Androhung Ordnungshaft, Wohnung der Mutter aufgebrochen, um „Umgang“ mit Vater durchzusetzen…

…“Der Vater darf seinen Sohn alle 14 Tage am Samstag sehen.“…. Journalistenjargon im Jahr 2016….“Schutzlücke“….?

Wenn man in München den „Umgang“ verhindert, bricht die Polizei auf richterlichen Beschluss hin die Wohnung auf.

Wenn eine Juristin in Würzburg den „Umgang“ verhindert, wird sie von der Justiz gedeckt, als Opfer befördert, Kindesentführung durch Untertauchen wird vertuscht….

Kerstin Neubert, der es seit 2012 gelingt, einen vollstreckbaren Beschluss auf wöchentlichen „Umgang“ zu vereiteln:
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Dieser Artikel heute in der SZ ist so gesehen für mich ein ÜBLER SCHERZ:

„Umgangsrecht des Vaters mit Polizei durchgesetzt

Viele Eltern wissen nicht, dass zur Durchsetzung des Umgangsrechts von Familienrichtern unmittelbarer Zwang angeordnet werden kann.

Im Fall eines Siebenjährigen hatte die Mutter die Treffen mit seinem Vater häufig kurzfristig abgesagt.

Ein Richter ordnete unmittelbaren Zwang an, sodass die Wohnung der Mutter mehrmals aufgebrochen wurde.

Von Ekkehard Müller-Jentsch

Damit der siebenjährige Michael (Name geändert) an Wochenenden seinen Vater besuchen darf, hat ein Münchner Familienrichter die Polizei zur Wohnung der Mutter geschickt und die Eingangstür aufbrechen lassen. Viele Eltern wissen nicht, dass zur Durchsetzung des Umgangsrechts von Familienrichtern unmittelbarer Zwang angeordnet werden kann. Der richtet sich, wie auch hier, zumeist nicht gegen das betroffene Kind, sondern gegen Mütter oder Väter, die Vereinbarungen zum Umgang mit dem gemeinsamen Kind hintertreiben.

Michael lebt bei seiner 35-jährigen Mutter in München, der 33-jährige Vater in Taufkirchen. Vor dem Oberlandesgericht München hatten beide eine Vereinbarung zum Umgang getroffen: Der Vater darf seinen Sohn alle 14 Tage am Samstag sehen. Allerdings hat die Mutter sich nur zweimal an diese Regelung gehalten.

Viele Väter wollen nach der Trennung mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen. Doch die geltenden Regeln bremsen sie aus.

Dann klingelte regelmäßig kurz vor den Treffen das Handy des Vaters: Per SMS erklärte die Mutter meistens, dass Michael krank sei. Mal behauptete die Frau, dass der Bub es mit den Rachenmandeln habe, chronischen Schnupfen, einen hartnäckigen Tubenmittelohrkatarrh oder Ohrentzündungen mit ständigen Fieberschüben.

Ärztliche Atteste zur Untermauerung ihrer Behauptungen konnte die Münchnerin jedoch nie vorlegen. Als sie dann wieder einmal absagte, nun mit der Begründung, dass Michael zu einer Feier eingeladen war, kam der Fall erneut vor das Familiengericht. Dass der Richter die Mutter mit einem Tag Ordnungshaft belegte, weil sie sich hartnäckig nicht an die Umgangsregelung gehalten hat, beeindruckte die Frau offenbar nicht.

Im März 2015 erließ der Familienrichter am Amtsgericht deshalb einen Beschluss, dass zur Durchsetzung des Umgangsrechts des Vaters nun unmittelbarer Zwang angeordnet werden müsse. Er beauftragte einen vom Gericht bestellten Umgangspfleger mit der Vollstreckung. Der sollte mithilfe eines Gerichtsvollziehers und der Polizei das Besuchsrecht durchsetzen. Ausdrücklich erlaubte der Richter, dass dazu die Wohnung der Mutter betreten werden dürfe.

In der Verhandlung hatte der Richter zuvor auch das Kind befragt. Michael sagte dabei, dass er seinen Papa nur zweimal gesehen habe. Es sei cool gewesen, mit ihm Fußball zu spielen und zu Burger King zu gehen. Er möchte den Papa wiedersehen und könnte ihn auch alleine bei sich treffen oder Papa könne zu ihm nach Hause kommen, was aber die Mama nicht möchte. Er wolle mit Papa zum Schwimmen ins Schwimmbad gehen. Und dann sagte Michael noch einmal, dass er den Papa wieder öfter sehen wolle, weil er doch auch noch mit ihm Karten spielen müsse.

