Untaugliches Gutachten ‚verhindert‘ Prozess zur Love-Parade-Katastrophe mit 21 Toten!

Der Gutachter wird zum „Richter“….welches Ausmass das mittlerweile hat, wird heute nochmal deutlich: der Love-Parade-Prozess platzt wegen eines „befangenen“ Gutachters!

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In Würzburg und Franken gehören „untaugliche“ Gutachten nach meiner Erfahrung zum Standard, wenn es darum geht, missliebige Personen zu sanktionieren, Leute wegzusperren….

„Befangenheit“ zugunsten der Staatsanwaltschaft/Justiz ist die Regel!

So hat der Würzburger Gerichtsgutachter Dr. Groß nachweislich dieses Blogs 2009 mit seinem Fehlgutachten erreicht, dass man versucht hat, mich ohne jede Voraussetzung hierfür dauerhaft in den Massregelvollzug zu sperren, a’la Gustl Mollath.

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Obwohl Dr. Groß laut Prof. Dr. Nedopil die „Mindeststandards psychiatrischer Begutachtung missachtet“ und frei fabuliert hatte, um mir einen „Wahn“ anzudichten, wird dieser Fehlgutachter von seinen Würzburger Justiz-Kumpanen bis heute gedeckt, der JUSTIZSKANDAL vertuscht, zivilrechtliche Ansprüche unter offenkundiger Rechtsbeugung verhindert…..
http://www.chillingeffects.de/deeg.htm

Wie man hingegen vorgeht, wenn ein Prozess für ein Gericht offenkundig lästig ist und eine Justiz diesen komplett verhindern möchte, zeigt sich hier.

Der untaugliche Gutachter ist laut Pressemitteilung des Landgerichts Duisburg der „Grund“ für Verhinderung einer gerichtlichen Aufarbeitung der Loveparade-Katastrophe mit 21 Toten!

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/duisburg-landgericht-lehnt-love-parade-prozess-ab-a-1085446.html

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https://loveparade2010doku.wordpress.com/2012/02/19/prof-stills-gutachten/

Aus der Pressemitteilung:

….“Das wesentliche Beweismittel, auf dem die Anklage beruht, ist das Gutachten des Sachverständigen Prof. Dr. Still. Dieses Gutachten ist nach Auffassung der Kammer jedoch nicht verwertbar. So leide es an gravierenden inhaltlichen und methodischen Mängeln (dazu sogleich unter 1.). Aufgrund des Gutachtens lasse sich daher nicht beantworten, aus welchen Gründen es zu den tragischen Ereignissen anlässlich der Loveparade im Jahre 2010 kommen konnte. Darüber hinaus bestehe gegen den Gutachter die Besorgnis der Befangenheit (dazu unter 2.). Zudem seien die Ausführungen der Anklage zur Frage der Kausalität von Planungs- und Genehmigungsfehlern für das Unglück nicht belegt (dazu unter 3.). Andere tragfähige Beweismittel, die den Anklagevorwurf stützen könnten, stünden dem Gericht aber nicht zur Verfügung. Insbesondere sei dem Gericht die Einholung eines neuen Gutachtens im Zwischenverfahren von Gesetzes wegen untersagt. Zwar dürfe das Gericht einzelne Beweiserhebungen auch im Zwischenverfahren anordnen, es könne aber nicht das zentrale Beweismittel durch ein neues ersetzen. Dementsprechend habe die Kammer 75 Fragen an den Gutachter gestellt, die aber weder zu einer abschließenden Klärung der offenen Fragen noch zu einer Behebung der grundlegenden Mängel führten.

Zu den tragenden Gründen ihrer Entscheidung führt die Kammer im Einzelnen aus:

1. Inhaltliche und methodische Mängel des Gutachtens

Das Gutachten von Prof. Dr. Still leidet an schwerwiegenden methodi- schen und inhaltlichen Mängeln, die dazu führen, dass die grundsätzlichen Fragen zu den Ursachen des Loveparade-Unglücks nicht beantwortet werden.

