Mordmotiv Kindesentzug: asoziale Täterjustiz Würzburg greift nun zur Schikane! – seit Mai wird Zustellung der Stellungnahme des Beklagten Moser verweigert, nun soll ich als Kläger über Weihnachten zum Landgericht Würzburg anreisen, um Akte „einzusehen“.

SCHIKANE ist nach meiner Erfahrung das Mittel, zu dem Menschen mit Amtsgewalt, Polizisten und Juristen greifen, wenn sie gar keine rechtlichen Mittel mehr haben. Wenn es nur noch persönlich motiviert darum geht, jemandem eine reinzudrücken, bevor die eigenen Schweinereien auffliegen. Es geht hier um die Schweinereien des sog. Verfahrenspflegers Moser, der den Auftrag des Gerichts angenommen hatte, Kontakte und Treffen mit meiner 1-jährigen Tochter zu begleiten – und dann den Auftrag verweigerte und stattdessen 17-mal mit der Volljuristin Neubert und derem intriganten Vater Kaffee trank…….

*** EXCLUSIVE ***HARGHITA COUNTY, ROMANIA – UNDATED: Bence Mate / CWPA / Barcroft Images

Insofern ist diese asoziale Schikane hier ein gutes Zeichen. Die Täter greifen zu allen Mitteln, um zu provozieren. Man sollte aufpassen, was man sich wünscht…..

Es gibt nur ZWEI Wege wie dieser Justizskandal enden wird!

Die Verweigerung von Akteinsicht hat Methode bei den Justizbehörden Würzburg:
https://martindeeg.wordpress.com/2017/12/03/ein-muster-bei-den-justizbehoerden-wuerzburg-rechtsuchende-wird-akteneinsicht-verweigert-waehrend-gleichzeitig-fakten-geschaffen-werden-beispielfaelle-verfahrenspfleger-moser-richter-dr-pag/

Wie dumm, asozial und schikanös diese Täter in Robe agieren, Rechtsuchende und Menschen in der von der Justiz selbst verschuldeten Not regelrecht dazu auffordern, sich endgültig vom Rechtsweg zu verabschieden und persönliche Rache zu nehmen, ist eigentlich kaum noch zu fassen:

Nachdem die Justiz seit Mai meine Anträge ignorierte, mir als Kläger die Stellungnahme des Beklagten Moser zukommen zu lassen, teilt man mir nun mit, ich solle über Weihnachten/Silvester nach Würzburg anreisen und nach „Terminabsprache mit der Geschäftsstelle“ die Akte einsehen, bis 08.01.18 dann Beschwerde weiter begründen.

Diese Erwiderung ging gerade an die Polizei und die Justiz, hiermit beweisrechtlich veröffentlicht.

Die Methode „Dummstellen“ und ahnungslos geben, während man Menschen regelrecht dazu auffordert, doch endlich zur Selbstjustiz zu greifen, funktioniert nicht mehr.

Diese TÄTER wissen genau was sie tun – und was sie bezwecken!!!

Landgericht Würzburg
Ottostraße 5
97070 Würzburg 19.12.2017

Az. 3 T 2299/17

Hiermit wird weiter Strafanzeige wegen dringenden Tatverdachts der fortgesetzten Rechtsbeugung zu Lasten meiner Person als Kläger und Geschädigten der Justizbehöhrden Würzburg erstattet, in diesem Zusammenhang der Zerstörung der Vaterschaft durch rechtswidriges und schuldhaftes Behördenhandeln, seit insgesamt 2003.

Der Kläger wird offenbar dergestalt weiter für einzuschüchtern versucht und von den Justizbehörden Würzburg verarscht, indem man eine seit Mai 2005 beantragte Zustellung einer Stellungnahme des Beklagten an den Kläger verweigert und nun fordert, dass dieser über Weihnachten/Silvester anreist, um diese beim Gericht einzusehen.

Dies ist eine offenkundige und rechtswidrige Schikane.

