Berufung gegen Phantasie-Urteil Behl am Dienstag, Landgericht Würzburg

Meine Geduld mit den Verbrechern der bayerischen Justiz, die seit 12 Jahren und weiter anhaltend mein Leben und meine Vaterschaft zerstören, ist erschöpft. Untersuchungsausschuss! Dieser Blog ist Beweismittel…..

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Insbesondere die verbrecherischen Juristen der Staatsanwaltschaft Würzburg werden bis hinauf zum bayerischen Ministerium der Justiz und ihrem Marionettenminister Bausback in Tradition zu den Vorgängern gedeckt. Rechtsbeugungen von Richtern, Fehlgutachten von gekauftem Hausgutachter Dr. Groß werden vertuscht.

Anstatt die Amtsverbrechen und eine Kindesentführung, deren Opfer ich als Vater seit Jahren bin, nachzugehen, werde seit Jahren ich verfolgt, drangsaliert und immer wieder erneut zum zum Opfer von Justizverbrechen unter Federführung insbesondere des Rechtsradikalen Clemens Lückemann, der in Franken – nun als Präsident des OLG, zuvor als Leiter der Staatsanwaltschaft – einen rechtsfreien Raum zugunsten CSU-Netzwerk und Juristengeklüngel geschaffen hat. Das Opfer sind die Rechtsuchenden wie ich, die Wahrheit und der Rechtsstaat.

Rechtsanwältin Dr. Hitzelberger, Fachanwältin für Familienrecht und so benanntes „Organ der Rechtspflege“, die ihr Mandat 2012 damit begann, mich sofort mit hetzerischen Schriftsätzen als „persönlichkeitsgestört“ und „gewalttätig“ entwerten zu wollen, um die unkompliziert seit Mai 2010 laufenden „Umgangskontakte“ zu meinem Kind infolge zu verhindern:

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Dieses Foto stammt von der Seite der Anwaltskanzlei Jordan, Schäfer, Auffermann. Hinter Hitzelberger der ebenso „untadelige“ Anwalt Ulrich Schäfer, der im April 2014 in einer nichtöffentlichen Verhandlung vor dem Zivilgericht Würzburg (im Beisein des Richters Dr. Haus) zweimal brüllend wie ein Hooligan mit einem Stuhl auf mich losgehen wollte. Aber das ist nur eine Fußnote….(am Ende dieses Prozesses stand die Vereinbarung, den Strafantrag zurückzuziehen – Lügen gehört offenkundig zum Tagesgeschäft von Würzburger Juristen).

Hier der Termin der öffentlichen Verhandlung am Dienstag:

Ladung des Landgerichts Würzburg, Berufung wegen „Beleidigung“, 08.09.2015,

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Es geht um dieses Phantasie-Urteil des Richter Thomas Behl (Foto)vom Februar, in dem sich bayerische Provinzjuristen wie vielfach üblich über Recht und Gesetz und über die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts, hier Art. 5 Grundgesetz, stellen:

Urteil Richter Behl, AG Würzburg, asoziale Rechtsanwältin, die Kindesentfremdung mitzuverantworten hat, fühlt sich „beleidigt und „genötigt“…. 101 C 912 Js 16515/13 u.a.

Ungeachtet der bisherigen Verbrechen gegen mich wurde ich zu einer „Geldstrafe“ verurteilt, nachdem die Würzburger Rechtsanwältin Dr. Gabriele Hitzelberger sich vorgeblich beleidigt fühlt. Der tatsächliche Grund ist, dass sie die Gerichtskosten nicht tragen will, wie Behl unverblümt einräumte, der vor der Verhandlung mit ihr telefoniert hatte: deswegen hat Hitzelberger nicht wie zuvor vereinbart, den Strafantrag zurückgezogen.

Hitzelberger trägt durch absolut asoziales, rechtsfernes, hetzerisches, unrichtiges und gezielt entwertendes Vorgehen eine massive Schuld daran, dass ich seit über drei Jahren mein Kind nicht mehr gesehen habe und der gerichtlich festgelegte wöchentliche „Umgang“ seit Juni 2012 nicht mehr stattfand. Blog ist Beweismittel.

