Weiter beweisrechtlich: Richter Kirchhof, Eichberger und Britz vom Bundesverfassungsgericht sehen weder in Kindesentzug noch in Suizid oder Morden einen „schweren Nachteil“….

Heute erhielt ich dieses Schreiben des Bundesverfassungsgerichts als Antwort auf meinen EILANTRAG, mit dem ich die Justizverbrechen in Würzburg/Bamberg im Zusammenhang mit seit Mai 2012 verhindertem „Umgang“ durch Rechtsanwältin Kerstin Neubert und die Justizverbrechen des OLG Bamberg, Senat um Pankraz Reheußer infolge der mündlichen Verhandlung vom 10. Februar 2016 versuchte, mit rechtsstaatlichen Mitteln anzugehen!
https://martindeeg.wordpress.com/2016/02/29/appell-nach-karlsruhe-bayerische-justizverbrecher-um-den-rechtsradikalen-lueckemann-aus-dem-verkehr-ziehen-und-ihre-herrschaft-des-unrechts-beenden/

Die Aussage der sog. Verfassungshüter Kirchhof, Eichberger und Britz:

„Der Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Anordnung wird abgelehnt, weil weder dargetan noch ersichtlich ist, dass der Erlass einer einstweiligen Anordnung zur Abwehr schwerer Nachteile oder zur Verhinderung drohender Gewalt oder aus einem anderen wichtigen Grund dringend geboten ist“

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Da mittlerweile auch formale Verfassungsbeschwerde eingereicht ist, sind diese sog. Richter nun wegen Befangenheit abzulehnen. Strafanzeige wird erstattet:

An das
Bundesverfassungsgericht
– Geschäftsstelle 1. Strafsenat –
Schloßbezirk 3
76131 Karlsruhe 5. April 2016

1 BvQ 10/16

Auf Zustellung des Schreibens vom 5. April zu obigem Aktenzeichen wird wie folgt mitgeteilt, dass gegen die Verantwortlichen

1. Prof. Dr. Ferdinand Kirchhof

2. Prof. Dr. Michael Eichberger

3. Prof. Dr. Gabriele Britz

Strafanzeige wegen Rechtsbeugung, Unterlassener Hilfeleistung und vorsätzlicher Missachtung der Europäischen Menschenrechtskonvention sowie Missachtung rechtsbindender Vorgaben des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte in mehreren Fällen erstattet wird.
https://martindeeg.wordpress.com/2015/05/21/1-bvr-332614-kindesentfremdung-belohnen-menschenrechte-aushebeln-die-irren-des-bverfg-kirchhof-eichberger-britz/

Die Richter beabsichtigen offenkundig, meinen Suizid bzw. die Tötung von Dritten zu provozieren. Dies ist menschenverachtend.

Dieses Schreiben wird wie weitere Vorgänge der zuständigen Polizeidienststelle in Baden-Württemberg zur Kenntnis gebracht, die mit der strafrechtlichen Aufarbeitung der Justizverbrechen in Würzburg/Bamberg im Zusammenhang befasst ist.

Gegen die o.g. Richter des 1. Strafsenats wird aus folgenden Gründen desweiteren die Besorgnis der Befangenheit in Zusammenhang mit der zu obigem Aktenzeichen 1 BvQ 10/15 nachgereichten Verfassungsbeschwerde geltend gemacht.

Der Vorgang wird mit Eilantrag dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte vorgelegt.

Das Verhalten der gesamten deutschen Justiz hier ist als asozial, selbstbezogen und den Rechtsstaat konterkarierend anzusehen. Im Freistaat Bayern betrachte ich daher Recht und Gesetz als auch für mich als Bürger nicht mehr bindend.

Die Richter Kirchhof, Eichberger und Britz teilen so mit Schreiben vom 26. März 2016 wie folgt mit:

„Der Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Anordnung wird abgelehnt, weil weder dargetan noch ersichtlich ist, dass der Erlass einer einstweiligen Anordnung zur Abwehr schwerer Nachteile oder zur Verhinderung drohender Gewalt oder aus einem anderen wichtigen Grund ….dringend geboten ist“.

Dies zeigt, dass die Richter hier jeden Bezug zur Realität, zur Lebenswirklichkeit und zur Wirkung ihrer sog. Beschlüsse und bei den Geschädigten der Justiz im Zusammenhang mit Kindesentzug und Umgangsboykott verloren haben.

Die Befangenheit ergibt sich für jeden vernünftig denkenden Menschen bereits hieraus, dass diese Richter die Elternrechte von Männern offenbar einzig ideologisch missbrauchen.

Wer nicht begreift, dass jahrelanger Kindesentzug insoweit „ein schwerer Nachteil“ ist, der beim Geschädigten schwerste Folgen zeitigt, ist als Richter komplett untauglich und als inkompetent für jedwede Rechtsprechung in diesem Bereich anzusehen.

Es ist für mich als Vater daher unzumutbar, weiter mit Entscheidungen derart asozial und lebensfremd agierende Richter konfrontiert zu werden. Die Befangenheit ist fraglos.

1.
Es wurde ausführlich nachweislich Beschwerde und Aktenlage dargelegt, dass hier die dauerhafte irreversible Entfremdung von Vater und Kind und Schädigung des Kindeswohls durch bloßen Zeitablauf droht, wie sie der EGMR immer wieder von deutschen Gerichten verschuldet rügt.

Desweiteren ist bekannt, dass der EGMR ebenfalls bereits bereits rügte, dass kein Rechtsbehelf gegen eine wie hier vorliegende Verschleppung und jahrelange Untätigkeit der Gerichte besteht und deutsche Gerichte Zwangsandrohungen, wie ebenfalls im vorliegenden Fall gegeben, weder androhen noch durchsetzen.

Die Grundrechte der Eltern sind faktisch der Willkür und wie hier rechtsfremden Motiven
Provinzrichtern ausgeliefert.

2.
Desweiteren wurde ausführlich nachweislich Beschwerde und Aktenlage dargelegt, dass nicht nur der Bilanzsuizid meiner Person sondern auch Tötungsdelikte gegen die den rechtsfreien Raum böswillig und vorsätzlich unter Schädigungsabsicht zu verantwortenden Juristen, insbesondere die Hetzanwältin Gabriele Hitzlberger offenbar provoziert wird.

Der o.g. Allgemeinplatz der Richter als Antwort auf die dargelegten Nöte und die Schwere der Folgen der Rechtsbrüche ist insoweit nur noch als ASOZIAL anzusehen.

Es mangelt den Richtern Kirchhof, Eichberger und Britz offenkundig ebenso an jeglicher moralischer Integrität und charakterlicher Eignung, ebenso wie den Justizverbrechern in Würzburg/Bamberg, die diesen Justizskandal seit 2003 zu verantworten haben und offenkundig den Tod von Menschen billigend in Kauf nehmen, um Rechtsbeugungen, Unrecht bis hin zur Freiheitsberaubung und fortlaufende Grundrechtsverstöße zu verdecken und zu vertuschen.

(……..)

Der letzte Teil ist noch nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.

Martin Deeg,

Polizeibeamter a.D.

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98 Gedanken zu „Weiter beweisrechtlich: Richter Kirchhof, Eichberger und Britz vom Bundesverfassungsgericht sehen weder in Kindesentzug noch in Suizid oder Morden einen „schweren Nachteil“….

  1. Apropos:

    „Fall Mollath: Anklage wegen gefälschtem Gerichtsbeschluss

    Wiesbaden. Mit einem gefälschten Gerichtsbeschluss wollte im Juni 2013 ein Unbekannter die Freilassung Gustl Mollaths aus der Psychiatrie erreichen. Wegen der Sache steht von heute an ein Rechtsanwalt vor dem Wiesbadener Landgericht.“..,.

    http://t.kn-online.de/News/Aus-der-Welt/Nachrichten-aus-der-Welt-In-und-Ausland/Fall-Mollath-Anklage-wegen-gefaelschtem-Gerichtsbeschluss

    • Der 55-Jährige muss sich wegen versuchter Gefangenenbefreiung und Urkundenfälschung verantworten.

      Wann muss sich eigentlich Richter Brixner für 7 Jahre rechtswidrige Gefangenenunterbingung sowie urkundlich belegte Falschentscheidungen verantworten. Oder / und Leipziger für gefälschte Gutachten – uneidliche Falschaussage ?

      Ansonsten. Miss Wolff und ihr berühmter Humor.

      Oliver Garcia – gekürzt: Wenn aber ein gerichtlich bestellter Sachverständiger kein Amtsträger ist, müßte eigentlich ein Sachverständiger, der “bloß” in einem behördlichen Verfahren herangezogen wird, erst recht keiner sein. Hier scheint mir ein Wertungswiderspruch vorzuliegen. Möglicherweise meinte das OLG Koblenz, im hier entschiedenen Fall dem BGH zu folgen, der in /2014,5762 entschieden hat, daß ein von der Staatsanwaltschaft beauftragter Rechtsmediziner nicht unmittelbar haftet. Dann aber hätte es diese Entscheidung falsch verstanden.

      Der BGH sah den Rechtsmediziner nicht deshalb als Amtsträger im Sinne von Art. 34 GG an, weil er von der Staatsanwaltschaft beauftragt war. Dies eröffnete vielmehr sogar nach Meinung des BGH (und der Vorinstanzen) die Möglichkeit der analogen Anwendung von § 839a BGB (Nähe des staatsanwaltlichen Verfahrens zum gerichtlichen Verfahren). Die Amtsträgereigenschaft des Beklagten beruhte nach Meinung des BGH nicht auf dieser (punktuellen) Heranziehung als Sachverständiger durch die Staatsanwaltschaft, sondern auf seiner Eigenschaft als Leiter eines öffentlich-rechtlichen (universitären) Instituts, das die amtliche Aufgabe der Erstattung von Gutachten in Strafverfahren hat. Das ist derselbe Grund, warum ich in meinem Beitrag über Forensikleiter Klaus Leipziger (http://blog.delegibus.com/3093) beim haftungsrechtlichen Exkurs am Ende die Meinung vertrat, daß ihn Art. 34 GG vor der Außenhaftung schützt (ich schrieb dort, daß er Beamter wäre; später bin ich darauf hingewiesen worden, daß er wohl nur angestellt ist; der haftungsrechtliche Beamtenbegriff schließt diesen Fall aber ein, so daß sich am Ergebnis nichts ändert). Usw….

      https://gabrielewolff.wordpress.com/2014/12/13/der-fall-mollath-das-buch-von-gerhard-strate/comment-page-6/#comment-56693

      gabrielewolff sagte am 19. März 2016 um 00:14 : Da selbst ich Ihre Ausführungen nicht verstehe: wie wäre es mit einem ausführlicheren Aufsatz auf Ihrem Blog.

      O. García sagte am 19. März 2016 um 00:37 : @Gabriele Wolff – Welche Stelle meinen Sie? Ist alles unklar? 🙂

      Garcia schmunzelt ! Man beachte: Garcia wie Krimi Gabi in unermüdlicher juristischer Nachtschichtarbeit 🙂

      Krimi Gabi 2013 an CitiSite: «erst nach mehrmaligen Lesens habe ich Ihre Ausführungen so einigermassen verstanden!» Na sowas: «welche Stelle war denn auf Anhieb nicht verständlich ? 🙂

    • Das mit dem Fax liest sich wie eine Räuberpistole. Wie so oft von den Presseorganen aber nur magere Informationen. Als Fakt ist in der Meldung nur die Manipulation der Absenderadresse am Fax benannt. Das ist jedoch eine leichte Übung und macht ein Fax wohl noch nicht zu einem gefälschten Gerichtsbeschluss.
      Die Änderung der Absenderkennung im Faxgerät ändert auch nicht die Rufnummernübertragung des tatsächlichen Faxanschlusses, so dass der behauptete Täuschungsversuch offensichtlich dilettantisch gewesen sein muss und wohl gar nicht Ziel der Übung war. Der Nachweis einer Täuschungsabsicht ist so schon gar nicht zu erbringen. Worin die Urkundenfälschung und Täuschung also nun bestanden haben sollte, erfährt man aus der DPA-Meldung nicht.

      Auch der Vorwurf der versuchten Gefangenenbefreiung erscheint mir ziemlich irre. Im Juni 2013 war Mollath zwar noch weggesperrt, aber eben nachweislich rechtswidrig, wie dann leider viel zu spät, aber rückwirkend und rechtskräftig festgestellt wurde. Er wurde logischerweise viel zu spät entlassen, also weder vorzeitig noch RECHT-zeitig. Er erhielt für diese rechtsbeugende Gefangennahme eine (magere) Entschädigung zuerkannt. Damit ist das Unrecht der Gefangennahme auch für den Zeitpunkt Juni 2013 rechtskräftig dokumentiert. Wie könnte man einen, der nach Recht und Gesetz nicht gefangen gehalten werden durfte, mit einem Faxschreiben in strafbarer Weise versuchen, aus einer Gefangenschaft zu befreien? Der Tatbestand der versuchten Gefangenenbefreiung setzt doch einen rechtmäßig Gefangenen voraus. Spätestens aus heutiger Sicht, war die Mogelei der Faxkennung allenfalls der kreative Versuch der nachweislich verwerflichen Rechtsbeugung durch die Justiz ein Ende zu setzen.

      Die Blüte in der Meldung:
      „Die Fälschung wurde jedoch erkannt, Mollath kam nicht vorzeitig frei.“
      könnte natürlich hirnloses DPA-Gewäsch sein, aber ohne Zweifel dem Denken der Justiz selbst entsprechen. An einer Gültigkeit des verübten Unrechts wird offensichtlich bis zum Zeitpunkt einer rechtskräftigen Aufhebung desselben festgehalten. Ein solches Denken ist ziemlich krank.

  2. JUSTIZWILLKÜR !!!

    Der Bonner Psychiater Christian Maier hat die Theorie, dass es sich bei der scheinbaren Justizwillkür in Wirklichkeit um infektiösen Wahn handelt.

    In seinem Lehrbuch führt der Psychiater Gerd Huber zum Thema Wahn folgendes aus: Unter Wahn versteht man (krankhaft entstandene) inhaltlich falsche Überzeugungen, die mit unmittelbarer Gewissheit (Evidenz) auftreten, und an denen die Patienten unbeirrbar und unzugänglich für alle Gegengründe… trotz der Unvereinbarkeit mit dem bisherigen Erfahrungszusammenhang und der objektiv nachprüfbaren Realität festhalten.

    Maier erklärt in einem Gutachten, was es mit „infektiösem Irrsein“ auf sich hat: Eine solche Konstellation, in der ein Wahninhalt von einem Primärparanoiden auf einen Sekundärparanoiden übergeht, ist seit langem in der Psychiatrie bekannt. Zuerst wurde das „infektiöse Irrsein“ von Ideler 1838 beschrieben, später, seit 1877 nach einer Veröffentlichung von Falret, erhielt dieser Sachverhalt den Namen Folie à Deux.

    1883 führte Lehmann für diese komplexen Gegebenheiten den Begriff „induziertes Irrsein“ ein und nannte den Einfluss des Ersterkrankten auf den Zweiterkrankten „Induktion“. Induktion geht aber viel weiter, so wurde von Maier auch ein Fall von symbiotischer Psychose beschrieben, in der verschiedene Ärzte die psychiatrische Diagnose einer Ersterkrankten übernahmen und auch entsprechende Behandlungsmaßnahmen einleiteten.

    Wer nunmehr einwendet, dass man den Betroffenen doch nicht ohne Heilbehandlung seinem Schicksal überlassen dürfe, sollte sich überlegen, was bei Behandlungsbedürftigkeit und krankheitsbedingter Uneinsichtigkeit mit einem Patienten in Freiheit passiert: Es wird ein Betreuer für ihn bestellt, der dann die ganze Palette des § 1906 BGB prüfen und nach betreuungsgerichtlicher Genehmigung durchführen kann.

    PS. Siehe auch CitiSite Beiträge bei Martin Deeg oder / und Kernberg: «dichotome Systeme!» Keine neue «Erfindung!» Seit 1838 in der Literatur bestens beschrieben: «infektiöses Irresein!»

    Ansonsten: § 1906 ist Verfassungswidrig – so obiger Text nicht richtig!

    • Prof. Dr. med. Volker Faust zum obigen Thema:
      FOLIE À DEUX.

      GEMEINSAME PSYCHOTISCHE STÖRUNG!

      Geistesstörung zu zweit – induzierte Psychose – induzierte wahnhafte Störung – induzierte paranoide Störung – symbiontische Psychose – „psychotische Ansteckung“ – „psychotische Epidemie“

      Die gemeinsame psychotische Störung, auch als induzierte wahnhafte Störung oder Folie à deux bezeichnet, ist die psychotische Ansteckung einer geistesgesunden, in der Regel aber seelisch labilen Person durch einen Psychose-Erkrankten. Meist handelt es sich um Verwandte oder Lebenspartner in einem sozial isolierten oder sonst wie beeinträchtigten Umfeld, die schließlich denselben Wahn oder das gleiche Wahnsystem teilen und sich im Laufe der Zeit in dieser Überzeugung unkorrigierbar bestärken.

      Dabei gibt es charakteristische Unterschiede zwischen dem aktiven, wahn-induzierenden sowie passiven Partner. Die Heilungsaussichten sind begrenzt, besonders ohne fachärztliche Behandlung (und vor allem antipsychotisch wirkenden Neuroleptika). Nachfolgend eine komprimierte Übersicht.

      Folie à deux (französisch: Geistesstörung zu zweit) heißt, dass eine im Allgemeinen geistesgesunde Person die Wahnvorstellungen eines Psychose-Erkrankten (Geisteskranken) übernimmt. Damit teilen sich zwei (oder gelegentlich auch mehr) Menschen denselben Wahn oder das gleiche Wahnsystem und bestärken sich nach und nach so in dieser Überzeugung, dass zuletzt ein chronischer (dauerhafter) Krankheitsverlauf droht.

      Die Möglichkeit einer solchen „psychotischen Infektion“ ist seit langem bekannt (früher als „infektiöses Irresein“, lateinisch: „contagio psychica“, bezeichnet).

      Heute verwendet man gemäß den modernen Klassifikationen die bedeutungsgleichen Begriffe Gemeinsame Psychotische Störung (nach dem DSM-IV der Amerikanischen Psychiatrischen Vereinigung – APA) bzw. Induzierte wahnhafte Störung (nach der ICD-10 der Weltgesundheitsorganisation – WHO) und nur noch selten die alte Bezeichnung Folie à deux. Manchmal werden aber auch noch andere Begriffe verwendet (siehe oben). Sie gelten inzwischen nicht nur für das gemeinsame Auftreten psychotischer und/oder nicht-psychotischer Geistesstörungen von zwei Personen, sie werden auch auf die Wahn-Induktion (wahnhafte Beeinflussung) auf weitere Familienmitglieder („folie à famille“) oder gar größere Gruppen von Betroffenen ausgedehnt („psychische Epidemie“).

      Was ist eine Psychose?

      Eine Psychose ist eine seelische Störung, bei der die Beeinträchtigung der psychischen Funktionen ein solches Ausmaß erreicht hat, dass dadurch Realitätsbezug, Einsicht und Fähigkeiten zu sehr gestört sind, um einigen der üblichen Lebensanforderungen noch zu entsprechen (Definition der Weltgesundheitsorganisation – WHO).

      Vorkommen der gemeinsamen psychotischen bzw. induzierten wahnhaften Störung: Nach den bisherigen Erkenntnissen kommt die induzierte wahnhafte Störung nur selten vor – oder treffender: sie wird nur selten entdeckt und diagnostiziert und noch seltener gezielt behandelt.

      Der Verlauf droht in der Regel chronisch (dauerhaft) zu werden. Je länger die gemeinsame psychotische Störung, desto schlechter die Heilungsaussichten, falls man sich überhaupt zu einer Therapie entschließen konnte.

      Oft handelt es sich um Blutsverwandte (also Schwestern, Brüder, Mütter, Väter, Töchter, Söhne) sowie (besonders weibliche Ehe-)Partner. Möglich sind aber auch sonstige Verwandte, Freunde, Nachbarn, Anhänger u.a. Das Alter hängt von der Zusammensetzung des Paares bzw. der Gruppe ab. Sind es nur zwei Betroffene, ist es meist ähnlich.

      Mehr …

      http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/folie_a_deux.html

      SO! Und jetzt übersetz man das in Amtsstuben !!! Blutsverwandte Reigen, wie z.B. CSU – oder dass Herr Moser von wahngestörten Müttern sekundär infiziert wird … oder und … Richtern von wahngestörten Falsch-Gutachtern, usw.

      Zuletzt entsteht als Teufelskreis eine sogenannte „Wahnmühle“, aus der die Betroffenen ohne fachliche Hilfe nicht mehr herauszukommen drohen.

      Therapietip Volker Faust: «Am erfolgreichsten ist die getrennte stationäre Aufnahme (der Beteiligten) in einer (oder zwei verschiedenen) psychiatrischen Fachklinik(en) mit einer Kombination aus Psycho- und Soziotherapie und vor allem Pharmakotherapie mit den erwähnten Neuroleptika!»

      Fragte sich CitiSite schon immer: «Hatte Richter Brixner (Mollath Fall) eigentlich regelmässig seine D2 Rezeptoren genommen?» BRIXNER: «watt??? Ich habe einen D1 Vertrag – monatlich kündbar – D2 brauch ich nicht!» In diesem Sinne: «begnadet infantil!» Das Schlüsselkonzept in allen Deeg Fälle. Siehe NeuroScience: «stabiler neurobiologischer Defekt!»

      Faust: „Der Verlauf droht in der Regel chronisch (dauerhaft) zu werden.“Schmarrn! Siehe NeuroSCience: „gestört seit Geburt an!“

  3. …“Die Generalstaatsanwaltschaft soll also angeblich falsche Diagnosen des Amtsarztes verwendet haben, um einen Kollegen zu mobben?“….

    Wieso sollte das unglaubwürdig sein? Weil eine Generalstaatsanwaltschaft „sowas“ nicht macht….? In Bayerns Justizverbrecherkreisen ist sowas eher „Alltag“ – vertuscht von der CSU.

    „Der Fall des ehemaligen Oberstaatsanwalts, dem Geheimnisverrat an die Presse vorgeworfen wurde, wird immer absurder: Ein Verfahren wurde eingestellt, jetzt melden sich Polizisten zu Wort: Alles sei völlig anders gewesen.

    Die Wahrheit ist sperrig, sie verändert sich je nach Blickwinkel. Und im verworrenen Fall des früheren Oberstaatsanwalts Hansjürgen Schulz aus Verden, der derzeit vor dem Landgericht in Lüneburg auf der Anklagebank sitzt, bekommt sie jetzt nach Jahren einen neuen Dreh. Und zwar einen derart neuen, dass man sich als Betrachter fragen muss, welches Licht dadurch auf Polizei und Justiz geworfen wird.

    Schulz wird Vorteilsannahme zur Last gelegt, weil er sich als Oberstaatsanwalt 6000 Euro von einem Dolmetscher geliehen hat, der zuvor häufig für die Staatsanwaltschaft gearbeitet hatte. Schulz sagt, er sei damals wegen seines Seelenzustandes vermindert schuldfähig gewesen, beeinträchtigt von Geldnot und Überarbeitung. Und in der Verhandlung hat Schulz am Montag die Justiz selbst belastet. Die Einstellung des Verfahrens sei ihm angeboten worden, falls er einer Frühpensionierung wegen Alkoholabhängigkeit zustimme. Er sei aber nicht alkoholabhängig. „Die Frühpensionierung ist aufgrund eines gefälschten Gutachtens zustande gekommen“, sagte Schulz-Anwalt Martin Stucke. Die Generalstaatsanwaltschaft soll also angeblich falsche Diagnosen des Amtsarztes verwendet haben, um einen Kollegen zu mobben? Der Psychiater bestätigte jedenfalls, dass die vorliegenden Werte keine Alkoholabhängigkeit zeigten. Und Stucke legte einen Vermerk aus Niedersachsens Justizministerium vor, wonach dort „Unzulänglichkeiten des Gutachtens“ aufgefallen seien.“…

    http://www.sueddeutsche.de/medien/justiz-ein-vermerkmit-folgen-1.2956197

  4. Blaupause zu den Justizverbrechen Würzburg/Bamberg liegt bekanntermaßen bereits vor:

    „15.01.2015 Elterliches Umgangsrecht“

    EGMR: Verfahren „Kuppinger gegen Deutschland“ – Verletzung von Art. 8 EMRK
    der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat ein Kammerurteil im Verfahren „Kuppinger gegen Deutschland“ verkündet.

    Der Beschwerdeführer ist Vater eines 2003 nichtehelich geborenen Sohnes, dessen Mutter dem Beschwerdeführer kurz nach der Geburt jeglichen Umgang mit dem Kind verweigerte. Seit Mai 2005 führte der Beschwerdeführer mehrere Verfahren vor den deutschen Gerichten, die sein Recht auf Umgang mit seinem Sohn betrafen. In seiner Beschwerde vor dem EGMR machte er geltend, die deutschen Gerichte hätten keine zügigen und wirksamen Maßnahmen ergriffen, um einen Umgang mit seinem Sohn zu ermöglichen, insbesondere um eine gerichtliche Umgangsregelung vom September 2010 durchzusetzen. Außerdem sehe das deutsche Prozessrecht keinen Rechtsbehelf vor, der geeignet sei, überlange Verfahren in Umgangssachen effektiv zu beschleunigen. Er berief sich u.a. auf Artikel 8 (Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens) sowie auf Artikel 13 (Recht auf wirksame Beschwerde) in Verbindung mit Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK).

    Der EGMR stellte in seinem Urteil einstimmig eine Verletzung von Artikel 8 und eine Verletzung von Artikel 13 in Verbindung mit Artikel 8 EMRK fest.

    Urteil des EGMR vom 15.01.2015, Az.: V 62198/11
    Quelle: Pressemitteilung des EGMR vom 15.01.2015″

    https://www.jurion.de/de/news/309280/EGMR-Verfahren-Kuppinger-gegen-Deutschland-Verletzung-von-Art-8-EMRK

    • Dass es hier u.a. um Menschenrechte geht, werden asoziale bayerische Justizverbrecher wie Pankraz Reheußer vom OLG Bamberg vermutlich nie begreifen.