Der Gutachter hat lediglich eine „erste grobe Risikoanalyse“ aus Sicht eines Planers vor Beginn der Veranstaltung vorgenommen. Damit kann der erforderliche Nachweis, dass Fehler in der Pla- nung oder Genehmigung die Todesfälle und Verletzungen verur- sacht hätten (Kausalitätsbeweis), nicht geführt werden.

Prof. Dr. Still hat in unzulässiger Weise die Auswahl der Tatsa- chen, auf denen sein Gutachten aufbaut, auf örtliche Gegeben- heiten beschränkt. Sämtliche andere mögliche Unglücksursa- chen, insbesondere Handlungen der die Veranstaltung vor Ort begleitenden Personen, hat er hingegen nicht berücksichtigt.

Prof. Dr. Still legt seinen Berechnungen Planzahlen des Veranstalters zu den Besucherströmen zugrunde. Von diesen Planzah- len behauptet er zwar, sie seien manipuliert, verwendet sie aber gleichwohl im Rahmen seines Gutachtens.

Die von Prof. Dr. Still zugrunde gelegten Teilnehmerzahlen konn- te er trotz mehrfacher Nachfrage der Kammer nicht schlüssig begründen. Z. B. beruft er sich zur Begründung der von ihm angenommenen Teilnehmerzahlen auf Schätzungen allein der Trans- portkapazitäten des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr. Damit bleibt ungeklärt, wie viele Besucher tatsächlich auf das Gelände gelangt sind. Daher steht auch nicht fest, dass sich eine – unterstellt – fehlerhafte Berechnung der Besucherströme durch die Angeschuldigten im konkreten Unglück ausgewirkt hat.

Darüber hinaus ist das Gutachten an zentralen Punkten in sich widersprüchlich. Prof. Dr. Still geht einerseits davon aus, dass wegen der dem Unglücksort vorgelagerten Vereinzelungsanlagen maximal ca. 44.000 Personen pro Stunde von außen auf das Ge- lände gelangen konnten. Andererseits leitet er seinen Rück- schluss auf eine fehlerhafte Planung unter anderem aus der An- nahme her, dass zwischen 55.000 und 90.000 Personen pro Stunde auf das Gelände gelangen sollten.

Prof. Dr. Still hat seine Pflicht zur persönlichen Erstattung des Gutachtens verletzt. Er hat die verfügbaren Unterlagen nie selber vollständig gesichtet, sondern die eigenständige Auswahl aller für das Gutachten verwendeten Dokumente zwei Mitarbeiterinnen übertragen. Diese Auswahl konnte er mangels Kenntnis der deutschen Sprache nicht selbst prüfen.

Prof. Dr. Still hat zudem die Sorgfaltsmaßstäbe, die er den Angeschuldigten auferlegt hat, nicht nachvollziehbar begründet. Er hat sich mit den für Deutschland maßgeblichen Normen und Regeln, die für die Veranstaltungsplanung anzuwenden sind, nicht be- schäftigt. Der vom Gutachter seiner Engstellenberechnung zu- grunde gelegte maximale Personendurchfluss von 82 Personen pro Minute und Meter findet sich nicht in den maßgeblichen Nor- men. Er ist auch nicht allgemein als Stand der ordnungsgemäßen Veranstaltungsplanung anerkannt.

Dem Gutachten von Prof. Dr. Still liegt ein falscher Ursächlichkeitsbegriff zugrunde. Er vermengt die nach deutschem Recht zu unterscheidenden Kategorien der Kausalität einerseits und der Vorhersehbarkeit andererseits. Für eine Verurteilung ist aber nach deutschem Recht erforderlich, dass sich ein konkreter Planungs- oder Genehmigungsfehler eines Angeschuldigten in einer konkreten Verletzung auswirkt.