Die Mutter legte Rechtsmittel ein, doch das Oberlandesgericht hat im Juni 2015 die Entscheidung des Familienrichters bestätigt. Daraufhin gewährte die Mutter im Juli 2015 viermal freiwillig den Umgang. Dann sagte sie wieder regelmäßig ab. Daraufhin kam im Oktober zweimal der Umgangspfleger mit Gerichtsvollzieher und Polizei.

Jedes Mal wurde die Wohnung aufgebrochen, aber Mutter und Kind wurden nicht angetroffen. Der Familienrichter hat daraufhin den Umgangsbeschluss abgeändert und festgelegt, dass das Kind nun jeden Freitagnachmittag zum Vater darf. Das war offenbar die richtige Entscheidung: Die Mutter hat sich bisher weitgehend daran gehalten.“

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/gericht-umgangsrecht-des-vaters-mit-polizei-durchgesetzt-1.2930690

Ohne weitere Worte.

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18 Gedanken zu „Androhung Ordnungshaft, Wohnung der Mutter aufgebrochen, um „Umgang“ mit Vater durchzusetzen…

  1. @citisite

    ….“Martin Kapitto!!! Schreib deine 300 Seiten in Romanform um und sogar Gross wird dann evtl. – an seine Leseabenden – kapieren, was du in 300 Seiten vermitteln willst!“…..

    Um das mal aufzugreifen ein Hinweis auf Karl Ove Knausgards fulminantes Lebensepos – bin gerade beim dritten Band „Spielen„, nach „Sterben“ und „Lieben„.

    So (!) stelle ich mir einen Roman vor: mit 300 Seiten kommen zwölf Jahre JUSTIZSKANDAL Würzburg allerdings nicht hin….!

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    ….“So ist es, genau so

    So sind Ehen, so ist es, Kinder zu haben: Man wird zu jemandem, der mit Plastiktüten an einem Buggy herumläuft, müde und mürbe ist, streitet, quengelt, nie Zeit hat für das, was man tun will, weil man ständig Zeit haben muss für das, was man tun muss. Auf Deutsch hieß dieser Band „Lieben“, ein treffender Titel, obwohl sich Knausgårds Buch weit von dem entfernt hatte, was die Menschen sich selbst und einander übers Paar- und Elternsein vormachen. Aber man merkte: Der Mann, der das geschrieben hatte, gab sich alle Mühe, ein guter Mann und guter Vater zu sein. Und er blieb, statt sich in den Suff oder das Mürrischwerden oder die Kälte oder die Ironie davonzumachen.“….

    http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article122268136/Er-zeigt-uns-wie-wir-lieben-kaempfen-sterben.html

    • Martin: So (!) stelle ich mir einen Roman vor: mit 300 Seiten kommen zwölf Jahre JUSTIZSKANDAL Würzburg allerdings nicht hin….!

      LOGISCH. Kuck „Otti“ Kernberg: „Jeder Borderliner ist ein DICKES Buch!“

      In diesem Sinne 🙂

      • @ Martin. Noch `ne Ergänzung. HUSTVEDT!!! Du kennst sie !!! In Romanform bringt sie Kernberg «rüber!» Die zitternde Frau & Co. Neubert «erzittert» alles, was sie an ihre Kindheitstraumas erinnert! Dazu kann aber ein Herr Deeg nix !!!

        300 Seiten auf den Punkt gebracht !!!

  2. NICHT GESELLSCHAFTSFÄHIG.

    @ Martin. Vielleicht sollten Deine Protagnonsten sich ab und zu im Tierreich umkucken … wie ASOZIALES (!!!) Verhalten enden kann!

    Klaut man Löwen-Eltern die Babys, wird der Tag für den Täter, sein Sterbetag sein. Da nutzt es auch herzlich wenig, wenn, wie hiessen die alle ??? der Täter juristisch ihre Tat begründen oder entschuldigen: «Sorry, hatte keine Zeit Miss Neubert unter Androhung von 25.000 Euro – Kindestakt ihr «nahe zu legen!»

    Hatten die alle eigentlich regelmässig ihre D2  Rezeptoren genommen? Fachbegriff: «kognitive Primärstörung», die übrgens mit Tabletten auch nicht zu heilen sind! Das Dilemma bei alldem: «Das Opfer wird bei all diesen kognitiven Störungen von Amtsträgern (genannt primitive Abwehrmechanismen) selbst so verwirrt, dass es nicht mehr logisch denken kann!»

    Martin: «Der gemeinsame Nenner (!!!) bei all diesen Justizverbrechen ist nicht ein Verhalten des entsorgten Elternteils sondern der Rechtsbruch der Justiz, der Kindesentfremdung zu verantworten hat!»