      „….Verlust des eigenen Kindes durch Trennung und Scheidung : Eine Studie über den Verlauf des Kontaktabbruchs zum eigenen Kind und den daraus resultierenden Auswirkungen auf betroffene Eltern

      Erstellungsjahr: 2007

      https://www.freidok.uni-freiburg.de/data/6203

      • Justizverbrechern in Franken/Bamberg hingegen geht es vorrangig darum, die Verfahren vom Tisch zu bekommen, und – natürlich nur, wenn sich „mündliche Verhandlungen“ nicht gleich ganz vermeiden lassen – das Hauptaugenmerk liegt darauf, „Sicherheit und Ordnung“ im Gerichtssaal zu gewährleisten, man will ja pünktlich Feierabend und auf den Golfplatz!

        Was danach geschieht, damit haben die faktenschaffenden Justizverbrecher dann natürlich „nichts“ mehr zu tun….

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        Pankraz Reheußer, bei dem es „innerlich klingelt“.….

        …..“Fachgebiet des Direktors Reheußer sind Familienangelegenheiten: „Die abstrakte Gefahr ist da noch größer als bei Strafsachen“, sagt er, denn „da kochen die Emotionen noch höher.“ (Siehe auch nebenstehenden Artikel). In solchen Zivilprozessen kommt man sich auch räumlich sehr nahe: „Die Prozessparteien sitzen manchmal nur anderthalb Meter auseinander.“….

        ….“Der Täter von Dachau war wegen Hinterziehung von Sozialbeiträgen zu einem Jahr auf Bewährung verurteilt worden. Er hätte das Gericht als freier Mann verlassen. Verbale Ausraster, auch Drohungen in der Art von „Wir sehen uns wieder!“, sagt Justiz-Sprecher Rudy, erlebe er immer wieder: „Aber da passiert nichts weiter.“

        Wenn ein Richter befürchtet, es könnte zu Problemen kommen, dann bittet er einen der Wachmänner in den Gerichtssaal. Wachmann Peter Seubert kennt seine Pappenheimer in Forchheim: „Wir haben einen harten Kern von rund 30 Personen auf unserer Liste im Kopf.“ Da klingelt es innerlich schon, wenn die sich dem Amtsgericht nur nähern. Gegen einen Fall wie in Dachau ist trotzdem kein Amtsgericht gefeit.“

        http://www.nordbayern.de/region/forchheim/scharfere-kontrollen-am-amtsgericht-1.1783433

      • Wie will dieser Typ eigentlich Kindschaftssachen einvernehmlich regeln, wenn er schon Probleme damit hat, dass Eltern „manchmal nur anderthalb Meter auseinandersitzen“….!!

        Solche Richter gehören aus dem Verkehr gezogen, das letzte was hier interessiert, ist das „Kindeswohl“ und die Rechte von Elternteilen, die ausgegrenzt und entfremdet werden.

    • Es fällt mir leider schwer, zu Ihrem konkreten Schicksal vorzudringen, ohne über viele pauschale Wertungen zum sogenannten „Geschlechterkampf“ zu stolpern. Das ist schade.
      Daher von mir ein paar Gedanken als Anregung.

      Es gibt ganz offensichtlich planmäßige Strategien zur systematischen Ausgrenzung und Entsorgung eines Elternteils. Das trifft entfremdete Mütter und Väter, immer auch deren Kinder. Ein pauschales Rollen- und Wertverständnis zum Geschlecht, zu den Elternrechten und -pflichten ist ein wesentlicher Teil des Nährbodens für eine erfolgreiche Ausgrenzung. Was in Ihrem konkreten Fall zur Rollenverteilung und Ihrem Schicksal zutreffen mag, ist in sehr vielen Fällen gerade die manipulative Grundlage für eine Entsorgung von Vätern. Die Mutter ist nach dieser Sichtweise eigentlich (immer) wichtiger für das Kind als der Vater. Das führt zum ausschließenden Betreuerin/Zahler-Modell bzw. Residenzmodell bei der Mutter als übliche Entscheidungsweise der Justiz.

      Wenn Sie also im Zusammenhang mit der Missachtung von elterlichen Rechten und der ungerechten Behandlung von Eltern in Familiensachen Prof. Dr. Franz Ruppert zitieren: “Die zentrale Bindung für jeden Menschen ist die Bindung an die Mutter.”, stellt sich das Zitat als grundlegender Teil der unsäglichen Begründungsweisen an Gerichten heraus. Ob die Aussage vom Zitierten aber überhaupt im Kontext von Sorge- und Umgangsfragen gedacht war, kann man wegen des Fehlens konkreter Quellangaben nicht prüfen.

      Im Kontext der Elternrechte widerspricht die Aussage jedenfalls dem Grundgesetz und theoretisch auch den einfachen Gesetzen. Sie entspricht allerdings der weit verbreiteten Sichtweise unter sogenannten „Familienrechtlern“. „Das Kind gehört zur Mutter“, es sei denn die Mutter gefährdet das Kindeswohl. So die gängige Vorgehendweise. Im Umkehrschluss rechtfertigt das die Stigmatisierung von Müttern ohne Sorgerecht sogar. Als Sohn und als Vater von 4 Kindern, sowie als Justizerfahrener widerspreche ich aber jeder Pauschalisierung von Gründen und Stigmatisierung von Betroffenen.

      Solche pauschalen Wertungen treiben als Voreingenommenheit in der Justiz ihr Unwesen. Trotzdem müssen vom Ausgrenzenden in der Regel noch konkrete Gründe für eine Entsorgung des anderen Elternteils gefunden werden. Dies ist oft nur durch Lügen, Provokationen und Manipulationen möglich, wenn man von den Fällen einer tatsächlich manifesten Kindeswohlgefährdung einmal absieht. Ohne professionelle Helfershelfer, die eine rechtswidrige Ausgrenzungsabsicht unterstützen, dulden oder wenigstens naiv übersehen, wäre es für den Ausgrenzenden faktisch unmöglich zu einem rechtskräftigen Beschluss zu kommen.

      Neben den willigen Helfershelfern braucht es dafür aber auch manipulierbare Strukturen und Regeln in der Justiz, damit der Anschein der Rechtmäßigkeit gewahrt werden kann. Genau hier treffen sich die Schicksale betroffener Kinder, Mütter und Väter. Und nicht nur dieser Betroffenen, sondern aller Opfern von manipulativem Rechtsmissbrauch und Justizwillkür. Leider erkennen das viele Betroffene nicht und fokussieren sich allein auf die vermeintliche Lobby der gegnerischen Partei. So kommt es zu fehlgeleiteten, pauschalen Gefechten Frauen vs. Männer, Mütter vs. Väter, Ärzte vs. Patienten etc., statt sich gemeinsam gegen jeden Rechtsmissbrauch und jede Justizwillkür zu wenden.

      Bereits vor Jahren besuchte ich den Film „Entsorgte Väter“. Nach dem Film gab es im Saal ein Diskussionsforum. Es sprachen trotz des überwiegend männlichen Publikums auch zwei Frauen. Eine war eine sogenannte Zweitfrau eines „entsorgten Vaters“ und die andere eine entsorgte Mutter. Ich erinnere mich, dass sie dicht beieinander saßen. Vielleicht waren sie sogar miteinander vertraut. Ich weiß das nicht mehr. Sie waren jedenfalls mutig und hatten offensichtlich schon erkannt, dass es nicht um das Geschlecht, ein pauschales Rollenverständnis oder die Generalisierung des eigenen Schicksals gehen kann, wenn man die unsäglichen Zustände im Familienrecht gemeinsam und positiv verändern will. Es wäre wünschenswert, diese Erkenntnis würde sich bei den Betroffenen durchsetzen. Gemeinsam hätte man deutlich mehr Gewicht.

      • Ein sehr hilfreicher Kommentar von Lutz Lippke, vielen Dank. Ich bin eine entsorgte Mutter und kann mich Ihrem Kommentar nur Vollstens anschließen. Sehr gut, dass Sie das Thema „Stigmatisierung“ ansprechen. Darunter leidet doch jede entsorgte Mutter und vielleicht auch viele entsorgte Väter. Meine Kinder darf ich weder sehen noch sprechen, obwohl kein !!!! Umgangsausschluss besteht, der Vater hat die Festnetz und Handynummer ändern lassen und ist nicht willens, diese an mich herauszugeben. Seit 5 Jahren wird mir jeglicher Kontakt mit den Kinder manipulativ zerstört oder verhindert.

        Ich wäre froh, wenn ich einen Anwalt finden könnte, der auf PKH Basis meine Rechte für mich erkämpfen würde.

        http://www.entmuttert.com.

      • Zur Ergänzung, um weitere Missverständnissen vorzubeugen: Mein Blog gibt in erster Linie meine subjektiven Empfindungen und Erfahrungen im Konflikt mit dem Vater meiner Kinder wider. Es ist keine pauschale Verurteilung von Männer, explizit Vätern. Bei genauerem Studieren der Blogbeiträge müsste auch auffallen, dass ich immer wieder in Fällen der Ungerechtigkeit der Mutter ( also mir) auch gleichzeitig den ungerechten Fall eines Vaters kommentiere. Sinn und Zweck des Blogs ist es, eine Art Dokumentation für meine Kinder und Weitergabe von Erfahrungen für andere Betroffene Mütter oder Väter zu geben. Dass hier automatisch das jeweilig agierende Geschlecht benannt wird, lässt sich nicht vermeiden. Und natürlich fokussiert sich der oder diejenige Betroffene auf das eigene Schicksal. Dass dies allzu menschlich ist, sollte klar sein. . Ich denke aber immer noch, dass es ein anderes Gefühl ist, wenn ein Vater von seinen Kindern entfremdet, vorenthalten und getrennt leben muss als eine Mutter, die dieses Kinder ausgetragen und geboren hat. Da lasse ich auch nicht mit mir diskutieren. Selbst in der Gemeinschaft einer Lobby ist es in der Vergangenheit leider so, dass eben KEINE Veränderungen eintreten. Erst ein Präzedenzfall oder eine nachhaltige grundlegende Änderung im Familienrecht können dies bewirken.

        Bezüglich dieses Blogs von Martin Deeg ist als kleine Anmerkung noch zu sagen, dass es für einen Leser sehr schwierig ist, sich in diesem Blog zurecht zu finden. Eine bessere Übersichtlichkeit und Funktion der Seite wäre sicher hilfreich.

      • ….“Und natürlich fokussiert sich der oder diejenige Betroffene auf das eigene Schicksal. Dass dies allzu menschlich ist, sollte klar sein. Ich denke aber immer noch, dass es ein anderes Gefühl ist, wenn ein Vater von seinen Kindern entfremdet, vorenthalten und getrennt leben muss als eine Mutter, die dieses Kinder ausgetragen und geboren hat. Da lasse ich auch nicht mit mir diskutieren.“….

        Ein ‚anderes Gefühl‘ mag sein, ich würde das aber nicht gewichten. Der elterliche Beschützerinstinkt wird permanent unterlaufen und das hat wenig mit der Biologie zu tun sondern mit den tiefsitzenden Emotionen.

        Man würde ja einem Kind auch nicht zumuten, den Tod des Vaters weniger zu betrauern als den der Mutter.

        Und letztlich geht es tatsächlich um die Muster von Willkür, Rechtsmissbrauch und Vollversagen von Justiz bzw. systemisches Versagen.

        ….“Eine bessere Übersichtlichkeit und Funktion der Seite wäre sicher hilfreich.“

        Das stimmt, die Komplexität – insgesamt gerade 296 Beiträge – ist ein Ärgernis, allerdings wiederholt sich vieles bzw. wird derselbe Sachverhalt von verschiedenen Perspektiven beleuchtet….mit der Suche mittels Namen der jeweiligen Akteure, z.B. Reheußer für das jüngste und akute Justizverbrechen, kommt man zu den jeweiligen Beiträgen.

        Und ein Film ist in Arbeit, die über zwölf Jahre Justizverbrechen und zahlreichen Aspekte einzufangen und „massentauglich“ zu machen.

      • So kommen wir doch zusammen. Es ist die willkürliche Entfremdung der Kinder von seinen Eltern, die von der Justiz praktisch überwiegend in Streitverfahren zementiert wird. Zum Ausgegrenzten, weil der Kontakt, die Vertrautheit verloren geht und zum Alleinherrschenden, weil das Kind seine Bedürfnisse und ambivalenten Gefühle dem Willen und „gemeinsamen“ Kampf gegen den unsichtbaren Feind unterordnen muss. Es gibt immer Hoffnung für jedes Kind im Laufe seiner Selbstfindung, aber ohne Langzeitschädigung geht so etwas nicht ab. Das Ausmaß des Leids für Kind und Eltern wird sich von Fall zu Fall unterscheiden. Eine pauschale Bewertung, Gewichtung oder sogar ein Rechenmodell dazu wäre zynisch.

        Es ist also im Wesentlichen die Praxis der Konfliktverschärfung, der manipulativen Rechtsanwendung und Selbstherrlichkeit in der Justiz, die die unsäglichen Zumutungen für Eltern verursacht. Denn die Unfairen werden zum Streiten eingeladen und die Konsensfähigen chancenlos gegen die Wand gefahren. Davon leben viele tausend Juristen, Amtsmitarbeiter, Sachbearbeiter und Experten. Selbst die um Fairness Bemühten werden sich eher selten gegen dieses Verwertungssystem stellen, um nicht selbst ausgegrenzt zu werden.

  5. So what – aber auch !!!
    Schon lange nicht mehr bei Krimi-Gabi geclickt 🙂

    Jetzt erst mitbekommen. Miss Wolff, Garcia, Hirsch kommentieren den e-bay Fall, dessen Mutter mich fast täglich anruft. Schneider-Mensah gräbt sich gerade bis zur Erkruste hinab! Wenn dass Msis Gabi oder Garci wüsste. Auweia.

    Garcia: Eine Haftung des Sachverständigen könnte hier allerdings daran scheitern, daß der Angeklagte (bzw. der Verteidiger für ihn) kein Rechtsmittel gegen das Urteil eingelegt hat (§ 839a Abs. 2 i.V.m. § 839 Abs. 3 BGB). Gleiches könnte für einen etwaigen Anspruch nach Art. 5 Abs. 5 MRK gelten.

    Die Nichteinlegung des Rechtsmittel wäre dagegen gerade ein Anknüpfungspunkt für die Haftung des Verteidigers. Allerdings: Worauf ließe sie sich stützen? Wenn es ein Pflichtverteidiger war, gibt es ja keinen Dienstvertrag zwischen dem Angeklagten und dem Verteidiger. Vielleicht § 49 BRAO als Schutzgesetz nach § 823 Abs. 2 BGB. Ich wüßte nicht, daß in einer solchen Konstellation schon einmal ein Verteidiger haftbar gemacht wurde.

    Mr. Hirsch an Garcia: Wer weiß, vielleicht könnte es im Einzelfall doch eng werden mit der Mindestversicherungssumme von € 250.000. Immerhin hat das OLG Karlsruhe ja schon mal für eine knapp zweimonatige Unterbringung (und zwangsweise medikamentöse Behandlung) € 25.000 zugesprochen!

    STICHPUNKT SCHADENERSATZ!

    Mensah fühlt sich dafür nicht zuständig – obwohl er den ebay Betrüger frei bekam – egal … Mutter dreht am Rad, so CitiSite sie beruhigen musste. DENN … Stefan hat einen Betreuer !!!

    Die Pflichten eines rechtlichen Betreuers sind es, als gesetzlichem Vertreter die Interessen der jeweiligen Betreuten wahrzunehmen und sie im Rahmen ihrer Aufgabenkreise RECHTLICH !!! zu vertreten.

    Sieht da jemand Problem, wer Stefan demnächst rechtlich vertritt? CitiSite sieht ein Problem: «Betreuer als rechtlicher Vertreter ?????? Noch nie erlebt !!! Das ist in etwa so, als wenn man einen Body-Guard engagiert, der dem Kunden und nicht dem Feind einen Kopfschuss verpasst!»

    Kürzer formuliert: Betreuer kennen ihren JOB nicht! Macht nix. Ich werde den Namen des Betreuers bekommen – und ihm dann klar machen, was er zu tun hat! CitiSite, nicht ohne Grund gefürchtet, in dieser «Helferbranche!» Sprich … der Blog von Deeg bekommt neues Futter 🙂

      • LESENSWERT.

        http://www.psychex.ch/doku/karlsruhe.pdf

        Rechtswidrige Unterbringung. Verlinkt bei Miss Krimi Gabi. Garcia hat sich bedankt.

        Weder für eine Selbstgefährdung noch für eine Fremdgefährdung habe es Anhaltspunkte gegeben.
        Ohne die fehlerhaften ärztlichen Zeugnisse wäre es nicht zu den rechtswidrigen Entscheidungen
        des Amtsgerichts – Vormundschaftsgericht – Konstanz gekommen.

        Anm.: Betrifft Unterbringung nach PsychKG wie aber auch Unterbringung nach Betreuungsgesetz. Dort zählt jedoch nur «lebensbedrohliche Eigengefährdung!» Deshalb Urteil (auch) für «Betreuungsfälle» besonders lesenswert!!!

        Den Ärzten der Beklagten standen keine Anknüpfungstatsachen zur Verfügung, aus
        denen sie darauf hätten schließen dürfen, dass das Leben oder die Gesundheit des Klägers
        aufgrund einer Erkrankung erheblich gefährdet war. Für eine Eigengefahr ergeben sich weder
        aus den ärztlichen Zeugnissen noch aus den im Laufe des Rechtstreits vorgelegten Unterlagen,
        die möglicherweise auch den Ärzten der Beklagten vorlagen, verwertbare Anhaltspunkte.

        Blog Gabriele Wolff.Garcia übersieht Elemetares, u.a. in der Frage: «Besteht zwischen Klient und Verfahrenspfleger ein Dienstvertrag – zwecks Haftung!» EGAL, denn der Betreuer ist der rechtliche Vertreter, mit dem ein Dienstvertrag besteht !!!

        Der wird sich natürlich heraus reden dass er nur für sog. Alltagsangelegenheiten zuständig ist – ARGE Anträge ausfüllen – sich aber damit täuscht! CitiSite «schlau, wie immer» – schmunzel …

        Strafantrag

        BGH Urteil – 5 StR 46/14. Ein vom Amtsgericht bestellter Betreuer kann für den von ihm Betreuten wirksam einen Strafantrag stellen, auch wenn sich der Aufgabenkreis nicht ausdrücklich auf eine Strafantragstellung erstreckt. Der Betreuer ist nach § 77 Abs. 3 StGB berechtigt, als derjenige, dem die Sorge für die betreute Person zusteht, einen Strafantrag gemäß §§ 247, 266 Abs. 2 StGB zu stellen. Auch bei der Entscheidung über einen Strafantrag sind gem. § 1901 Abs. 2, 3 BGB – wie sonst auch – Wohl und Wünsche des Betreuten zu berücksichtigen.

        UND Herr Garcia 🙂

      • § 1901 = Betreungsrecht!

        Martin hat leider keinen Betreuer, so der „verpflichtet“ wäre, den ganzen Jurazirkus in den Griff zu bekommen 🙂

      • Forensik. Klinik Haina / Giessen.
        Der ebay Fall.

        Neueste Info. Stefan N. lernte dort eine «Freundin» kennen! Die Sitzt seit 10 Jahren bei Dr. Isberner! Zitat Schneider Mensah: «der ist brandgefährlich» so … oh WUNDER, er sich nicht getraut, sich mit dieser Koryphäe anzulegen!

        Garcia (siehe blog Krimi Gabi) schrieb Martin: «ohne nähere Informationen kann man sich schlecht zu Fällen (juristisch) äussern. WAHR !

        Ergo CitiSite analog: «Diese o.g. Freundin sitzt (angeblich) seit 10 Jahren in der Forensik, weil irgendein dahergelaufener / durchgeknallter Gutachter schrieb: «Wahnstörungen!» Keine Straftat vorliegend. Zumindest nach Aussage der Informantin – Stefans Mutter – die die Patientin (verurteilt nach § 63) kennt!

        So weit, so gut. Obige pdf. lesen. Karlsruhe. Nicht ohne Grund bei Deeg publiziert – auch nicht bei «Krimi Gabi» ohne Grund: «fehlende Anknüpfungstatsachen!» CitiSite wird recherchieren – Gruss an Garcia … wäre der HAMMER schlechthin: «10 Jahre Forensik wegen NICHTS!» Da wäre Mollath ein Klacks dagegen, Martin peanuts 🙂

        Fall Stefan – Fall ebay Betrüger – kommt Ende April frei … so ich dann näheres erfahre. Klingt aber jetzt schon… typisch nach … na was wohl … fehlende Anknüpfungstatsachen, was Mr. Isberner – Chef dieser Holocost-Klinik, nicht in der Lage war, im Gutachten seines Kollegen festzustellen! Siehe Urteil im Stefan Fall!

        Ansonsten @ Thorsten.

        Ja was jetzt? Hast du endlich dein google Auto an Larry Page zurück geschickt? Begründung: «Software behindert den Strassenverkehr?» Ansonsten: google änderte sein Logo! Von Serifenschrift zu Kapitälchen!

        Steve JOBs in einer Apple Konferenz: «Was??? Schriftarten sollen nicht wichtig sein! Raus hier!» In diesem Sinne … Genies erkennt man im Detail. Zitat Leonardo da Vinci – analog: «Genies erkennt man in den Details!» Zitat CitiSite: «Die Menschheit denkt visuell!» Leonardo da Vinci: «Der Mensch, das Augenwesen, braucht das Bild.»

        @ Martin. Du hast vergessen, deine Beschwerden gleichzeitig bildlich darzustellen / umzusetzen! Steht bereits bei Kernie: «visuelles Denken ohne Kontext!» Und fügt hinzu: «Beschreibt man Situationen bildlich, verlieren Borderliner sich im Bild!»

        Auweia! Auf Deutsch: «hoffnungslose Fälle.»

  6. Warum nur fallen „Sorgerechtsstreitigkeiten“ immer mehr in die Zuständigkeit von Polizei und SEK in Bayern…?

    ….“Die getrennt lebenden Partner hatten sich wohl zufällig getroffen, da sie im Streit um das Sorgerecht für die gemeinsamen elf Monate und vier Jahre alten Kinder unabhängig voneinander Termine bei einer Gutachterin hatten. Die Polizei konnte die Lage erst nach Stunden entschärfen und den Mann überwältigen. Dieser hielt sich zwischenzeitlich die Waffe an den Kopf und drohte mit Suizid. Schließlich griff ein Spezialeinsatzkommando (SEK) zu.“….

    http://www.sueddeutsche.de/news/panorama/kriminalitaet-24-jaehriger-nach-schiesserei-von-muenchen-im-koma-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-160420-99-649666

  7. Der teuerste JUSTIZSKANDAL in Bayern steht noch bevor….

    ….“Berichte des Polit-Magazins „Rundschau“ des Schweizer Fernsehens hatten gravierende Verfahrensfehler aufgedeckt: Volltrunkene Belastungszeugen, unsaubere DNA-Beweise, erbracht von befangenen Polizisten.

    Walker saß vier Jahre im Gefängnis, der Fall dürfte als teuerster Justizirrtum in die Kantonschroniken eingehen.“….

    ….“2013 war Walker zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt worden – Hauptanschuldigung waren die Schüsse auf seine Ex-Frau. Doch auch andere Delikte wurden in dem Verfahren subsumiert. Es wirkte wie die Generalabrechnung des Kantons mit seinem rebellischsten Bürger. Ein gutes Jahr später wies die höchste Instanz, das Schweizer Bundesgericht, den Fall zur Neubeurteilung in den Kanton Uri zurück. Im Frühjahr 2015 sagte der angebliche Auftragsschütze im Schweizer Fernsehen: Der ganze Fall sei ein Komplott gewesen, mit dem Ziel, Walker ins Gefängnis zu bringen. Walkers Ex-Frau war bei den Schüssen leicht verletzt worden.“….

    http://www.sueddeutsche.de/panorama/schweiz-kleines-missverstaendnis-1.2955259

  8. Jugendamtwatch – ausgeblogged !

    Liebe Gäste, liebe Autoren und Beitragende! Dieser Blog endet hier …

    http://kinderklau-relaunched.de/hilfe/elternversagen-warum-rueckfuehrungen-scheitern-869.html

    Elternversagen. 99 % der Eltern verhindern die Rückführung ihrer Kinder.

    In 99 % der uns bekannten Fälle sorgen ausgerechnet die Elternpaare oder zuvor allein erziehende Elternteile dafür, dass die Inobhutnahme nicht durch die Rückführung des Kindes beendet wird. Sie machen dem Jugendamt leichtes Spiel, indem sie im Kampf um und für das Kind Gründe liefern, das Kind nicht in die elterliche Obhut zu entlassen.

    Eltern denken nicht nach, wie das wirkt, was sie tun.

    Betroffene Väter und Mütter sind emotional. Das steht ihnen zu, schließlich geht es um ihr Ein und Alles. Gerade deshalb wäre besonnenes Handeln immens wichtig. Stattdessen erleben wir Elternversagen – leider oft auf ganzer Linie. Die Erwachsenen zeigen sich nach außen hin als wenig fähig. Statt mit Fakten zu kommen, warum ausgerechnet ihr Kind unberechtigt durch eine Inobhhutnahme in Staatsobhut gelangte…

    ➜ posten sie in den sozialen Netzwerken Bilder von Engeln, brennenden Kerzen
    ➜ verraten öffentlich lesbar ihre Strategien
    ➜ suhlen sich in ihrem Leid
    ➜ rufen öffentlich zur Mitzeichnung von Petitionen auf
    organisieren Demonstrationen, zu denen kaum jemand kommt

    So sehr diese Bemühungen nachvollziehbar sein mögen – auf diesem Wege ist noch eine Rückführung gelungen; zumindest ist uns kein solcher Fall bekannt.

    Nahezu alle Väter und Mütter reagieren mit Überheblichkeit und Besserwisserei, werden ausfallend, wenn man ihnen nicht nach dem Mund redet, sind arrogant und reagieren oft vollkommen unangemessen. Sie halten Jahre lang an Methoden fest, die bis dahin nicht erfolgreich waren und natürlich wissen sie in der Theorie, wie sie ihr Kind zurückbekommen, nur in der praktischen (!!!) Umsetzung klappt es seit Jahren nicht. Jeder hat daran Schuld, nur sie nicht. Dass sie sich auf einem Irrweg befinden, kommt ihnen selbstverständlich nicht (!!!) in den Sinn.