Durch ihr absolut kaltschnäuziges und standeswidriges Vorgehen hat sie nicht nur mich massiv geschädigt und erneut traumatisiert – sondern auch auf denkbar dümmste Art mein Kind massiv geschädigt!

Das ist kein „Motiv“ für eine Beleidigung, das ist OBJEKTIV ein Mordmotiv!

Auch die Staatsanwaltschaft Würzburg hat „Berufung“ eingelegt.

Der verbrecherische Staatsanwalt Thomas Trapp hat offenkundig eine FALSCHBEURKUNDUNG begangen, um nach Fristablauf gegen die erfolgreiche Verurteilung (!) Berufung einzulegen: die „Geldstrafe“ sei zu gering….

https://martindeeg.wordpress.com/2015/03/14/weitere-attacken-der-staatsanwaltschaft-wurzburg-strafanzeige-wegen-falschbeurkundung-gegen-tater-trapp/

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Trapp gehört nicht nur seit langem seinem Amt enthoben sondern wegen vorsätzlicher schwerer Freiheitsberaubung, Verfolgung Unschuldiger und anhaltendem Machtmissbrauch zu einer langjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Er wird von oben gedeckt. Ein Untersuchungsausschuss ist angezeigt.

Das für die Dienstaufsicht zuständige Justizministerium in München verweigert nicht nur jede Aufsicht, man weigert sich nach üblichem Muster auch, meine Strafanzeige in irgendeiner Form zu bearbeiten oder weiterzugeben:

StMJ Bayern/Ministerialrat Zwerger, März 2015: Strafanzeigen gg. Trapp/Staatsanwaltschaft wird nicht weitergeleitet.

Wer all dies für „übertrieben“ hält, kann die Muster in diesem System, die ich persönlich erlebte, anhand weiterer „Fälle“ u.a. in diesem Buch nachlesen:

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Juristenkollegin Susanne Krischker ist Vorsitzende Richterin in der Verhandlung am Dienstag:

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2003 hatte diese die weichenstellende Hausdurchsuchung „nach Waffen“ auf Zuruf Petra Mollath im „Fall“ Gustl Mollath abgezeichnet.

Hier der damalige Beschluss:

http://www.gustl-for-help.de/download/2003-01-31-Beschluss-Prot.-Hausdurchsuchung.pdf

Und was O. Garcia dazu schreibt:

….“Es hatte alles seine Ordnung: Den richterlichen Durchsuchungsbefehlhatte am 31. Januar 2003 Richterin am Amtsgericht Susanne Krischker auf Antrag der Staatsanwaltschaft erlassen. Wenn aber die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen Mollath aufgrund einer dünnen Behauptung seiner Ehefrau nach den Maßstäben, die Nerlich und Merk aufstellten, nicht zulässig war, wo blieben dann die Strafverfahren gegen Staatsanwalt und Richterin wegen Verfolgung Unschuldiger? Entgegen der markigen Aussage von Merk im Landtag wurden keine Strafverfahren gegen diese Justizangehörigen eingeleitet**. Sie machten statt dessen ihren Weg weiter. Krischker ist mittlerweile von Merk zur Vorsitzenden Richterin am Landgericht befördert worden.“….

http://blog.delegibus.com/2013/03/10/der-fall-mollath-ein-mehrpersonenstuck-teil-4/

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19 Gedanken zu „Berufung gegen Phantasie-Urteil Behl am Dienstag, Landgericht Würzburg

  1. lawblog chrisamar comment:

    Die Richterin würde ich als Automatistin einstufen. Automatismus ist eine für diesen Beruf typische Erkrankung. Psychologische Gutachten / nach Hare und Intelligenztest sind u.a. in den USA Bestandteil der Bewerbung um eine derartig verantwortungsvolle Position.

    In diesem Fall würde ich beantragen, im Rahmen einer ärztlichen Untersuchung der Richterin, deren grundsätzliche Diensttauglichkeit feststellen zu lassen. Patienten fehlt es im weitaus überwiegendem Teil an Einsicht in die eigene Erkrankung. Ein medizinisches Gutachten ist natürlich kein Beweis. Allerdings wichtig für die Analogie der Strukturen.

    https://citisite.wordpress.com/prof-dr-hare-psychopathie-sozialarbeiter-asozial/

    Das Buch von Prof. Dr. Robert D. Hare: Gewissenlos – die Psychopathen unter uns enthält das Lebenswerk eines der renommiertesten Forscher zu einem der schwerwiegendsten psychiatrischen und sogar gesellschaftlichen Themas bzw. Krankheitsbildes: der Psychopathie. Heuchlerisch und oberflächlich sind Psychopathen, das leuchtet ein.