2. Besorgnis der Befangenheit des Gutachters Prof. Dr. Still

Das Sachverständigengutachten von Prof. Dr. Still ist in einer Hauptverhandlung nicht verwertbar, weil Prof. Dr. Still als befangen abzulehnen wäre.“…..

http://bit.ly/lopaeinstellung

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15 Gedanken zu „Untaugliches Gutachten ‚verhindert‘ Prozess zur Love-Parade-Katastrophe mit 21 Toten!

  1. Ich gehe mal davon aus, dass das LoPa Verfahren nie zu einem, wie es im Juristenjargon heißt, befriedigendem Abschluss kommen wird.
    Würde dies passieren, wäre meine Theorie, Deutschland sei ein traumatogener Staat (bzw. Die westliche Welt an sich sei es) widerlegt. Und das sehe ich ehrlich gesagt nicht kommen.
    Es gab da ja diese Person, die kurzzeitig die Musik hat ausschalten lassen und die den verzweifelten Besuchern Verhaltensanweisungen gab, sie wurde von ihnen „Gott“ genannt und antwortete darauf, dass sie damit leben könnte, für Gott gehalten zu werden usw.
    Ich frage mich, warum im Zuge der Aufklärung nirgends davon die Rede ist.

  2. UNFASSBAR! Wie dumm ist die deutsche Justiz! Wieviele Opfer muss es noch geben, bevor dumm-faule Provinzjuristen die Folgen ihres Handelns reflektieren:

    Und wieder ein Opfer des Gewaltschutzgesetzes: Mann/Vater mittels Verfügung traumatisiert und ausgegrenzt, Justiz glaubt mit „Verfügung“ sei die Sache vom Tisch…..nach der Tat die übliche Nebelkerzen der Medien:

    „Donzdorf – Die Versuche der Behörden, eine 25 Jahre alte Frau vor ihrem gewalttätigen Ex-Partner zu schützen, waren vergeblich. Am Montag hat der 37-Jährige die Frau in einer Metzgerei in Donzdorf (Kreis Göppingen) vor den Augen der drei gemeinsamen Kinder und der entsetzten Mitarbeiter getötet. Er hatte der Frau in der Hauptstraße aufgelauert, sie suchte vergeblich Schutz in dem Geschäft.

    Der Mann musste im November aus der Wohnung ausziehen, die er sich zuvor mit der Frau und den Kindern geteilt hatte, weil er gegenüber der Frau gewalttätig geworden war. Außerdem erließ ein Richter der Polizei zufolge ein sogenanntes Annäherungsverbot. Das bedeutet, der Mann durfte sich der Frau weder nähern noch sie anrufen oder Kontakt mit ihr aufnehmen.“….

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.mord-in-donzdorf-37-jaehriger-jetzt-im-gefaengnis.97be1a20-71f6-4fcb-bedb-c1df97fa0012.html

    • Hey Herr Deeg,

      man bringt doch nicht seine Ex-Freundin um, „nur“ weil man seine Kinder nicht sehen darf! Oder wenn, dann nur, wenn sie etwas völlig Abartiges mit den Kindern macht oder machen lässt, und darauf gibt es hier erst mal keinen Hinweis.

      Wie wollen Sie außerdem, bei den dürftigen Informationen im Artikel, unterscheiden, ob es sich im Kern um einen Sorgerechtstreit mit der üblichen Lügerei der Behörden handelt oder nicht doch um das, als das es dargestellt wird: eine ganz normale Beziehungstat nach einer nicht verkrafteten Trennung nach mehrfacher häuslicher Gewalt des Mannes gegenüber der Frau. Das geht schließlich ganz oft auch ganz ohne Kinder! Als Ex-Polizist sollten Sie das doch wissen.

