeg.wordpress.com/2013/11/12/581/
…..“
Kommentar Ende.

Deswegen erlaubte ich mir auch in der SZ einen Hinweis auf das Buch von Gerhard Amendt:

http://ikaruverlag.com/

Gerhard Amendt

„Von Höllenhunden und Himmelswesen

Plädoyer für eine neue Geschlechter-Debatte

Sind Männer wirklich gewalttätiger als Frauen und ist die westliche Geschichtsschreibung tatsächlich nur eine Aneinanderreihung von männlichen Gewaltakten? Werden Frauen als Opfer geboren und ist körperliche Unterlegenheit automatisch mit Gewaltlosigkeit gleichzusetzen?

Viele dieser Klischees haben sich in über 40 Jahren der Geschlechter-Debatte verselbstständigt. Mittlerweile gilt es als Gemeinplatz, dass Frauen von Geburt an stets die schlechteren Chancen im Leben haben. Diese Meinung hat Eingang in fast alle Lebensbereiche gefunden – angefangen vom Kindergarten, über die Schule bis zur Ausbildung der Pädagogen bis in die Massenmedien. Doch blickt man in die privaten Lebensverhältnisse, findet man nur wenige Beweise für eine derart feindselige Polarisierung.

Gerhard Amendt hat sich ein Forscherleben lang mit den vielfältigen Bedingungen von Partnerschaften und Generationenbeziehungen beschäftigt. Seine Erfahrungen stammen sowohl aus der Lehre und Forschung vor allem aber aus politischen Projekten. Er hält nichts von der Zwei-Fronten-These und erteilt den Diskussionen um rechtliche Bevorzugung von Frauen und der gängigen Schuldzuweisung an Männern eine klare Absage. Stattdessen will er neue Wege für Männer und Frauen aufzeigen, die gemeinsam gangbar sind. Denn im Alltagsleben ist die Teilung der Welt in „teuflische“ Männer und „himmlische“ Frauen weder realistisch, noch fördert sie ein konstruktives Miteinander.

Eine aufschlussreiche und aufweckende Analyse, die das Verharren in der einseitigen Debatte um Schuld und Sühne beenden wird.“…

Vor der Sperrung der Diskussionsfunktion hatte die SZ noch den Kommentar eines Staatsanwaltes als „besonders lesenswert von der Redaktion empfohlen“ hervorgehoben, der zum einen den Bericht lobte und zum anderen rhetorisch fragte, wie man denn herausfinden könne, welche „Bedroher“ zum Mörder werden. Dazu brauche es „Glück“…..!

Man hofft auf „Glück“ bei Verhinderung von Morden indem man schließlich großzügig alle Männer und Väter in (traumatisierenden) Trennungssituationen gleich ausgegrenzt, kriminalisiert und auf Zuruf von Frauen vorauseilend als Täter behandelt!? Ist das Ihr Ernst?

Dass man Täter durch Ausgrenzung erst schafft – der Gedanke wird offenbar zwanghaft abgewehrt!

Meine Antwort auf die rhetorische Frage aufgrund Erfahrung und Beschäftigung mit dem Thema seit zehn Jahren als Betroffener, als Vater und vor dem Hintergrund 15 Jahre Polizeitätigkeit interessiert niemanden.

Man unterbindet einfach eine längst fällige Diskussion und geht schlichten Wahrheiten aus den Weg: dass nämlich Männer durch die gesamte deutsche Justiz permanent diskriminiert werden und „Gewalt“ AUCH eine Folge dieser massiven Missstände ist.

M.Deeg