    Der Gipfel ist allerdings die kühne Verdrehung der Tatsachen: Der Psychopath als das eigentliche, das wahre Opfer. 

    Im Extremfall können sich Psychopathen sogar als Experten verkaufen, wobei nach R. D. Hare vor allem die Fächer Soziologie, ja sogar Rechtswissenschaften, Medizin und – man sollte es nicht glauben – Psychiatrie und Psychologie dominieren. Solchen Storys begegnet man immer wieder, in der Fachliteratur. Opfer finden sich regelmäßig. Und die, die Verdacht schöpfen, beispielsweise weil sie zu den jeweiligen Experten gehören, halten sich nach Ansicht von R. D. Hare zu oft zurück, aus vielerlei Gründen, aber letztlich zum Schaden der Betroffenen.

  2. Dr. Auffermann, Vorstandsmitglied im Würzburger Anwaltsverein und Kanzleikollege der Hitzelberger (Foto) fordert, dass man „deutlich formulieren“ darf. Zitat:

    ….“Er sei erstaunt, was die Justiz aus einer „Kleinigkeit“ gemacht hat.“..

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    Hierbei geht es freilich nicht um diesen Popanz, bei der sich Kollegin Hitzelberger als Täterin und Mitschuldige eines langjährigen Kindesentzug „beleidigt“ gibt, sondern die Durchsuchung der Anwaltskanzlei des Kollegen Mulzer. Den „Fall“, der u.a. offenlegt, wie weit Würzburg durch die dortige Justiz zu einem rechtsfreien Raum geworden ist, mit Rechtsverbiegungen bis zum Abwinken…..

    Hier nochmal die bundesweit für Furore sorgende Posse, die in der Aussage einer Richterin gipfelte, dass das „Bundesverfassungsgericht keine Ahnung von der Realiät hat“, weshalb man sich auch an seine Vorgaben in Würzburg nicht halten muss/kann:

    http://blog.burhoff.de/2012/11/die-maulkorbentscheidung-aus-bayern-hier-ist-der-volltext-zum-ag-wuerzburg-urteil/

    http://www.burhoff.de/insert/?/asp_weitere_beschluesse/inhalte/1951.htm

    Dieser Kommentar trifft es – „Befangenheit“ zugunsten der Juristin Hitzelberger ist auch insoweit fraglos, Befangenheitsgrund: „Gerichtsstandort Würzburg“ :

    „Wenn die versammelte Anwaltschaft sich denn mal einig wäre, wäre heftiges Real-Life-Trolling angesagt: Gleich zu Beginn einer JEDEN Verhandlung pauschal einen Befangenheitsantrag stellen auf Grundlage des Gerichtsstandortes und der damit verbundenen berechtigten Erwartung eines nicht-fairen Verfahrens…

    https://www.lawblog.de/index.php/archives/2012/10/17/meine-tglichen-straftaten/

    Noch interessanter ist dieser Zeitungsbericht, der wie genannt den weiteren Kanzleikollegen der Hitzelberger, Dr. Auffermann zitiert: Er fordert, dass man im Prozess „deutlich formulieren“ dürfen muss! Bezüglich Einleitung eines Strafverfahrens wegen „übler Nachrede“ durch die Landgerichtspräsidentin vermisst er „Souveränität und Gelassenheit“….

    „Dass einem ihrer Richter von einem Anwalt unterstellt wurde, er unterschreibe Vorgaben der Staatsanwaltschaft ohne nachzudenken, gefiel der Landgerichtspräsidentin gar nicht. Jetzt muss der Anwalt 3000 Euro wegen übler Nachrede zahlen.“….

    …..“Den Sachverhalt gab der angeklagte Anwalt über einen seiner zwei Verteidiger zu, nur dass es sich dabei um strafbares Verhalten handeln soll, wurde heftig bestritten. Denn wenn ein Anwalt sein ungutes Gefühl über die Entscheidung eines Richters nicht mehr deutlich formulieren dürfe, so Dr. Peter Auffermann, Vorstandsmitglied im Würzburger Anwaltsverein, stehe einiges auf dem Spiel für den Berufsstand, der „Organ der Rechtspflege“ ist.