Der Beklagte Moser, der im Familiengerichtsverfahren Verfahrenspfleger mit konkretem Auftrag hinzugezogen wurde, wird offenkundig unter Rechtsbeugung zu decken versucht, um den Justizskandal und die Verbrechen im Amt zu Lasten des Klägers als Vater insgesamt zu verdecken.

Desweiteren wird in diesem Zusammenhang mit den rechtsfremden sog. Entscheidungen des Gerichts hiermit weiter Besorgnis der Befangenheit der Richter des AG Würzburg zugunsten des Beklagten, des für das Amtsgericht seit Jahrzehnten tätigen sog. Verfahrenspflegers Rainer Moser geltend gemacht.

Dieses Schreiben geht an die Polizeibehörde Stuttgart und wird beweisrechtlich veröffentlicht.

Begründung

1.

Seit dem 05.05.2017 wurde nach offenkundig rechtswidrigem Beschluss des Richters Dr. Page zugunsten des Beklagten Moser vom Kläger die Akteneinsicht beantragt.

https://martindeeg.wordpress.com/2017/05/06/taeterbehoerde-bleibt-taeterbehoerde-familienrichter-dr-page-versucht-mit-floskeln-seinen-kumpel-moser-zu-decken-verfahrenspfleger-traegt-die-schuld-fuer-jahrelangen-kontaktabbrucht/

Diese Akteneinsicht ist beantragt, da der Beklagte offenkundig eine Stellungnahme abgegeben hat, auf deren Grundlage der offenkundig rechtsbeugende Beschluss des Richters Page, langjährig persönlich bekannt mit dem Beklagten, basiert.

Nach Antrag vom 05.05.2017 erfolgten weitere Anträge auf Akteneinsicht, die ignoriert wurden.

Mit Schreiben vom 14.12.2017 teilt das Landgerichtg Wurzburg, wo Beschwerde gegen die rechtsfremde und offenkundig rechtsbeugend zugunsten des Beklagten erfolgte Entscheidung des Amtsrichters nun vorliegt, wie folgt mit:

„Die von Ihnen beantragte Akteneinsicht können Sie beim Landgericht auf der Geschäftsstelle der 3. Zivilkammer nach vorheriger Terminabsprache nehmen.

Einer etwaigen weiteren Beschwerdebegründung nach erfolgter Akteneinsicht wird bis 08.01.2018 entgegengesehen.“

Beweis:

Anlage 1 (für Polizei)

Schreiben des Landgerichts Würzburg, 14.12.2017, Az. 3 T 2299/17

Dieses Verhalten des Gerichts ist asozial und bestätigt weiter sämtliche Erfahrungen des Klägers seit 2003, dass die Justizbehörden Würzburg keine funktionierende Justizbehörde mehr sind, die rechtsstaatlichen Ansprüchen genügt.

Die Justizbehörden Würzburg sind insgesamt eine Fassade, die darauf ausgerichtet ist, Menschen zu auflaufen zu lassen und zu schikanieren, bis diese die Justiz nicht mehr mit ihren berechtigten Anliegen behelligen.

Fehler und Versäumnisse werden vertuscht und selbst bei schweren Verbrechen im Amt werden die Täter in den eigenen Reihen selbstreferentiell entlastet.

Hiermit wird folgender Antrag gestellt:

Dem Kläger ist unverzüglich eine Ausfertigung der Stellungnahme des Beklagten und Beschuldigten Moser auf dem Postweg zuzusenden.

Es ist dem Gericht bewusst und bekannt, dass der Kläger in Stuttgart wohnt und dass er – als ausgebildeter und langjährig erfahrener Polizeibeamter auf Lebenszeit – aufgrund des rechtswidrigen Verhaltens der Volljuristin Neubert und der seit insgesamt 2003 begangenen Verbrechen und Fehlentscheidungen der Justizbehörden Würzburg/Bamberg zu seinen Lasten als sog. Langzeitarbeitsloser auf Transferleistungen ALG II angewiesen ist.