      Wenn Sie solche Sachen posten, dann erinnern sie mich doch ganz schön an meinen psychopathischen Ex. Der war übrigens auch mal bei der Polizei. Haben Sie etwa auch Schwieirgkeiten Trennungen zu verkraften und löst das bei Ihnen so etwas wie „Verlustängste und Panik“ „mit Suizidgedanken“ aus (wie bei ihm laut ihm selber bzw. seiner einen früheren Langzeittherapeutin)?Haben sie auch eine „große Wut auf Frauen … wegen der mörderischerischen Aggressionen [Ihrer] Mutter“ , oder gar „Impotenzprobleme“ wegen Ihrer „großen Ambivalenz“ gegenüber Frauen, sprich „Hure versus Partnerin“ (immer noch die Stellungnahme seiner Langzeittherapeutin), oder „Wünsche, gnadenlos Rache zu üben, an Autoritätspersonen aber auch an Frauen“?

      Apropos Autoritätspersonen. Haben Sie sich eigentlich schon mal gefragt, warum die immer die Ex umbringen und nicht lieber die kriminelle RichterIn, die perverse GutachterIN und/oder die bösartige JugendamtsmitarbeiterIn? Na??? Wäre das nicht irgendwo „logischer“, wenn man mit seinen Rechten gegen diesen totalitären familiengerichtlichen Bereich samt Umfeld nur wegen der üblichen kleinen, dreckigen Psychopathin nicht ankommt?
      (Die Frage ist rein theoretisch, aber nicht rhetorisch gedacht. Also?)

      Eva

      • Der Punkt ist die vermeidbare Traumatisierung durch das Gewaltschutzgesetz, die solche Taten verschuldet und befördert.

        Mit „Logik“ hat das nichts zu tun.

  3. „Das Landgericht Duisburg hat die Anklage im Strafverfahren um die Loveparade-Katastrophe nicht zugelassen – und damit heftige Kritik hervorgerufen. „Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet“, sagte der Düsseldorfer Anwalt Julius Reiter SPIEGEL ONLINE. „Das war kein Unfall, sondern organisierte Verantwortungslosigkeit“, so Reiter, der rund Hundert Betroffene vertritt – darunter die Angehörigen von vier Todesopfern.

    „Das ist ein Justizskandal„, sagte Reiter. Die Verletzten und die Hinterbliebenen der Toten hätten kein Verständnis für die Entscheidung des Gerichts. „Sie sind jahrelang mit der Ankündigung vertröstet worden, Gründlichkeit gehe vor Schnelligkeit.“

    Die insgesamt zehn angeklagten Mitarbeiter der Stadt Duisburg und des Veranstalters müssten zur Rechenschaft gezogen werden, da ihre Planung der Love Parade zu der Katastrophe mit 21 Toten und Hunderten Verletzten geführt hätte.

    „Die wussten genau, was sie tun“, sagte Reiter. Die Entscheidung, gar nicht erst vor Gericht den Ursachen auf den Grund zu gehen, sei empörend: „Man muss die Leute im Zweifel dann eben freisprechen, aber man muss es doch zumindest versuchen!“ Reiter sprach von einer „Bankrotterklärung der Justiz“…..

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/love-parade-2010-reaktionen-das-ist-ein-justizskandal-a-1085498.html

    • Nachdem ich mich zumindest ansatzweise von unserer letzten (Internet) Umterhaltung erholt habe – der Link zu der Konversation vom vergangenen Jahr hat mich paychisch ziemlich umgehauen, das war sehr heftig, was ich da erlebt hatte und leider wahr – will ich es wagen, mich mal wieder hier zu äußern. Das Thema LoPa 2010 beschäftigt mich ja auch sehr, die Bilder von damals bekomme ich kaum aus dem Kopf.