    Deswegen habe man im Vorfeld bereits die angebotene Einstellung des Verfahrens gegen Zahlung einer Geldbuße von 500 Euro abgelehnt, und wegen der Brisanz des Themas ist daher auch sofort nach der Urteilsverkündung Rechtsmittel eingelegt worden. Die zuständige Anwaltskammer in Bamberg kam vorab bereits, nach einer Selbstanzeige des Angeklagten, zum Schluss, dass es sich um zulässige Kritik gehandelt habe. Der Fall liegt außerdem als Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe.

    Rechtsanwalt Dr. Auffermann vermisste in seinem Plädoyer bei der Landgerichtspräsidentin, die das Strafverfahren mit ihrer Anzeige losgetreten hatte, „Souveränität und Gelassenheit“. Er sei erstaunt, was die Justiz aus einer „Kleinigkeit“ gemacht hat. Ausgangspunkt der „üblen Nachrede“ war die Durchsuchung der Kanzlei des Angeklagten, der im zweiten „Kiener“-Prozess vor einer Wirtschafts-Strafkammer des Landgerichts einen ehemaligen Banker und Geschäftspartner des Aschaffenburger Millionen-Betrügers verteidigt hatte. Bei der Durchsuchung, die nicht gegen den Anwalt gerichtet war, hoffte man für Ermittlungen in anderer Sache Beweismaterial zu finden.

    Diesen „Hausbesuch“ durch ein massives Aufgebot von Staatsanwaltschaft und Kripo in seiner Kanzlei hatte der Anwalt als unverhältnismäßig und für ihn „rufschädigend“ bezeichnet.“

    http://www.infranken.de/regional/kitzingen/Die-Juristen-bleiben-unter-sich;art218,332148

  3. Fundstück zu Sozialtypen – passt aber auch zu Justiz, Gutachetrn, usw.

    ….. „Naturwissenschaftler erforschen reale Dinge, die wirklich existieren“, sagte Kutschera. „Unsere Theorien basieren auf Fakten, während in der Sozialkunde eben vor sich hin theoretisiert wird in aller Regel, und Fakten wenig zählen.“ …..

    http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/universitaet-kassel-professor-ulrich-kutschera-zieht-ueber-genderforschung-her-a-1050888.html#utm_source=politik#utm_medium=medium#utm_campaign=plista&ref=plista

  4. Und nur mal so zum „Vergleich“….Bericht der SZ letzte Woche:

    „Christian A. hat eine Facebook-Gruppe mit dem Namen „gegen das Asylhaus an der Bayernkaserne“ gegründet.

    Ein Nutzer machte Anspielungen auf das Konzentrationslager Dachau. A. verfasste darauf einen zustimmenden Kommentar.

    Weil A. in den Augen der Staatsanwaltschaft für diese Gruppe verantworlich war, wurde er wegen Volksverhetzung verurteilt.

    ….“Angesichts der mittlerweile sechsten Straftat in offener Bewährung forderte die Staatsanwaltschaft eine zehnmonatige Freiheitsstrafe ohne Bewährung. Straftaten würden sich wie ein roter Faden durch A.s Leben ziehen. Die Verteidigung plädierte jedoch auf Freispruch. Seine früheren Drogenprobleme habe A. mittlerweile in den Griff bekommen, Alkohol trinke er überhaupt nicht: „Davon werde ich aggressiv“, sagt der Angeklagte und grinst. Richter Schätzl wertet die Facebook-Gruppe als „überflüssig wie einen Kropf“ und seine Kommentare als „hetzerisch und menschenverachtend“. Sein Urteil ist dennoch vergleichsweise milde: sechs Monate auf Bewährung und 500 Euro Geldstrafe. Mehr nicht, denn der Mann ist seit zwei Jahren privatinsolvent. Bei der Urteilsverkündung verschränkt A. nur die Arme, eben eine Bewährung mehr.“

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/facebook-gruppe-jaehriger-wegen-volksverhetzung-verurteilt-1.2628781