    JAWOLL!!! Die wollen dich «vernebeln», dass Du das anders siehst! Leider begehst du aber den Fehler – deinen juristisch professionellen Texte – stichhaltige Argumente bis hin zu Bindungstheorie – nicht in Romanform umzutexten, so Dr. Gross sicherlich an seinen Autorenabenden, deinen Roman – basierend auf Fakten – dort als zukünftigen Bestseller vorstellen würde!

    Am 29. Juni 1956 heirateten Monroe und der bekannte Dramatiker Arthur Miller. Miller verzweifelte an ihrem erheblichen Tablettenkonsum. Monroe wiederum hatte sein Tagebuch gelesen, worin er sie unter anderem als unberechenbare und hilflose Kindfrau beschrieb, für die er nur Mitleid empfinde. Nach zahlreichen Ehestreitigkeiten ließ sich das Paar am 20. Januar 1961 scheiden.

    Jetzt das HIGHLIGHT.

    Arthur Miller raucht keine Zigarren!!! Und mit so-et-was? war Monroe verheiratet? Ihr letzter vollendeter Film war 1961 John Hustons Misfits – Nicht gesellschaftsfähig an der Seite von Clark Gable. Die Rolle der Roslyn, die sich nach mehr Respekt, Menschlichkeit und einem Sinn in ihrem Leben sehnt, war Monroe von Arthur Miller, dem Drehbuchautor, auf den Leib geschrieben worden. Monroe selbst empfand die Rolle allerdings als zu nah (!!!) an ihre Person angelehnt.

    @ Martin Kapitto!!! Schreib deine 300 Seiten in Romanform um und sogar Gross wird dann evtl. – an seine Leseabenden – kapieren, was du in 300 Seiten vermitteln willst! Evtl. auch das EMRG wobei die ablehnen werden, Roman zu lesen 🙂

    Deine Protagonisten sind allesamt «gesellschaftsunfähig» so sich auch erklärt … Zitat Martin: «Würde z.B. Richter Markus Nikol vom Amtsgericht Ebersberg mich in der Öffentlichkeit erblicken, würde er um dunkle Ecken schleichen, nur um von mir nicht entdeckt zu werden. Dabei habe ich ihn keinesfalls bedroht. Aber ohne den Schutz der Robe und des Richtertischs wäre Markus Nikol allein auf die Dürftigkeit seiner Person reduziert.»  

    Das kann man in einem Roman doch bestens ausarbeiten, oder ??? Mit etwas Glück verfilmt das sogar Hollywood. Mit etwas Glück den Thorsten Fall auch … denn Psychiater die Selbsterkenntnis in chinesischen Klöstern suchen … wird sogar Nedopil faszinieren!!!

    Ansonsten. Stefan Fall. § 63.

    Mutter: Mir hat vorhin Dr. Schneider geschrieben dass mein Sohn seine Briefe nicht beantwortet. Er scheint zu glauben dass es an Stefan liegt. Dies durch jeden Kontakt Verbot weiterhin besteht.

    Irgendwie scheint Mensah immer noch nicht durchzublicken was da läuft ????????

    @ Martin. Gib’s zu. Ich habe mich schwer gebessert. Von SEX keine Zeile mehr 🙂 CitiSite bringt Grundsätzliches auf den Punkt: «Nicht Gesellschaftsfähig !!!» Auf 300 Deeg Seiten bestens dokumentiert.

    • SO! SO!

      Dr. Schneider an Mutti: «Ist Ihnen bekannt, daß ich Pflichtverteidiger Ihres Sohnes bin und daß er weder Ihnen noch Ihrer Schwiegermutter noch mir antwortet.
      Ich trage keine Verantwortung dafür, daß Ihr Sohn offenbar alle Personen um sich herum schneidet. Ich habe ihn heute nochmals angeschrieben und ihn gebeten, sich endlich zu melden. Allerdings bin ich nicht seine Amme und laufe ihm nicht hinterher. Falls er weiterhin schweigt, würde ich dem Amtsgericht mitteilen, daß der Kontakt zu Ihrem Sohn abgebrochen ist.»

      Vermutlich ist Mensah so einiges nicht bekannt, wie Dr. Müller-Isberner Sachverhalte schildert! Aussage der Stationsärztin: «Stefan ist mit Drogen vollgepumpt, so dass er im « Einzelzimmer » sitzt und keinen Ton von sich gibt!»