      Ich finde es unglaublich, wie das Gericht hier begründet. Schließlich hat sich Still an die Vorgaben der Staatsanwaltschaft gehalten und von dort auch keine tatsächlichen Zahlen bekommen, etwa wieviele Besucher mit der Bahn angereist waren bis zum Unglückszeitpunkt.
      Hier wird schlicht, wie so häufig, wenn die Sachlage eigentlich eindeutig ist, auf Formalien rumgeritten. Wohl um statushohe Personen zu schützen. Mit „Im Namen des Volkes“ hat das jedenfalls nichts zu tun.
      Ich für meinen Teil habe daraus eines gelernt: wenn Merkel „rückhaltlose“ oder „restlose“ oder wie auch immer geartete „Aufklärung“ verspricht, bedeutet das, dass sie vertuschen will, was tatsächlich passiert ist. Bei der LoPa ist es eben so, dass die Polizei nicht besonders gut da steht und letztlich zumindest mitverantwortlich ist für die Katastrophe. Dies wird der deutsche Staat aber NIEMALS zugeben. Das ist historisch bedingt. Ebenfalls historisch bedingt wird niemand eine Entschädigung erhalten. Die wurde schon Opfern der Nazis verweigert und an diesen Strukturen hat sich in Deutschland absolut nichts geändert. Im Gegenteil. Nicht umsonst stufte die CIA Deutschland bereuts Anfang dieses Jahrtausends Deutschland alsTerrorstaat ein…zutreffend, wie ich finde, auch wenn ich zugeben muss Pistorious eeigentlich überhaupt nicht leiden zu können… Aber wo er recht hat, hat er recht!

      • Sorry für die Fehler, aber wegen des Verlusts meines Ipads muss ich jetzt ein anderes Betriebssystem benutzen und das funtioniert nicht reibungslos………………….

      • Das Volk, in dessen Namen Gerichte arbeiten sollten, jedenfalls der Theorie nach, sieht die Sachlage anders als das Gericht. Nicht nur, dass nach einer zivilen Initiative der seinerzeitige Bürgermeister Duisburgs sein Amt niederlegen musste, nein, hier:https://www.change.org/p/mutter-eines-loveparade-opfers-fordert-gerechtigkeit kann man nachsehen, dass bereits jetzt fast 300.000 Menschen sich dafür aussprechen, die Geschehnisse während der LoPa 2010 in einem Strafverfahren mit entsprechenden Konsequenzen aufzuarbeiten.
        Ich wünschte, dies würde auch tatsächlich passieren. Nur glauben will ich es nicht. Denn leider ist das deutsche Strafrecht tatsächlich eher dazu da, Menschen (Angeklagte) zu zermürben denn dazu, wirklich aufzuklären und für Gerechtigkeit/Genugtuung zu sorgen. Zahlreiche Fälle, nicht zuletzt dieser Blog belegen das….
        Mich macht es wahnsinnig, aber so ging es wohl schon den Opfern der Nazis, die in den 60ern ebenfalls zu spüren bekamen, wes Geistes Kind das deutsche Justizsystem ist.
        Letzteres ist laut aktueller Studie des Bundesjustizministeriums bis dato zu mindestens 50% mit Nazis besetzt!

  4. Ja, ja, so ist das mit den Gutachten.

    Wenn es gegen den kleinen Mann geht, der verurteilt, bzw mundtot gemacht werden soll, dann wird immer nur die Zusammenfassung, die subjektive Einschätzung des „Gutachters“ gelesen.
    Wenn es aber gegen irgendwelche Größen geht, dann wird das Gutachten zerpfückt, auf Fehler untersucht und als untauglich deklariert.

    Und überhaupt, was die Befangenheit angeht, sind Gutachter, die, wie dieser Hintersdorf, eine reine Gutachtenpraxis betreiben, wegen wirtschaftlicher Abhängigkeit zum Auftraggeber nicht generell befangen?