  5. es hat sich nichts geändert…. ohne Beweise so was zu schreiben ist eine Sauerei, bzw. eben typischer Politiker/Bürokrat
    …..“Sie haben den richtigen Mann. Er ist gewiss ein unerwünschter Bürger.“….. aus:
    Arbeiterrechtsikone Joe Hill Barde des Klassenkampfs
    Joan Baez besang ihn, Gewerkschafter verehrten ihn, die US-Justiz richtete ihn als Mörder hin: Vor 100 Jahren wurde der singende Wanderarbeiter Joe Hill Opfer im Kampf für die Arbeiterrechte. Und zum unsterblichen Idol der Linken. Von Airen
    http://www.spiegel.de/einestages/joe-hill-wanderarbeiter-saenger-und-gewerkschafts-ikone-a-1050210.html

  6. Beweisrechtlich….

    Missachtung dieser BVerfG-Urteile durch Provinzjustiz Würzburg, Behl:

    …..“Allein eine überzogene oder ausfällige Kritik machen eine Äußerung nicht nicht zur Schmähung. „Hinzutreten muss vielmehr, dass bei der Äußerung nicht mehr die Auseinandersetzung in der Sache, sondern die Diffamierung der Person im Vordergrund steht. Sie muss jenseits auch polemischer und überspitzter Kritik in der persönlichen Herabsetzung bestehen.“ Ein solcher Fall sei in der getätigten Äußerung nicht zu sehen. Bei der Aussage, es müsse verhindert werden, dass die Richterin auf eine schiefe Bahn gerate, steht nicht die Verunglimpfung der Betroffenen im Vordergrund. „Es handelt sich zwar um polemische und überspitzte Kritik; diese hat aber eine sachliche Auseinandersetzung zur Grundlage.“ Mit der erhobenen Dienstaufsichtsbehörde bezwecke der Beschwerdeführer gerade eine Überprüfung des Verhaltens der Richterin. Zu den weiteren Äußerungen fehlt eine Begründung des Landgerichts für die Einordnung der Äußerungen als Schmähkritik gänzlich.

    Soweit das Landgericht die Äußerung derart deutet, dass der betroffenen Richterin die künftige Begehung von Straftaten unterstellt wird, so ist laut BVerfG hierin ein Verstoß gegen die Meinungsfreiheit zu sehen. Das Gericht habe sich nicht mit anderen Deutungsmöglichkeiten beschäftigt.

    Ein Verstoß gegen das Grundrecht der Meinungsfreiheit liegt vor, wenn ein Gericht bei mehrdeutigen Äußerungen die zur Verurteilung führende Bedeutung zugrunde legt, ohne vorher die anderen möglichen Deutungen mit schlüssigen Gründen ausgeschlossen zu haben.

    Demgemäß waren die Entscheidungen aufzuheben. Das BVerfG macht mit seiner Entscheidung einmal mehr deutlich, wie umfangreich eine Auseinandersetzung mit den jeweiligen Äußerungen auszufallen hat, bevor man zu der Beurteilung als Schmähkritik kommt und damit auch die Meinungsfreiheit der Betroffenen einschränkt. Nichts desto trotz bleibt es natürlich bei einer Einzelfallentscheidung. Die aufgeführten Grundgedanken lassen sich jedoch auch auf andere Sachverhalte übertragen und sollten bei einer Prüfung entsprechend berücksichtigt werden.“….

    http://www.rechtambild.de/2014/10/bverfg-ueberspitzte-aeusserungen-koennen-unter-meinungsfreiheit-fallen/

    • Die von Behl phantasierten Straftaten, insbesondere die „versuchte Nötigung“ sind auch mit folgendem abzugleichen:

      …..“Vor Gericht geht es oft hoch her, wenn Parteien und ihre Rechtsanwälte darum streiten den Fall für sich zu entscheiden. Manchmal fallen auch Worte, die durchaus beleidigenden Charakter haben können. Im Äußerungsrecht unerfahrene Rechtsanwälte glauben daher gelegentlich sie könnten gegen Äußerungen, die nach ihrer Meinung beleidigend oder verleumderisch waren, gesondert mit Ehrschutzklagen oder Strafanzeigen vorgehen. Eine solche Vorgehensweise ist aber regelmäßig nicht erfolgreich, da sowohl Parteien als auch ihre Rechtsvertreter im Rahmen eines Rechtsstreits besonderen Schutz genießen. Ehrschutzklagen sind daher regelmäßig bereits mangels Rechtsschutzbedürfnis unzulässig.„…..