      @ Martin saaag was!!! Oder hat Du von deinem Betreuer Meinungsverbot bekommen 🙂

  3. @Lutz Lippke

    Du schreibst unten mit Bezug zur „seelischen Folter“:

    ….“Die Merkmale u.a. jahrelange entwürdigende Prozesse, Entrechtung, Verunsicherung, Verhöhnung und Missachtung der Menschenwürde und des Existenzrechts und die Folgen wie Ohnmacht, Ausgeliefertsein, Ängste, Selbstaufgabe bis zum Suizid führen regelmäßig mindestens zu physischer und psychischer Erschöpfung und sogar schweren Erkrankungen der Betroffenen.“…..

    Es ist bereits seit längerem mein Anliegen aufzuzeigen, wie bspw. bei „Modestraftaten“ wie Stalking gerade Männer drakonisch ideologisch mit einer Strafwut verfolgt werden, die mit Rechsstaat nichts zu tun hat. Und es ist nicht zufällig der bayerische Fassadenminister Winfried Bausback, der sich im Bundesrat ständig streckt, um diesen unsäglichen Schwachsinnsparagrafen zu einem „Eignungsdelikt“ hochzujazzen, so dass Straftat bereits dadurch entsteht, dass ein „Opfer“ Frau geschädigt werden KÖNNTE….
    https://www.justiz.bayern.de/presse-und-medien/pressemitteilungen/archiv/2015/41.php

    Demgegenüber steht im krassen Gegensatz das Wegschauen, Befördern und Bestätigen der Täterinnen und Täter bei Kindesentzug, Umgangsboykott, bei dem – wie in meinem Fall – das geschlechtsspezifisch ausgeguckte ausgegrenzte Opfer weiter bis zum Exzess kriminalisiert und pathologisiert wird.

    Man muss das nicht „Folter“ nennen, um die vernichtenden psychischen Folgen und Traumata zu erkennen – was hier hingegen als „Stalking“ aktionistisch verfolgt wird ist in der Regel eine Farce dagegen.

    Hier einmal ein „Vergleich“:
    Vorletzte Woche wohnte ich einem Strafprozess vor dem Landgericht Stuttgart bei. Ein 48-jähriger „Stalker“ wurde u.a. wegen des Suizids des Opfers verurteilt: „Stalking mit Todesfolge“ sah das Gericht als erwiesen an – entgegen (!) der Ansicht der Staatsanwaltschaft, die keinen juristisch relevanten Zusammenhang mehr herstellen konnte zwischen mehrwöchigem Stalking und einem Suizid acht Monate später:

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.urteil-im-stuttgarter-stalking-prozess-stalker-wandert-hinter-gitter.819e21bf-a47a-490f-9ce4-1b765e6961c8.html

    Der Verurteilte hätte laut Richterin erkennen müssen, was er bei seinem Opfer anrichtet….

    Was ist nun mit Vätern, denen traumatisierend über Jahre die Kinder entzogen werden? MÜSSEN studierte Juristen und Mütter, die so etwas verschulden, nicht erst recht ERKENNEN, was sie anrichten beim anderen Elternteil! Von der Schädigung der Kinder ganz zu schweigen….

    Die deutsche Strafrechtspraxis ist längst in einem Maß ideologisch zersetzt, das nicht mehr hinnehmbar ist!

    Was besonders ärgerlich ist, sind auch diese medialen Reflexe „empörter“ Gerichtsschreiber, die nach billigem Applaus fischen. Meine Kommentare haben nicht gefallen:

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stalking-prozess-in-stuttgart-ein-konsequentes-urteil.db4ac8c3-8f4d-4085-a69f-0c269ea6ec7c.html

    • „Man muss das nicht “Folter” nennen, um die vernichtenden psychischen Folgen und Traumata zu erkennen“