    Sie stellen ihren Fall über alle anderen, echte Hilfsbereitschaft untereinander gibt es nicht. Jeder beansprucht für sich, die Herausnahme des Kindes sei absolut grundlos – nicht so, wie bei „den anderen“.

    Dies zeigt sich immer wieder, wenn man Hilfesuchende fragt, ob sie sich mit erfolgreich beendeten Kinderklaufällen beschäftigen !!!!!!!!! oder konkrete Fragen dazu stellt, was sie bereits im Internet recherchiert haben. Der Kenntnisstand ist eklatant. Hilfesuchende hören nicht zu !!! erzählen nur, wie ungerecht sie die Inobhutnahme finden und was getan werden muss.

    Von einer Inobhut Betroffene müssen sich allerdings zwingend überlegen, wie die Gegenseite jedes noch so kleine Detail !!! für sich ausnutzen !!! kann. Das fängt an bei einer absolut grausamen Rechtschreibung und einer mangelhaften Grammatik, bis hin zu religiösen Ansichten oder Postings, die sich für Eltern nicht gehören. Gleiches gilt für Kraftausdrücke, Beleidigungen gegen die Beamten von Jugendamt, Gericht usw…

    CitiSite: Na, ja. Letzteres, wenn begründet, dass Sozialpädagogen oder Psychiater in Gutachten paranoid projizieren, nix recherchieren, sich auf Aussagen von Drittpersonen verlassen, usw. darf man schon mal die Sache beim Namen nennen: «Die Idioitendicht in Deutschlands Amtsstuben ist ziemlich hoch! »

    Betroffene müssen zwingend lernen, strategisch !!! zu denken, ihre Außendarstellung kritisch zu hinterfragen und Strategien anzuwenden, die in der Vergangenheit anderen Familien die Rückführung ihrer Kinder eingebracht hat.

    Das geringste Elternversagen kann sofort Erfolge zunichte machen. Disziplin und Kontinuität sind unabdingbar. Keine Zeit für Schwächen. Derzeit betroffene Eltern sind so uninformiert !!! wie noch nie. Zwar lesen sie enorm viel, kommen dabei von Stöckchen zu Hölzchen !!! kramen in der Deutschen Historie herum (auweia – der immer anzutreffende Klassiker depperter Eltern) und teilen Links, was das Zeug hält – anstatt sich eingehend mit dem zu befassen, was von Nöten wäre. Dieses Engagement ist ehrenhaft, hilft aber nicht dabei, die Rückführung einzuläuten.

    Auf Nachfragen, ob eine betroffene Mutter oder ein betroffener Vater die Internetseiten von erfolgreichen !!!Eltern kennt und sich mit dem Fall beschäftigt hat, wird regelmäßig verneint. Das trifft bei erfahrenen Helfern auf absolutes Unverständnis. Information !!! ist elementar, um die Grundstruktur !!! zu erfassen. Kennt man die Schemata !!! kennt man die Lösung.

    Schlechte Berater verhindern Rückführungen

    Es war vor Jahren so und es ist heute noch so. Was sich teilweise als Helfer ausgibt, lässt einem die Haare zu Berge stehen.

    AUWEIA. MOSER GRÜSST !!!

    Mitleid und Anteilnahme sind nicht immer die besten Berater. Wer aus Mitleid zu Methoden greift, die nicht geeignet sind, macht einen Kinderklaufall nur noch schlimmer. All zu oft mangelt es an Kompetenz.

    FAKT ist: Jugendamt, Richter und Polizei agieren und Familien sind dem ausgesetzt. Hilfesuchende begeben sich in ein Umfeld, das gemeinhin als „Spinner“ bezeichnet wird und sind alles andere als eine ernstzunehmende Stärke.

    Schlechte Helfer – am Rande der Legalität oder darüber hinaus!

    Wenn erst Kripo oder gar SEK anrücken und (internationale) Haftbefehle in der Sache ausgestellt werden, hat man der Familie gewiss weder einen Gefallen getan, noch ihr geholfen. Es hilft nicht, auf die Not des Kindes hinzuweisen oder sich mit dem Willen des Kindes des Kindes rauszureden. Das interessiert weder ein deutsches Jugendamt noch ein deutsches Familiengericht.

    Die Vergangenheit hat gezeigt, dass unkontrollierte Eskalation niemals hilfreich ist. Schlussendlich werden die Kinder anonym untergebracht, dauerhaft von Mama und Papa entfernt und von seinen Geschwistern. Solche Helfer landen in letzter Zeit immer häufiger im Knast, gleiches gilt für Kindseltern. Aber auch da gilt: Pfuscher wissen es besser. Dass sie damit schuldig werden, ist ihnen nicht bewusst.

    Nahezu jedes Elternteil erhofft sich das Ende einer Inobhutnahme, wenn ein Fall in die Öffentlichkeit gerät. Das kann funktionieren, tut es allerdings in den seltensten Fällen. Facebook ist keine geeignete Plattform und stellt keine erwähnenswerte Öffentlichkeit dar; TV-Sender wimmeln regelmäßig ab, Printmedien wünschen viel Glück. Verkannt wird: Täglich wenden sich hunderte oder tausende Familien an die Medien.

    Wir arbeiten regelmäßig mit den großen Medien zusammen. Alle träumen vom großen Medienspektakel Wir wissen sehr genau, wie schwer es ist, informierte Journalisten für sich zu gewinnen. Es findet eine strenge Auslese statt, kaum ein Kinderklaufall eignet sich, um ihn wirksam medial vorzutragen, ohne mehr Schaden anzurichten, als zu helfen.

    Die Jugendhilfe lebt davon, sich um hilfebedürftige Familien zu kümmern. Insofern Elternpaare bzw. Elternteile auch nur einen Ansatz eines möglichen Hilfebedarfs vermitteln, wird aus einer ungerechtfertigten eine gerechtfertigte Inobhutnahme.

    Es nutzt nichts, auf die Miseren in Heimen oder Pflegefamilien hinzuweisen, wenn man dabei selbst Mankos nach außen trägt. Letztlich wird dadurch bestätigt, dass ein Jugendamt niemals ungerechtfertigt handelt.

    Auweia. Jetzt übertreibt der Autor. Die leichteste Übung = Jugendämter (Sozialpädagogen) zu erledigen. Vorausgesetzt es wird der Deeg Blog gelesen – Kernberg und Co., verstanden, incl. Manuela Rösel: «Jugendämter identifizieren sich mit dem Aggressor!»

    Jedes elterliche Handeln wird bewertet, jede Aussage wird in die Akten gebracht und dazu genutzt, um Väter und Mütter zu begutachten – so liefern Mamas und Papas im Nachhinein Gründe, die zum Verhängnis für die Familie wird.

    SCHMARRN! Jedes sog. Gutachten zeichnet sich durch Begründungslücken aus – Nebenschauplätze werden seitenweise dokumentiert – diese nicht relevanten Aussagen – oder / und Nichts-sagende Wortschöpfungen: «Elternteil wirkt emotional verflacht, usw., – DAS SIND KEINE GRÜNDE Kind zu entziehen! Jedoch Gründe den Gutachter auf seinen «Geisteszustand» untersuchen zu lassen!

    Once again. Goethe: Wehret den Anfängen! CitiSite: «Und Sozialpädagogen pflasterten seinen Weg!» In diesem Sinne!

    • Ergänzung.
      Jugendamtwatch publizierte CitiSite.

      Am 1. Dezember hat das Bundesverfassungsgericht erneut zur Frage von Eingriffen in das Persönlichkeitsrecht Stellung bezogen:

      Es ging um die Frage ob Begutachtungen bzw. eine Psychotherapie vom Jugendamt bzw. von den Familiengerichten angeordnet werden darf.

      Ergebnis: Ein Jugendamt bzw. Familiengericht darf weder eine Begutachtung, noch eine Psychotherapie „verordnen“. Einer solchen Anordnung fehlt die zwingend notwendige gesetzliche Grundlage und verstößt daher gegen die Grundrechte der Betroffenen.

      http://jugendamtwatch.blogspot.de/2012/05/bundesverfassungsgericht-1-bvr-157210.html

      Was lernen Eltern daraus? NICHTS!

      Art. 2 Abs. 1 GG gewährleistet in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG das allgemeine Persönlichkeitsrecht. Dieses Recht schützt die aus dem Gedanken der Selbstbestimmung folgende Befugnis des Einzelnen, grundsätzlich selbst zu entscheiden, wann und innerhalb welcher Grenzen persönliche Lebenssachverhalte offenbart werden (vgl. BVerfG 65, 1; 80, 367).

      Hierzu zählt auch der Schutz vor der Erhebung und Weitergabe von Befunden über den Gesundheitszustand, die seelische Verfassung und den Charakter des Einzelnen (vgl. BVerfGE 32, 373 ; 44, 353 ; 65, 1 ; 78, 77 ; 84, 192 ; 89, 69 ). Der Schutz ist umso intensiver, je näher die Daten der Intimsphäre des Betroffenen stehen, die als unantastbarer Bereich privater Lebensgestaltung gegenüber aller staatlichen Gewalt Achtung und Schutz beansprucht (vgl. BVerfGE 32, 373 ; 65, 1 ; 89, 69 ).“

      • Der untere Beitrag von Rex Jung wurde ja nicht ohne Grund gepostet: «Intelligenz, Creativity and the Mind!» Übersetzt: «Neue Strategien braucht das Land!»

        Übersetzt im Kontext Kindesentzug: «Sie halten Jahre lang an Methoden fest, die bis dahin nicht erfolgreich waren und natürlich wissen sie in der Theorie, wie sie ihr Kind zurückbekommen, nur in der praktischen (!!!) Umsetzung klappt es seit Jahren nicht.»

        Auch die grössten Unternehmenskonzerne holen sich Unternehmensberater ins Haus (bis auf Apple – die haben das nicht nötig, weil selbst creativ), weil denen ihre Betriebsblindheit bewusst (!) ist!

        Martin konnte sich selbst überzeugen davon überzeugen dass seine Strategie nichts nutzt – regelrecht verbohrt ist – schmunzel, aber es gibt ja u.a. Unternehmensberater, die sich

        A) nicht in Kleinkram verbohren, sondern B) den Überblick behalten. Der da ist … und schon immer auf der Hand lag …

        A) Involvierte Psychiater / Psychologen haben den JOB z.B. paranoide Projektionen zu dokumentieren. Egal ob im Verhalten von Richtern oder «sozialen Interaktionen!» Kernberg wurde im Deeg Blog oft genug zitiert … aber wie heisst es oben: «Unfähig Kernberg in die Praxis umzusetzen!» Oder / und neue creative Wege zu finden. Nedopil hatte im Mollath Fall den JOB Projektionen zu dokumentieren – allen voran die von Richter Brixner – ebenso seiner Kollegen – ansonsten hat er seinen JOB verfehlt.

        B) Involvierte Sozialpädagogen haben an Amtsgerichten nichts zu suchen, denn berufsbedingt signalisiert bereits der Beruf: «Experte in Kindergärten – Eier bunt zu bemalen, Kindern damit das Leben beizubringen!»

        Auch hier gilt. Sozialpädagogen haben (wenn schon) den JOB asoziales Verhalten zu dokumentieren, was bei Kindesklau einfachst machbar ist! Wie ersichtlich spielen Richter keine Rolle, denn das Vorfeld hat zuerst den JOB «ordentliche Berichte» zu verfassen – so Richter dann urteilen können: «Miss Neubert ist asozial, projiziert zudem klinisch relevant, Instabil ist sie auch noch», usw. so ja nur ein Urteil zustande kommen kann: «Mutti scheint als Erziehungsperson einige Fragen aufzuwerfen!»

        Martin verwechselt Grundlegendes – betriebsblind. Anders formuliert. Kindeswohl setzt bei Fachexperten Wissen voraus – die aktenkundig (berufsbedingt=9 Sozialpädagogen nicht haben !!! Ist ein bundesweites Problem !!! Es gehört ein Grundsatzurteil her – ein Einzelfall – in dem das Bundesverfassungsgericht bestätigt: «Sozialpädagogen haben weder in Kindesfragen noch im Kontext «Familienangelegenheiten» die fachlich Kompetenz! Nicht einmal Peter Thiel denkt soweit!!!

        Gilt analog für Psychologen, wie auch Psychiater. Once again: «Praxis Gross kannte weder Peter Fonagy, Dr. Samtleben nicht einmal Allan Schore!» Ergo die Geneis in Kindeswohl !!!

        Hier dreht es sich mit den CitiSite Beiträgen im Kreis. Gelesen aber nicht verstanden? Pech, weil dann fehlt sogar Martin die «richtige Begründung» gegen-zu-schlagen! Einfaches Beispiel. Kinderkrippen wie Kindergärten schaden der neuronalen Entwicklung des Kindes! Siehe Studie … oder / und CitiSite Beitrag bei Alice Miller …

        http://www.alice-miller.com/de/winterhoff-co/

        Im Umkehrschluss heisst das, dass Sozialpädagogen den JOB haben Eltern aufzuklären, dass bei Fremdbetreuung Kinder Lebensversager werden — falls nicht, bed. offensichtlich dass Sozialpädagogen in Kindeswohlfragen fachinkompetent – ergo abzulehnen sind! Auch im Kontext Kindeswohlfragen beurteilen zu können – eben weil dafür berufsbedingt – die falschen Experten!

        Analog Moser kein Sozialgutachten verfassen kann – denn « sozial Interaktion» setzt Psychologie voraus, z.B. paranoide Projektionen zu erkennen! Bis hin dass sogar Pädagogen geraten wird Kommunikationskurse zu besuchen, was allein schon darauf hindeutet, dass als Vermittel nicht kompetent!

        Allen voran im Kontext – siehe Manuela Rösel: «Laien identifizieren sich mit dem Aggressor!» Auch diesen Fakt nutzt Martin nicht als Argument (Begründung), alle seine Protagonisten «einfachst» zu erledigen!

        Wozu bloggt man denn all diese Artikel, incl. Schore und Co. ???

        Martin hat vergessen, die Beteiligten auf ihre orginären JOBs hinzuweisen. Siehe oben! Moser hätte dann antworten müssen: «Sorry, hab keine Ausbildung in Kindeswohlfragen, kenne weder Schore noch Fonagy. NeuroScience erst recht nicht und schonmal überhaupt habe ich keine Ausbildung in Kommunikation! Sie müssen sich einen anderen Vermittler besorgen! Und was bitte sind paranoide Projektionen?»

        Kapitto? Martin. Besorg dir den Bericht von Moser. Es muss ein Einzelfall her, dass Sozialpädagogen in Familiensachen nichts zu suchen haben, von vornherein ausgeschlossen gehören. Wie auch alle Psychiater die weder Schore noch Fongy kennen! Spätestens dann hat ein Richter nichts mehr in der Hand!

        Sozusagen gezwungen, das Gartenbauamt in «Kindesfragen» einschalten zu müssen oder / und den eigenen Verstand!

      • Dr. med. Johann Löw neuer Leiter des Gesundheitsamtes Würzburg. Ausser ihm dort tätig 5 (!!!) Sozialpädagogen! Beruflicher Werdegang.

        Allgemeine Hochschulreife – Juni 1980 – Städt. Schönborn-Gymnasium Würzburg. Medizinstudium in Würzburg. Approbation als Arzt – Juni 1987. Facharztausbildung mit Assistenzarzttätigkeiten in der Inneren Abteilung des gemeindlichen Krankenhauses Oberstdorf, der Chirurgischen Universitätsklinik Würzburg, sowie in einer Allgemeinarztpraxis in Würzburg/Lengfeld.

        Tätigkeitsbezogene Schwerpunktsetzung der Fortbildungen in Infektionsepidemiologie, Hygiene, Umweltmedizin, Psychiatrie, Sozialmedizin und Gutachtenwesen.

        AUWEIA.

        Fortbildung Psychiatrie. Sein Vorgänger Dr. Roth (Psychiater – Gutachten vorliegend), projiziert in jeder einzelnen Zeile klinisch relevant! Richter Beckmann attestierte dem Gesundheitsamt Geschäftsunfähigkeit! Jetzt die Frage: «wird Mr. Löw die klinisch relevanten Projektionen seines Kollegen erkennen, so er ihn ja – aufgrund einer geistigen Störung – amtsentheben müsste!»

        Analog Dr. Gross. Attestierte der doch glatt (allgemein bekannt) ein IHK genehmigtes Konzept als Grössenidee! Wie wird Dr. Löw – Fachexperte in Infektionsepidemiologie – angeblich auch in Psychiatrie – ergo Experte in paranoiden Projektionen – auf solche Fakten reagieren – müssen!

        Ihn zu erledigen brauch in keinen Anwalt – er wird sich sein eigenes Grab schaufeln, wenn er seinen Kollegen – als Gesundheitsexperte – keine geistige Störung attestiert. Liegt die CitiSite dann vor – er kommt nunmal nicht drumherum – erst dann schalte ich Richter ein 🙂

        Once again. Kranke Systeme erledigt man von unten nach oben! Der Fehler ist «umgedreht» zu denken! Joke am Rande – man beachte die Frisur – Text Jugendamtwatch: «Es war vor Jahren so und es ist heute noch so. Was sich teilweise als Helfer ausgibt, lässt einem die Haare zu Berge stehen.»

      • Wer auf andere Leute wirken will, der muss erst einmal in ihrer Sprache mit ihnen reden. – Kurt Tucholsky.

        Na also. Rede ich mit einem Psychiater über seine paranoiden Projektionen, dann rede ich in seiner Sprache mit ihm. Das wird ihm aber vermutlich nicht passen 🙂

  9. Richter durch Algorithmen zu ersetzen wäre sicherlich ein spannendes (Sozial-) Experiment.

    Produziert (exclusiv) für Martin Deeg. Im Kontext: Creativity is intelligence is having fun (Einstein).

    Die Richter des EuGH erinnern mit ihrem Google-Urteil an die Maschinenstürmer aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Damals zerstörten Handwerker in England, Deutschland, Österreich und der Schweiz die im Zuge der industriellen Revolution errichteten Fabriken und Maschinen aus Angst vor sozialem Abstieg und dem Verlust ihres Arbeitsplatzes.

    Genau so wie Maschinen effizienter sind als Handwerk ist auch eine Suchmaschine effizienter als eine manuelle Recherche. Die Kritik an dieser Effizienz ist der unterschwellige Kern des EuGH-Urteils. Denn die Richter kritisieren ja nicht die Auffindbarkeit der Informationen an sich (die Artikel selbst sind nach wie vor online), sondern die Tatsache, dass Suchmaschinen wie Google diese zu leicht auffindbar machen. Man soll also selbst ins Zeitungsarchiv gehen, wenn man etwas über den Kläger herausfinden will anstatt sich an eine Suchmaschine zu wenden, die diese Recherche für einen übernimmt.

    googlen: richter-als-maschinenstuermer.

    Darin zeigt sich durchaus eine gewisse Technikfeindlichkeit. Denn es geht eben nicht, wie Wirtschaftsminister Gabriel meint, um die „Ausbeutung“ persönlicher Informationen oder Datenschutz. Es geht hier um die Verfügbarmachung öffentlich zugänglicher Quellen. Für Joachim Bühler ist das unverständlich: „Wir freuen uns diebisch wenn ein europäisches Gericht einen amerikanischen Konzern verurteilt, während der Rest der Welt das kopfschüttelnd als ‚typisch deutsch‘ wahrnimmt“, so der BITKOM-Geschäftsführer auf einer Konferenz der Grünen.

    Wozu das Urteil führt, zeigen erste Medienberichte, wonach Google bereits jetzt mit Löschanfragen überhäuft wird. Auf der besagten Konferenz der Grünen beschrieb die österreichische Wirtschaftswissenschaftlerin Sarah Spiekermann, dass das IBM Computersystem Watson, das unter anderem menschliche Sprache versteht, bereits heute für hochqualifizierte Arbeiten genutzt wird. Selbst Anwaltskanzleien beschäftigen heute Watson, um Tausende von Gerichtsurteilen nach Präzedenzfällen für laufende Gerichtsverfahren zu durchsuchen – eine Aufgabe, die bislang die erste Sprosse der Karriereleiter von Jung-Juristen war.

    Vielleicht fürchten die EuGH-Richter ja tatsächlich um die Sicherheit ihrer Arbeitsplätze.

    • Richter durch Algorithmen zu ersetzen wäre sicherlich ein spannendes (Sozial-) Experiment.

      Mit Krake Paul gab es den Gaudi ja schon. Woher der Algorithmus für die Erfolgsquote von Paul kam, bleibt im Ungewissen. Immerhin wird trotz der Korruption und geldwertem Medienspektakel um Fussball und Krake doch häufiger ansehnlicher Fussball gespielt. Vielleicht Folge der Macht der Öffentlichkeit und Nachvollziehbarkeit von Leistungen und Ergebnissen. https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_(Krake)
      https://de.wikipedia.org/wiki/Korruption_in_der_FIFA

      Mit welchen Algorithmen und hehren Absichten die Krake Google die Informationswelt noch revolutionieren will, bleibt abzuwarten. Es geht dabei wohl nicht um kleine Leckerlis wie bei Paul und etwas Eigenwerbung seiner Herberge, dem Sea Life Center.

      An dem EUGH-Grundsatz, dass die gewerbliche Verarbeitung von Informationen Sorgfaltspflichten auslöst, kann ich erstmal nichts Falsches erkennen. Wie praktikabel das Ganze ist, steht auf einem anderen Blatt.

      Richter als öffentliche Personen wurden von Google auch vor dem EUGH-Beschluss kaum durchleuchtet. Die juristische Recherche zur Rechtsprechung und seinem Personal liegt fest in der Hand von Juristen, von wenigen Medienberichten und der Selbsthilfe Betroffener abgesehen. Warum eigentlich? Welcher Algorithmus sorgt für den Informationsmangel?

      Technikfolgenabschätzung ist ein vernachlässigter Zweig. Entweder abwehrende Technikfeindlichkeit oder Aberglauben an eine technische Erlösung ist das gängige Prinzip. Alles kurzatmig und affektbezogen. Hatten die Maschinenstürmer nur Unrecht? War die industrielle Arbeitsteilung nicht ein hervorragendes Mittel zur Konzentration und Globalisierung von Macht und Herrschaft? Wurde diese industrielle Macht nicht infolge der radikalen Massenüberproduktion von der Macht der Buchhalter und Spekulanten abgelöst, die sich als schwerelose Verwalter mit undurchsichtigen und flinken Transaktionen dem objektiv Produktiven überlegen zeigten. Die sogar mit Unbrauchbarem und dem Nichts fette Profite generieren können. Alles gegründet auf schwerelose Informationen und Algorithmen, Hauptsache undurchsichtig!
      Natürlich Widersprüche, Zielverfehlung und Verwerfungen in einem komplexen Netzwerk nicht ganz auszuschließen. Hauptsache ist, das der Trend stimmt. Stichwort: Greedy-Algorithmen
      https://de.wikipedia.org/wiki/Greedy-Algorithmus

      Das automatisierte Entscheiden wirft einige Probleme auf. Die Qualität der Informationen und deren Verarbeitung ist nicht das einzige, aber ein sehr wesentliches Problem. Der perfekteste und anerkannteste Algorithmus versagt, wenn falsche oder unzureichende Informationen als Eingabe vorliegen oder diese falsch aufbereitet werden. Das war wohl auch der konkrete Klagegrund des betroffenen Spaniers gegen Google. Google sah sich offensichtlich nur als wertfreie Suchmaschine mit Anzeigefunktion und nicht als gewerblicher Informationsverarbeiter. Der EUGH sah das anders.

      Transparenz und Nachvollziehbarkeit sind Folge einer strukturellen Sichtbarkeit und Erfassbarkeit der Voraussetzungen, des Handelns und der Ergebnisse.. Ziel von Google ist nicht die vollumfassende und objektive Information für Jedermann als ein Selbstzweck, sondern das Erwirtschaften von Profit mit der internen Filterung, Analyse und Verwertung von Informationen. Da sollte man das Werbe-Credo nicht mit der Geschäftswirklichkeit verwechseln. Was und wie Google findet, zusammenführt und anzeigt, vor allem auch was nicht, welche Information veraltet, aktuell oder verfälscht sind, liegt im Ermessen der Datensammelkrake Google und bleibt dem Betrachter intransparent. Die Tendenz zu selbstlernenden Algorithmen führt in diesem Nebel nicht zu mehr Transparenz und weniger Willkür, sondern öffnet ein großes Tor für Manipulation und ein gleichzeitig die realitätsfremde Gläubigkeit an Perfektion und Unfehlbarkeit. Der lernende Algorithmus versteht sich schon prinzipiell selbst nicht. Doch noch weniger versteht ihn sein Erfinder, der Trainer und erst recht nicht der gläubige Anwender. Das Prinzip dahinter ist „greedy“, Hauptsache der Trend stimmt.

      Was wir brauchen ist tatkräftiges Engagement, Zusammenwirken und mehr Unterstützung. Nächstes Jahr ist Bundestagswahl. Im durchaus repressiven Staat DDR waren Wahlen eine seltene Möglichkeit, wirksam den lokalen und landesweiten Mächtigen kleinere und größere Zugeständnisse abzuringen. Das ist heute wohl nicht anders. Ich denke, wer als Kandidat oder Partei einen tatsächlich funktionierenden Rechtstaat als zwingende Grundlage für Demokratie geringschätzt, faselt nur scheinheilig von Demokratie und sollte schon grundsätzlich nicht gewählt werden. Egal ob er sich links oder rechts der politischen Skala verortet. Behauptungen wie, es gäbe (vermutlich) nur einzelne, bedauerliche Justizirrtümer oder man sei persönlich nicht zuständig, wäre daher als offensichtliche Lüge und Demokratieverweigerung zu werten und entsprechend zu kommunizieren. Vielleicht sollten wir in diese Richtung konkret aktiv werden. Möglichst sachlich, aber gern auch mit eine guten Prise Humor.
      Unermüdlich und klar z.B. Gisela Müller, die 2005 beim EGMR eine Verurteilung der Bundesrepublik Deutschland erwirkte und nicht nachlässt. https://justizunrecht.wordpress.com/

      • @ Lieber Lutz. WARNUNG!