      http://www.rechtsanwalts-kanzlei-wolfratshausen.de/bgh-aeusserungen-gerichtsverfahren-gesondert-angreifbar/

      Bundesverfassungsgerichts vom 05.08.2008, 1 BvR 1318/07 in Zusammenhang mit Begriff „Dummschwätzer“:

      …”Es handelt sich zwar um eine ehrverletzende Äußerung, nicht aber um eine solche, die ihrem Bedeutungsgehalt nach unabhängig vom Verwendungskontext die bezeichnete Person stets als ganze herabsetzt, ihr also ihren personalen Wert insgesamt abspricht und sie so vom Prozess der freien Kommunikation ausschließt. Vielmehr knüpft der Begriff seiner Bedeutung nach an ein Verhalten des Betroffenen an, nämlich dessen verbale Äußerungen. Dies schließt es zwar nicht von vornherein aus, in der Beschimpfung eines anderen als “Dummschwätzer” im Einzelfall gleichwohl eine Schmähkritik zu sehen, etwa wenn ohne sachlichen Anlass ausgedrückt werden soll, dass es sich bei dem Betroffenen um einen Menschen handele, der ausschließlich Dummheiten zu äußern in der Lage sei und daher als Teilnehmer an einer sachlichen verbalen Auseinandersetzung von vornherein ausscheide. Anders liegt der Fall aber, wenn sich das Schimpfwort nur als die sprachlich pointierte Bewertung im Kontext einer bestimmten Aussage des Betroffenen darstellt, wenn also der Gemeinte als “Dummschwätzer” tituliert wird, weil er nach Auffassung des Äußernden (im Rahmen einer Sachauseinandersetzung) dumme Aussagen getroffen hat. Welche der beiden Verwendungsweisen vorliegt, hängt aber gerade von den Umständen des Einzelfalles ab. Dazu hat das Amtsgerwicht hier keine Feststellungen in ausreichendem Umfang getroffen. Der Verwerfungsbeschluss des Oberlandesgerichts teilt diese Fehlerhaftigkeit des amtsgerichtlichen Urteils, weil er keine eigenständige Begründung enthält.”

      Diese Urteilsbegründung kann als Blaupause für den hier vorliegenden Fall dienen!

      https://martindeeg.wordpress.com/2015/03/07/berufung-gegen-urteil-behl-popanz-und-fassadenjustiz-wurzburg-taterinnen-werden-gedeckt/

      • Neben der falschen Auslegeung des BVerfG-Urteils finde ich diese Begründung des Behl-Urteils sehr interessant:

        Soweit der Angeklagte die Formulierung „Wenn Sie nicht sofort den Mund halten, gebe ich Ihnen eine Watsche“ in Abrede stellt, ist diese Äusserung DURCH DIE AUSSAGE DER ZEUGIN DR. HITZELBERGER BELEGT.

        Wie jetzt? Wo belegt das irgendwas? Da kann ja jeder kommen und eine Person XY anzeigen und als Beweis brauche ich meine Behauptungen, die ich auf nichts stützen kann nur vor Gericht wiederholen, damit diese Person verurteilt wird?

        Augen auf! Der Vorwurf der Nötigung ist absolut haltlos und hat nur den Zweck, dass aus einem Privatklagedelikt (Beleidigung) ein Offizialdelikt wird. Nur so kann diese Rechtsverdreherin nämlich als Zeugin für die Staatsanwaltschaft als Ankläger auftreten. Damit entfällt der Grundsatz „in dubio pro reo“, obwohl Aussage gegen Aussage steht.

        An dieser Stelle steht und fällt das ganze Urteil, hier würd ich sie fest nageln.

      • (Du meinst festnageln?……) …. 🙂

        Natürlich ist dieser Vorwurf Humbug. Ich habe vier Zeugen benannt, die offenkundig nicht für Dienstag vorgeladen wurden, u.a. die Richterin Treu, die die besagte Handlung geführt hat……“Versuchte Nötigung“ durch eine unbelegte Aussage in einem Prozess durch eine Streitpartei?….! Sowas gibt’s überhaupt nur in Würzburg.