      Hinter meiner Frage zur Klassifizierung steckt der Versuch, der Vorgehensweise einen Namen zu geben. Das halte ich für wichtig, um die Motive und Mittel der Täter, sowie die Folgen / Chancen / Reaktionen des Betroffenen besser benennen und einordnen zu können. Es liegt natürlich eine Gefahr in der Relativierung und Verwässerung der besonderen Unmenschlichkeit einer „Folter“.
      Es gibt schon länger eine Diskussion über die Relevanz der „weißen Folter“, die sich gegen die psychische Konstitution des Betroffenen richtet, meist um ein bestimmtes Verhalten zu erzwingen. Das es sich bei der „weißen Folter“ um Folter handelt, wird mittlerweile nicht mehr bestritten. Eine Abstufung der Folter nach Schweregrad, die auf eine unterschiedliche Bewertung und Behandlung abzielt, ist mir nicht bekannt. Das macht auch wenig Sinn, wenn man jede Art der Folter ächtet.
      Aber was unterscheidet die Folter von der Misshandlung?
      Entscheidend ist wohl der Zeitfaktor, das Ausgeliefertsein, die zielgerichtete Demütigung oder Nötigung zur Verhaltensänderung.
      Eine „normale“ Misshandlung kann spontan, ziellos und kurz sein. Einer drohenden Fortsetzung kann man sich durch Ausweichen, Gegenwehr oder auch durch erträgliche Zugeständnisse noch real entziehen. Die Misshandlung wird nicht überlegt dosiert oder zur Erreichung eines Ziels sukzessive gesteigert oder variiert.
      Eine Folter ist dagegen darauf angelegt, den Betroffenen absichtsvoll zu erniedrigen, durch dosierte Misshandlung zu zermürben oder zu einem bestimmten Verhalten zu zwingen. Wenn das „erwünschte“ Verhalten eindeutig ist und mit der Misshandlung erzwungen werden soll, handelt es sich unstrittig um eine Praxis der Folter. Hierbei muss man natürlich auch die Absicht zur Verhaltensänderung Dritter mit einbeziehen.
      Aber wie ist es, wenn das „erwünschte“ Verhalten nicht benannt wird, also der Misshandlung nur implizit folgt und dies möglicherweise sogar ohne Absicht des Täters? Ist das deshalb vielleicht keine Folter?
      In jedem Fall ist es wohl Quälerei. Insofern wäre die Folter eine Unterart oder definierte Abart der Quälerei, weil mit der Quälerei vom Täter ein erklärtes oder aus der Misshandlung kausal verursachtes Verhalten erreicht wird.
      Wenn ein Dritter Adressat ist, wird das ganze auch klar. Die Misshandlung und Erniedrigung von Häftlingen durch US-Militärs in irakischen Gefängnissen diente nicht nur der Informationsgewinnung und Verhaltensänderung (klassische Folter). Vielmehr diente die Quälerei auch der allgemeinen Abschreckung und Verängstigung Dritter und nicht zuletzt auch dem Ego der Misshandler als Herrschende selbst.
      Wenn man sich also eine Diskussion über Schweregrad der Folter oder Qual schenkt, weil jede Folter oder Qual zu ächten ist und auch die Definiertheit des Ziels der Misshandlung(en) nicht in den Vordergrund stellt, dann ergibt sich eine klare Antwort:

      Die deutsche Justiz nutzt das Familienrecht, um Betroffene durch folterähnliche Methoden bzw. seelische Qualen zu erniedrigen oder zu einem mehr oder weniger erklärten Verhalten zu zwingen. Die Motive der Täter ergeben sich aus den konkreten Absichten und der Psyche der Täter. Neben der unmittelbaren Verhaltenserzwingung sind daher auch die Belohnung des Egos der Täter als Herrschende oder die Abschreckung und Verängstigung Dritter mögliche Ziele der seelischen Folter bzw. Quälerei.

      • Hallo…
        Hier schreibt nun die Mutter, dessen Sohn schon 3 Monate im Bunker der Forensik in Gießen dauerhaft ohne jeden Kontakt nach außen haben zu dürften eingesperrt ist. Leider durften wir trotz angeblicher Besserung ihn vor kurzen noch nicht einmal zum Geburtstag gratulieren. Für mich ist das eine Schande was man sich mit meinem Sohn erlaubt! Aber außer Wolfgang scheint es hier niemanden zu interessieren. Statt dessen dreht man sich lieber im eigenem Leid, anstatt auch einmal Anteilnahme am anderen Schicksal von Betroffenen zu nehmen. Ist das nicht ein Armutszeugnis? Welchen Sinn macht es sich selber Jahrelang nur um sich selbst zu drehen und sich dabei in einer Tour selbst zu
        bemitleiden? Ich
        frage mich dabei, was sich der Schreiber davon erhofft?

      • @ Persephone.

        Martin versinkt doch nicht in Mitleid. Der kämpft wie Sylvester Stallone in seinen besten Tagen. Nur ab und zu gönnt er sich eine Zigarre um eine Pause einzulegen 🙂

        Mensah trennt das in 2 Verfahren. Freispruch ist Freispruch – Einzelzelle ist anderes Thema!

        Martin: Wieso gibt es keine Medienberichte? Wolfgang?

        GUTE FRAGE !!!

      • Trennen schön und gut, aber ihm ist schon bewusst dass das für meinen Sohn nicht gut sein kann! Immerhin teilte er mir dies auch so in einer seiner Mails an mich mit.

    • Das alles ist zweifellos aus dem herzuleiten, was ich seit 2004 mit der Justiz Würzburg erlebe, wobei die einzelnen Akteure unterschiedlich zu bewerten sind und von wohlmeinender Überforderung über dümmlichste Gleichgültigkeit gegenüber der Schädigung bis hin zu bösartigem Vernichtungswillen reichen!

