„Cybercrime“ Bamberg ermittelt wegen Bedrohung des OLG-Präsidenten: „Wohnungsdurchsuchung“ heute morgen…..

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„Na, Du alte hässliche Mistgeburt! Als ehemaliger Polizist mache ich mich jetzt auf den Weg zu Dir und werde Dir mit meiner Glock 9mm direkt in Dein hässliches Froschgesicht schießen.“

Durchsuchungsbeschluss wegen vorgeblicher „Drohmail“ an Lückemann, OLG Bamberg, Az. 1 Gs 195/15

Laut diesem „Beschluss“ des Amtsgerichts Bamberg, Ermittlungsrichter Dippold habe ich eine E-Mail mit diesem Inhalt „am 22.02.2015“ an die „Dienstadresse des Präsidenten des OLG Bamberg Lückemann in Bamberg“ versandt…..

(Der Täter fühlte sich vermutlich animiniert durch diesen von mir am 21.02.2015 veröffentlichten Beitrag hier: https://martindeeg.wordpress.com/2015/02/21/verbrecher-in-der-justiz-wurzburgbamberg-decken-sich-weiter-selbst/)

Erstaunlich! Nachdem also diese Mail am 22.02.2015 – offensichtlich beim OLG Bamberg – einging, tauchten heute früh am 25.02.2015 zwischen 8 und 10 Polizeibeamte (so genau „wusste“ das keiner) nebst einem verschreckten Angestellten der Gemeinde als Zeuge bei mir auf, um nach „Computeranlagen, externen Speichermedien,…. Mobiltelefonen“ und „Schusswaffen“ (!) zu schauen.

Zwischen acht und zehn Beamte von der Kriminalpolizeiinspektion Bamberg waren also heute früh aufgrund eines gestern ausgestellten Durchsuchungsbefehls 260 km nach Stuttgart und anschließend wieder zurück gefahren, weil einem Herrn Lückemann – offenkundig wohl unter meiner Mail-Adresse – o.g. „Drohmail“ zuging.

Offenkundig eine „Chefsache“ – üblicherweise schickt man bei so etwas ein „Ersuchen“ an die Polizeidienststelle vor Ort! Aber fränkische Richter und Staatsanwälte haben in meinem Fall noch nie Kosten und Mühen gescheut, wenn sich die Möglichkeit bot, irgendwelche „Maßnahmen“ gegen mich loszutreten!

Da es sich bei dem Trupp laut eigener Aussage des Sachbearbeiters KHK Mackert um Beamte der Abteilung „Cybercrime“ handelt, gehe ich davon aus, dass bereits VOR dieser Aktion klar war, dass die Mail nicht von meiner IP-Adresse versandt worden ist.

Und dass der Täter ermittelt werden wird, auf den dann einiges zukommen wird!

Aufgrund des hirnlos-pathetischen Wortlautes gehe ich davon aus, dass es sich um den gleichen Vollidioten handelt, der Anfang Januar unter der gefakten Absendeadresse der Staatsanwaltschaft Dortmund, „Oberstaatsanwalt Willemsen“ diese Mail an mich versandt hat:

https://martindeeg.wordpress.com/2015/01/08/droh-kommentar-auf-diesem-blog-absender-staatsanwaltschaft-dortmund/

Mir ist nicht bekannt, ob die Staatsanwaltschaft Stuttgart, bei der ich bereits am 8. Januar Strafanzeige erstattet habe, bei der Staatsanwaltschaft Dortmund aufgrund der „Drohmail“ gegen mich eine breitangelegte Durchsuchung der Büroräume und Beschlagnahme des PC-Inventars veranlasst hat….bislang wurde noch nicht einmal ein Aktenzeichen mitgeteilt.

Nun kann man sich natürlich fragen, inwieweit „brillante Juristen“, als welchen sich der sog. Präsident des OLG Bamberg immer wieder gern bezeichnen ließ und ein willfähriger Bamberger „Ermittlungsrichter“ in der Lage sind, offenkundig beliebig böswillig versendbare E-Mails mithilfe verschlüsselter IP-Adressen etc. von „echten“ Bedrohungen nach § 241 StGB durch Kriminelle zu unterscheiden.

Andererseits wäre alles andere als diese „groß angelegte“ Durchsuchungsaktion mit dem üblichen fränkisch-dümmlichen Aktionismus und Alarmismus losgetreten, eine handfeste Überraschung gewesen.