        Eine „Watschn“? Den Ausdruck habe ich noch nie benutzt. (Sie gab an, das „wörtlich“ so mitgeschrieben zu haben….laut Strafbefehl ließ sie sich davon „nicht beeindrucken“ – laut Urteil war sie so eingeschüchtert, dass sie nicht mehr „wagte“, etwas zu sagen….WAS denn nun!?)

        Als ich gegen Hitzelberger 2012 (!) eine Zivilklage wegen ihrer schädigenden Hetz-Vertretung der Kindsmutter einreichte, bescheinigte ihr das LG Würzburg einen Persilschein, siehe hier:

        „….Beschluss des Landgerichts Würzburg, Az. 73 O 110/13, 13.02.2013

        Hierin heißt es seitens Gericht zugunsten der Beklagten Hitzelberger:

        „Zurückhaltung bei der Feststellung der Rechtswidrigkeit ist zum Schutze der Funktionsfähigkeit der Rechtspflege geboten bei Äußerungen in förmlichen Verfahren (a.a.O.Rn. 104). Die nur nach Abwägung aller Interessen des Einzelfalles mögliche Feststellung der Rechtswidrigkeit hat insbesondere zu berücksichtigen, ob der Äußernde sich auf die Wahrnehmung berechtigter Interessen berufen kann….“

        Die gesamte Berufungsbegründung:

        https://martindeeg.wordpress.com/2015/03/07/berufung-gegen-urteil-behl-popanz-und-fassadenjustiz-wurzburg-taterinnen-werden-gedeckt/

      • Berechtigte Interessen habe ich!

        Welche „berechtigten Interessen“ hatte denn der Richter Behl, als er mich schreiend „nötigte“, wie Reinhard Schulz als Beobachter dessen Verhalten in HV im Februar hier beschrieb:

        …”2. Sich die Krone aufgesetzt hat sich der Richter mit einem Verhalten, dass man in Geschichtsdokumentationen über den Volksgerichtshof kennt. Sicher nicht 100% deckungsgleich mit diesem Herrn Freisler. Ich räume ein, da war es noch um ein Vielfaches willkürlicher, herabsetzender … . Aber grundsätzlich hat ein Richter, seien die Einlassungen noch so dumm oder sonst etwas, nicht schreiend zumindest deutlich die Stimme erhöhend, mit dem Finger auf den Angeklagten zeigend, sich aus seinem Sessel erhebend, dem Angeklagten den Mund zu verbieten. Kein Mensch kann ewig reden, auch Du nicht. Zu Not kann er ruhig danach beschließen, sich mit Deinen Einlassungen nicht zu beschäftigen. Aber ohne das (erneut) Beleidigungen gefallen wären, gleich mit Ordnungsstrafen zu drohen. Naja, er scheint dieses Macht Instrument dringend zu brauchen. Intellektuelle Auseinandersetzungen scheinen ihm fremd zu sein. Ich wäre an Deiner Stelle aufgestanden, hätte den Saal mit folgendem Hinweis verlassen:

        “Herr Vorsitzender, wenn Sie sich beruhigt haben, habe ich einen unaufschiebbaren Antrag zu stellen.”

      • (Du meinst festnageln?……) …. 🙂

        Ja, wohl eher „festnageln“. Kann mir nicht vorstellen, dass die auch noch einer fest nageln will. 🙂

      • Thorsten,

        den letzten Kommentar habe ich gelöscht, denn DER wäre tatsächlich eine Beleidigung, ohne sachlichen Zusammenhang, auf „Herabwürdigung“ gerichtet…..

        Ich danke Dir aber dennoch!! – denn genau DAS werde ich am Dienstag beweisrechtlich anführen.

      • Achso, was mir gerade noch so einfällt…

        Selbst wenn es diese Äußerung mit der „Watschen“ gegeben hätte, ist das KEINE Nötigung. Nötigung setzt die Drohung mit einem EMPFINDLICHEN ÜBEL voraus und dazu zählt eine Ohrfeige nicht!

        Selbst wenn du ihr in der Verhandlung eine gelangt hättest, wäre das nicht einmal Körperverletzung gewesen, sondern eben auch nur Beleidigung.