Der Kläger wird also daher auf keinen Fall zwischen heute und dem 08.01.2018 zum Landgericht Würzburg anreisen, um die Stellungnahme des Mosers einzusehen, deren Zusendung seit 05.05.2017 beweisrechtlich beantragt und ignoriert wird.

Die Verantwortlichen der Justizbehörden Würzburg haben offenkundig jeden Bezug zur Realität und insbesondere auch zur Lebensrealität normaler Menschen und insbesondere der Opfer ihrer asozialen und rechtswidrigen Show- und Fassadenjustiz verloren.

Sollten sich aufgrund der Zusendung der Stellungnahme des Beklagten im Verfahren 3 T 2299/17 weitere Beschwerdegründe ergeben, wird dies zeitnah nach Zusendung dem Gericht und öffentlich mitgeteilt.

2.
Die Justizbehörden Würzburg haben offenkundig jeden Bezug zur Realität verloren und zielen ergebnisorientiert darauf ab, einen Bilanzsuizid oder die persönliche Rache des Klägers hier für die durch die Justizbehörden Würzburg seit insgesamt 2003 asozial verschuldeten Zerstörungen und Schädigungen reaktiv durch Rechtsverweigerung gegenüber dem Kläger zu provozieren.

Anders ist die anhaltende Verweigerung des Rechtsweges, das anhaltende dummdreiste Auflaufenlassen und insgesamt rechtswidrige und asoziale Gebaren durch die Justizbehörden Würzburg hier für vernünftig denkende Menschen nicht mehr zu erklären.

Der Verdacht wird bereits seit langem auch mit den Beamten der Polizeibehörde Stuttgart thematisiert, dass verantwortliche Juristen in Würzburg /Bamberg die Eskalation in diesem Zusammenhang bewusst anstreben, um reaktiv den Kläger zu einer Gewalttat oder zu einem Suizid zu bewegen, und so den Justizskandal und die hier begangenen Verbrechen im Amt und die Fehlentscheidungen seit 2003 insgesamt final vertuschen zu können.

Die Schädigung von Menschen bis hin zur Tötung ist – wie aus dem gesamten rechtsfremden und selbstreferentiellen Verhalten unschwer zu schließen – offenkundig erklärtes Ziel der Verantwortlichen der Justizbehörden Würzburg, die sich anhaltend weigern, die Zerstörung der Vaterschaft des Klägers seit insgesamt 2003 sowie die Kriminalisierung des Klägers als ehemaligem Polizeibeamten auf Grundlage einer falschen Eidesstattlichen Versicherung der Volljuristin Kerstin Neubert – die parallel hierzu seit 2003 das Kind entfremdet und missbraucht – und die hieraus resultierenden Verbrechen gegen die Person des Klägers insbesondere im Zusammenhang mit einer zehnmonatigen Freiheitsberaubung im Amt ohne Vorliegen von Straftat und ohne medizinische Voraussetzungen in einem rechtsstaatlichen Verfahren aufzuklären.

Zivilrechtliche Geltendmachungen werden durchweg unter Rechtsbeugung und struktureller Korruption zugunsten von Kollegen im PKH-Verfahren und verfassungswidrig entledigt, wobei jeweils die Fakten geleugnet und begründungsfrei in Abrede gestellt werden.

Strafrechtliche Ermittlungen werden durch die Staatsanwaltschaft Stuttgart, gedeckt vom heutigen sog. Präsidenten und Leiter der Behörde, Clemens Lückemann, bereits im Ansatz verhindert.

Die Kriminalpolizei Würzburg wurde mehrfach angewiesen, nicht nur Straftaten gegen den Kläger zu konstruieren sondern auch angewiesen, Ermittlungen aufgrund von Strafanzeigen durch den Kläger zu verweigern und unmitelbar an die Staatsanwaltschaft weiterzugeben, wo die Geltenmachungen verschwinden.