Überraschenderweise verlief das ganze völlig unspektakulär, was m.E. an dem besonnenen und durchaus sympathischen KHK Mackert lag, der sich überraschenderweise doch relativ umfangreich auf meinem Blog vorinformiert hatte.

Für den Täter, der in meinem Namen dümmliche „Drohmails“ verschickt, wird die Sache nicht ganz so unspektakulär ausgehen, das verspreche ich.

Eine -selbst offenkundig schwachsinnige – „Todesdrohung“ gegen Justizbeamte ist keine Lappalie und die versendet man auch nicht mal eben so, weil einem „vielleicht gerade mal spontan der Kragen platzt“ – wie einer der unbedarfteren Polizeibeamten heute morgen in meine Richtung insistieren wollte.

Nun kann die großartig angekündigte, neu eingerichtete „Cybercrime“-Abteilung beim OLG Bamberg gleich beweisen, ob sie etwas kann:

Bayerns Cyper-Cops ermitteln von Bamberg aus

Die Zentralstelle Cybercrime Bayern in Bamberg hat ihre Arbeit aufgenommen. Die bayernweit tätige Dienststelle ist bei der Generalstaatsanwaltschaft angesiedelt und mit zwei zusätzlichen Mitarbeitern besetzt.“….

http://www.br.de/nachrichten/oberfranken/inhalt/cyber-kriminalitaet-bamberg-100.html

Und natürlich meldet sich hier auch der Minister zu Wort – der ansonsten wortlos bleibt, wenn es um Straftaten durch seine Justiz geht:

….“Bausback weiter: „Keine Frage – das Internet bietet fantastische Möglichkeiten und ist schon heute aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Aber: Es wird von Straftätern auch immer mehr für ihre kriminellen Interessen missbraucht. Das reicht von Phishing, Skimming über Ransomware, DDos-Attacken und Bot-Netzen bis hin zur Übernahme digitaler Identitäten im Netz.“

https://www.justiz.bayern.de/presse-und-medien/pressemitteilungen/archiv/2014/185.php

Es kann nicht sein, dass bereits von jedem beliebigen Vollidioten versandte Fake-Mails mit verschlüsseltem Absender zu Durchsuchungs- und Beschlagnahmeaktionen bei Unschuldigen führt!

Bis mein I-Pad wieder ausgehändigt wird, wovon ich ausgehe, dass das schnell geschieht, wird der Blog weniger durchgehend „gepflegt“ als gewohnt. Aber nichts bleibt ungelesen!

Dieser Beitrag entstand in der Stadtbibliothek Stuttgart – die übrigens Sonntags geschlossen hat.

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36 Gedanken zu „„Cybercrime“ Bamberg ermittelt wegen Bedrohung des OLG-Präsidenten: „Wohnungsdurchsuchung“ heute morgen…..

  1. Erstaunlich! Bei CSU-TÄTERN wird das zur „Bagatelle“…

    „Auf der Facebook-Seite der Landtags-CSU fanden sich Hasskommentare, in denen Grünen-Politikerin Claudia Roth zum Teil mit dem Tod gedroht wurde.“….

    ….“Die Aufgebrachtheit, mit der CSU-Fraktionschef Thomas Kreuzer am Dienstag durch den Landtag pflügt, verheißt nichts Gutes. Kreuzer kann kein Fehlverhalten erkennen – weder bei sich noch bei seiner Mannschaft. Er habe selbst erst tags zuvor von dieser Geschichte erfahren. Überhaupt: Das Problem hätten die Grünen, nicht die CSU. Es fallen Worte wie „hochgespielt“ und „Bagatelle“, dann wischt Kreuzer unwirsch das Mikrofon eines Journalisten zur Seite.“….

    http://www.sueddeutsche.de/bayern/bayerischer-landtag-facebook-hetze-gegen-roth-csu-zeigt-sich-unnachgiebig-1.2773229

  2. In dem Zusammenhang….: das Verbreiten von Unwahrheiten und die Verleumdung bei Behörden und im Internet mit gefakten Nachrichten/Mails ist kein Bagatelldelikt. Gehe davon aus, der Verantwortliche („SS-Satarnist“ etc.) der in meinem Fall die Fake-Mails verschickt hat, hat das inzwischen auch gemerkt.

    In meinem Fall wurde die „Gewalt“ nur durch die Polizei in Bamberg begangen….

    „Mann nach erfundenem Facebook-Eintrag fast totgetreten

    Von einem erfundenen Facebook-Eintrag lässt sich ein Mann dazu anstacheln, einen Anderen zu überfallen und ihn halb tot zu treten.