        Zuviel „Intellektualisieren“ ist lt. Psychiater Meinung eine psychische Krankheit. Intellektualisierung steht für die Überbetonung des Verstandesmäßigen bei einem Menschen. Dabei werden Emotionen und Gefühle auf die Logik reduziert.

        Psychologisch wird das Verhalten damit erklärt, dass die Person durch abstraktes Denken bzw. Generalisierung emotionale Konflikte kontrollieren oder minimieren will (siehe auch Abwehrmechanismus).

        Der Therapeut John Bradshaw schreibt: „Durch Generalisieren und Universalisieren sorgt man dafür, dass die Kategorien so weit und abstrakt gefasst sind, dass man den Kontakt zur konkreten, sinnlich erfahrbaren Wirklichkeit verliert.

        Bin gerade am Überlegen mich mit REX JUNG anzulegen. Koryphäe in Intelligenz § Creativity im Kontext (auch) sozialer Systeme, wie Familie – bis hin zu „Decision Makings (siehe u.a. Richter) … und natürlich labert er auch über „Confirmation bias!“ Die volle Liste im Deeg Blog zu finden.

        https://twitter.com/rexjung?lang=de

        Auweiaaa! Natürlich kennt er sich mit neuronalen Netzwerken aus 🙂

        Kurzinfo. Meine Marketing-Professor attestierte mir einen Genie in der Preisklasse Steve Jobs – Dauerthema bei Jung: „Was ist Intelligenz, Genie und nahe am Genie?“ Die graue Masse im Gehrin spielt ne Schlüsselrolle, respektive dass der HIGHWAY – left brain – das Gehirn zu strate denkt …. von A nach B auf dem kürzesten Weg, so Richter z.B. profane Decision Makings – siehe Lebkuchenklau in der Polizeistation – STRAFTAT – bevorzugt „lieben“, weil nicht viel Denken „angesaacht“ ist!

        Komplizierter wird es bei Kindesklau – da ist strate Denken von A nach B – nicht gefragt – sondern Nebenwege (Einlesen in NeuroScience, respektive creatives Denken) – Kahneman: langsames Denken – was sozusagen Genie bedeuted – wobei bei Richtern langsames Denken vermutlich auch nix nutzt!

        Schonmal aufgefallen: „All die sog. Opfer argumentieren z.B. mit Bindungstheorie oder / und dass Kindesentzug dramatische Auswirkungen auf das Kind hat – wissenschaftlich erwiesen – ABER – und jetzt das kognitive Highlight: „Wieso kommt den Opfern nicht in den Sinn, dass dies der JOB von Sozialpädagogen bis hin zu Richtern ist so (in Beschlüssen) zu argumentieren!!! Das gehört zu deren „Mitwirkungspflicht“ Mutti klar zu machen, dass sie dem Kindeswohl schadet!!!

        In leicht verständlicher Übersetzung.

        Andere Baustelle, gleiches Prinzip. Bei ARGE wie SOZ Empfängern allgemein bekannt – Leistungskürzung! Verfassungswidrig! Bundeverfassunsgericht begründet dies äusserst intelligent – tatsächlich – sprich Creativ.

        1. Kürzung Grundsicherung. Bundesverfassungsgericht. Begründung der Verfassungswidrigkeit.

        1.1 Gewährleistung und die Vorgehensweise bei der Bestimmung des sozio-kulturellen Existenzminimums gemäß Artikel 1 des Grundgesetzes in Verbindung mit Artikel 20, Absatz 1 des Grundgesetzes. Zitat Leitsatz 1 BVerfG-Urteil: 1. Das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG sichert jedem Hilfebedürftigen diejenigen materiellen Voraussetzungen zu, die für seine physische Existenz und für ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben unerlässlich sind.

        Dieser Anspruch besitzt absoluten Charakter und ist vom Grundsatz her unverfügbar.

        1.2. Zitat Leitsatz 2 BVerfG-Urteil: 2. Dieses Grundrecht aus Art. 1 Abs. 1 GG hat als Gewährleistungsrecht in seiner Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 GG neben dem absolut wirkenden Anspruch aus Art. 1 Abs. 1 GG auf Achtung der Würde jedes Einzelnen eigenständige Bedeutung. Es ist dem Grunde nach unverfügbar und muss eingelöst werden,

        1.3. Der im zweiten Leitsatz aufgeführte absolute und grundsätzlich unverfügbare Anspruch wird in der Begründung des BVerfG-Urteils als ein stets zu gewährleistender bestimmt. Zitat Randziffer 137 BVerfG-Urteil: Der gesetzliche Leistungsanspruch muss so ausgestaltet sein, dass er stets den gesamten existenznotwendigen Bedarf jedes individuellen Grundrechtsträgers deckt (vgl. BVerfGE 87, 153 ; 91, 93 ; 99, 246 ; 120, 125 ).

        1.4. Wenn der Gesetzgeber seiner verfassungsmäßigen Pflicht zur Bestimmung des Existenzminimums nicht hinreichend nachkommt, ist das einfache Recht im Umfang seiner defizitären Gestaltung verfassungswidrig. Der oben unter Randziffer 137 genannte stete Anspruch bestimmt, dass das Existenzminimum niemals unterschritten werden darf. Unter Randziffer 134 wird ausgeführt, dass der Staat dies stets zu gewährleistende Existenzminimum (jedes Grundrechtsträgers) zu gewährleisten hat. Zitat Randziffer 134 BVerfG-Urteil: a) Art. 1 Abs. 1 GG erklärt die Würde des Menschen für unantastbar und verpflichtet alle staatliche Gewalt, sie zu achten und zu schützen (vgl. BVerfGE 1, 97 ; 115, 118 ). Als Grundrecht ist die Norm nicht nur Abwehrrecht gegen Eingriffe des Staates. Der Staat muss die Menschenwürde auch positiv schützen (vgl. BVerfGE 107, 275 ; 109, 279 ).

        1.5. Wenn einem Menschen die zur Gewährleistung eines menschenwürdigen Daseins notwendigen materiellen Mittel fehlen, weil er sie weder aus seiner Erwerbstätigkeit, noch aus eigenem Vermögen noch durch Zuwendungen Dritter erhalten kann, ist der Staat im Rahmen seines Auftrages zum Schutz der Menschenwürde und in Ausfüllung seines sozialstaatlichen Gestaltungsauftrages verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass die materiellen Voraussetzungen dafür dem Hilfebedürftigen zur Verfügung stehen.

        1.6. Dieser objektiven Verpflichtung aus Art. 1 Abs. 1 GG korrespondiert ein Leistungsanspruch des Grundrechtsträgers, da das Grundrecht die Würde jedes individuellen Menschen schützt (vgl. BVerfGE 87, 209 ) und sie in solchen Notlagen nur durch materielle Unterstützung gesichert werden kann. Das Bundesverfassungsgericht bestimmt weiter, dass die gesamte physischen Existenz, seine zwischenmenschlichen Beziehungen und eine Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben des Menschen (vom Staat) zu sichern ist. Zitat Randziffer 135 BVerfG-Urteil: b)

        1.7. Der unmittelbar verfassungsrechtliche Leistungsanspruch auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums erstreckt sich nur auf diejenigen Mittel, die zur Aufrechterhaltung eines menschenwürdigen Daseins unbedingt erforderlich sind.

        1.8. Er gewährleistet das gesamte Existenzminimum durch eine einheitliche grundrechtliche Garantie, die sowohl die physische Existenz des Menschen als auch die Sicherung der Möglichkeit zur Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen und zu einem Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben umfasst, denn der Mensch als Person existiert notwendig in sozialen Bezügen (vgl. BVerfGE 80, 367 ; 109, 279 ; auch BVerwGE 87, 212 ).

        usw. usw.

        Man beachte die Creativity in der Begründung: „Amtsträger verhindern am öffentlichen Leben teilzunehmen!“ Mit der bemerkenswerte Feststellung: „dass der Amtsträger seiner Mitwirkungspflicht nicht nachkommt, wenn er den Bürger nicht darüber informiert, dass Kürzung Grundsicherung verfassunsgwidrig ist!“

        Analog argumentiert Deeg wie ähnliche Fälle völlig „uncreativ“, denn schliesslich haben Richter eine Mitwirkungspflicht, in Beschlüssen darauf hinzuweisen, dass Kindesentzug dem Wohl des Kindes schadet! Das ist NICHT der JOB von Martin!

        Zurück zu Rex Jung! An meiner Marketing-Akademie in Stuttgart belegte ich unerreicht Platz 1 in Creativity, tummle mich seitdem in Vorstands-Etagen vs. Chefetagen herum – ab und zu auch bei durchgeknallten Richtern – Richter Beckmann (Amtsgericht Würzburg) war krankheitseinsichtig – autsch .. aber dieser Rex Jung … ist weit davon entfernt !

        @ Lutz. Soll ich ihm folgenden Text geben …

        SMALL minds discuss CREATIVTY; great MINDS discuss IDEAS.

        Meinst ? der versteht das ?

        Zitat Martin: Dies zeigt, dass die Richter hier jeden Bezug zur Realität, zur Lebenswirklichkeit und zur Wirkung ihrer sog. Beschlüsse und bei den Geschädigten der Justiz im Zusammenhang mit Kindesentzug und Umgangsboykott verloren haben.

        @ Martin. Wie oft denn noch. Neuronal bedingt hatten die noch nie einen Bezug zur Realität! Guck Dir die brain-scan von Rex Jung an! Insbesondere die graue Masse im Gehirn Zuständig für langsames – überlegtes -Denken!

      • Rex Jung: «differences of brain-behavior relationships!»

        Unterschiede von (neuronalen) Gehirn-Verhalten und Beziehungen!!! Na sowas. Guten Morgen !!!

        Wenn reisten Richter zu den Rändern der ihnen bekannten Welt? Sie viele seltsame Kreaturen, die sie nicht verstanden !!! Bestens beschrieben bei Kernberg 🙂

        When explorers traveled to the edges of the known world (!) they found many strange creatures that they did not understand !!!

        Zu sehen auf dieser alten Karten ist die Inschrift „Hier wohnen Drachen – terra incognita: «es ist Geheimnis und Bosheit jenseits dessen, was bekannt ist!» Schmarrn. Bei Kernberg bestens beschrieben!

        Listed on these ancient maps is the inscription “here be dragons” signifying terra incognita – there is mystery and wickedness beyond what has been known and mapped out !!!

        Wie tötet man die Drachen der modernen Welt?

        In our modern world, we often encounter “wicked problems” – those that contain shifting dependencies, multiple causal mechanisms, and unforeseen contingencies. How do we slay these dragons, these wicked problems of the modern world?

        Da wäre die Frage: «Legal oder illegal Drachen töten?» Joke: «Ich werde ihm ein Angebot machen, dass er nicht ablehnen kann!»

        @ Thorsten: Und ??? Deinem Psychiater mittlerweile ein Angebot gemacht, das er nicht ablehnen kann? Frage: «glatt vergessen ihm einen Spielkasino Gutschein von 50 Euro anzubieten, so sein Leben endlich Sinn macht!» Bekannt ist, dass sogar Dr. Gross Gutachten «würfelt», leidenschaftlicher Spieler ist.

        CitiSite-Zitat: «Spielt man mit Psychiatern Schach, kommen die glatt mit Halma-Stäbchen an!»

      • „Zuviel „Intellektualisieren“ ist lt. Psychiater Meinung eine psychische Krankheit. Intellektualisierung steht für die Überbetonung des Verstandesmäßigen bei einem Menschen. Dabei werden Emotionen und Gefühle auf die Logik reduziert.“

        Falsch ist daran, das es eine Krankheit ist, sicher ist es ein notdürftiger Abwehrmechanismus, der nur leidlich vor dem Drang zu verbalen und handgreiflichen Reaktionen auf die emotionalen Zumutungen schützt. Ein Ventil unter hohem Druck. Gesund ist das für mich auch nicht, hat mir aber doch einige Zuspitzungen erspart.

        Klar verfällt man auch als betroffener Laie in so eine Art Fachsprache oder Rechtssprache und generalisiert auch schon mal. Schon weil man nicht mehr auf Einsicht hofft, sondern das Übel systematisch an der Wurzel packen will. Eigentlich geht es dabei aber eher um Formalisieren der konkreten Erfahrungen, um dem üblichen Deuteln und Meineln den Boden zu entziehen. Leider ist das in einer Denkwelt nicht so schlagkräftig, in der sachliche Zusammenhänge gern mit künstlich erzeugten Emotionen und Meinungen überfrachtet werden. Wer konkrete Fakten nicht erkennen kann oder will, der kann erst recht nicht komplexe Probleme oder Aushandlungsprozesse bewältigen.

        Lange Rede, kurzer Sinn. 2 „abstrakte“ Beispiele aus dem Fall Mollath:

        1. offensichtlich falsche Beweiserhebung
        Die Beweisaufnahme zur (übrigens miserablen) IT-Untersuchung der Polizei betraf eine aktuelle Datei von 2014 auf dem Praxis-Server des Arztes und wurde vom LG auch so als Beweis in die Verhandlung eingeführt. Im Urteil würdigt das LG jedoch diesen Beweis als Inhalt einer Datei auf einer Backup-CD aus dem Jahr 2001/2002. Deren Inhalt wurde jedoch gar nicht ermittelt. Nur ein Versehen oder bewusste Beweisfälschung zum Nachteil des Beschuldigten?

        2. faschistoides, wirres Denken im LG-Urteil
        Das LG stellte bei GM nicht ausschließbar eine „andere schwere seelische Abartigkeit“ zum Tatzeitpunkt fest. Nach dem „Denken“ der LG-Richter und auch des BGH konnte GM zum Tatzeitpunkt vom Menschlichen „schwer abarten“ (entarten?) und hat sich dann ohne jede Therapie wieder selbst geheilt. Er wurde demnach irgendwann wieder von der Art Mensch. Es handelt sich bei der gesetzlichen „Abartigkeit“ nachweislich um NS-Jargon der Wehrmacht, kam allerdings erst nach 1945 in das StGB.

        Über den Fall und das Urteil wurde ja in den Medien und in Fachkreisen ausgiebig diskutiert. Das Wiederaufnahmeverfahren galt Vielen als Aufbietung der Besten der juristischen Zunft. Die beiden genannten Beispiele zu ganz offensichtlichen und unleugbaren Fehlleistungen des LG wurden jedoch von keinem Juristen oder Journalisten erkannt und entsprechend beachtet. Das ist für mich ein schneller Lackmus-Test. Ergebnis:
        1. Beweisverfälschung und faschistoide Esoterik durch deutsche Justiz ohne Scham auch unter den Augen der Öffentlichkeit
        2. Juristen und Journalisten sind methodisch nicht sicher in der Lage, solche Verfehlungen zu erkennen und zu bewerten

        Mehr muss man eigentlich zu den Richtern des beteiligten LG und BGH im Sinne des Grundgesetzes nicht wissen. Rechtsbeugung und ungesetzliche Richter sind das dazu passende Thema. Mehr muss man auch zur Fehlbarkeit und Unsicherheit der Methoden der Juristen und Jounrnalisten nicht wissen. Dass Alle diese Fakten übersehen wollten, unterstelle ich nicht.

        Ich muss also Niemanden meine persönlichen Sorgen nahebringen und auf Emphatie hoffen, solange man sich gegen die Wahrnehmung solcher einfachen Fakten und notwendigen Konsequenzen verweigert. Das hat auch nichts mehr mit Ausbildungsmängeln, partiellem Unvermögen oder psychologischen Einschränkungen zu tun. Es geht schlicht um bandenmäßig organisierte Kriminalität und eine Öffentlichkeit, die das nicht erkennen oder beim Namen nennen will.

      • Mollath: « Das Wiederaufnahmeverfahren galt Vielen als Aufbietung der Besten der juristischen Zunft.»

        Schmarrn. Das war die leichteste Übung schlechthin. Strate als Superstar? Von wegen! Nicht überprüfte Steuerhinterzieung als Wahn zu diagnostizieren – respektive dass Brixner glattweg vergessen hat Realität zu «überprüfen» … hirnlos auf Gutachter verwies ..,.

        DORFTRATSCH.

        Wer seine Sorgen alleine auf “Dritte” abstellen kann, sollte vorher überdenken, ob er in der Lage ist, zwischen Dorftratsch (Gutachten-Tratsch) und ernsthafter Sorge zu unterscheiden. Andernfalls droht ein böses Erwachen.

        Psychologisch läuft Drittaussagen ungeprüft zu übernehmen auf Wahnstörungen hinaus! Voraussetzung, um paranoid projizieren zu können!

        Lutz: Es geht schlicht um bandenmäßig organisierte Kriminalität und eine Öffentlichkeit, die das nicht erkennen oder beim Namen nennen will.

        Schmarrn. Genau das nennt man «Verpauschalieren!» Brixner und Co., sind kognitive Primärstörungen nachzuweisen – once again …

        Literatur: Borderliner unterhalten sich bevorzugt mit Gleichgesinnten, die dieselbe „dichotomen“ Gedankengänge, primitiven Denkmuster, aufweisen. Leichsenring bezeichnet diese als schizophren. Insoweit haben sich Kernbergs Annahmen bestätigt, das dichotome Gedankengänge mit paranoiden Projektion zusammentreffen. Da nützt keine Erfahrung, keine Menschenkenntnis – ein Borderliner wirft alles über den Haufen, sich selbst eingeschlossen.

        Once again. Zum JOB von Sozialpädagoge Moser (angeblich Kindeswohlexperte) gehört Martin darauf aufmerksam zu machen dass Kindesentzug das Kindeswohl gefährdet – bis hin zu Traumas – so … in klarem Deutsch, ohne Intellektualiserung – siehe auch Manuel Rösel: «Wie mit kleinen Kindern, denen man beibrigen muss, dass nach A – B kommt!»

        Moser wirft alles über den Haufen, sich selbst eingeschlossen … und Martin schaut bei 17 Kaffeefahrten zu Miss Neubert tatenlos zu !!!

        Wäre das mein Fall … würde Moser verhindert gewesen sein «Schauspiele» zum Besten zu geben, so im Plakat der Theateraufführung stehen würde: «Leider sind wir nicht in der Lage das Theaterstück – wie hiess das noch ? aufzuführen, da unserem Hauptdarsteller, Herrn Moser, leider kein Ausgang in Lohr (Klapse), genehmigt wurde.

        Wie ersichtlich – profane Blödheit erledigt man nur mit denselben Strategien … verkomplizieren bringt NICHTS!

  10. @ LUTZ. Schmunzeln erlaubt.

    Aristoteles bezeichnete Empedokles als den Erfinder der Rhetorik.,

    Empedokles (etwa 494 – 434 v.Chr.) soll – der Legende nach – aus Ärger über die Sinnlosigkeit, zu den Lebenden zu sprechen, auf den Ätna gestiegen sein und dort seine Worte an die Natur gerichtet haben. Dann sprang er in den Krater.

    So what aber auch. Sinnlos, mit Lebenden zu reden!

    Literatur Psychopath: «Es macht wenig Sinn mit Bewusstlosen die gleichen Diskussionspunkte vergeblich und ohne irgendein Ergebnis immer und immer wieder anzusprechen. Das kann zu geistiger Verwirrung bis totaler geistiger Erschöpfung für geistig gesunde, empathische Menschen führen.» In ihrem wegweisenden Buch: „Women who loves psychopaths“ beschreibt Sandra L. Brown erstmalig detailliert (!) die sich im Kreis (!) drehenden Gespräche mit diesen Personen.

    Martin kann ein LIED davon singen!

    Rhetorik (altgriechisch ῥητορική (τέχνη) rhētorikḗ (téchnē) „die Redekunst“ ist die Kunst der Rede. Die Aufgabe der Rede ist es, den Zuhörer von einer Aussage zu überzeugen oder zu einer bestimmten Handlung zu bewegen.

    Auf die Frage, wie kommuniziert man denn ´nu am geschicktesten mit «durchgeknallten» Richtern, kann es nur eine Antwort geben: «Versuchen Sie es gar nicht erst.“ Literatur: «Borderline Kommunikation ist eine Illusion.» Und wenn doch, immer hübsch die klinisch relevanten Abwehrmechanismen protokollieren.

    Justiz Rhetorik und ihre primitiven Abwehrmechanismen.

    https://martindeeg.wordpress.com/2014/11/08/offentliche-stellungnahme-zur-bindungsblockade-weiter-befordert-durch-die-justiz-wurzburg/#comment-1733

    • @ Martin.

      Um deinen Fall kann sich die Staatsanwaltschaft nicht kümmern, respektive geistig völlig damit überfordert … weil zu komplex … und was ist schon Kindesentzug gegen folgende Straftat …

      Staatsanwalt erhebt Anklage gegen Schokodieb!

      Ein Aprilscherz? BILD am SONNTAG hat am Strafgericht nachgefragt und erfahren: „Doch, das ist wirklich so passiert.»

      In der Ermittlungsakte heißt es in bestem Amtsdeutsch: „Am Tattag . . . nahm der Angeschuldigte vom dortigen Teller ein Lebkuchenherz, um es fortan für sich zu verwenden.“ (siehe Ausriss) Und da sich der Schoki-Dieb nicht stoppen ließ, sondern sich „trotz Drohung mit einer Strafanzeige“ auch noch grinsend fünf Bonbons einverleibte, hat er jetzt eine Anklage wegen Diebstahl am Hals.

      Sie denken bei dieser Klageschrift „Das kann nicht wahr sein“? Wir können Ihnen sagen: „Klingt komisch, ist aber so!«

      http://www.bild.de/news/inland/staatsanwalt/erhebt-anklage-gegen-schokodieb-45285260.bild.html

      Hätte Miss Neubert Dir `nen Schokoriegel geklaut, hättest mit Sicherheit annehmen können, dass dies strafrechtlich verfolgt wird … aber bei Kindesentzug … was solls! Once again – Gerhard Strate: Die Idiotendichte in Deutschland ist ziemlich hoch!»

      • Tell a Bild-Story.
        Polizei und Lebkuchenklau!

        Miss Mutti – an Weihnachten – wohnend eigentlich in meinem Haus – Grundbuchtechnis stand sie (zu kompliziert zu erklären) im Grundbuch – und verweigerte dass ich meiner Tochter ein Geschenk vorbeibringe: «Ich ruf die Polizei!»

        Literatur: «Je irrer ein Borderliner, desto ruhiger sollte der Partner reagieren!» Cool nahm ich ihre Information auf … vor der Haustüre … plötzlich klingelte mein Handy. Tochter: «Papi, die (die Irre) meint das ernst!» Ich: «kein Sorge Schatzi, ich freu mich auf die Polizei!»

        Die kam dann – ich erklärte die Situation – incl. dass das eigentlich mein Haus ist: «solche Scenarien kennen wir!» Dann marschierten beide zu Miss Mutti ins Haus um Protokoll aufzunehmen. Kamen zurück – Grundtenor: «solche Muttis kennen wir!»

        Weil Weihnachten, hatten die Sorge um mich: «Tun Sie sich bitte nichts an! Dummerweise müssen wir Sie natürlich mitnehmen, wenn Sie wieder das Grundstück betreten!» CitiSite: «Echt? Haben Sie eine Christbaum in der Polizeistation? » Polizist: «Jawoll und auch was zum knappern!» CitiSite: «Dann nehmen Sie mich bitte mit!»

        Kein WITZ !!!!!!!!!!!

        Polizist: «Da gibt es aber leider ein Problem! Von der Einzelzelle haben Sie keinen Blick auf den Christbaum!» CitiSite: «SHITT!» Kein Witz – Original Dialog !!! Später meiner Tochter erzählt: «Papi, das bist DU!»

        Siehe Allan Schore, den Neuro-Einstein: «How parents communicatio with children shapes the development of the präfrontal Kortex! Joy and fun is the key!» Oder / und « Everday Creativity!» REX Young. Gleiche Preisklasse wie Schore!

        http://www.onbeing.org/program/rex-jung-creativity-and-the-everyday-brain/1879

        Rex Jung is a neuropsychologist who puts the two together. He’s working on a cutting edge of science, exploring the differences and interplay between intelligence and creativity.

        Da soll mal einer sagen, dass Polizisten keinen Humor, bzw. nicht creativ sind 🙂

    • „Schmunzeln erlaubt.“
      Wenn ich zeichnen könnte, würde ich dutzendweise Karikaturen produzieren. Ansonsten schmunzel ich schon gern, wenn auch immer seltener. Eher nicht im Zusammenhang mit der Justiz.

      Die Hinwendung der Justiz zu Bagatelldelikten und in Bereiche des Alltagsleben hat sicher mehrere Ursachen bzw. Motive.
      Klar ist, dass gewöhnlich rechtschaffende Menschen zunächst naiv in Gerichtssachen hineinstolpern, oft vom Gerichtsgebaren vollkommen überfordert sind und erst viel zu spät merken, welchem manipulativen „Gaudi“ sie vor Gericht nicht selten ausgesetzt werden. Bloß schnell wieder raus aus diesem Irrenstall, denkt sich der Geschockte dann. Für die Justiz also leichte Beute, wenig Aufwand, keine Risiken. Wer doch versucht die Sache zu korrigieren, wird von der gesamten Institution mit formalistischer Überheblichkeit abgebürstet, zum Querulanten abgestempelt oder sogar kriminalisiert. Mit Ehrlichkeit und Anstand ist man dagegen machtlos. Eine eingefleischte Bande von Krminellen dagegen hat diesen moralischen Ballast nicht und könnte Juristen zudem auch gefährlich werden. Darin liegt wohl ein nicht unerhebliches Motiv der Justiz für eine Hinwendung zu trivialen Fällen und dem Prozessieren gegen Unerfahrene und Unschuldige, statt sich mit den echten Tätern und schwierigen Fällen ernsthaft zu befassen.