    Dieser „Gutachter“ Hintersdorf ist übrigens im Vorstand des AFPPS und jetzt guck mal wer da noch so alles Mitglied in diesem Verein ist und bis wohin die Verbindungen dieses „Vereins“ reichen.

    http://www.afpps.de/Seiten/Vorstand.html

      • Der letzte unter Potleitzahl 9 ist Dr. Martin Flesch, unter Dr. Groß, der zu „meiner Zeit“ Verantwortliche Chefarzt der Forensik Lohr, der unschön gehen musste:

        „Aufhebungsvertrag mit Bezirk – Arbeitsverhältnis offiziell bis Jahresende – Schreibtisch geräumt

        Che­f­arzt Mar­tin Flesch ver­lässt nach An­ga­ben von Be­zirk­s­pres­se­sp­re­cher Mar­kus Mau­ritz auf ei­ge­nen Wunsch zum En­de des Jah­res 2012 die Ru­pert-May­er-Kli­nik für fo­ren­si­sche Psy­ch­ia­trie am Be­zirks­kran­ken­haus Lohr. Ge­räumt hat er sei­nen Pos­ten aber be­reits am ver­gan­ge­nen Wo­che­n­en­de. Mit­te De­zem­ber hat­te Mau­ritz ei­ne Ablö­sung des seit einem Dreivierteljahr krankgeschrieben Fleschs noch de­men­tiert. Die In­i­tia­ti­ve des Che­f­arz­tes kam laut Mau­ritz »über­ra­schend«.“….

        http://www.main-echo.de/regional/kreis-main-spessart/art3993,1946894

        Zuvir hatte er noch versucht, seinen eigenen Oberarzt in meinem Fall vor Gericht zu diskreditieren:

        Telefonnotiz LG Anruf Chefarzt Forensik

        Dieser integre und sehr empathische Oberarzt hat einen wesentlichen Beitrag zum glimpflichen Ausgang dieses Justizverbrechen gegen mich geleistet und bereits am Tag meiner mittels FEHLGUTACHTEN des Dr. Groß erwirkten Freiheitsberaubung in der Forensik diese als klare FEHLEINWEISUNG erkannt….!

      • Ich würd diesen „Verein“ beinahe als „Hells Angels 2.0“ bezeichnen, mit Verbindungen zu zahlreichen MdL´s und MdB´s, wie man über Facebook rausfinden kann.

  5. Auch schön:
    Ermittlungen gegen OSta „zu aufwendig“…..deshalb Einstellung.

    Der Staatsanwalt selbst sieht sich als Opfer:

    „Als Oberstaatsanwalt sollte er laut Anklage einer Zeitung Informationen über heikle Besprechungen mit der Polizei weitergegeben haben. Doch jetzt geht es vor Gericht nur noch um Vorteilsannahme – und nicht mehr um die Weitergabe von Dienstgeheimnissen.“

    LÜNEBURG Das Verfahren gegen einen früheren Oberstaatsanwalt wegen des Vorwurfs der Weitergabe von Dienstgeheimnissen ist überraschend eingestellt worden. Die 1. Große Strafkammer des Landgerichts Lüneburg fasste auf Antrag der Staatsanwaltschaft am Montag einen entsprechenden Beschluss, wie eine Gerichtssprecherin bestätigte. Die Anklage hatte den 59-Jährigen beschuldigt, als Oberstaatsanwalt in Verden dem „Weser-Kurier“ Informationen über eine Besprechung mit Polizisten weitergegeben zu haben.

    „Die Kammer hat die Beweisaufnahme zum Komplex der Vorteilsannahme im Wesentlichen abgeschlossen und sieht nach vorläufiger Bewertung den diesbezüglichen Tatvorwurf als bestätigt an“, erklärte Gerichtssprecherin Frauke Albers. „Im Hinblick auf die für die Vorteilsannahme zu erwartende Strafe ist die Kammer der Staatsanwaltschaft gefolgt.“ Eine Aufklärung der Weitergabe der Dienstgeheimnisse wäre sehr aufwendig geworden. Man hätte klären müssen, wer noch außer dem Angeklagten Anlass und Gelegenheit gehabt hätte, die Inhalte weiterzugeben.