    Ein 18-Jähriger hatte geschrieben, das spätere Opfer habe sich an einem kleinen Mädchen vergangen.

    Der Gewalttäter wird zu vier Jahren Haft verurteilt. Der Autor des Facebook-Eintrags kommt vermutlich straffrei davon.“……

    http://www.sueddeutsche.de/bayern/verleumdung-im-internet-mann-nach-erfundenem-facebook-eintrag-fast-totgetreten-1.2379095

  3. So. Der örtliche Polizeiposten hat mittlerweile vom Sachbearbeiter in Bamberg mitgeteilt bekommen, dass bei der Durchsuchung Beamte von der Fahndung Stuttgart dabei waren, wie ich soeben erfahren habe.

    Was natürlich die Frage aufwirft, wieso Polizisten nicht in der Lage sind, auf Fragen von Betroffenen zu antworten sondern diese wie Deppen behandeln.

    Für „Bürgernähe“ sorgt diese weitverbreitete Unsitte jedenfalls nicht….

    • ….dass bei der Durchsuchung Beamte von der Fahndung Stuttgart dabei waren, ….
      Sicher? Oder nur formal legal gemacht? Oder wieder ein Schritt um dem Bürger so zu zeigen ‚wir machen was wir wollen – wir sagen dir nicht mal wer wir sind – wir ignorieren die minimalste Höflichkeit – wir dürfen das, uns kann keiner‘.
      …. sondern diese wie Deppen behandeln. ….
      das alte Behördenproblem – hatten wir auch bei Vorstellungen wegen Arbeit dort bereit 1983 – sobald man mehr wusste wie der jeweilige Vorgesetzte bekam man die Arbeit nicht – oder 1994 Netzwerk Administrator – die Cracks wurden ignoriert, aber der Berufsversager (dreimal durch Prüfung gefallen – aber 12 Jahre Bundeswehr) bekam die Stelle.
      Sehen wir es mal so: man zeigt so die Umgangsformen untereinander und die setzen die auch gegenüber normalen Menschen fort. Was den Rückschluss ergibt: wie werden die selbst behandelt, wenn die schon Menschen so miserabel behandeln? Genauer: wieso lassen die sich selbst so behandeln? Das ist doch völlig unwürdig und nicht erwachsenenüblich. Aber vermutlich lassen die sich gerne treten und sind dann ganz entrüstet, wenn sich andere nicht von ihnen nicht treten lassen.

  4. Nachdem ich gestern die Anzeige wegen Kindesentführung bei der örtlichen Polizei erstattet habe, habe ich auch gleich von der Aktion der bayerischen „Kollegen“ berichtet.

    Natürlich hatte die örtlich zuständige Polizei keine Kenntnis von diesem „Wildern“, man war aber sehr interessiert.

    Der Durchsuchungsbeschluss liegt nun vor und ich bin gespannt, wie man das weiter bewertet.

    Dass die bayerische Justiz sich an keinerlei Regeln und Gesetze hält, kann ich m.E. nach all den beweisrechtlich dargelegten Vorgängen auf diesem Blog ohne weiteres in den Raum stellen.

    Hier geht es tatsächlich seit langem nicht mehr um Strafverfolgung oder gar Prävention. Es geht um MACHT und Machtdemonstrationen, jede Schweinerei der bayerischen Justizoberen wird politisch gedeckt.

    Der Fall Schottdorf zeigt, dass man hierbei vor nichts zurückschreckt. Selbst integre Beamte, die im aktiven Dienst Verbrechen aufklären, werden pathologisiert und kaltgestellt, Polizeibeamte Mahler und Sattler.

    Es ist unfassbar, wie dieses Bundesland den gesamten Rechtsstaat suspendiert und selbst im Jahr 2015 noch glaubt, das merkt keiner…..

    • …..Natürlich hatte die örtlich zuständige Polizei keine Kenntnis von diesem “Wildern”, man war aber sehr interessiert…..

      Mal ne ganz dumme Frage. Sind Sie sicher dass das überhaupt ‚richtige‘ Polizisten waren?