3.
Der Richter Dr. Page stellt insbesondere lebensfremd in Abrede, dass durch die bis heute andauernde irreversible Zerstörung der Vaterschaft – für die der Beklagte Moser durch sein asoziales, rechtswidriges und anmaßendes Verhalten, welches ihm als Verfahrenspfleger in keiner Weise zustand, im Jahr 2005 maßgebliche Weichen stellte – Folgen und Schädigungen aufgrund dieser asozialen und willkürlichen Verweigerung von Grund- und Elternrechten eingetreten sind, die zivilrechtliche Ansprüche begründen.

Die Richter des Amtsgerichts Würzburg versuchen offenkundig auch die Verfehlungen der Kollegin und Richterin Antje Treu zu verdecken, die in unmittelbarem Zusammenhang mit den Taten des Moser stehen bzw. eine Folge dessen Verhaltens sind.
Ein Untersuchungsausschuss bezüglich der Zustände bei der Justiz in Unterfranken ist angezeigt.

Martin Deeg,
Polizeibeamter a.D.

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9 Gedanken zu „Mordmotiv Kindesentzug: asoziale Täterjustiz Würzburg greift nun zur Schikane! – seit Mai wird Zustellung der Stellungnahme des Beklagten Moser verweigert, nun soll ich als Kläger über Weihnachten zum Landgericht Würzburg anreisen, um Akte „einzusehen“.

  1. Als Christine Neubauer (55) sich 2011 von ihrem Mann Lambert Dinzinger (61) trennte, trennte sich ihr Sohn Lambert jr. (25) kurz darauf auch von ihr. Schlug sich auf die Seite des Vaters, brach den Kontakt zur Mutter ab. Bis heute! „Meine Tür wird immer für ihn offen stehen“, so die Schauspielerin. Aber der junge Mann geht nicht hindurch.

    Vollweib sucht Halbtagsmann ist eine deutsche Liebes-Komödie aus dem Jahr 2002. Besetzung Christine Neubauer: Anna Schröder. Christine Neubauer (* 24. Juni 1962 in München). Die Schauspielerin bei einer Gala in Würzburg. Hat sie wieder Kontakt zum Sohn? Christine Neubauer wird schlagartig ernst. Ihr Blick traurig. Sie schüttelt den Kopf. „Nein. Leider nicht.“ Und man spürt: Sie leidet unter der Situation.

    Christines Sohn ist so alt wie meine Tochter. Jetzt die Homestory. Vollweib Neubauer trinkt mit CitiSite`s Vollweib „Miss Mutti“ vor ewigen Zeiten Kaffee in Würzburg Grombühl. Beide gleich alt!

    Miss Mutti wusste genau, dass ich in Neubauer schon immer verknallt war! Was macht Miss Mutti – Frechheit: „ruft mich nicht an, dass sie mit meiner heimlichen Liebe Kaffee trinkt!“ Was allein schon Scheidungsgrund war.

    Dann liest CitiSite obiges: „Sohn Lambert schlug sich auf die Seite des Vaters, brach den Kontakt zur Mutter ab. Bis heute!“ Die Arme: „Wird an Weihnachten auch nicht ihre Freude haben.“

    Strate: „Rechtsbeugung ist aus Akten einfachst zu reproduzieren.“ „Verfälschung von Beweisergebnissen. Analog CitiSite Dauerthema: „klinisch relevante Projektionen sind in Akten ebenso einfach dingfest zu machen, wie auch soziale Inkompetenz, usw. Dafür zuständig kein Jurist, sondern ein Psychiater / sozialpsychiatrischer Deinst! Kost nix!

    Martin beratungsresistent !!!