      Nun machen es aber auch die Politik als Gesetzgeber und die öffentlichen Medien der Justiz zunehmend leicht, sich in die Alltagsprobleme des gewöhnlichen Volks einzuschleichen. Sie fordern dies teilweise sogar ein. „Verklag mich doch!“ als Ersatzdroge für Unzufriedenheit? Wird so der normale Bürger sinnfrei beschäftigt, unter Druck gesetzt und damit zum vorauseilenden Gehorsam genötigt. Sollen wichtige grundsätzliche Fragen zur Gesellschaft nicht mehr gestellt werden, damit die Standard-Antwort der Politik: „alternativlos, hinnehmen, unterordnen“ nicht hinterfragt wird? Also die Justiz als ständige Drohung, als scheinheilige Ersatzlösung für das Fehlen eines innenpolitisch mächtigen Militärapparats, wie er in anderen Ländern als Damokleschwert über Demokratie und Bürgern hängt. Da passen sogar öffentlich gewordene Justizskandale ins Konzept der Bedrohlichkeit. Denn wer will schon darauf hoffen müssen, nach jahrelanger Entrechtung und Entwürdigung von den Medien als öffentliche Zirkussensation präsentiert und vielleicht mit viel Glück von einem juristische Guru noch einmal gerettet zu werden.

      Oder haben sich einflussreiche Strukturen in der Justiz schon so verselbstständigt, dass auch ernst gemeinter Reformwille aus der Politik gegen die rüttelfesten Strukturen auf Lebenszeit wenig ausrichten kann. Also eine unkündbare Diktatur der etablierten Richterschaft? Vermutlich zwar ohne eigenen Führungs- und Gestaltungsanspruch, aber mit der insgeheimen Macht einer ständigen Drohung gegen jede äußere Kontrolle und Einflussnahme ausgestattet? Eine solche Drohung wirkt natürlich auch maßregelnd gegen jede grundsätzliche Kritik von Innen. Hört man deshalb so wenig Ehrliches von den vielen Juristen und ihren Verbände zu den tatsächlichen Zuständen in der Justiz?

      Alle diese Motive und Ursachen haben einen systematischen, strukturellen Kern, der nicht nur Soziopathen anzieht und befriedigt, sondern auch grundsätzlich anständige Menschen zwanghaft einbindet und sukzessive kompromittiert. Wie umgehen mit einer berechtigten Beschwerde oder Ablehnung gegen den Kollegen im Nachbarzimmer? Anstand oder Korpsgeist? Zielscheibe für kollektiviertes Mobbing und sogar zum warnenden Exempel statuiert werden oder den kleinbürgerlichen Wohlstand zum Wohle der eigenen Familie nutzen? Machen verteilte Verantwortlichkeit und das starre Label des „immer Rechtmäßigen“ blind für die Erkenntnis, dass man schon mit an der Rampe steht, um auf einer Liste menschliche Schicksale abzuhaken?

      Es geht also nicht nur um Durchgeknallte und deren Opfer, nicht um begrenzte Missstände oder tragische Einzelfälle. Es geht um beharrliche Strukturen der Entgleisung. Eine Justiz, die zunehmend im Morast der Selbstermächtigung, der Eigeninteressen und des Korpsgeistes versinkt, ist eine ernsthafte Gefahr für die Gesellschaft und die Demokratie. Das halte ich für das entscheidende Thema, das bisher kaum wahrgenommen oder sogar bewusst verleugnet wird.

      • Wenn man diese Sichtweise teilt, ist Widerstand mit allen Mitteln gegen diese Justizverbrecher Gebot!

        Eine Form der Generalprävention, damit die Mitläufer und Mittäter in diesen verkommenen widerwärtigen Strukturen begreifen, dass auch das Wegschauen und die Mittäterschaft, das Unterstützen der „vorgesetzten“ Soziopathen und Verbrecher RISIKEN birgt und die eigene Existenz gefährdet.

  11. Erklärungen mit Psychopathologien führen ins Nirgendwo, es geht hier um beinharte Verbrechen und strukturelle Missstände in einem geschlossenen System, das allenfalls Menschen mit gewissen pathologischen Mustern anzieht. Dass Führungspersonen überwiegend oft Soziopathen, Narzissten und Macchiavellisten (Projektion!) sind, sollte mittlerweile auch bekannt sein.

    Dieses Foto spiegelt das sehr schön:
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    Ich empfehle jedem die Lektüre des Buches „Täter – wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden“ des Sozialpsychologen Harald Welzer.

    Ohne überdrehen zu wollen, kann man feststellen, dass bei der bayerischen Justiz, mit der ich ja ausgiebig Erfahrung gesammelt habe, ähnliches geschaffen wurde – wenn auch aufgrund der dort als „Zwänge“ wahrgenommenen Grenzen des Rechtsstaates auf anderem Niveau: nämlich ein REFERENZRAHMEN, indem man das Unrecht, den Amtsmissbrauch und die Verbrechen im Amt bis zum Wegsperren Unschuldiger als „Selbstverständlichkeit“ ansieht. Es gibt weder wirksame Kontrolle noch haben Straftaten im Amt und Rechtsbeugungen (siehe Mollath) für die TÄTER Konsequenzen. Bislang!

    Es ist nicht schwer, sich vorzustellen, welche Rolle viele bayerische Justiztäter vor 75 Jahren eingenommen hätten, die heute dort tätig sind:

    „….

    Karin Beindorff: Sie sprechen in Ihrem Buch von einem Referenzrahmen, der nötig sei, um aus einem harmlosen Durchschnittsmenschen, aus einem gutmütigen Familienvater einen Massenmörder zu machen, in ihm die Bereitschaft zum Töten zu wecken. Daran knüpfen sich natürlich mehrere Fragen an. Zunächst wüsste ich gerne, was Sie eigentlich mit diesem Begriff Referenzrahmen meinen. Was unterscheidet diesen Begriff von dem Begriff „gesellschaftliche Bedingungen“?

    Harald Welzer: Er ist dichter dran an den Wahrnehmungen derjenigen, die etwas tun. Wir alle handeln mehr oder minder unbewusst im Rahmen von bestimmten Selbstverständlichkeiten, was man tut, was man nicht tut. Und die Basis dafür, dass man dieses für selbstverständlich halten kann, ist, dass es immer eine unausgesprochene oder ausgesprochene Bestätigung unseres sozialen Umfeldes dafür gibt. Also so etwas wie eine für selbstverständlich gehaltene Welt des Handelns. Die ist da, und dass die existiert, wird einem immer nur dann klar, wenn es Widersprüche gibt oder man was falsch macht. Dann merkt man, dass der Referenzrahmen verlassen wird und dass es dann in der Regel auch Probleme gibt. Und wenn man das jetzt versuchen würde, gegeneinander zu setzen, dann würde man sagen, der Referenzrahmen, in dem wir uns gegenwärtig bewegen, der beinhaltet schon so etwas, dass man Menschen relativ gleich behandelt oder auch für gleich hält, während ein nationalsozialistischer Referenzrahmen dann selbstverständlich beinhaltet, dass es Menschen unterschiedlicher Kategorien gibt, mit denen auch unterschiedlich zu verfahren ist. Und das wäre zum Beispiel ein Referenzrahmen, vor dessen Hintergrund die Täter handeln. Ein wiederum dichterer, also ein ihnen persönlich dichterer Referenzrahmen ist in den Prozessen des Tötens zum Beispiel, dass es innerhalb der eigenen Kompanie oder des Kommandos für gut oder schlecht gehalten wird. Und das ist auch eine Frage von Praxis, also das, was die Kameraden tun, wie sie auf eine bestimmte Anforderung reagieren, wie man hinterher darüber spricht, wie man mit der geleisteten Arbeit umgeht, das sind auch sozusagen Teile dieses Referenzrahmens, innerhalb denen der Einzelne handelt.„…..

    http://www.deutschlandfunk.de/taeter-wie-aus-ganz-normalen-menschen-massenmoerder-werden.730.de.html?dram:article_id=102530

  12. Die Überlegungen zu Persönlichkeitsstörungen sind allesamt interessant und bedenkenswert. Aber sie beantworten die entscheidenden Fragen nicht und tragen auch nicht zur grundsätzlichen Lösung der hiesigen Probleme bei. Persönlichkeitsdefizite sind Auslöser scheinbar aberwitziger Zustände und Abläufe, jedoch nicht ohne die systematisch und hierarchisch unterstützende Strukturen wirksam. Es macht also keinen Sinn, den meisten beteiligten Personen eine pathologische Persönlichkeitsstörung zuzuordnen oder naive Blindheit gegenüber den Zumutungen durch solche auslösenden Personen. Denn die „natürliche“ und institutionelle Gegenreaktion der Beschuldigten ist die Pathologisierung des Zuweisenden. Aktion, Reaktion, Gegenreaktion verknäulen sich, die Abfolge von Ursache und Wirkung ist nicht mehr zu trennen. Für eine Durchsetzung oder Wiedererlangung verlässlicher Bedingungen fehlt es dann an objektiv gültigen Feststellungen. Alles wäre personifiziert statt sachlich fundiert und die Gründe fürs Versagen lägen außerhalb des greifbaren Systems.

    Aber es gibt zurecht Regeln und Strukturen, die die Lösung der zugrunde liegenden Konflikte befördern sollen. Wir diskutieren hier auch Ereignisse, die angeblich regelkonform sind bzw. Personen, die sich nach allgemeiner Darstellung angeblich regelkonform verhalten. Es gibt also zumindest vordergründig ein allgemeines Bekenntnis zur Einhaltung der gültigen Regeln. Zumindest werden Regelverstösse nicht offen willkürlich und mit dem Ziel einer Schädigung eingestanden. Im Grunde eine gute Basis.
    Wenn z.B. ein Beteiligter (Elternteil, Anwalt, Beistand, Richter o.a.) lügt oder manipuliert, dann ist das eine Regelverletzung. Oft genug ist das offensichtlich oder wäre zügig nachprüfbar. Grundsätzlich müsste dazu die Regel gelten, dass solche Lügen und Manipulationen unterbunden und sanktioniert werden. Dafür gibt es tatsächlich auch Regeln, zumindest theoretisch. Wären diese Regeln ausreichend konkret und ständen nicht unter dem Vorbehalt einer Anwendung nach „sorgfältigem“ Gutdünken von Amtspersonen, würde eine wesentliche Ursache für den üblichen Verfahrensmüll mit seinen katastrophalen Auswirkungen wegfallen. Weggefallener Verfahrensmüll würde theoretisch alle Seiten entlasten. Vorausgesetzt es geht den Beteiligten tatsächlich um Entlastung für die Klärung und Regelung der eigentlichen Verhältnisse und Streitigkeiten.

    Daran muss man aber erhebliche Zweifel haben. Da es oben konkret um eine Kammer des BVerfG geht, lohnt sich ein Blick auf diese Institution im Jahr 2015/2016. Das BVerfG ist mit 16 Richtern in 2 Senaten und ca. 260 Mitarbeitern Gericht und Verfassungsorgan zugleich und untersteht selbst keiner Dienstaufsicht. Die Arbeitsbelastung des Gerichts ist nach eigenem Bekunden vor allem wegen der jährlich über 6000 Verfassungsbeschwerden hoch, so dass diese Beschwerden zu 99 % als verfassungsrechtlich ohne grundsätzliche Bedeutung eingestuft werden. Damit können diese von kleinen Kammern mit 3 Richtern entschieden werden. Auf diese Weise reduziert sich die Arbeitsbelastung. Für konkret Betroffene ist die Verfassungsbeschwerde (BvR) allerdings der letzte innerdeutsche Rechtsbehelf, als ein betroffener Bürger und „Jedermann“ die eigenen grundrechtlich garantierten Freiheiten gegenüber dem Staat durchzusetzen. Im Prinzip reicht zwar als betroffener „Jedermann“ bereits die Behauptung einer Grundrechtsverletzung aus, andererseits unterliegt die Verfassungsbeschwerde formal sehr strengen Anforderungen an die Begründung und Vollständigkeit aller Unterlagen bei einer knappen und absoluten Ausschlussfrist von einem Monat. Die Beschwerde ist zudem erst nach Ausschöpfen des vollständigen Rechtsweges durch die Fachgerichte und das vorherige Ergreifen aller weiteren Möglichkeiten der Verhinderung und Korrektur der Grundrechtsverletzung zulässig. Schon dies wird vom BVerfG als eine fast unüberwindliche Hürde für Jedermann zelebriert. Es kommt noch die 99-prozentige Einstufung als verfassungsrechtlich unbedeutend und damit der Vorbehalt des Gerichts einer positiven Annahmeentscheidung hinzu. Dieser Annahmeentscheidung der Kammer soll zwar eine „intensive Rechtsprüfung“ zugrunde liegen, Nichtannahmen werden jedoch überwiegend ohne Begründung beschieden. So weist die offizielle Statistik des 1. Senats von den 3371 bearbeiteten Beschwerden im Jahr 2015 nur 10 Beschwerden (ca. 0,3 %) als grundsätzlich bedeutend (Entscheidung des Senats) und von den 3163 Nichtannahmen der Kammern (ca. 94 %) wiederum nur 153 (ca 4,5 %) mit einer Begründung aus. Zu 2547 Nichtannahmen (ca. 76 %) gibt es nicht einmal einen Hinweis auf die „intensive Rechtsprüfung“ und den Grund der Nichtannahme. Insgesamt waren 2015 nur 52 Beschwerden (ca. 1,5 %) erfolgreich, davon 10 (ca. 0,3 %) ohne Hilfe eines Bevollmächtigten. Der 1. Senat des BverfG bescheinigt damit den Rechtsuchenden faktisch eine blinde und grundlose Beschwerdewut. Einige wenige „Wüteriche“ schaffen es dann über den EGMR die Überprüfung und faktischen Widerruf solcher BVerfG-Entscheidungen zu erzwingen.

    Ein wesentlicher Grund für die über 99-prozentige Erfolglosigkeit von „Jedermann“-Verfassungsbeschwerden liegt bereits in den schier unüberwindbaren Zulässigkeitshürden und der fehlenden Begründung von Nichtannahmeentscheidungen. Dabei soll nach dem Grundgesetz für „Jedermann“ die Durchsetzung seiner Grundrechte möglich sein (Rechtstaatsprinzip). Das tatsächlich systematische Verfehlen dieses Ziels lässt sich anhand der Gehörsrüge als ein Beispiel von Vielen gut nachvollziehen. Der betroffene „Jedermann“ muss nach Erschöpfen der letzten und unanfechtbaren Gerichtsentscheidung zunächst innerhalb von 2 Wochen feststellen und beim Fachgericht geltend machen, dass sein rechtliches Gehör durch die unanfechtbare Entscheidung entscheidungserheblich verletzt wurde. Dieser „Zwischenschritt“ wurde auf Veranlassung des BVerfG vom Gesetzgeber ab 2005 in die Prozessordnungen eingefügt. Die Sache hat diverse Haken. Zunächst muss der Rügeführer die Verletzung des rechtlichen Gehörs belegen. Noch relativ einfach ist das, wenn der Betroffene vor einer unanfechtbaren Entscheidung schon formal gar nicht angehört wurde, obwohl dies gesetzlich in der Prozessordnung konkret bestimmt ist. Die Zulässigkeit der Gehörsrüge wäre dann bei Einhaltung der Rügefrist eigentlich zwingend zu bejahen. Deutlich schwieriger bis unmöglich wird dies, wenn der Betroffene sich zwar äußern konnte, das Fachgericht auf den konkreten Vortrag in seiner Entscheidungsbegründung jedoch nicht einging. Für diesen Fall hat sich durch Richterrecht in der Rechtsprechung verfestigt, dass prinzipiell einfach unterstellt wird, dass das Gericht den gesamten Vortrag korrekt berücksichtigt hat, auch wenn dies aus der Begründung nicht hervorgeht. Der Rügeführer muss daher die Zulässigkeit seiner Gehörsrüge dadurch beweisen, dass bei einer Beachtung seines Vortrags eine andere Entscheidung des Gerichts zwingend gewesen wäre oder vom Gericht zumindest sichtbar erwogen werden musste. Andernfalls wird seine Gehörsrüge als unzulässig verworfen. Die Verwerfung der Gehörsrüge als unzulässig kann jedoch um Wochen und Monate hinausgezögert werden. Nun kommt der weitere Haken in Bezug auf die Zulässigkeit der Verfassungsbeschwerde. Eine Verfassungsbeschwerde wegen Verletzung des rechtlichen Gehörs ist erst nach der zulässigen, aber erfolglosen Gehörsrüge möglich. Bei fast allen denkbaren Verfassungsbeschwerden ohne grundsätzliche Bedeutung (also gemäß BVerfG ca. 99 % der VB’s) ist schon aus Prinzip der Gehörsverstoß ein wesentlicher Grund für die Beschwerde. Bis auf seltene Ausnahmen ist die Missachtung oder Verfälschung von Tatsachen des Einzelfalls und des entsprechenden Vortrags der für den Betroffenen sichtbare Grund einer gerichtlichen Fehlentscheidung. Nur schwer vorzustellen und für mich kaum als Fall konstruierbar wäre, dass bei vollständiger Gewährung des rechtlichen Gehörs vom Gericht eine fehlerhafte und grundrechtsverletzende Rechtsanwendung erfolgte, die jedoch keine grundsätzliche Bedeutung hat. Denn ein Gericht würde sich mit einer solchen unanfechtbaren Entscheidung ganz „ehrlich“ gegen das Grundgesetz und die ja bereits bestehende Rechtsprechung stellen und sich somit dem Verdacht der Rechtsbeugung aussetzen. Das hätte aber sehr wohl grundsätzliche Bedeutung. Von fiktiven Ausnahmen also abgesehen, ist der Betroffene darauf angewiesen, die Entscheidung zur Gehörsrüge abzuwarten. Erhält er die Verwerfung der Gehörsrüge als (offensichtlich) unzulässig erst nach Ablauf der Monatsfrist, was üblicherweise der Fall sein wird, ist eine nachfolgende Verfassungsbeschwerde wegen Überschreitung der Monatsfrist i.d.R. bereits verfristet und damit unzulässig. Es ist sogar möglich, dass das Fachgericht die Gehörsrüge als zulässig aber unbegründet bewertet, das BVerfG diese aber selbst in offensichtlich unzulässig korrigiert (1 BvR 730/07). Wird auf die Gehörsrüge verzichtet und wegen weiterer Grundrechtsverletzungen sofort Verfassungsbeschwerde eingelegt, dann wird die Beschwerde vom BVerfG insgesamt als unzulässig bewertet.
    Eine parallel zur Gehörsrüge eingelegte Verfassungsbeschwerde wäre jedoch grundsätzlich auch nicht zulässig, weil ja noch nicht alle rechtlichen Möglichkeiten (eben die noch unbeschiedene Gehörsrüge) ausgeschöpft wurden. Diese Zwickmühle kann nur dadurch umgangen werden, dass innerhalb der Monatsfrist in der vollständig vorgelegten Verfassungsbeschwerde auf das laufende Rügeverfahren verwiesen wird und die vorläufige Eintragung der Beschwerde in das AR-Register beantragt wird, bis eine Entscheidung zur Gehörsrüge vorliegt. Ein Fristversäumnis kann somit umgangen werden. Bloß von wem und wo wird ein „Jedermann“ in verständlicher Sprache auf diesen möglicherweise einzigen Weg einer sicheren Einhaltung der Statthaftigkeit und Frist für die überwiegenden Anwendungsfällen einer Verfassungsbeschwerde hingewiesen. Jedenfalls nicht vom BVerfG oder dem Gesetzgeber.
    Die vielen „Jedermann“’s machen dem BVerfG offensichtlich schon viel zu viel Arbeit mit den Grundrechten oder sind es doch die unheilvollen Segnungen der Juristen selbst, die jedes Jahr Tausende oft mit letzten Kräften in die faktisch aussichtslose Verfassungsbeschwerde treiben am angeblichen Rechtsstaat verzweifeln lassen?

    • Dem EGMR ist der Vorgang bereits zugestellt….

      Auf eine Veröffentlichung verzichte ich momentan aus taktischen Gründen…. Wenn mein Kind weiter entzogen wird und gegen die Würzburger und Bamberger Justizverbrecher nichts unternommen wird, dann werde ich das nicht hinnehmen!

      Ich denke, ich habe mich als rechtsuchender Vater und Justizopfer von der asozialen deutschen Justiz nun lange genug für dumm verkaufen lassen!

      Der BLOG ist öffentliches Beweismittel!

    • Lutz: Es macht also keinen Sinn, den meisten beteiligten Personen eine pathologische Persönlichkeitsstörung zuzuordnen oder naive Blindheit gegenüber den Zumutungen durch solche auslösenden Personen. Denn die “natürliche” und institutionelle Gegenreaktion der Beschuldigten ist die Pathalogisierung des Zuweisenden. Aktion, Reaktion, Gegenreaktion verknäulen sich, die Abfolge von Ursache und Wirkung ist nicht mehr zu trennen.

      Falsch! Ebendem sich in der Psycho-Literatur liest: «Ursache und Wirkung werden verdreht!» Was impliziert dass jeder halbwegs begabte Psychiater / Psychologe das natürlich trennen und in einem Gutachten zu Protokoll geben kann!

      Lutz: Verletzung des rechtlichen Gehörs! Bis auf seltene Ausnahmen ist die Missachtung oder Verfälschung von Tatsachen des Einzelfalls und des entsprechenden Vortrags der für den Betroffenen sichtbare Grund einer gerichtlichen Fehlentscheidung.

      Richtig! Der Irrtum besteht jedoch darin, zu meinen, dass Verfälschung mit Vorsatz oder / und rechtliches Gehör (Aussagen) oder / und Fakten mit Vorsatz ignoriert werden. Psychische Störungen sind Kommunikations- Informationsverarbeitungsstörungen – so Zweifel an der Geschäftsfähigkeit der Beteiligten bestehen.

      Die Rechtsprechung hat den die «Geschäftsunfähigkeit» auslösenden Zustand krankhafter Störung der Geistestätigkeit wie folgt definiert: „Die krankhafte Störung muss die freie Willensbildung ausschließen. Neben der Fähigkeit des Verstandes ist dabei vor allem die Freiheit des Willensentschlusses von Bedeutung. Es kommt darauf an, ob eine freie Prüfung der in Betracht kommenden «Gesichtspunkte» möglich ist.

      Ebendem. Schmarrn ist übrigens das Gegenüber mit einer Diagnose pathalogisieren zu wollen, denn jedwede krankhafte Störung sind kognitive Defizite: «es kommt eben darauf an die freie Prüfung der in Betracht kommenden Gesichtspunkte kognitiv (geistig) erfassen zu können!»

      Lutz: Wenn z.B. ein Beteiligter (Elternteil, Anwalt, Beistand, Richter o.a.) lügt oder manipuliert, dann ist das eine Regelverletzung. Oft genug ist das offensichtlich oder wäre zügig nachprüfbar. Grundsätzlich müsste dazu die Regel gelten, dass solche Lügen und Manipulationen unterbunden und sanktioniert werden. Dafür gibt es tatsächlich auch Regeln, zumindest theoretisch. Wären diese Regeln ausreichend konkret und ständen nicht unter dem Vorbehalt einer Anwendung nach “sorgfältigem” Gutdünken von Amtspersonen, würde eine wesentliche Ursache für den üblichen Verfahrensmüll mit seinen katastrophalen Auswirkungen wegfallen.

      Once again. Es wird NICHT gelogen oder manipuliert – Freud: ein «Hysteriker lügt nicht, er irrt» so das Krankheitsbild in die Nähe von Schizophrenie rückt! So … Lutz: «Oft genug ist das offensichtlich (Lügen) oder wäre zügig nachprüfbar», das Ganze (siehe Freud) nicht zu Ende gedacht wird. Denn… ebendem… lässt sich genauso leicht prüfen, ob der Proband mit Vorsatz lügt oder aufgrund einer geistigen Störung (bis hin zum Wahn), somit das juristisch klar (!) definierte Kriterium «Geschäftsunfähigkeit» erfüllt: «zu keiner freien Willensbildung fähig!»

      Zusammengefasst: Kognitive Störung = gleich fehlende Willensbildung, was sich eleganter als Psychopath liest – unter letzterem aber genau das zu verstehen ist! Auch bei Psychose oder / und zeitweiliger (!) geistiger Störung (schmunzel) nachlesbar: «Als Psychose bezeichnet man eine schwere psychische Störung, die mit einem zeitweiligen weitgehenden Verlust des Realitätsbezugs einhergeht.»

      Es versteht sich von selbst, dass kein Richter der Welt mit Vorsatz Rechtsbeugung begeht – lügt, manipuliert, so es ebendem eine andere Erklärung geben muss. Siehe oben!

      • Kriminelle Betreuer – Wie schützt uns der Staat?“

        „Reinhold F. ist ein angesehener Mann in seiner Heimatgemeinde. Er ist Stadtrat, Vereinsvorsitzender, kennt die Menschen hier. Reinhold F. ist ein Mensch des öffentlichen Lebens. Als er rechtliche Betreuungen übernimmt, wird er nicht einmal geprüft. Spezifische Ausbildung hat er keine. Doch schon beim ersten Betreuungsfall wird er kriminell: Einen Monat lang hat sich Herr F. täglich 1.000 Euro vom Konto eines demenzkranken Mannes überwiesen, später sogar größere fünfstellige Beträge. In einem anderen Fall musste er das Vermögen einer betagten Frau feststellen – und entdeckte Goldmünzen im Wert von 25.000 Euro. Die gab er nicht an, sondern stahl sie. Solche Gelegenheiten ergaben sich viele, sodass er am Ende über 250.000 Euro ergaunert hat. Sogar den Tod eines Betreuten verschwieg er, um weiter Geld einzufordern. Vor Gericht gesteht Reinhold F., erklärt, es habe sich verselbständigt, weil es so einfach ging. Wegen Betrug und Untreue in mehreren Fällen wird er zu drei Jahren Haft verurteilt.“

        http://www.br.de/nachrichten/dokthema-betreuer-kriminell-100.html

      • Citecite, ich wollte nicht Deine Beiträge zu Persönlichkeitsstörungen inhaltlich abwerten. Die Erläuterungen geben auf jeden Fall einen Einblick in die Auslöser und Konstanten familiärer und gerichtlicher Konflikte.
        Es ging mir nur darum, dass sich ohne offizielle Begutachtung keine verbindlichen Schlüsse auf vermutete Persönlichkeitsstörungen oder sogar eine Geschäftsunfähigkeit konkreter Personen ziehen lassen. Ich bezweifle nach meinen Erfahrungen auch, dass sich im Familienrecht extrem andere Menschen tummeln als in vielen anderen Bereichen. Der Betrug, die Lüge und das bequemliche Machtspiel wird allerdings kaum irgendwo so leicht und unkontrolliert ausgelebt wie im Familienrecht. Da liegt eben das systemische Problem, dass sich nicht nur mit Persönlichkeitsstörungen erklären lässt, sondern auch mit dem üblichen Geschäftsgebaren, den praktizierten Regeln und einem omnipräsenten Macht- und Beherrschungswahn. Analog dem Beispiel von Martin. „Gelegenheit macht Diebe“ sagt schon der Volksmund. Es gilt daher die Gelegenheiten und die Macht wirksam zu kontrollieren.