      All dies ist im Blog hier beweisrechtlich dokumentiert.

      Überaus relevant ist, dass diese Folter mittels Amtsmissbrauch und aus niederen Motiven erst REAKTIV einsetzte, als ich „Widerstand“ und Kritik übte gegen das Unrecht: es ist für jeden, den dies interessiert, ohne weiteres aus den Akten herauszulesen, dass die zunächst beiläufig auf einfache Verfügung erfolgte „Strafverfolgung“ sich ab Anfang 2006 – als die sog. Staatsanwältin Drescher eine surreale Strafwut und einen ideologischen Eifer einbrachte – schrittweise und exzessiv zum Vernichtungswillen wandelte.

      Es ging irgendwann praktisch unverhohlen und nur noch notdürftig formaljuristisch kaschiert darum, mich zu BRECHEN, zu UNTERWERFEN und – nachdem man erfolglos versucht hatte, wie richtig oben angeführt – mich zur „Aufgabe“ zu zwingen mittels invasiver Eingriffe, Demütigungen und Erniedrigungen wie rechtswidriger Wohnungsdurchsuchungen, medial begleiteter Showprozesse und Zwangseinweisungsversuche…..

      2009/2010 gipfelte das in den Versuch der endgültigen sozialen Vernichtung mittels der Freiheitsberaubung im Amt, gewaltenübergreifend begangen zwischen den Tätern der Staatsanwaltschaft und des 1. Strafsenats des OLG um Baumann mithilfe des Gutachters Groß mit dem Ziel dauerhaften Versenkens in der Forensik.

      Diese Leute gehören aus dem Verkehr gezogen und es wird höchste Zeit, dass diese Verbrechen im Amt unter dem Deckmantel der CSU bundesweit publik wird.

      Es braucht in Bayern offenkunidg nicht mehr als einen Vater, der sich gegen Falschbeschuldigungen und Kindesentzug zur Wehr setzt, um diese Vernichtungsmaschinerie in Gang zu setzen, die TÄTER weiter im Amt, namentlich im Blog hier für jeden nachlesbar.

  4. Mal abgesehen von der marktschreierischen Zeitungsmeldung:
    Die Ausgrenzung/Entfremdung eines Elternteils ist nicht ohne staatliche Unterstützung möglich. Ausgrenzende können den Kindesentzug nur durchziehen, wenn dies institutionell gebilligt wird.
    Jeder Fall eines anhaltenden Kindesentzugs, der nicht temporär beschränkt einer eindeutigen Kindeswohlgefährdung geschuldet ist, belegt das Versagen bzw. sogar die Rechtsbeugung der verantwortlichen Institutionen bis hin zum BVerfG und dem Gesetzgeber.
    Handelt es sich dabei um seelische Folter entsprechend der Definition der UN-Antifolterkonvention?
    http://www.antifolterkonvention.de/definition-der-folter-3153/

    Die Merkmale u.a. jahrelange entwürdigende Prozesse, Entrechtung, Verunsicherung, Verhöhnung und Missachtung der Menschenwürde und des Existenzrechts und die Folgen wie Ohnmacht, Ausgeliefertsein, Ängste, Selbstaufgabe bis zum Suizid führen regelmäßig mindestens zu physischer und psychischer Erschöpfung und sogar schweren Erkrankungen der Betroffenen. In das soziale Leben wird bis hin zur Vernichtung der Identität massiv eingegriffen. Betroffen sind davon die Eltern, deren Kinder, aber auch die ganze Familie, Freunde und selbst die Sozialkassen. Was gibt es zur Klassifikation als seelische Folter für Meinungen und Erkenntnisse?

    Ähnliche Vorgehensweisen der Justiz wie im Familienrecht gibt es aber auch in Bereichen wie Strafrecht, Zwangspsychiatrisierung, Betreuung, Haftungs- und Versicherungsrecht, Zwangsvollstreckung usw. Auch dort werden Lebenswege Betroffener dem Dickicht der richterlichen Überzeugungsbildungen, den Formalien und dem „Rechtsfrieden“ der Juristen untergeordnet und ausgeweidet. Übergreifende Ausbeute in den Fachrichtungen ist üblich. Praktisch wird Prozessökonomie von Juristen als Ausbeute (Konfliktgrad/Fälle/Gebühren je Sachverhalt) verstanden und dementsprechend bereitwillig überlange Verfahren, Verfahrensvermehrung und -verschärfung aus ein und dem selben Sachverhalt betrieben. Eine Schar von „Experten“ hängt als Budget-, Gehalts- und Honorarempfänger an diesem „Wirtschaftszweig Justiz“. Eine Ergebnis- und Qualitätskontrolle gibt es nicht, Gesetze und Regeln werden mit zwielichtigen Methoden frei ausgelegt und das richterliche Ego nach „Unten“ absolutistisch ausgelebt.