    Wenn Moser seinen Auftrag nicht nur nicht erfüllt, sondern glattweg ins paranoide Gegenteil verkehrt, ist kein Jurist zuständig, sondern ein Psychiater! Alternativ der sozialpsychiatische Dienst Würzburg, bzw. das dortige Gesundheitsamt: „Stellt eine Bedrohung für die Öffentlichkeit dar“, aufgrund einer psychischen Störung, die sich u.a. nennt: „latente Wahnstörung!“

    Trinkt 16 mal Kaffee – ergo latent gestört – denn sein Auftrag war, na was wohl? Ebendem das Gesundheitsamt einzuschalten ist und NICHT Richter! Der Mann ist aufgrund einer psychischen Störung geschäftsunfähig! Ein Fall nach PsychKG.

    Holy Moses. Neubauer Trennung 2011. Da war Mutti schneller – 2010! So die Kinder dieser „Vollweiber“ zum Zeitpunkt gleich alt waren. Soz. gleiche Story! Mit einem Unterschied: „CitiCite`s Tochter: „Mama hat ne Macke, ich zieh zu Dir!“ Oder doch kein Unterschied: „Sohn Lambert schlug sich auf die Seite des Vaters.“ ?????

    • Recherchiert …

      Schon 2011 sagte Lambert Jr. “ weil sie sich so wenig um mich gekümmert hat.“

      Scheinbare Kleinigkeiten, die sich ein Kind aber merkt.

      2010 habe er sie mit seinem Vater am Set in Thailand besucht. Vor lauter Liebesgeflüster mit ihrem Freund José Campos habe seine Mutter ihm nichts zu Weihnachten geschenkt. „Meine Mutter erklärte mir, dass sie vor lauter Arbeit keine Zeit gehabt hätte, ein Geschenk für mich zu besorgen. Für meinen Vater hatte sie auch nichts. Und wir saßen da mit je einem Geschenk für meine Mutter. Das hat mich sehr verletzt.“

      EBEN! Klingt nach Miss Neubert: „Der Kerl (Martin) hat eine Geschenkphobie!“ Auch 1.000 mal gepostet: „Amazon hat bei Martins Tochter kein Kontaktverbot!“ Ganzer Artikel in der Bunten – Oktober 2017 – bitte selbst suchen, weil Martin ist mit der Freischaltung zweier links nach wie vor heillos überfordet.

      Letztendlich braucht er sich nicht wundern „… scheinbare Kleinigkeiten, die sich Frau Neubert aber gemerkt hat.“ Diese Ignoranz der „Freischaltung“ ist auch so eine Kleinigkeit, was Bände spricht!

  2. Die Methode „Dummstellen“ …

    Sponsel: „Dumm stellen ist auch so eine Art primitiver Abwehrmechanismen!“

    Als Mollath freikam, hat Strate die „Leningrader Symphonie“ aufgedreht, die Hymne des heroischen Widerstands, komponiert vom russischen Künstler Dmitri Schostakowitsch. Es ist Strates Art zu feiern.

    Keine Ahnung wo, aber CitiSite – unabhängig von Strate – verlinkte Martin die 10. Symphony von Schostakowitsch: „Abrechnung mit Stalin!“ Leningrad ist lediglich die Nr. 7 !!! Mehr ein „Schmuse-Abrechnung!“

    Strate lernt`s nie !!! Hier hatte er die Chance Miss Merk niederzumetzeln… aber was macht er …

    CitiSite nudelt sich gerade die 10. rein – Pflicht um Protagonisten wie Moser oder / und der Staatsanwaltschaft, insbesondere der CSU, zu signalisieren: „Schluss mit Schoppen-Songs!“

    @ Martin – youtube die 10 … motiviert! Strates Nr. 7 ist eher was für Weicheier. Gruss an ihn. Hört mitten in der Strecke auf: „Kniefall vor Merk!“

  3. Auch dies wäre eigenen Beitrag im Blog wert:

    Die Mörder in der Robe

    „Niemand hat das Recht, nur zu gehorchen. Auch Richter nicht. Vor 70 Jahren wurden Hitlers Blutjuristen zu relativ milden Strafen verurteilt.