      • Mit Körperverletzungen – was Ohrfeigen durchaus sein können – von Frauen gegen Männern wird derweil auch 2015 noch munter „Werbung“ gemacht – und der Focus hat noch eine richtig geile Überschrift parat! „Verkehrserziehung“?

        „Hier kriegt ein SUV-Fahrer eine Ohrfeige – und hat sie absolut verdient“

        http://www.focus.de/auto/ratgeber/sicherheit/smartphone-am-steuer-hier-kriegt-ein-suv-fahrer-eine-ohrfeige-und-hat-sie-absolut-verdient_id_4921060.html

        Ich nenne auch das asozial, hier einer der sehr treffenden Kommentare zu dem bodenlosen männerverachtenden Schwachsinn:

        „man stelle sich mal eine umgekehrte….
        Rollenverteilung vor. Die Frau spielt an ihrem smartphone herum und der Mann ohrfeigt sie dafür. So einen Spot würde natürlich niemand drehen, denn er würde einen gewaltigen Aufschrei erzeugen, aber wenn eine Frau einen Mann ohrfeigt, dann ist das ein kreativer Spot, den man wohl auch noch lustig finden soll. Dass sowas auch noch vom Bundesverkehrsministerium unterstützt wird, setzt dem Ganzen noch die Krone auf.“

      • Die Ohrfeige in dem Spot könnte wohl den Tatbestand der Körperverletzung erfüllen. Wenn du der Hitzelberger allerdings in der Verhandlung als Reaktion auf die Falschdarstellung und Herabwertung deiner Person eine Ohrfeige verpasst hättest, käme die Sache mit der konkludenten Einwilligung ins Spiel. Du hättest Sie damit lediglich mit einer harmlosen Tätlichkeit zurück beleidigt.

  7. Kindesentzug hat in Bayern vorgeblich keine Folgen – alle meine Klagen wurden mit dieser „Argumentation“ bislang abgelehnt……u.a. hier:

    https://martindeeg.wordpress.com/2015/02/14/kindesentfremdung-ist-ein-trauma-klage-auf-schmerzensgeld-rechtswidriger-kindesentzug-32-monate-lt-lg-wurzburg-weiter-folgenlos/

    Ganz anders diese Meldung vom Amtsgericht Traunstein – wenn es um „Opfer“ Frau geht: Bayerische Gerichte werden immer kreativer, wenn es darum geht, die Strafwut gegen Männer auszuleben.

    „Schwere psychische Störung“ durch Stalking?!….natürlich.

    Was ist mit den schweren psychischen Folgen durch 12 Jahre Kindesentzug bei mir als Mann und ausgegrenzter Vater!? 2009/2010 hat die Würzburger Justiz bekanntermassen erfolglos versucht, die psychischen Folgen durch Kindesentzug, Heiratsbetrug etc. GEGEN mich zu verwenden – und mich als Geschädigten zum „Täter“ zu machen, zehn Monate Freiheitsberaubung und MISSBRAUCH § 63 StGB inklusive: wegen einer Beschwerde gegen den verbrecherischen Staatsanwalt Thomad Trapp, der beliebig Straftaten konstruiert.

    Man kann es drehen und wenden wie man will: Männer als Täter diskriminiert, auch wenn sie OPFER sind, weibliche TÄTER als vermeintliche Opfer hofiert und in rechtsfremden Vorgehen behördlich bestärkt.

    Stalker vom Amtsgericht Traunstein zu Haftstrafe veurteilt
    Traunstein: Ein 49-Jähriger hat seine Ex-Freundin rund 60 Mal gestalkt. Nun ist er vom Amtsgericht Traunstein wegen Nachstellung mit vorsätzlicher Körperverletzung zu einem Jahr und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Der Metallbauer hatte sich nach der Trennung eine Wohnung genau gegenüber der der Ex-Freundin in Trostberg gemietet, und verfolgte sie trotz Kontaktverbots weiter. Bei der Frau löste das Stalking eine schwere psychische Störung, sowie Angstzustände, Depressionen und Schlaflosigkeit aus.“….

    http://www.br.de/nachrichten/oberbayern/inhalt/meldungen-oberbayern-100.html

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