      • @ Lutz und Co.

        An Familiengerichten – siehe auch Buch von Blüm – laufen Oscarreife «kognitive HIGHLIGHTS» der Supersonderklasse ab. Man weis gar nicht, wen man da als erstes nominieren soll. Allen voran nicht, wer den Oscar nun wirklich redlich verdient hat.

        Richter (meist junge Unerfahrene) kognitiv völlig damit überfordert dümmste Gutachten als das zu Erkennen was sie sind: «kognitiver Schwachsinn in Richtung debil!» Schonmal überhaupt nicht fähig, z.B. bei Kindeswohlfragen mitzureden – analog dümmstes Soziapädagogen-Gewäsch als das zu zu erkennen, was es ist … wie hiess der noch: MOSER. Once again. Peter Thiel googeln. Familienexperte !!!

        http://www.system-familie.de/

        ABGRÜNDE der menschlichen Seele! Noch tiefer … running gag: «und sie bohrten sich hinab bis zur Erdkruste» sind «Betreuungsverfahren» … die eigentlich kein Problem darstellen – Wissen vorausgesetzt: «Gegen den freien Willen kann Betreuer nicht erzwungen werden» und schon mal überhaupt nicht muss man einer psychiatrischen Untersuchung «folgen!» Das gilt generell in jedem Verfahren – auch in Strafverfahren!

        Nebenbei: Als Dunning-Kruger-Effekt bezeichnet man eine Spielart der kognitiven Verzerrung, nämlich die Tendenz inkompetenter Menschen, das eigene Können zu überschätzen und die Kompetenz anderer zu unterschätzen. Wenn jemand inkompetent ist, dann kann er nicht wissen, dass er inkompetent ist. Dunning und Kruger hatten in vorausgegangenen Studien bemerkt, dass etwa beim Erfassen von Texten Unwissenheit oft zu mehr Selbstvertrauen führt als Wissen.

        Die beiden Wissenschaftler kamen 1999 zum Resultat, dass weniger kompetente Personen dazu neigen, ihre eigenen Fähigkeiten zu überschätzen, überlegene Fähigkeiten bei anderen nicht erkennen, das Ausmaß ihrer Inkompetenz nicht zu erkennen vermögen.

        Beschlüsse als Sprechblase!

        Jemals Familiengerichtsentscheidungen unter die Lupe genommen? Begründungslücken ohne Ende! Begründen heißt aber, wie unter Juristen eigentlich nicht betont werden müsste, argumentative Auseinandersetzung und nicht das Absondern einer Sprechblase!

        In diesem Sinne 🙂

      • @ Lutz.

        Persönlichkeitsstörung vs. soziales Handlungsvermögen.

        Geschäftsunfähigkeit muss nicht zwingend mit der strafrechtlichen Schuldunfähigkeit (§ 20 StGB) einher gehen. Die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung sagt nichts darüber aus, ob sie im Sinne der §§ 20, 21 StGB “schwer” ist. Hierfür ist maßgebend, ob es im Alltag außerhalb des angeklagten Delikts zu Einschränkungen des beruflichen (!) und sozialen Handlungsvermögens gekommen ist (vgl. BGH NStZ-RR 2004, 329; BGHSt 49, 45, 52 f.).

        Die Ausführungen im Urteil dürfen insoweit nicht allgemein gehalten sein und etwa nur Persönlichkeitsmerkmale anführen, die ohnehin innerhalb der Bandbreite menschlichen Verhaltens liegen (vgl. BGH NStZ-RR 2005, 75). Es kommt darauf an ob der Geschäftsunfähige für andere eine gesundheitliche wie finanzielle Bedrohung im Tatsächlichen darstellt. Rechtsgüter anderer verletzt.

        Rechtsgut

        Der Begriff des Rechtsguts bezeichnet das rechtlich geschützte Interesse einzelner Menschen: das Leben, die Freiheit, die Gesundheit, die Ehre und das Eigentum. Der Eingriff in Rechtsgüter (schwerwiegender: Rechtsgutsverletzung) löst in der Regel Rechtsfolgen aus.

        Typische Individualrechtsgüter werden durch die Grundrechte geschützt: Menschenwürde, körperliche Unversehrtheit (Leib und Leben), Eigentum, aber auch Ehre. Rechtsgüter: Es geht dabei weniger (!) um die medizinische Beurteilung der Krankheitsfolgen sondern inwieweit die krankheitsbedingte Geschäftsunfähig zu Fehlreaktionen des Betroffenen führt, wie etwa im Behördenverkehr / Verwaltungsakt !!!

      • „Es versteht sich von selbst, dass kein Richter der Welt mit Vorsatz Rechtsbeugung begeht – lügt, manipuliert, so es ebendem eine andere Erklärung geben muss.“

        Das stimmt so nicht. Auslöser sind sicher meist Fehlleistungen aufgrund von Schlamperei, Unvermögen und einem verzerrten Wertesystem. Spätestens bei einer Konfrontation mit diesen Mängeln, wird den Protagonisten bewusst, dass sie für Fehlentwicklungen wie fehlerhafte Beschlüsse oder sogar Kindesentzug mitverantwortlich sind. Um diese Verantwortung zu leugnen, wird die unkontrollierte Machtstellung mit Vorsatz ausgenutzt. Es folgen Manipulationen, Hinhalten, Lügen und vorsätzliche Rechtsbeugung in dem Wissen, dass dies vom Justizsystem zu annähernd 100 % gedeckt wird.

        Martin Deeg hat das im Extrem erfahren. Der naive Leser ist davon regelmäßig überfordert und denkt sich, extreme Ausnahme, vielleicht durch eigenes Fehlverhalten selbst (mit)verursacht, ein Sonderfall. Fragt sich vielleicht auch, ob es gut für das Kind ist, in einer extremen Konfliktsituation mit dem ausgegrenzten Vater Kontakt und Umgang zu haben. Auf diese Karte setzen die Gerichte und sogenannten Kindeswohlschützer. Deswegen ist es wichtig, neben dem Extrem den ganz „normalen Fall“ des institutionalisierten Kindesentzug klarzumachen. Ohne mich hier im Detail auszubreiten, kann ich als mehrfacher Vater hierzu Auskunft zu systematischen und rechtsbeugenden Vorgehensweisen geben. Nachfolgend eine kurze Schilderung des Verlauf des Versagens und der systematischen Belastung einer jahrelangen und engen Vater-Kind-Bindung.

        Vor der Trennung von der Mutter bestand ca. 15 Jahre gemeinsame Elternverantwortung für 3 Kinder, jewiels von deren Geburt an. Rollenwechsel, überwiegende Betreuung des Vaters in Elternzeit (nach alter Regelung – mehrjährige Teilzeit ohne Lohnausgleich). Nach Trennung der Eltern für ca. 3 Jahre Wechselmodell (50:50) ohne Beteiligung von Gerichten. Nach Feststellung einer anteiligen Unterhaltspflicht der Mutter für den ältesten Sohn (volljähriger Schüler) hält sich die Mutter nicht mehr an die Absprachen zur Betreuung der jüngeren Kinder und lehnt auch ein Vermittlungsangebot des Jugendamtes ab. Der älteste Sohn wird von der Mutter „ausgesondert“. Die Mutter inszeniert einen angeblichen Gewaltschutzfall und beantragt ein Kontaktverbot für den Vater bei 2 Gerichten. Es ist das Jahr 2009. Jugendamt, Verfahrensbeistand reagieren zügig und sprechen sich für intensiven Umgang und sogar die Fortführung des Wechselmodells aus. Die Unglaubhaftigkeit der Behauptungen der Mutter wird vom Wohnortgericht schnell festgestellt, aber das Familiengericht lässt sich 3 Monate Zeit, bis wenigstens der regelmäßige Umgang bestimmt und der Kontakt wieder hergestellt ist.
        Zwischenzeitlich zog die Mutter heimlich mitten im Schuljahr um und isolierte die Kinder von Familie, Freunden und dem bisherigen Lebensumfeld. Der Verweigerung der Mutter den Umgangsbeschluss zu erfüllen, folgt ein Vermittlungsverfahren, zu deren konkreteren Festlegungen trotz eines Antrags des Vaters eine gerichtliche Genehmigung versäumt wird. Das verhindert einige Monate später eine Zwangsgeldfestsetzung. Weitere Verstösse und Verweigerung der Mutter führen zum Antrag des Vaters auf das Sorgerecht. Der Anwalt des Vaters verweigert einen Antrag auf gemeinsames Sorgerecht, was sich im Zeitraum 2009 – 2012 auch bei den folgenden Fachanwälten für Familienrecht im Wesentlichen fortsetzt. Trotz EGMR (2009) und BVerfG (2010) bestehen diese Anwälte auf die angebliche Unzulässigkeit eines GSR-Antrags und setzen allein auf eine Konfrontation, Sorgeentzug und das Hinnehmen des sukzessiven Kindesentzugs. Trotz verschärfter Zwangsgeldandrohung mit Belehrung zur neuen Rechtslage (Ordnungsgeld) durch das Gericht Ende 2009 zieht die Mutter mit den Kindern erneut heimlich um. Nun liegen 600 km zwischen Kindern und Vater. Die Kinder werden somit erneut von allen Verwandten, Bekannten und dem Lebensumfeld isoliert. Die Mutter entzieht die Kinder dem Vater nun wieder vollständig. Ca. 5 Monate gibt es keinen Kontakt, der Wohnort bleibt geheim. Das Familiengericht verschleppt die Angelegenheit zunächst, denn die Zuständigkeit ist angeblich unklar. Dann reagiert das Gericht mit neuem Richter auf Grundlage eines bereits vorliegenden Gutachten und den Stellungnahmen von Jugendamt, Verfahrensbeistand und Sachverständige doch. Es entzieht der Mutter das Sorgerecht im einstweiligen Anordnungsverfahren, weil mildere Mittel wie Umgangspflegschaft und Zwangsgeld keinen Erfolg versprechen. Das Jugendamt nimmt die Kinder in Obhut und übergibt sie unmittelbar dem Vater, der das alleinige Sorgerecht zugewiesen bekommt. Die Kinder und der Vater organisieren den Alltag neu und eine sozialpsychologische Betreuung. Die Mutter verweigert sich der angebotenen Vermittlung über das Jugendamt und reagiert stattdessen mit massiven Nachstellungen. Das zuständige OLG bestätigt zwar die Kindeswohlgefährdung durch die Mutter, sieht aber das Elternrecht der Mutter durch den Sorgeentzug zu stark eingeschränkt. Der Sorgeentzug wird daher wieder aufgehoben und informell dem Familiengericht eine Herausgabe der Kinder an die Mutter und Einrichtung einer Umgangspflegschaft vorgegeben. Die Kinder müssen zurück zur Mutter, die dann sofort mit Beschwerden und Anträgen gegen die neue Umgangsregelung vorgeht und die Festlegungen auch nicht einhält. Die Umgangspflegerin versucht vergeblich den festgelegten Umgang regelmäßig zu sichern. Sie bittet um gerichtliche Hilfe, da die Mutter die Regelung in wesentlichen Punkten missachtet. Nur mit extremen Aufwand kann der Vater verhindern, dass der Kontakt und Umgang von der Mutter erneut unterbunden wird. Das Familiengericht ignoriert das und bescheinigt der Mutter im Sorgeverfahren prospektiv, dass sie den Umgang zukünftig schon regelmäßig gewähren wird. Dafür genügte vor der Verhandlung ein kurzer Moment des Wohlverhaltens, der nach dem begünstigenden Beschluss unmittelbar wieder in Verweigerung umschlägt. Seit Ende 2012 lag deshalb ein Zwangsgeldantrag des Vaters vor, das einzig verbliebene Mittel für eine Sanktion der fortgesetzten Umgangsverweigerung. Das örtliche Familiengericht verzögert das Verfahren aber und ignoriert die Zuständigkeit der Umgangspflegerin vollständig. Ende 2014 unterbindet die Mutter wieder jeden Kontakt des Vaters mit seinen Kindern. Das örtliche Jugendamt bekommt zwar auch keinen Kontakt zu den Kindern, lässt sich aber vor Gericht in Allgemeinplätzen und Vermutungen zu den Kindesinteressen aus. Nach ca. 2,5 Jahren Verfahrensverschleppung stellt das örtliche Familiengericht dann fest, dass ein Zwangsgeld wegen einem formalen Fehler im Beschluss nicht festgesetzt werden könne. Denn eine Belehrung zur neuen Rechtslage (Ordnungsgeld) wäre angeblich versäumt worden. Somit ist die Mutter nach dem informellen Bekunden des Gerichts für fast 5 Jahre Verletzung der rechtskräftigen Regelung und nun erneut 6 Monate Kindesentzug nicht zu sanktionieren. Noch viel schwerwiegender ist das weitere Vorgehen des Gerichts. Die Behauptung der Mutter, dass die Kinder den Umgang nun selbst nicht mehr wollen, nutzt dieses für die weitere Verschleppung und Umgestaltung des Verfahrens. Das Gericht bestellt dann eine Verfahrensbeistandin (RAin Familienrecht), die die Interessen der Kinder vertreten soll. Verfahrensbeistand und Gericht täuschen nachfolgend den Vater zum Umgang. Während dieser gesprächs- und vermittlungsbereit ist und die Kinder zum regulären Umgang abholen will, übergehen Gericht und Verfahrensbeistand noch vor einem ersten Kontakt mit den Kindern die weiterhin geltende Umgangsregelung. Sie vereinbaren mit der Mutter Befragungen der Kinder während des Vaterumgangs. Der Vater erfährt davon erst im nachhinein und stand somit vor verschlossenen Türen. Die Befragungen der Kinder wurden vom Richter und der Verfahrensbeiständin offensichtlich so geführt, dass die Kinder sich nicht allein zum Umgang, sondern zu angeblichen Verfehlungen des Vaters und einer grundsätzlichen Entscheidung zwischen Mutter und Vater äußern sollen. Die Kinder übernehmen nach dem offiziellem Protokoll selbst die Verantwortung für die Verweigerung des Kontakts zum Vater. Das Gericht stellt somit die Mutter auch für die Zukunft von der Verantwortung für weitere Kontakt- und Umgangsverweigerung frei. Das Zwangsgeldverfahren gegen die Mutter hat das Gericht somit zum einem informellen Umgangsausschlussverfahren umfunktioniert. Die Rechtsgrundlagen sind unbekannt. Das Ganze wird sogar noch vom OLG bestätigt. Es heißt dort lapidar, dass sich angesichts des Alters der Kinder die rechtskräftige Umgangsregelung überholt haben könne und der Umgang neu geregelt werden müsste.
        Vertreten wurde der Vater seit 2014 von einer beim ISUV gelisteten Fachanwältin für Familienrecht. Nach jedem Beschluss erklärte diese zunächst ihr Unverständnis für das Gerichtshandeln, übernahm dann aber jeweils deren Argumente und verweist den Vater nun auf die Notwendigkeit eines neuen Antrags zum Umgang. Auch das Jugendamt verweigerte bisher eine Vermittlung und Kontaktaufnahme mit den Kindern und überging die Anfragen des Vater trotz des bestehenden Sorge- und Umgangsrecht. Nun meldete sich die Schule beim Jugendamt wegen erheblicher Fehlzeiten eines Kindes und die Kooperationsverweigerung der Mutter.

        Werden das Unvermögen, das Desinteresse, die Manipulation und offene Rechtsbeugung nun weiter gehen? Wer will sich noch an der Not der Kinder und des Vaters laben, Gelder schnorren und die Macht des kleinen Provinzfürsten ausleben? Wie lange leugnen die Juristen, Kammern, Verbände und die Öffentlichkeit die Tatsachen und spielen die Schicksale als isolierte Familiendramen und allenfalls mäßigem Reformstau herunter? Es geht um die Krankheit eines Systems, sich selbst verleugnender „wohlanständiger“ Leistungserbringer ohne jeden Blick und Verantwortung für Folgen des gemeinsamen Tuns. Es geht auch um bandenmäßige, kriminelle Rechtsbeugung und Zerstörung des Rechtsstaats, meist als Folge vorherigen Unvermögens.

      • @ Lutz. Wunderbar strukturiert und bestnes analysiert. Jedoch … da isses wieder … den Kernpunkt all dieser Scenarien … lange Rede kurzer Sinn … lesen …

        Seminare
        Die Borderline-Persönlichkeitsstörung – Pathologische Bindungsmechanismen und deren Konsequenzen für involvierte Kinder – Geschlossene Veranstaltung

        Ort: Sonneberg 12.05.2016 – 12.05.2016

        Weiterbildung im 1-Tagesumfang, die sich mit dem komplexen Thema der Borderline-Persönlichkeitsstörung beschäftigt. Neben der Auseinandersetzung mit den spezifisch, spaltenden !!! Verhaltensmerkmalen, setzt sich die Weiterbildung auch mit systemischen !!! Auffälligkeiten, den Fehleinschätzungen in strittigen Umgangs- und Sorgerechtsverfahren sowie dem Phänomen der kollektiven Coabhängigkeit auseinander.

        Seminare für Mitarbeiter von Jugendämtern, Familien- und Frauenzentren, Familiengerichten, Verfahrenspflegern und involvierten Anwälten.

        Manuela Rösel: In meiner beratenden Arbeit begleite ich täglich Elternteile, die nach der Trennung von einer Borderline-Persönlichkeit mit sich potenzierenden und hochdramatischen Konflikten konfrontiert werden. Umgänge werden sabotiert und erschwert, Kinder werden entfremdet, manipuliert und missbraucht, jede Form der Kommunikation wird verweigert. Ein gemeinsames Sorgerecht ist nicht mehr umsetzbar.
        Der erste Weg, um involvierten Kindern in derartigen Situationen Schutz zu bieten, sollte nun zum Jugendamt führen. Kompetent und einfühlsam sollte hier der Schutz des Kindes oberste Priorität haben und im Mittelpunkt der Entscheidung stehen.

        Dies setzt jedoch voraus, dass die eingebundenen !!! Helfer !!! sowohl das Störungsbild Borderline !!! verstehen, als auch die damit verbundenen Spaltungsmechanismen !!! des betroffenen Elternteils und das daraus resultierende Interaktionsverhalten !!!!!

        Unabdingbar die Auseinandersetzung !!! mit dem eventuellen, eigenen Helfersyndrom, welches gerade in helfenden Berufen weit verbreitet ist. Da sich Personen mit einem Helfersyndrom über das Helfen definieren, fehlt ihnen oft die nötige Distanz zum/r Betroffenen. Sie zeigen sich anfällig für eine Identifikation !!! mit diesem/r und sind in der Konsequenz leicht zu manipulieren !!! und positionieren.

        Sobald Helfer sich hier in Beziehungen verstricken, stehen ausschließlich die Borderline-Persönlichkeit und deren Interessen im Mittelpunkt. Für das Kind hat dies tragische Konsequenzen!

        In der Begleitung meiner Klienten, als auch in meiner Arbeit als Dozentin und Supervisorin begegne ich nun überwiegend Helfern, deren Wissen zur Borderline-Störung ausschließlich !!! auf den diagnostischen !!! Merkmalen basiert. Ihnen fehlt in der Regel grundlegendes !!! Wissen zum Hintergrund der Störung, zu den Konsequenzen !!! für das ausgelieferte Kind und zur Rolle, die der Helfer selbst !!! in der Konfrontation einnimmt.

        Ohne die Fähigkeit, differenziert !!! und sachverständig in der Metaposition !!! zu verbleiben, ist tatsächliche Hilfe nicht !!! möglich! In meinen themenzentrierten Seminaren biete ich daher u. a. folgende Schwerpunktarbeit an …

        http://www.mr-coaching.de/seminare.htm

        Gruss an Rösel. Sie kennt mich – auch meinen Bordi-Blog – und hat sich schon vor Jahren bei mir bedankt!

      • @ Martin. Manuela Rösel hat im obigen link ihre Seite erweitert.

        In Ludwigsfelde erschoss im Januar 2007 ein 32-jähriger Arzt zuerst seine beiden 2 und 4 Jahre alten Kinder und dann sich selbst. Hintergrund der Tat war die Tatsache, dass sich seine Ehefrau, eine 30-jährige Ärztin, einige Wochen zuvor von ihm getrennt hatte und nach Ludwigsfelde umgezogen hatte. Sie hatte einen neuen Freund und eine neue Arbeitsstelle.

        Folgender Text steht für sich.

        Die bestürzte Gesellschaft wird durch die Medien zwar mit Details der Tat konfrontiert, jedoch selten bis nie mit den Ursachen oder Hintergründen der Tragödien. Hinweise oder Informationen zu einem eventuell vorhandenen Störungsbild finden sich hinter den absatzsteigernden Schlagzeilen kaum.

        Der Begriff Borderline erscheint selten bis nie und wenn, dann im Zusammenhang mit Klischees, die allenfalls Vorurteile bedienen.

        Orientierungsmöglichkeiten und damit die Chance zur Selbsthilfe existieren nicht. Angehörige von Betroffenen haben so kaum eine Chance, Zusammenhänge zu erkennen und rechtzeitig zu regieren. So manches Kinderleben könnte gerettet werden, wenn dem nicht betroffenen Elternteil RECHTZEITIG !!! Informationen zur Thematik Borderline zur Verfügung gestanden hätten.

        Es ist an der Zeit aktiv zu werden, BEVOR sich derartige Medienberichte etablieren! Informative Berichterstattung kann ein Anfang sein und dazu beitragen, Leid zu vermeiden. Insofern wäre es wünschenswert, dass sich die hier Verantwortlichen auch tatsächlich verantwortlich zeigen und gerade im Hinblick auf derartige Tragödien nicht nur gut verkäufliche Schlagzeilen in den Mittelpunkt stellen sondern ebenso Informationen zum Hintergrund!

        @ Martin & Lutz. Sorry. Ihr habt leider «vergessen» bei all dem Jura-Hick-Hack – rechtzeitig die Thematik richtig zu verstehen – beispielsweise MOSER RECHTZEITIG zu erledigen, bzw. all diejenigen (Jugendämter § Co.) die sich durch Inkompetenz – Nichtwissen über BPS outen, ebd. von vornherein als Sachverständige abgelehnt gehören!!!

        Würde ja genügen Jugendämter obige Rösel Texte zu schicken und um höfliche Stellungnahme bitten, ob Sozialpädagoge XYZ mit der BPS vertraut ist. Wenn ja dann hat er ebd. einen Sozialbericht zu verfassen: «BPS Mütter hat für Kindeswohl verheerende Auswirkung, so Mutti Sorgerecht zu entziehen ist.»

        In diesem Sinne.

      • @ citisite
        Danke für die Hinweise und Links. Die sind für das Verstehen des Beziehungsdramas sehr aufschlussreich. Ich bin bisher z.B. unsicher, ob ich es mit ausgeprägtem negativen Narzissmus oder einer Borderline-Störung zu tun hatte und habe. Nach Dr. Birger Dulz gibt es den Borderliner mit narzisstischen Symptomniveau, der so ziemlich genau die wahrgenommenen Symptome und Muster vereinigt. Grundlage ist trotz aller Aggressivität, Selbstüberhebung und Grenzverletzungen eine tiefe innere Angst und Beziehungsunsicherheit. Die Gefahr für Kinder liegt vor allem im psychischen Missbrauch als Zweckobjekt. Die Wahrnehmung der Kinder als eigenständige Persönlichkeit fehlt dem narzisstischen Borderliner. Soweit geht die Symptomatik auch aus dem familienpsychologischen Gutachten hervor.

        Nun ist das Problem, dass bei familienpsychologischen Gutachten keine belastbare Diagnose zur konkreten Persönlichkeitsstörung eines Elternteils gestellt wird, da das regelmäßig nicht der Untersuchungsauftrag ist und auch das Einverständnis des Elternteils erfordern würde. So bleibt es bei Andeutungen, die zwar eigentlich nicht übersehen werden können, aber eben bei entsprechender Interessenlage vom Gericht trotzdem übergangen werden.
        Zählt man als Mitbetroffener 1+1 zusammen und gibt dem Problem den konkreten Namen z.B. Persönlichkeitsstörung BL, steht man unmittelbar in der Kritik und wird erst recht ausgegrenzt. Vom Borderliner kommt als Spiegelung eine „angereicherte“ Gegendiagnose in viel krasserer Form und vom Gericht der Vorwurf der Herabsetzung des anderen Elternteils und der verschuldeten Konfliktverschärfung. Diagnostisch überprüft kann ohne ein Einverständnis sowieso nicht. Das Benennen kann also schnell nach hinten losgehen. Der Rollenwechsel gelingt dem Borderliner in entsprechender Situation aus dem Stand heraus.

        Zu jedem Mangel und Unvermögen in den Verfahren und den vielen wechselnden Beteiligten psychische Diagnosen zu spekulieren, die nicht überprüft werden können, führt in der Sache nicht weiter. Es bleibt nur die normative Ebene des Rechts. So wie ein Therapeut ggf. gegen den Gestörten freundlich aber konsequent Therapieregeln immer wieder durchsetzen muss, so muss man als betroffene Partei konsequent die verfahrensrechtlichen Regeln bei Gericht durchsetzen. Das ist eigentlich auch die Aufgabe von mandatierten Anwälten. Gerät man hierbei an die Grenzen in einem längst entgleisten System, dann hilft es nicht, dies wieder auf die Ebene von psychischen Verdachtsdiagnosen zu den Beteiligten zu stellen. Die Ursache für Desinteresse, Manipulation, Lüge und Betrug bei Juristen oder anderen Beteiligten mag ja durchaus in Persönlichkeitsstörungen dieser Personen liegen. Das ist aber ein eigenes Thema für Psychologen und Psychiater konkret zu diesen Beteiligten und deren Wirkungsfeld. Mit Ablehnungen, DA-Beschwerden und sachlichen Stellungnahmen zu Defiziten kommt man praktisch auch nicht weiter. Eine Verbindung zur Persönlichkeitsstörung des ausgrenzenden Elternteils kann ich als Ursache nicht erkennen und halte so etwas für eine Ausrede. In dieser Art wurde es von der Justiz z.B. im Fall Arnold durchgezogen In der Wiederaufnahme wurde die psychisch gestörte Anzeigende wegen ihrer Falschaussagen als allein verantwortlich für die Verräumung von Hr. Arnold erklärt und deswegen verurteilt. Die Justiz war angeblich frei von Verantwortung, STA und Gericht hätten die Falschbeschuldigungen angeblich nicht erkennen können. Das ist schon dreist.