    Gastbeitrag von Christoph Safferling
    Die Strafen waren mickrig. Und als die drei amerikanischen Richter des Militärgerichtshofs Nr. III an diesem Morgen herabblickten auf die 14 Angeklagten – da blickten Richter zu ihnen zurück, Berufskollegen.

    Hitlers schlimmste Blutjuristen, die vor nun 70 Jahren in Nürnberg verurteilt wurden, durften darauf vertrauen, mit vergleichsweise milden Blicken gesehen zu werden. Es gab kein Todesurteil, nur vier Mal lebenslänglich, sechs zeitige Freiheitsstrafen zwischen fünf und zehn Jahren, vier Freisprüche. Und man sollte ergänzen: Keine zehn Jahre später waren alle Häftlinge wieder entlassen. Der Umgang des Militärtribunals mit dieser besonderen Gruppe von Angeklagten blieb vergleichsweise von Nachsicht geprägt. Dabei hatten diese Männer das nationalsozialistische Morden rechtstechnisch flankiert, legalisiert und damit vielfach dem Gewissen in Deutschland Schweigen befohlen.

    Franz Schlegelberger zum Beispiel, der Staatssekretär im Reichsjustizministerium, der von 1941 an ein Jahr lang als kommissarischer Minister agierte, bevor er von Hitler reich beschenkt aus dem Dienst schied: Er war Karrierejurist, kein Ideologe; er verdankte seinen Aufstieg nicht den Nazis. Aber als sie an die Macht kamen, biederte er sich an.


    Schlegelberger goss die Diskriminierung von Juden und Polen in Paragrafen, in ein Gewand von Recht und Ordnung, und er weitete die Verhängung von Todesstrafen massiv aus. Schließlich ersann er mit aller rechtstechnischen Raffinesse einen Weg, auch die „Vernichtung lebensunwerten Lebens“, also die Massenmorde an Menschen mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten, juristisch reinzuwaschen.„….

    ….Noch immer fällt es vielen Richtern leicht, sich hinter einer rein mechanischen, scheinbar unpolitischen juristischen Methodik zu verstecken und die Verantwortung für das Resultat der eigenen Entscheidungen zu leugnen. Man schreibe die Gesetze ja nicht selbst; man wende sie nur an. Als seien Richter nur Befehlsempfänger, nur Klempner an einer Maschine, die jemand anderes betreibt; nicht eigenständige Akteure mit Macht und dementsprechend auch Mitverantwortung.“….

    ….“Juristen haben eine tragende Rolle in der Gesellschaft. Sie stabilisieren das politische System. Dieser Verantwortung können sie nur im Wissen um das katastrophale kollektive Versagen der Zunft nach 1933 gerecht werden. Sie müssen wissen, welchen Einfluss die eigene politische Haltung auf die Auslegung der Gesetze hat; müssen wissen von der Pflicht zum Ungehorsam, von der sich kein Jurist entbinden kann, auch nicht unter Verweis auf die Buchstaben eines Gesetzes oder das Bellen eines höherrangigen Befehlshabers.“….

    http://www.sueddeutsche.de/politik/aussenansicht-der-dolch-unter-der-robe-1.3796884

    • Dieses Kapitel der Justiz und Rechtsauffassungen in der NS-Zeit und auch die heutigen Folgerungen brauchen eine intensive Aufarbeitung. Gegen die allzu schnell aufgestellte Mär, dass die Richter durch positivistische, also genaue Anwendung der Gesetze vor und in der NS-Zeit zu „Täteropfern“ wurden, gibt es profunde Einwände. Ingeborg Maus hat sich detailliert damit auseinandergesetzt und kam zu wichtigen Erkenntnissen, die dem propagierten Credo von einer gewissensgesteuerten Justiz entgegen steht. Nicht die freihändige Auslegung des Gesetzes durch Richter schützt das Volk vor Willkür, sondern die tatsächliche Bindung an prozessual echt demokratisch vorgegebene Gesetze.

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