      Hintergrund ist, dass bei Bruno sich mehrfach ein Polizist aus dem Polizeirevier Breisach telefonisch meldete – lt. Nachbarn angeblich auch vorgefahren ist im Streifenwagen – doch laut Polizeipräsident gibt es einen Polizisten dieses Namens gar nicht. Und offenbar auch keinen Fall/AZ mit dem diese Aktivitäten ausgelöst wurden. Gibt es am Ende wieder eine Geheimpolizei?
      Zum ‚wildern‘ – da wäre die Staatsmancht vor nicht allzu langer Zeit mit Dreeschflegen und Mistgabeln bewaffnet ebenfalls einmarschiert und hätte die ‚Wilderer‘ festgesetzt.
      Wir sind gespannt, was aus dieser ‚Wilderei‘ nun wird – denn die Polizei ist informiert und damit muss Innenminister Gall auch aktiv werden und das aufklären. Oder darf jeder mit einer Polizeiuniform (auch aus Theaterfundus) in Baden-Württemberg einmarschieren?
      Oder ist das ein Signal aus Bayern, was man von Grünen und Roten hält und wie man am besten mit denen umgeht?

      Nachtrag zu ‚unter Druck setzen‘: wir haben heute Nacht sowohl Präsident Amtsgericht, Justizminister Stickelberger, Ministerpräsident Kretschmann erneut informiert dass weiter jede Hilfe, Kontakt, sogar Eingangsbestätigung nicht erfolgte. Ebenso dass der 3-jährige Alessio vermutlich noch leben würde, nicht zu Tode geprügelt worden wäre, hätte man das verantwortliche Landratsamt schon vor Jahren gestoppt und Grundgesetz, Menschenrechte anerkannt.
      PS wir haben allerdings schon überlegt ob wir nach der Wohnungsstürmung der Polizei nicht einfach einen Schlüssel geben sollen – spart dem Steuerzahler wenigstens die Kosten für den mitgebrachten Schlüsseldienst. (das PS war nur Satire, damit wird die völlig überzogene, für uns hochkriminelle Durchsuchung nicht nachträglich akzeptiert oder legalisiert).

      • […]Wir sind gespannt, was aus dieser ‘Wilderei’ nun wird – denn die Polizei ist informiert und damit muss Innenminister Gall auch aktiv werden und das aufklären. Oder darf jeder mit einer Polizeiuniform (auch aus Theaterfundus) in Baden-Württemberg einmarschieren?
        Oder ist das ein Signal aus Bayern, was man von Grünen und Roten hält und wie man am besten mit denen umgeht?[…]

        Das sich der Innenminister des Ländles oder zumindest einer seiner Referenten darum kümmert, ist zwingend angezeigt. Ich bin fast geneigt, persönliche diese Verletzung des Staatsvertrages der Länder beim Träger der hoheitlichen Gewalt von BaWü zu rügen. Gegen eine Aufklärung des Sachverhaltes, wegen mir auch mit einer Hausdurchsuchung, aber unter Einhaltung der dazu notwendigen Formalien, also unter Mitwirkung der Polizei- und Strafverfolgungsbehörden von BaWü spricht nun aber auch nicht das Geringste.

        Ich habe damals das Fehlen einer solchen Vereinbarung auf die Spitze getrieben. War belustigend aber aufschlussreich. Im Endeffekt ging es zwar aus wie das „Hornberger Schießen“, aber immerhin kontrollierte danach die bayrische Polizei nicht mehr auf der A7 mit ihren Schleierfahndern anlasslos. Und für die rechtswidrige Ingewahrsamsnahme wegen Widerstand durch bayrische Polizeibeamte gab es dann einen Tagessatz Entschädigung und vom BaWü-Innenministerium ein Entschuldigungsschreiben nebst Schwarzwälder Spezialitäten. So kann man es auch aus der Welt schaffen. Hat ganz gut geschmeckt.

  5. Der Beschluss ist nicht das Papier wert, auf dem er steht.
    Juristen unter den Mitlesern mögen mich korrigieren, wenn ich was Falsches sage.
    Aber nach intensiver Diskussion mit Strafrechtsexperten ergibt sich folgendes Bild:

    §7 StPO
    (1) Der Gerichtsstand ist bei dem Gericht begründet, in dessen Bezirk die Straftat begangen ist.
    (2) Wird die Straftat durch den Inhalt einer im Geltungsbereich dieses Bundesgesetzes erschienenen Druckschrift verwirklicht, so ist als das nach Absatz 1 zuständige Gericht nur das Gericht anzusehen, in dessen Bezirk die Druckschrift erschienen ist. Jedoch ist in den Fällen der Beleidigung, sofern die Verfolgung im Wege der Privatklage stattfindet, auch das Gericht, in dessen Bezirk die Druckschrift verbreitet worden ist, zuständig, wenn in diesem Bezirk die beleidigte Person ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat.