        Als betroffenes Elternteil kann man also nur die Tatsachen zu den Manipulationen und Rechtsverletzungen, sowie deren systematische Vertuschung im System aufzeigen und angehen. Der Beitrag dazu von Martin ist unschätzbar und mutig. Die psychologischen Erklärungsmuster sind sicher auch sehr hilfreich, aber als Fokus nicht geeignet und zudem mit dem Risiko einer Verklärung der rationalen Ursachen und Verantwortlichkeiten verbunden.

      • @ Lutz. Wie immer aus mehreren Perspektiven die Sache durchleuchtet … aber der Konsens ist nach wie vor nicht ersichtlich … schmunzel … sprich man kann nicht Jura von Psychologie trennen! Beziehungsdesaster sind nunmal psychische Ursachen und keine juristische Angelegenheit.

        Vermutlich dabei völlig übersehend, dass Miss sog. BPS schon während der Beziehung die Störung hatte, sprich ebd. es auch zur Trennung kommt … kuck Martin: «wie aus heiterem Himmel» … so das der Sorgerechtsstreit der natürlich weitere (!) Ablauf dieser Störung ist – voraus zu sehen ist!

        Borderline. Bereits im 17. Jahrhundert schrieb der englische Arzt Thomas Sydenham über diese Krankheit. Sein Zitat: “Sie werden jene über alle Massen lieben, die sie eines Tages – ohne Grund – hassen werden.”

        Ebendem! Martin flog nach Australien … diese «Trennungs-Grund» ist jedoch ein vorgeschobener Motivgrund, denn ein gesundes ICH – das in Kindheit nicht vernachlässigt wurde – steckt das locker weg! Dieser Rama-Idylle Psychiater hätte das in seinem Gutachten entsprechend «ausarbeiten» sollen! Hat er aber nicht! Im nächsten Schritt ebd. analysieren können, dass Kind vermutlich denselben Scenarien ausgesetzt wird!

        Lutz: «Ich bin bisher z.B. unsicher, ob ich es mit ausgeprägtem negativen Narzissmus oder einer Borderline-Störung zu tun hatte und habe.» Wen interessieren schon Differntialdiagnosen … vergeudete Zeit: «entweder ist Mutti Beziehungsfähig oder eben nicht!»

        Apropos Dulz … Joke für alle Involvierten!

        Flattern einem da Schriftsätze all dieser Protagonisten in den Briefkasten – Formbrief erstellen …

        Birger Dulz. Chefarzt der Klinik für Persönlichkeits- und Traumafolgestörungen und einer der renommiertesten Borderlinespezialisten in Deutschland: die Ansage auf dem Anrufbeantworter in der psychotherapeutischen Praxis war unmissverständlich: „Hinterlassen Sie Ihren Namen und Ihre Rufnummer – außer Sie sind Borderliner.“ Diese Abfuhr erlebte eine Patientin, die jetzt in der Asklepios Klinik Nord in Hamburg untergekommen ist.

        Genauso sollte man Richter und Co., abfahren lassen 🙂

        Martin hat glattweg vergessen bei Moser beim Erstkontakt höflich anzufragen: «haben Sie vor mit der Mutter meines Kindes dichotom konform zu gehen?» Und was soll der Schmarrn, dass man ein psychiatrisches Gutachten über Mutti braucht, wenn Richter aktenkundig feststellt, dass Miss Instabil jeden Kindeskontakt (trotz Zusage) nicht einhält und nicht nur schlau, sondern «raffiniert» 600 km weit wegzieht!!!

        Das sollte doch jedem Richter, auch wenn er nicht BPS erfahren ist, zu denken geben. Aber wie formuliert schon Gerhard Strate:

        DIE IDOTENDICHTE IN DEUTSCHLAND IST ZIEMLICH HOCH!

        Aber diese entscheidungsbefugten Richter verstecken ihr Bölhheit hinter Gesetzen, die sie in der Regel nicht nur falsch auslegen, sondern teilweise den Sinn nicht einmal begreifen. Schonmal überhauft nicht BverfG Beschlüsse oder EMRG Entscheidungen!

        Mit dem Griff in die bekannten (klinisch relevanten) Abwehrmechanismen: «Hatten keine Zeit, überlastet, usw!» Alt bekanntes BPS Scenario: « Borderliner wollen bedauert werden»

        DULZ ist Profi. Er würde formulieren: «Schluss mit lustig!» In diesem Sinne.

  13. Aktuell. Comment. CitiSite Blog.

    11 Jahre Ehe mit Typ 3 und Du “lebst” noch?
    11 Jahre hatte Typ 3 “alles einigermassen im Griff”?

    Sicher dass es Typ 3 ist?

    Falls doch: Sehr schwierige Frage… wahrscheinlich gar nicht.

    Jugendämter und Familiengerichte sind in der Regel “Pro-Typ3” eingestellt bzw. unfähig Typ 3 zu erkennen… warum weis der Teufel…

    Und wer weis wieviel von denen selbst Typ 1-3 sind…

    Sozusagen 300 Seiten Deeg Blog auf den Punkt gebracht. Schlüsselsatz: «Und wer weis wieviel von denen (Sozialpädagogen, Psychiater, Richter, Kanzlei ? wie hiess die noch?) selbst Typ 1-3 sind…

    Wie ersichtlich. Absoluten Laien kennen den forensischen Unterschied von Bordi-Typ 1 – 3 …. Dr. Gross (Forensik Experte) weiss noch nicht einmal was Spaltung und Projektion ist. Bei Typ 3 der zentrale Abwehrmechanismus!!!

    Bemerkenswert: «11 Jahre hatte Typ 3 “alles einigermassen im Griff”?» Revolver Dialoge kucken: «Und er glaubt, er bekommt sie in den Griff!»

    WELTKLASSE!

    @ Martin. Solange du in Begründungen nicht ebd. die klinische Relevanz aller Beteiligten (Spaltung) ins Zentrum deiner «Texte» bringst – wirst du rein NICHTS in den Griff bekommen!

    Sorry. Im CitiSite Blog geht’s gerade zur Sache. Keine Zeit. Laien, die besser durchblicken als Nedopil – einer der «Hirnis» im Deeg Fall!!! Hört genau da auf, wo er beginnen sollte! Analog zog er den «Schwanz» im Mollath Fall ein! Nicht fähig, seine Kollegen oder / und Brixner klinisch relevante Projektionen zu diagnostizieren!

    • NEU! Zeitaktuell!

      … kann Dir leider keinen Tipp geben. Falls es da überhaupt einen geben sollte wie man Kinder schützen kann vor Typ 3 bei einer Familienpolitik plus Beamtenaparat wo es nur so durch und durch von Typ 1-3 wimmelt… da fehlts also am nötigen Kontrast… meine Ansicht.

      Sagt doch alles aus, oder??? Der CitiSite-Blog bringt Wesentliches schneller auf den Punkt 🙂

      Man beachte: die Kommentatoren sind soz. Laien!!!

      • Zeitaktuell. CitiSite Blog.
        Komment an das «Opfer» mit 11-jähriger Tochter.

        Eva: «Ach ja, je bekloppter deine Frau wird, desto ruhiger musst du werden. Gruss Flora.»

        Wie wahr!!! Weltklasse. Leicht gesagt – aber ansonsten kann sich das ins Gegenteil verkehren. Auch Thorsten kann davon ein LIED singen 🙂

  14. „Nach dem gewaltsamen Tod des dreijährigen Alessio im Schwarzwald muss der zuständige Sachbearbeiter im Jugendamt eine Geldstrafe zahlen.“

    Sie umfasse drei Nettomonatsgehälter, teilte die Staatsanwaltschaft Freiburg am Dienstag mit, ohne Zahlen zu nennen. Diese Höhe sehe ein Strafbefehl vor, den das Amtsgericht auf Antrag des Staatsanwaltes erlassen habe. Der 45 Jahre alte Mitarbeiter des Kreisjugendamtes habe sich der fahrlässigen Tötung durch Unterlassen schuldig gemacht. Er habe den Jungen nicht korrekt geschützt. Alessio aus Lenzkirch war im Januar vergangenen Jahres von seinem Stiefvater zu Tode geprügelt worden.“

    http://www.bo.de/nachrichten/nachrichten-regional/fall-alessio-geldstrafe-fuer-beamten-im-jugendamt

  15. @ Martin.

    Im Marketing gibt es den Begriff USP. Man «penetriert» Grundsätzliches, den Produktvorteil. Im Umkehrschluss: «den Nachteil von Kindesentzug für Kind und entsorgtem Elternteil.» Man verliert sich nicht auf Nebenschauplätze: «Bayerischer Polizistenüberfall im Schwabenland», wobei man da natürlich auch «re-aktiv» werden muss!

    In diesem Kontext den besten Film aller Zeiten kucken: «RE-VOLVER!» Übersetzt: «nicht (mehr) beteiligt!» Film Guy Richie – Ex Ehemann von Madonna! Nicht ohne Grund hat er sich von ihr getrennt. Die fühlte sich an nix beteiligt so er – Sinn des Filmes – sich sagte: «ab sofort beteilige ich mich nicht mehr an ihrem «Nonsens!» Geht natürlich nicht so einfach, wenn Kinder im Spiel.

    NEU !

    WER BEKOMMT DAS SORGERECHT?

    http://www.bild.de/unterhaltung/leute/madonna/ihr-harter-kampf-um-ihren-sohn-45290406.bild.html
    |
    Madonnas harter Kampf um ihren Sohn. Der eigene Sohn wendet sich von ihr ab. Er möchte lieber bei seinem Vater leben – und bei dessen neuer Frau, Pop-Ikone Madonna (57) erlebt den Albtraum einer Mutter. Aber sie kämpft um Rocco (15) – ein öffentlicher Sorgerechtsstreit in höchsten Promi-Kreisen.

    Am Ende (Abspann) des Filmes «RE-VOLVER» schnitt Guy Richie die « Weltelite » mit Interviews rein. Inclusiv Peter Fonagy!!! Warum wohl? Thema: «Spaltung & Projektion!»

      • @ Lutz.

        Fonagy erklärt «Querulanz» einfachst. Als normale Reaktion, wenn das Gegenüber (Richter, Psychiater, etc.) krankhaft spaltet.

    • ….“Der Regisseur Guy Ritchie hat hier ein absolutes Meisterwerk fabriziert, das den eigenen Intellekt nicht nur fordert, sondern geradezu herausfordert. Ein Blick in die vielen Kritiken im Netz zu diesem Film lässt schnell verstehen, dass der Film äußerst schwierig zu verstehen ist. Die meisten Kritiker kapitulierten bereits im letzten Drittel des Films und wunderten sich, wie wenige ihn tatsächlich als hervorragend einstuften. Aus diesem Unverständnis heraus floppte der Film in den amerikanischen Kinos und erschien in anderen Ländern direkt auf DVD. Der Film „Revolver“ jedoch erfordert ungeteilte Aufmerksamkeit und sicherlich auch, dass man ihn ein zweites Mal schaut, um hinter den subtilen aber genialen Move Ritchies zu steigen.“…

      ….“Zum Ende des Filmes werden sogar, um es auch den letzten Leuten klarzumachen, worum es in diesem Film überhaupt geht und welche Erkenntnis doch optimalerweise daraus gezogen werden sollte, Statements der bekanntesten Psychologen unserer Zeit eingespielt. Spätestens hier sollte man, wenn man sich ein wenig engagiert hat, das Meisterwerk erkennen. An dieser Stelle möchte ich jedoch nicht mehr verraten, denn eine Erkenntnis kann man nicht mitteilen, sondern nur selbständig erlangen.“….

      http://www.matrixblogger.de/filmkritik-revolver/

      • @ Bravo Martin.

        Du hast bestens recherchiert. Ich kenn den Text 🙂

        Leider habe ich die Schlusssequenz auf meinem Kanal gelöscht. Die mit dem KIND!!! Hammer !!! Mal kucken. Vielleicht lade ich die heute nochmals hoch. Unübersehbar: Der Vater hört das spielen auf! Sein Feind interessiert ihn nicht mehr. Damit hat dieser nicht gerechnet. Dann gibt er sich die Kugel – der Feind! Weltklasse!!!

        Eigentlich fordert der Film nicht. Vorausgesetzt man kennt Kernie. Ab und zu nennt sich das auch: „Schluss mit dem Eiertanz!“

      • Re-volver. Nicht mehr beteiligt.

        Das ICH ist der grösste Betrüger den man sich vorstellen kann. Weil man es nicht sieht. Und der grösste Betrug ist: «Ich bin DU!»

        Peter Fonagy: Durch das Erfinden eines äusseren Feindes erschaffen wir uns gewöhnlich reale Feinde. Und das wird dann zu einer realen Gefahr für das ICH obwohl es auch dessen Schöpfung ist.

        Nicht im Abspann – Allan Schore: «The projection is into, not just onto!» Es wird nicht «auf« Deeg paranoid projiziert, sondern das Fehlverhalten von Mutti «in» ihn hinein! Durch Kindesentzug schafft sie sich einen realen Feind – das ist ihre Schöpfung. The projection is the creation of the self – des eigenen Selbst.

        … und der Klassiker schlechthin: «Sie betrügt sich selbst.» Das ICH ist der grösste Betrüger den man sich vorstellen kann. Revolver verstanden? Absolute Weltklasse !!! Für Kernie-Kenner (Spaltung & Projektion) natürlich nix neues! Kernberg – unendlich oft – im Deeg Blog zitiert!

        In diesem Sinne.

      • @ Martin. Jede Wette!

        Würde Mr. Gross statt Leseabend «Revolver» zum Besten geben – Grossleinwand in Dolby Sourround – würden seine angeblich intellektuell performten Besucher Gross anschliessend fragen: «Wieso zeig´st du uns einen Film, wo sich alle mit «Revolvern» gegenseitig erschiessen!» Ausschnitt …

        https://www.youtube.com/edit?o=U&video_id=8T6FHWo531E

        Soviel zum Thema «geistige Insuffizienz!» Als geistig Normaler ist man leider gezwungen sich auf deren geistiges Niveau juristisch «runter» zu begeben, sprich auf deren limbisches System (was diese Protagonisten mit dem präfrontalen Gehirnareal – Sitz von Kognition – verwechseln), denn wo kein präfrontaler Kortex vorhanden, nutzt es z.B. auch rein nichts, denen z.B. Bindungstheorie zu versuchen beizubringen!

        Im Alt-Hoch-Deutschen genannt: «Perlen vor die SÄUE!» Mit dem Vorteil geistiger Behinderung – Krankheitsgewinn – nicht zu erkennen, dass all diese Protagonisten dem Kindeswohl mit Vorsatz schaden!

        Apropos Moser. Dipl. Sozialpädagoge. Sein JOB liest sich folgend: «Gegenstand sozialpädagogischer Arbeit sind gesellschaftlich und professionell als relevant angesehene menschliche „Problemsituationen“.

        Mit dem bekannten Phänomen – bestens verfilmt in Revolver: «Man dreht die Problemsituation paranoid um!»

      • Nachschlag.
        Zumindest war Revolver in Farbe 🙂

        Comments: Für die Leute unter uns, welche daheim gerne den Hobbypsychologen spielen, wird der Streifen eine totale Granate sein.

        Meint der als Hobby-Psychologen Dr. Gross?

        ➜ Der Film ist labyrinthesk, sehr komplex und wenn man denkt man hat‘s geblickt verursacht der Film einen Flip in der nächsten Zerebralwindung oder man steht vor einem „dead end“.

        ➜ Diesen film zu verstehen ist schwer, man kann ihn getrost 2-3 mal ansehen und denkt immer wieder „jetzt hab ich‘s.“ Ich habe mir den Film ohne große Erwartungen angesehen und stellte mich auf einen Gangsterfilm ala Bank Job oder Snatch ein. Was dann aber kam hat mich total von den Socken gehauen.„Revolver“ ist mit Sicherheit Guy Ritchies mutigster Film und er wird viele Zuschauer verwirren. Ich habe persönlich nach zweimal Schauen den Film immer noch nicht so richtig verstanden.

        ➜ Vorweg: Es ist komisch, dass fast alle negativ Rezensenten selbst zu gegeben haben, dass sie diesen Film nicht begriffen haben. Es ist ein Film der sehr harten Tobac vermittelt. Viele Leute werden ihn nie begreifen weil sie sich dafür zu wenig mit dem eigenen „Ich“ beschäftigt haben.

        ➜ Es ist beruhigend, dass hier wenigstens einige Leute zugeben, dass sie den Film auch nicht verstanden haben. Ich empfehle ihn daher nur für Filmfans mit einem IQ > 130 und fundierten Kenntnissen auf dem Gebiet der Freud‘schen Philosophie! Ich kann nicht einmal beurteilen, ob der Film gut oder schlecht war ▶ wenigstens war er in Farbe !

        ➜ Dieser Film ist nicht nur gut, er ist schlichtweg ein Meisterwerk! „Revolver“ ist unglaublich komplex. Wahrscheinlich der komplexeste Film mit dem dicht durchwobensten Erzählstrang den ich je gesehen habe.“

        ➜ Es ist kein leichter Film, bei weitem nicht, man muß dabei viel grübeln – und gleich zu Beginn rät der Film seinem Zuschauer, er solle über das bisher Geschehene am besten noch nicht nachdenken, es ergäbe noch keinen Sinn. Selbst nach dem Ende des Filmes wird man vielleicht noch ratlos vor dem dunklen Bildschirm sitzen – aber nach etwas Überlegen fallen einem die Groschen schon. Die Message die der Film transportiert… tiefgründiger & wertvoller kann es für einen Zuschauer kaum sein. Wer den Unterschied zwischen “Ego und Selbst” nicht kennt wird denn Film wohl kaum verstehen können.

        ▶ One of my absolute favorite psychology movies showing the relationship of the ego to the Self is in Guy Ritche’s, Revolver. At the conclusion of the film there is clips from interviews with psychologists and doctors on the concept.

        ▶ Es ist ein film bei dem man gefodert wird mitzudenken und etwas zu verstehen, was man eigentlich nicht verstehen kann wenn man nicht gerade studiert hat. Es ist kein film für einen normal denkenden Menschen der nicht über den Tellerrand schaut und einfach nicht wissen will was es da draußen noch gibt, weil man sich damit zufrieden gibt was man vorgelebt bekommt und so macht das die mehrzahl der menschen was man auch daran sehen kann das nur 17% (nach wikipedia) der Leute die ihn geschaut haben eine positive bewertung gegeben haben und ich denke das sollte auch nicht jedem gegönnt sein, solch ein verständniss zu haben.

        Epilog. Drei Dinge sind hart. Krupp-Stahl, Diamanten und Selbsterkenntnis. Ansonsten. Otto Kernberg: Ein Borderliner ist ein Mängelwesen, primitiv und mangelhaft angelegt. Entsprechend primitiv sind seine Abwehrmechanismen, in dessen Zentrum Spaltung und Projektion steht.

    • Der Autor, Gerhard Zollenkopf, hatte sich auch mit mir bzw. meinem „Fall“ befasst:

      …“Ansatzweise verweist Nedopil in seinem Deeg-Gutachten auf die Verstärker-Rolle der staatlichen Autoritätsträger und spricht (ohne Karl Peters als Quelle zu benennen) auf Seite 76 vom “Wechselspiel zwischen Reaktion und Gegenreaktion”, um schließlich einen “konzilianten und wenig autoritären Umgangsstil mit dem Betreffenden” als “am ehesten weiterführend” anzuraten. Das schaut modern aus, ändert aber nichts daran, daß auch Nedopil, wie seine Kollegen auch, sein “Handwerkszeug” (eine seiner liebsten Vokabeln) allein auf die Probanden richtet. Eine derartige Einseitigkeit des Blickwinkels führte Nedopil bei seiner Mollath-Begutachtung (siehe dort unter Exkurs (B)) zum völligen Verzicht auf Systemkritik, die aber gerade in diesem doppelten Skandalfall geboten gewesen wäre.“….

      …..“Auf der Mann-Frau-Ebene ist der Fall Deeg besonders delikat, denn Deeg war ehemals Polizist, die Kindesmutter ist Rechtsanwältin. Deeg kämpfte also ‘mannhaft’-einsam gegen ein geschlossenes System, bestehend aus Staatsanwaltschaft, Gericht, Jugendamt und deren Gehilfen, die Gutachter. Die hysterische Überreaktion dieses Systems in Gestalt einer Psychiatrisierung ist die unverzeihlichere Kehrseite einer Medaille und ein Armutszeugnis, ähnlich wie im Falle Mollath.„….

      https://martindeeg.wordpress.com/2014/11/22/bin-ich-ein-naiver-querulant/

      Hatte mich wiederum zu diesem „Leitfaden“ inspiriert:

      https://martindeeg.wordpress.com/2014/11/28/ein-leitfaden-fur-justiz-und-strafverfolger-wie-schaffe-ich-mir-querulanten/

    • Die Systematik ist ja eigentlich hinreichend bekannt. Die Frage ist wie wehrt man sich dagegen. Immer weiter „querulieren“ bringt nichts, der Rechtsweg wird einem durchweg verweigert. Das Vorbringen wird einfach ignoriert.

      Die einzige Lösung, wenn auch nicht ganz ungefährlich, liegt aus meiner Sicht eigentlich darin eine Straftat zu begehen. Während eigene Versuche über den Rechtsweg irgendeine Klärung zu erreichen wirkungslos verpuffen, dreht sich das Blatt ganz schnell, wenn es plötzlich gegen den „Querulanten“ geht. Dann ist ganz schnell ein Prozess im Gang.

      Ich empfahl Citisite in diesem Blog mal aus Jux doch einen Pflasterstein zu nehmen und eine Fensterscheibe bei der betreffenden Stelle einzuschmeissen. So einen Fall hat es tatsächlich mal gegeben. Da hat ein sogenannter „Querulant“ beim Gericht eine Scheibe eingeschmissen. Das hat zum Erfolg geführt. Danach war er dann ganz schnell prozessfähig und das Gutachten hinfällig. Leider finde ich den Fall nicht mehr wieder.

      • @ Thorsten und Co.

        Lutz schreibt profundes, Zollenkopf dreht sich auch im Kreis 🙂 … Pflasterstein billig bei ebay ersteigert … meine Tochter bringt Allan Schore auf den Punkt … Kognitionsentwicklung – Zollenkopf erwähnt öfters Kognition im Kontext Querulant – auwaia – perfect analysiert, jedoch selber über Kognition stolpernd …

        NEU! Facebook Zitat meiner Tochter: «Die Leute sollen weniger Zeit damit verbringen, ihren Pferden etwas zuzuflüstern, sie sollten es mal damit versuchen, ihrem Pferd zuzuhören!»

        https://citisite.files.wordpress.com/2012/10/wtzmwtzm.jpg?w=930&h=621

        Bild meine Tochter – geknipst von einer Profi-Fotografin! Unübersehbar: Meine Tochter = Preisklasse von Allan Schore (warum wohl?) – Papi belegt weltweit die ersten Plätze, was sich bei Schore folgendermassen liest: «How parents communicate with children shapes the development of the prefrontal cortex!»

        Zuhören = Kindeswohl Regel Nr. 1 !!!

        Nur so klappt es mit den Neuronenverbindungen im präfrontalen Kortex! Auch bei Zollenkopf – NeuroScience – jedoch in einem Nebensatz nur erwähnt, aber doch (zentral wichtig) im Kontext klassische Psychologie! Zumindest gab er Nedopil, ebd. „saueres!“ BERECHTIGT!!! Nedopil nicht nur Tunnelblick, sondern klassisch Psychoverseucht!

        Melde mich back – analysiere den aktuellen Deeg blog – respektive all die Scenarien rund um Querulant – nix neues – bzw. vor lauter Tunnelblick – UND sie bohrten sich bis zu Erdkruste hinab, incl. §§§§ … muss man doch gar nicht 🙂 sein – unrelevant !!!

        Nebenbei … @ Thorsten.

        SO! SO! Kinder- und Porscheklau (analog Rolf Breuer / Leo Kirch 3 Milliarden Schaden) sind für dich «peanuts!» Aber `ne Diagnose: „durchgeknallter“ EX-Liebhaber – eine bis über den Tod hinaus nicht zu verzeihende Beleidigung!» Gar noch Existenzvernichtend!

        Hast „du da“ Anknüpfungstatsachen für so eine Behauptung? Ich hab die in meinem Fall: «Miss Tussi klaut Kind (indirekt), Haus Boot und Porsche … UND sogar noch die Zahnpastatube!!!! Mehr Existenzvernichtung geht nicht. Stell dir vor du kommst früh ins Bad und die Zahnpasta ist weg!!! Da bleibt doch nur noch SUICID, oder??? 3-fach smiley.

      • shit. obiger link meiner tochter will nicht optisch. vielleicht geht´s so …

        Die Menschheit denkt visuell 🙂 Nobelpreisträger goooogeln !!!

      • Hab den Text meiner Tochter – nagelneu – mir selbst 3x reinziehen müssen: „Die Leute sollen weniger Zeit damit verbringen, ihren Pferden etwas zuzuflüstern“ …. Psychiater flüstern Richtern was rein ??? … „sie sollten es mal damit versuchen, ihrem Pferd zuzuhören!“

        Herrn Deeg zuzuhören !!! Meine Tochter ist Weltklasse… sieht das jemand anders ???

      • @ Martin. Wer ist das? Schaut der gerade Schwarenzegger: «I’ll be back» Ansonten Weltelite gooogeln.