    Natürlich gibt es auch positive, hoffnungsvolle Beispiele. Ich behaupte, die gibt es dort, wo auf die zwielichtigen Methoden verzichtet wird, um erklärten Zielen und tatsächlicher Rechtstaatlichkeit absoluten Vorrang einzuräumen.

    So aufrüttelnd solche plakativen Meldungen wie oben sind, sie bieten viel Interpretationsspielraum. Man kann sich je nach Gusto auf eine der Seiten schlagen und phantasievoll unendlich darüber streiten. Die konkreten Methoden machen aber den Unterschied. Wollen wir diese Methoden nicht einmal kompakt zusammentragen und ordnen?

    • ….“So aufrüttelnd solche plakativen Meldungen wie oben sind, sie bieten viel Interpretationsspielraum. Man kann sich je nach Gusto auf eine der Seiten schlagen und phantasievoll unendlich darüber streiten.“….

      Da fängt es schon an: von welchen „Seiten“ sprechen wir? Es muss endlich komplett aufhören, Kindesentfremdung als „Option“, als Möglichkeit, als eine von mehreren Seiten zu betrachten.

      Kindesentfremdung MUSS endlich auch von der deutschen Justiz umfassend und generalpräventiv beendet werden.

      So wie es der EGMR immer wieder vorgibt, 25.000 Euro pro verhindertem Umgangstermin sind die Hausnummer, Urteil vom Januar 2015:
      https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=62198/11

      Wenn die deutsche Justiz hier glaubt weiter auf dem Rücken von Vätern und Kindern einen rechtsfremden „Sonderweg“ gehen zu können, wird sie Konsequenzen zu tragen haben, die sie sich heute noch nicht träumen lässt. „Querulanten“ sind dann das kleinste Problem für diese Justizverbrecher.

      Man hat dann auch mit radikalisierten Leuten zu tun, die nichts mehr zu verlieren haben.

      Bösartige Gesinnungsjuristen oder profitierende Hetzanwälte wie Hitzlberger (Blog) muss man auch nicht überzeugen – die gehören aus dem Verkehr gezogen!

      • Keinesfalls wollte ich die Unzulässigkeit einer Kindesentfremdung relativieren.
        „Menschenrechte sind nicht verhandelbar“, aber unter diesem Vorwand werden sogar Kriege geführt, Waffenexporte gerechtfertigt und Bürgerrechte eingeschränkt. Im Familienrecht ist es nicht anders. Das „Kindeswohl“ als oberstes Gebot wird benutzt, um über Kindesentzug eine Entfremdung herbeizuführen. Es zählt also nicht der Slogan, sondern Wahrhaftigkeit und die angewandten Methoden sind entscheidend.
        Der von der SZ berichtete Fall lässt sich kaum realistisch bewerten. Erstaunlich ist die Resistenz des Kindes gegen die Willensbeeinflussung durch die Mutter. Oder war die zu dumm, das Kind intrigant gegen den Vater aufzuwiegeln? Konnte man der Mutter nicht schon vor dem unmittelbaren Zwang klar machen, was auf Umgangsverweigerung folgen wird? Ist die späte Einsicht stabil oder nur ein Warten auf eine bessere Gelegenheit? Schön das ein Richter zum Wohl des Kindes und des Umgangs ernst machte, aber war das bei klarer Verfahrensführung so notwendig? Woher nahm die Mutter die Vorstellung, sie käme mit der plumpen Verweigerung durch?

        Denn selbst wenn es ein Gericht ernst meint mit Sanktionsandrohungen, finden Umgangsverweigerer Mittel und Wege, um sich spätestens in der 2. Instanzi mit ihren Lügen durchzusetzen. Es ist auch nicht trivial 25.000 Euro pro Verweigerungsfall festzusetzen und wirksam zu vollstrecken. Und wer hat etwas davon? Sind das real nicht nur formale Drohungen, die von überzeugten Kindesentfremdern ignoriert oder umgangen werden können?

        Es gibt sicher auch viele Alleinerziehende, die nicht grundsätzlich ausgrenzen wollten und trotzdem die eigene Erfahrung der tatsächlich erfolgten Entfremdung rechtfertigen müssen. Sie werden also nicht vorbehaltlos solche Zwangsmaßnahmen und unsere Sicht befürworten. Vielleicht hatten sie auch schlechte Erfahrungen mit den „Ansprüchen“ der Umgangsberechtigten. Sind das unsere Feinde, die andere, böse Seite? Dann gute Nacht.