    Jetzt muss sich der Angeklagte nur noch wegen Vorteilsannahme verantworten. Er soll von einem Übersetzer ein Darlehen erhalten haben, weil dieser von dem Juristen umfangreich mit Aufträgen bedacht worden sei. Die Annahme des zinslosen Darlehens von 6000 Euro habe keinen dienstlichen Bezug gehabt, erklärte dazu sein Verteidiger am 7. März. Er habe sich nichts dabei gedacht, sagte der Angeklagte damals. Der Dolmetscher sei ihm seit Jahren bekannt gewesen und habe besonders zuverlässig gearbeitet.

    Insgesamt hatte sich der 59-Jährige zu Prozessbeginn vor allem als überarbeitetes Opfer einer Intrige gesehen. „Ich habe Feinde und Gegner zuhauf“, sagte er zu dem Vorwurf, Dienstgeheimnisse weitergegeben zu haben. Er wolle niemanden beschuldigen, aber viele hätten Schlüssel zu seinem Büro gehabt.

    Nach Berichten über angebliche Fahndungspannen bei der Polizei im Jahr 2009 sollen zwei hochrangige Beamte bei der Staatsanwaltschaft Verden beantragt haben, das Telefon einer Journalistin des „Weser-Kuriers“ abzuhören. Sie hatte einen Artikel über Pannen etwa nach der Ermordung eines Blumenhändlers bei Bremen geschrieben. Der Angeklagte soll das Abhören des Telefons aber auch unter Hinweis auf die Pressefreiheit abgelehnt haben. Später sollte er dann der Zeitung über den Wunsch der Polizei berichtet haben. „Polizeibeamte wollten Weser-Kurier bespitzeln“, berichtete das Blatt im April 2011 und berief sich dabei auf einen vorliegenden Aktenvermerk.“…

    http://www.nwzonline.de/politik/niedersachsen/verfahren-gegen-verdener-ex-oberstaatsanwalt-eingestellt-teilweise_a_6,1,1884979515.html

    • Oder doch eine Intrige? Gegen einen aufrechten „Whistleblower“, der mundtot gemacht werden soll? Interessante Diskrepanzen:

      ….“Dem Landgericht schildert Schulz die vielen großen Verfahren, mit denen er über die Jahre zum Teil parallel befasst war und die damit verbundenen Aktenstapel, die eigentlich nicht zu bewältigen gewesen seien. Schulz scheint die Arbeit angezogen zu haben und opferte dafür notfalls seinen Urlaub. Einmal spricht er davon, ein Verfahren „abgestaubt“ zu haben. Der ehemalige Staatsanwalt vermittelt den Eindruck, er habe sich durch Kritik an der Polizei und durch hartnäckige Ermittlungen unbeliebt gemacht.

      2010 reichte er eine Überlastungsanzeige ein. Im März 2011 ließ er sich von dem Übersetzer Emdad Sakallah ein Darlehen von 6.000 Euro geben – das wird ihm als Vorteilsnahme ausgelegt und vor Gericht mitverhandelt. Sakallah hatte für ihn auf Zuruf, auch über Nacht, übersetzt – allein zwischen 2010 und 2011 in einem Auftragswert von 62.000 Euro. Schulz will sich nichts Böses bei dem Darlehen gedacht haben, obwohl keine Rückzahlung vereinbart worden sei.

      Im Mai 2011, einen Monat nach Bekanntwerden des Vermerks, wurde er als Abteilungsleiter abberufen und nach Aurich versetzt. Im Sommer brach er zusammen. Seine Ärztin bescheinigte ihm eine depressive Störung. Im Juli 2012 kam es im Büro des Generalstaatsanwalts in Celle zu einem Gespräch, in dem Schulz vorgeschlagen worden sein soll, sich frühpensionieren zu lassen. Im Gegenzug würden die Ermittlungen gegen ihn eingestellt, sagt Schulz. Im Herbst ging er in den einstweiligen Ruhestand. Heute ist er 59 – und das Verfahren läuft.

      http://www.taz.de/!5281214/

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