        WISDOM 2.0.

        Dan Siegel googeln. Nr. 1 (!!!) in Kindeswohl !!! Hält jetzt auch Vorträge — bei Wisdom 2.0 – Cultivating the Next Generation of Wise and Innovative Leaders: Wisdom in society, education (!!!) mindfulness (!!!) in politics (!!!) business, neuroscience (!!!)

        Den Verein Wisdom 2.0 untertützt google, facebook, usw., ergo Leute, die denken können! Auch Linkidin. Gruss an Rashmi Sinha – Slideshare. Sie brachte meine TOM (Kognitionsentwicklung – Mindfullness) 2008 weltweit auf Platz eins. Dann hat sie slideshare für 100 Millionen an Linkidin verkauft.

        Ebendem. Leute mit Gehirn haben es nicht nötig durchgeknallte Psychiater, Staatsanwälte oder Sozialpädagogen zu werden!

        In diesem Sinne!

  16. Prof. Dr. Heribert Prantl am 11.03.2016 in der SZ eher abweisend zum Wechselmodell

    http://www.sueddeutsche.de/politik/familie-nach-scheidung-zuhause-im-plu

    Heribert Prantl ist dicht dran am Etablierten, beherrscht aber auch die Kritik an Selbiger. Als Honorarprofessor für Recht und rechtspolitischer Redakteur der SZ hat Prantl Einfluss auf die juristische Ausbildung, die Sichtweise zukünftiger Juristen, aber eben auch zu Inhalt und Ausmaß der Kritik an der juristischen Realität. Auch auf Fachtagungen der Branche ist er als Redner präsent und gefragt.

    Sein Wirken im Zusammenhang mit dem Justizversagen im Fall Mollath war sicher eine Hochzeit des machtkritischen Journalismus, konnte aber die Fortführung von manipulativer Juristerei unter den Augen der aufmerksamen Öffentlichkeit nicht verhindern. Das [ABCD] der juristischen Manipulation konnte von der Justiz auch im Wiederaufnahmeverfahren weiter angewandt werden. So hantierte die „Prädikats-Justiz für Wiederaufnahme“ mit [Abartigkeit] in scheinbar selbstauflösender Konsistenz, offensichtlich falschen [Beweisen] und der [Chuzpe], mittels kreativer Beweiswürdigung, NS-Jargon und Richterrecht dem Geschädigten noch [Dreck] nachzuwerfen und zugleich sein Revisionsrecht zu blockieren.

    In diese Untiefen des Rechtsgebrauchs steigt Prantl dann letztlich doch nicht. Denn die gibt es ja überall und ist damit als Regel wohl ok. Übliche Tatsachenmanipulation und Besserwissende Juristen mit einem Volk von tumben Verfahrenssubjekten, für die auch nach Auffassung von Prantl der gestandene Jurist die Lebenswirklichkeit ordnen und die Patienten anleiten muss. So findet man bei Prantl keine klare Abgrenzung zum Übergriffigen bei doch überwiegender Nichtzuständigkeit der Justiz für das Familiäre. Das läuft bei Prantl alles unter Hilfe nach Trennung. Von Amts wegen?

    Prantl nicht nur als Rechtsgelehrter, ehemaliger StA und Richter sondern auch als Journalist kann offensichtlich auch auf Recherchen zu praktischer Erfahrungen mit dem Wechselmodell verzichten. Wechselmodell sei doch schon theoretisch „abartig“, zumindest doch mit einfachsten juristisch- jounalistischen Methoden als unrealistischer Exot für Wohlhabende gegenüber der bisher ungeschriebenen Norm des Erzieher/Zahler-Modells nachrangig zu betrachten. Woher nimmt aber Prantl die Selbstverständlichkeit dieser Vorrangregel? Aus dem GG, dem BGB oder dem FamFG? Welcher Artikel, welcher Paragraph? Wohl eher aus AG, OLG, BGH, BVerfG und der üblichen Verteilerliste. Kein Anlass für Reflexion und kritischem Draufblick eines Journalisten oder Rechtsgelehrten, stattdessen eine Auflistung der honorigen Unterstützer dieses Richterstaats.

    Um sich kindeswohlnah zu zeigen, nennen diese Protagonisten ihr Modell auch Einzelresidenzmodell. Das klingt wie ein wohlanständiges Seniorenheim-Programm und erleichtert die schwere Lebensarbeit der Juristen in Familiensachen enorm. Damit lassen sich Rechte und Pflichten besser und vor allem divergierend entflechten. Teile und herrsche! Vor allem verdiene. Am besten wie in den alten, herrschaftlichen Zeiten. Eigentlich ist der Begriff natürlich Ausdruck der höchstrichterlichen Sorge um das Kindeswohl, ein zuverlässiges Heim des Kindes. Das soll bereits von Amts wegen als Regel vor den Zumutungen des fremdgefährlich lebenden Elternteil und dessen natürlicher Übergriffigkeit und Habsucht schützen.

    Juristische Angstvorsorge: „Angstige Dich nicht Kind, Prantl und Richter X kümmern sich um Dich“. Welchem Kind wird angesichts solcher Furchteinrede nicht Angst und Bange? Ein hervorragendes Einfallstor für institutionellen Kindesmissbrauch. Damit sollten sich nicht nur Priester auseinandersetzen müssen, sondern auch Richter und Jugendämter. Wer regelhaft Kinder von seinen Eltern trennt, tut dies möglicherweise aus kindeswohlgefährdenen und perversen Gründen.

    Heribert Prantl hätte auch mich zu Vielem fragen können. Zum offensichtlichen Beweisfehler in der WAV Mollath, dem NS-Jargon „Abartigkeit“, aber vor allem zu praktischen Erfahrungen mit Wechselmodell und Kinderbetreuung auch nach einer Trennung, vor und nach Eingriffen der Juristen. Aber um das Wesentliche für Familien und Kinder geht es auch Prantl nicht, denn dann wäre das [ABCD] der juristischen Manipulation wie auch die Dysfunktionalität des Familienrechts in seinem Artikel nicht unsichtbar geblieben. Offensichtlich geht es ihm nur um Nuancen bei der Ausübung von juristischer Herrschaft, das Zeigen einer scheinbaren Pluralität und Kritikfähigkeit des Systems oder es zeigen sich innere Konflikte der Machtzirkel über die notwendige Ablenkung der Masse und die eigene Überlebensstrategie. Schade eigentlich.

    • Dieser unsägliche und ärgerliche Kommentar des Juristen Prantl hatte eine Flut von Reaktionen zur Folge.

      Hier eine Auswahl der veröffentlichten Leserbriefe unter dieser Feststellung auf Prantls Irrtümer:

      „Wechselmodell oder Residenzmodell? SZ-Leser treten unisono für „shared parenting“ ein. Studien in Skandinavien und Australien hätten durchweg positive Ergebnisse gezeitigt“…..

      Familienpolitisches Mittelalter
      „Zuhause im Plural“ vom 12./13. März: Warum muss sich ein Elternteil bei einer Trennung auch von seinem(n) Kind(ern) verabschieden? Die Reduktion auf ein Besuchs- beziehungsweise Umgangsrecht und die mit dem Residenzmodell zusammenhängenden ökonomischen Umstände bieten viel mehr Konfliktpotenzial als das Wechselmodell. Kinder aber brauchen vor allem Frieden zwischen den Eltern. Und sie haben das Recht auf den paritätischen Einfluss beider Eltern. Die derzeitige Rechtsprechung verletzt sowohl die Gleichstellung von Mann und Frau als auch die Gleichbehandlung ehelicher und nicht ehelicher Kinder. Sie ist wirklichkeitsfremd, uneinheitlich und willkürlich. Es bedarf einer Reform, die der Europarat zu Recht angemahnt hat. Die Lebenswirklichkeit muss endlich auch in der Familienpolitik ihren Niederschlag finden. Wenn wir eine Frauenquote in den Chefetagen durchsetzen wollen, können wir nicht familienpolitisch im Mittelalter leben. Emanzipation ist keine Einbahnstraße.

      Dr. Mathias Jancke, Pinneberg

      Modell der 50er-Jahre
      „Der gesellschaftliche Wandel hat in zunehmender Zahl zu einer neuen Rollenverteilung bei Müttern und Vätern geführt. Allein das Familienrecht bleibt bei seinem Schwarz-Weiß-Konstrukt „einer betreut – der andere zahlt“. Es ist das Familienmodell der 1950er-Jahre. Da muss es bedrohlich wirken, wenn rundum in Europa, in vielen US-Staaten und bis ans andere Ende der Welt in Australien gesetzlich bereits geregelt ist, dass Gleichstellung auch in Trennungsfamilien gilt: „Gemeinsame Elternverantwortung“, shared parenting, résidence alternée. Der Dampfzug wurde einst auch als gesundheitsgefährlich eingestuft, und es war ein deutscher Kaiser, der nach der Erfindung eines Automobils verkündet hat, dem Pferd werde die Zukunft gehören.“

      Johannes Zink, Norderstedt Elterninitiative Gemeinsam Erziehende Mütter und Väter

      Streit und Geld
      „Viele Juristen hierzulande sind gegen das Wechselmodell. Schließlich verdienen sie am momentanen Recht sehr viel, weil man um vieles streiten kann (Aufenthaltsbestimmungsrecht, Dauer, Häufigkeit und Termine des Umgangs). Dass diese Streitpunkte beim obligatorischen Wechselmodell alle wegfallen, kommt nicht nur der Aussöhnung der Eltern zugute, sondern in Folge davon auch den Kindern.“

      Dr. Volkmar Pleßer, Nürnberg

      http://www.sueddeutsche.de/kolumne/scheidung-kinder-brauchen-beide-eltern-zu-gleichen-teilen-1.2920327#1

      • Martin, Danke für die Hinweise und den Link.
        Ich hatte mich schon gewundert, warum es zum „Prantl-Zuhäuser-Artikel“ keine Leserdiskussion geben sollte. Jedenfalls fand ich dort kein Link zur Diskussion.

        Die Gegner des Wechselmodells beziehen sich regelmäßig darauf, dass das Wechselmodell nun ebenso starr durchgedrückt werden soll, wie „man“ es vom Residenzmodell bisher gewohnt ist. Darin zeigt sich bereits die grundrechtswidrige Haltung der Alleinerziehungslobby. Denn jede Familie ist so wie jedes Kind, jede Mutter und jeder Vater individuell. Es gibt kein Recht auf „Überstülpen einer Standardlösung“ auf den konkreten Einzelfall. Da hatten sich die Richter bis heute nur ihrer originären Aufgabe entledigt.

        Es gibt zunächst das gleichrangige Grundrecht der Kinder und Eltern auf Zusammenleben. Dem entspricht nach einer Trennung der Eltern das Wechselmodell. In welcher Ausprägung und mit welchen Nebenbedingungen ist von den Eltern auf Augenhöhe und zum Wohl der Kinder zu bestimmen. Natürlich sind dafür die bisherige Familienorganisation, deren Gründe und die konkreten Potentiale für die Zukunft mit ausschlaggebend.

        Eine pauschale Verweigerung solcher Grundregeln in der Elternschaft stellt eine Kindeswohlgefährdung und zudem die Missachtung des GG, sowie der Elternpflicht und des Elternrechts dar. Das belohnt der familienrechtliche Alltag derzeit zugunsten von Kindesentzug, Kindesbesitzern und Verdienstmöglichkeiten für Juristen und andere Gewerke. Kein Wunder, dass das von der Alleinbeherrschungslobby wie auch der Streitverfahrenslobby mit allen Mitteln verteidigt wird, u.a. mit solcher Selbstvermarktung als geeignetes „Geschenkbuch“. Eben auf „Prantl-Zuhäuser-Niveau“

  17. … sehen weder in 1) Kindesentzug noch in 2) Suizid oder 3) Morden einen “schweren Nachteil”…

    @ Martin. Man kann sich auch sein eigenes Graub schaufeln. 2 und 3 sind völlig fehl am Platz!

    @ Thorstens. Autismus hat so seine Vorteile oder / und rumhampeln, wie immer, auf Nebenschauplätzen: „Irgendwie schneidest du aus der Begründung die Worte “zum gemeinen Wohl” raus. Das geht natürlich nicht.“ Heute schon deine D2 Rezeptoren genommen ???

    GEMEINWOHL !!!

    Insbesondere die „Cognitive-Experiential Self Theory“ nach Epstein bietet hier einen Bezugsrahmen, um die individuelle Ebene der Bedürfnisse mit der kollektiven Ebene des Gemeinwohls zu verbinden. Gemeinwohl als regulative Idee und generalisierte Erfahrung des Sozialen bezieht sich auf jene Werte und Normen, die eine Gemeinschaft und Gesellschaft konstituieren. In dem sich der Einzelne mit seinem gesellschaftlichen Umfeld auseinandersetzt und dieses selbst aktiv mitgestaltet, entwickelt er sich als soziales Wesen. Gemeinwohl wird in dieser Sicht als eine Voraussetzung und Ressource für gelingendes Leben interpretiert.

    @ Thorsten. Warnung!!! Fordert präfrontalen Kortex 🙂

    Die Thematisierung des Gemeinwohls für das Management in der öffentlichen Verwaltung unter dem Begriff Public Value geht zurück auf den Harvard-Verwaltungswissenschaftler Mark Moore. In Analogie zum Shareholder Value-Konzept für privatwirtschaftliche Unternehmen postuliert er, dass sich die öffentliche Verwaltung an der Schaffung von Public Value, also Wert für die Öffentlichkeit, letztlich Gemeinwohl, ausrichten sollte. Dieser Ansatz wurde in vielen Ländern im Rahmen der Debatte um Verwaltungsreformen aufgegriffen und als nächster Entwicklungsschritt nach dem New Public Management interpretiert. Damit wird eine gewachsene Verwaltungstradition („Gemeinwohl als Grund und Grenze öffentlichen Handelns“) mit der Frage nach wirkungsorientiertem unternehmerischen Denken und Handeln verbunden.

    @ Martin. Einfach zu verstehen, oder ???

    GRENZE öffentlichen Handelns!!! Dein Begründungen sind nicht professionell! Muss denn im Einzelfall entschieden werden, dass Kindesentzug Nachteile für Vati und Kind mit sich zieht, so dass im Verständnis des Gemeinwohls – sorry Zigarre anzünd muss – bis hin zu Suizid und Totschlag – dringlichst – allen voran im Kontext dass Familie für Kind (Vati – Mutti) nunmal die Bezugspersonen sind, die Priorität haben, jegliche Unterbindung (daher auch der Begriff Bindungstheorie), zum schweren Nachteil des Kindes sind!!!

    Psychologisch wie neurobiologisch einfachst „beweisbar!“ Befangenheit ist da fehl am Platz – besser formuliert: „Karlsruhe Geschäftsunfähig!“

    @ Thorsten. Wieso muss dein Fall eigentlich „auch“ vor das Bundesverfassungsgericht ??? Wenn du wegen einer durchgedrehten Tussi selbst durchdrehst, die dir weder Kind, Haus, Boot und Porsche geklaut hat, dann müsste du eigentlich Partys feiern, statt ebd. durchzudrehen!

    In diesem Sinne!

    • Meine Nerven. Wie oft denn noch!!!

      Beamte: Asoziale «Wesen» auch genannt «Wunderwerk der Natur!» Gemeinwohl als regulative Idee und generalisierte Erfahrung des Sozialen bezieht sich auf jene Werte und Normen, die eine Gemeinschaft und Gesellschaft konstituieren. In dem sich der Einzelne mit seinem gesellschaftlichen Umfeld auseinandersetzt und dieses selbst aktiv mitgestaltet, entwickelt er sich als soziales Wesen.

      Jobcenter dürfen Erwerbslose nicht unter Androhung von Sanktionen zu medizinischen Behandlungen nötigen, entschied das Sozialgericht Schleswig. Um dessen »Leistungsfähigkeit zu verbessern«, wollte das Jobcenter Schleswig-Flensburg einen Klienten dazu zwingen, sich psychiatrisch behandeln zu lassen. Damit habe es eindeutig gegen Grundrechte verstoßen, wies das Sozialgericht Schleswig die Behörde jetzt in die Schranken.

      Leider vergessend, diesen «Beamten» Asozialität im Denken und Handeln zu «diagnostizieren!»

      • Auch asoziale deutsche Richter haben – Autismus und Dummheit hin oder her – begreifen, dass ihre asozialen, rechtswidrigen, bizarren oder formaljuristisch hingeschwurbelten Entscheidungen bei OPFERN konkrete und direkte WIRKUNG haben. Auch das gestern ein „Fall“, bei dem man nicht zu begreifen scheint, dass es mitunter um höherrangige Werte und Rechtsgüter geht und autistische Formaljuristerei schlicht lebensfremd und menschenfeindlich ist:

        ….“Nach der Hiobsbotschaft musste Jörn Teich ins Krankenhaus. Am Dienstagmorgen schoss sein Puls so gefährlich in die Höhe, dass er einen Rettungswagen rief. Der 41-Jährige aus dem nordrhein-westfälischen Sprockhövel darf sich nach einem Herzinfarkt nicht mehr aufregen und nimmt blutdrucksenkende Medikamente, doch das half nichts mehr, als er erfuhr, dass das Landgericht Duisburg den Loveparade-Strafprozess nicht eröffnen will.“….

        ….“Bei der Trauerfeier 2010 hat Ministerpräsidentin Hannelore Kraft am Altar eine lückenlose Aufklärung versprochen. Doch dazu soll es nicht kommen. Das ist ein dunkler Tag für Deutschland. Ich bin fassungslos, hilflos und verliere endgültig den Glauben an den Rechtsstaat“, sagte Teich in der Klinik.“…

        http://www.welt.de/politik/deutschland/article154038200/Verliere-den-Glauben-an-den-Rechtsstaat.html

    • Das einzige was hier fehl am Platz ist, ist die Bagatellisierung dieser Justizverbrechen und der fortgesetze permanente strukturelle Rechtsbruch!

      Meine Prioritäten sind klar gesetzt!

    • @ citisite
      War klar, dass ich mir von dir einen abhole 🙂
      Sorry, für den schwerwiegenden Irrtum.
      Ich würd die vernichtende Wirkung von Gewaltschutzverfügungen und Pathologisierungen, der vollständigen Entrechtung und Existenzvernichtung mal nicht so herab spielen. Erst das hat dieses Vorgehen bei Martin ermöglicht.

      • Noch ein kleiner Nachschlag hierzu:
        „Wieso muss dein Fall eigentlich „auch“ vor das Bundesverfassungsgericht ??? Wenn du wegen einer durchgedrehten Tussi selbst durchdrehst, die dir weder Kind, Haus, Boot und Porsche geklaut hat, dann müsste du eigentlich Partys feiern, statt ebd. durchzudrehen!“

        Das schlimmste daran ist der betriebene Rufmord, die Freiheitsberaubungen in diese als Krankenhaus verhätschelten „Haftanstalten für genetischen Abfall“, wo du nochmal richrig denunziert wirst, dagegen ist deine Haus, Boot, Posche-Variante ein Piss. Das sind bloß materielle Dinge, die kann man wieder ersetzen.

        Die Vernichtung liegt im Immateriellen, was verhindert, dass du jemals wieder in der Gesellschaft Fuß fassen wirst. Ohne dass die Sache aufgeklärt wird brauchst du keine Party zu Feiern.

  18. Immer wieder BAYERN!

    „…seelische Misshandlung und Freiheitsberaubung“

    Die TÄTER kontrollieren sich selbst:

    Isoliert, fixiert und weggesperrt: Nach Informationen des BR wenden bayerische Heime bei Kindern mit geistiger Behinderung freiheitsbeschränkende Maßnahmen an. Bei manchen Kindern geschieht das bis zu 14-mal am Tag. Das Sozialministerium kündigte Konsequenzen an.“….

    https://www.tagesschau.de/inland/kinder-heime-bayern-103.html

  19. Alles „Einzelfälle“…..

    „Peter Kees ist Vater, doch die Mutter verwehrt ihm den Kontakt zum Kind.“….

    ….“Zwischenzeitig kam ich mir vor wie ein Verbrecher, der dieser Frau sonst was angetan hat. Sie verbot mir den Kontakt zu ihrer Familie und Freunden. Bis heute habe ich keine Erklärung für ihr Verhalten, aber das ist für mich auch nicht das Wichtigste. Ich will vor allem eine Lösung für das Kind. Doch alle meine Kontaktversuche liefen ins Leere. Sie fühlte sich von mir „bedrängt“, empfand jede Mail, jeden Anruf als „übergriffig“ und erstatte dann auch noch Anzeige wegen Nachstellung.“….

    http://www.sueddeutsche.de/leben/vater-ohne-kind-als-samenspender-missbraucht-1.2934559

  20. Kann es sein, dass du dich diesmal ein bischen verrennst?
    Kann der § 32 BVerfGG überhaupt greifen?
    Geht es bei diesen einstweiligen Anordnungen nicht um das Gemeinwohl und eben nicht um Einzelfälle?

    Irgendwie schneidest du aus der Begründung die Worte „zum gemeinen Wohl“ raus. Das geht natürlich nicht.

    Es ist natürlich erkennbar was du willst und dass du in deiner Verzweifelung alles mögliche probierst. Aber ich würde meinen die Entscheidung ist leider richtig, die hatten keine Möglichkeit anders zu entscheiden.

    • Nein, Thorsten.

      § 32 BVerfGG lautet:

      „(1) Das Bundesverfassungsgericht kann im Streitfall einen Zustand durch einstweilige Anordnung vorläufig regeln, wenn dies zur Abwehr schwerer Nachteile, zur Verhinderung drohender Gewalt oder aus einem anderen wichtigen Grund zum gemeinen Wohl dringend geboten ist.“

      Nochmal:
      Ich erlebe seit 2003, wie ich in einem Rechtsstaat komplett entrechtet werde, aufgrund Geschlecht Mann zuerst kein Sorgerecht für mein Kind habe (als verfassungswidrig festgestellt 2009: § 1626a BGB), dann kriminalisiert werde und schließlich weil es so gut passt, die Reaktionen auf die Ausgrenzung dazu missbraucht werden, mich zu pathologisieren und mittels Fehlgutachten mal eben dauerhaft wegzusperren…..

      Nachdem dann zwei Jahre lang 2010-2012 mit immensem Aufwand die Schäden begrenzt und eine BINDUNG hergestellt werden konnte, machen diese VERBRECHER nun wieder was sie wollen.

      Und alle schauen zu….

      Der Blog ist – nochmal: BEWEISMITTEL!

      • Nachdem ich mal in ein paar Beschlüsse reingeschaut habe…hast recht. Hab den § falsch gelesen, nämlich so 🙂 :

        Das Bundesverfassungsgericht kann im Streitfall einen Zustand durch einstweilige Anordnung vorläufig regeln, wenn dies

        1. zur Abwehr schwerer Nachteile,
        2. zur Verhinderung drohender Gewalt
        oder
        3. aus einem anderen wichtigen Grund

        zum gemeinen Wohl dringend geboten ist.

        Mit diesem Bundesverfassungsgerichtskrempel bin ich eh überfordert, da gehe ich ohne Anwalt nicht dran, obwohl mein Fall auch dahin müsste.

      • Das Grundproblem ist ja ohnehin, dass es sich hier NICHT um einen juristischen Konflikt handelt, von Anfang an nicht!

        Die Justiz hat sich nur regressiv, invasiv und völlig inkompetent in einen innerpsychischen persönlichen und privaten Konflikt eingemischt. Diesen an sich gerissen!

        Es wurden solange dümmliche Stereotype befördert, die diese Justizverbrecher in Würzburg ja permanent propagieren, bis zerstört war, was zu zerstören war und nun will man nichts mehr damit zu tun haben….

        SO NICHT!!!

      • Das gleiche gilt für „Rule 39“, es ist endlich angezeigt, diesen ständigen Provinzpopanz zwischen Umgangsboykott, Kindesentzug und Kriminalisierung von VÄTERN durch regionale deutsche Rechtsbrecher durch den EGMR zu beenden.

        Es braucht hier endlich ein Exempel!

        „Art.39 EGMR-VerfO
        Vorläufige Maßnahmen

        (1) Die Kammer oder gegebenenfalls ihr Präsident kann auf Antrag einer Partei oder jeder anderen betroffenen Person sowie von Amts wegen gegenüber den Parteien vorläufige Maßnahmen bezeichnen, die im Interesse der Parteien oder eines ordnungsgemäßen Verfahrensablaufs ergriffen werden sollten.

        (2) Das Ministerkomitee ist darüber zu informieren.

        (3) Die Kammer kann von den Parteien Informationen zu Fragen der Durchführung der vorläufigen Maßnahmen anfordern, die sie bezeichnet hat.“….

        http://www.sadaba.de/GSET_EGMR_VerfO.html#Pa_39

      • „Vorläufige Massnahmen
        In besonderen Fällen können beim EGMR vorläufige Massnahmen («interim measures») beantragt werden (gestützt auf Regel 39 der «Rules of Court» des EGMR). Der EGMR wird, wenn die Gefahr eines nicht wiedergutzumachenden Nachteils besteht, vom Mitgliedsstaat verlangen, gewisse Massnahmen zur ergreifen bzw. zu unterlassen. Dies kann z.B. bei drohender Ausweisung von Asylsuchenden, drohender Auslieferung eines Straftäters oder etwa auch bei bevorstehender Rückführung eines Kindes zu einem im Ausland lebenden Elternteil der Fall sein (siehe zur Praxis des EGMR in:Factsheet – Interims measures vom Januar 2013, S. 2 ff.). Vorläufige Massnahmen müssen sobald als möglich mit einem gut begründeten und mit allen erforderlichen Belegen ergänzten Gesuch verlangt werden. Dabei muss ebenfalls dargelegt werden, dass alle innerstaatlichen Möglichkeiten, den Vollzug der drohenden Massnahme zu stoppen, ausgeschöpft worden sind. Das Gesuch um vorläufige Massnahmen wird am besten direkt an den Gerichtshof gefaxt (+33 (0)3 88 41 39 00+33 (0)3 88 41 39 00), damit die Dringlichkeit auch wirklich erkannt wird und das Gesuch nicht liegen bleibt.“

        http://www.humanrights.ch/de/internationale-menschenrechte/europarats-organe/egmr/beschwerde-einreichen/

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