        Unverhandelbar ist die Pflicht und das Recht beider Eltern verantwortlich die Elternschaft auszuüben. Das Familienrecht hat diese Eigenverantwortung ohne Einschränkung zu befördern und abzusichern. Der Einzelfall zählt. Die Verfahren sind nicht konfliktverschärfend zu führen, Streitsucht und Lügerei frühzeitig zu unterbinden. Das kann nur durch Klarheit und Wahrheit des Gerichts und der Beteiligten erreicht werden. Eigene Interessen, wie schnelle Fallerledigung, Befriedigung der machtversessenen Seelen von Beteiligten, Duckmäuserei vor höheren Instanzen und die übliche Dealerei und Gebührenschnorrerei sind Gift dafür. Es geht also um die Methoden und die Praxis im Zusammenhang mit der vorgerichtlichen Beratung und Streitbeilegung, die Auswahl und Ethik von Richtern, dem Verfahrens- und Ablehnungsrecht, Tatbestandsermittlung und Rechtsauslegung, Strafbarkeit von Rechtsbruch, Ausbildung, Auswahl und Haftung von Jugendamtsmitarbeitern, Gutachtern, Verfahrensbeiständen, Ergänzungspflegern und nicht zuletzt die Berufsehre und Haftung von Anwälten.
        Es gibt abgesehen vom anzustrebenden Idealfall in der Lebenswirklichkeit viele mögliche, verantwortliche Entscheidungen in der Sache, aber es gibt keine Rechtfertigung für Manipulation, Lügen und Intriganz. Es wird jedoch (nicht nur) im Familienrecht ohne Unterlass gelogen, betrogen und Rechte verweigert. Nicht nur von Elternteilen, sondern vollkommen unbehelligt von Richtern aller Instanzen, von Anwälten und anderen Beteiligten. Unvermögen, Schlampigkeit und Eigennutz sind oft der Auslöser. Fehler eingestehen, Korrekturen? Fehlanzeige! Es wird ohne sichtbare Scham mit weiteren Unsäglichkeiten draufgesattelt. So lange das so ist, wird keine Globalregelung, kein Gesetz, keine gute Absicht in der Praxis funktionieren. Darum geht es mir. Ideologien zerfallen eher mit der Enttarnung ihrer intriganten Methoden, als mit der formalen Durchsetzung neuer Ideologien. Bleiben die Methoden gleich, wird das Recht wieder und wieder umgangen. Das wurde nach dem BVerfG-Beschluss von 2010 zum Sorgerecht nichtverheirateter Väter und dem Gesetz 2013 evident. Die familiären Konflikte wurden an vielen Gerichten verschärft oder als hochstrittig und unlösbar dargestellt, die Kinder als Kontaktverweigerer in die Verantwortung genommen und damit die Chancen auf Ausgleich und angemessene Elternschaft tatsächlich unterlaufen.
        Ich sehe das Versprechen eines rechtstaatlichen Vorgehens, aber die langjährige Verweigerung dessen in überlangen Verfahren und künstlich erzeugten Verfahrenslawinen und Konfliktherden als die wesentliche Methode der seelischen Folter. Das anhand der verbreitenen Methoden und Muster für Außenstehende greifbar zu machen, würde uns hoffentlich weiterbringen.

      • Genau so ist es!

        Deshalb werde ich wie immer nötig ein EXEMPEL statuieren an den konkreten Tätern und Justizverbrechern, die all diese Rechtsbrüche, Muster an Amtsmissbrauch bis hin zur Freiheitsberaubung gegen mich als entrechteten Vater seit nun über 12 Jahren schuldhaft ohne die geringste Einsicht und Reue zu VERANTWORTEN haben.

        Nicht jeder reagiert auf „Folter“ gleich….

        Es ist längst kein Geheimnis mehr, wie Dein weitblickender und durchanalysierter Kommentar beweist!

        Wer in diesem Bereich heute tätig ist und sich bspw. immer noch nach all den Reformen und dem Wissen um Bindungsverluste so verhält wir bspw. ein Richter Reheußer des OLG Bamberg, eine Richtern Treu in Würzburg oder eine widerwärtige Anwältin Hitzlberger, der hat jedweden Andpruch auf Zurückhaltung verloren!

        Ich habe bereits vor 5 Wochen einen Eilantrag gegen diesen rechtsfreien Raum in Würzburg/Bamberg beim BVerfG eingereicht……

        https://martindeeg.wordpress.com/2016/02/29/appell-nach-karlsruhe-bayerische-justizverbrecher-um-den-rechtsradikalen-lueckemann-aus-dem-verkehr-ziehen-und-ihre-herrschaft-des-unrechts-beenden/

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