    §8 StPO
    (1) Der Gerichtsstand ist auch bei dem Gericht begründet, in dessen Bezirk der Angeschuldigte zur Zeit der Erhebung der Klage seinen Wohnsitz hat.
    (2) Hat der Angeschuldigte keinen Wohnsitz im Geltungsbereich dieses Bundesgesetzes, so wird der Gerichtsstand auch durch den gewöhnlichen Aufenthaltsort und, wenn ein solcher nicht bekannt ist, durch den letzten Wohnsitz bestimmt.

    Diese beiden Paragraphen sind eindeutig. Wenn der Ermittlungsrichter am AG Bamberg schon davon ausgeht, dass etwaige Beweise zum eMail-Verkehr in Stuttgart aufzufinden sind, wird wohl die Straftat des Versendens auch in Stuttgart stattgefunden haben. Nur bei Beleidigung könnte ein Gerichtstand in Bamberg begründet sein. Anlasstat der Hausdurchsuchung ist aber nicht Beleidigung sondern Bedrohung. Somit ergibt sich nach §7 StPO eindeutig die Zuständigkeit des AG Stuttgarts.
    Zu keinem anderen Ergebnis käme es auch nicht, würde man darauf abzielen, dass der Tatort nicht verifiziert werden könnte. Dann ist der Wohnort / ständige Aufenthalt des Angeschuldigten maßgeblich (§8 StPO). Auch hier ist eindeutig das AG Stuttgart zuständig.

    Ich kann hier leider nicht als Nicht-Anwalt einen Rechtsrat geben, wie man mit solchen Anmaßungen eines (königlich) bayrischen Amtsgerichts umgehen soll. Auch schütteln meine Bekannten ob dieser nur den Kopf. Sie sind einfach ratlos. Würde man eine Zuständigkeitsrüge beim übergeordneten Gericht – ich vermute das LG Bamberg – einlegen, käme eine Nichtzuständigkeitserklärung dabei heraus. Dieser Vorgang scheint einmalig in der deutschen Rechtsgeschichte zu sein. Um es noch einmal zu verdeutlichen. Formaljuristisch ist dies ein Beschluss unter Nichtbeachtung der StPO mit anschließender Vollstreckung durch Polizeibeamte eines anderen Bundeslands unter völliger Missachtung des Grundgesetzes.

    Richtig wäre es gewesen, wenn die StA in Bamberg den Fall an die StA in Stuttgart abgeben hätte.
    Wie will man denn jetzt damit umgehen, dass die StA in Bamberg überhaupt keine Befugnis hat, die sichergestellten Computer auszuwerten, weil sie eben örtlich gar nicht zuständig ist.

    Umgangssprachlich ausgedrückt bleibt mir ob dieser Willkür die Spucke weg. Ich könnte mir als juristischer Laie vorstellen, dass hier u.U. schon der direkte Weg zum BVerfG eröffnet ist.

    • Da mich diese ungewöhnliche Verfahrensweise nicht loslässt, google ich schon den ganzen Abend und jetzt auch noch in der Nacht über ähnliche Fälle.
      Leider musste ich feststellen, dass es auch den §20 StPO gibt:

      Die einzelnen Untersuchungshandlungen eines unzuständigen Gerichts sind nicht schon dieser Unzuständigkeit wegen ungültig.

      Es gibt eine Entscheidung wegen einer sachlichen, nicht örtlichen Unzuständigkeit:
      http://www.justiz.nrw.de/nrwe/olgs/koeln/j2004/__2_Ws_56_57_04__beschluss20040227.html
      Darin verneint das angerufene OLG eine nachträgliche Heilung bei Vorliegen einer sachlichen Unzuständigkeit wegen mangelnder Kontrollmöglichkeit des Rechtsmittelgerichts. Über die örtliche Unzuständigkeit trifft es keine Feststellungen. Es betont aber ausdrücklich, dass §20 StPO nicht zur Unangreifbarkeit führen darf. Also müsste die Zuständigkeitsrüge beim LG Bamberg Erfolg haben. Das LG Bamberg müsste m.E. der StA Bamberg aufgeben, die Unzuständigkeit zu heilen, den Fall also komplett nach Stuttgart abgeben, wo er hingehört.

      Bin dann mal gespannt, wie die StA Stuttgart und AG Stuttgart die Sache sehen.

      • noch ein Nachtrag
        Auch bezüglich der Polizeiaktion in einem anderen Bundesland bin ich nach langem Suchen fündig geworden. Kurz und knapp:
        Unter gewissen Voraussetzungen zulässig!
        Wie schon vor der Wiedervereinigung und dann unmittelbar danach schlossen die Bundesländer unter der Federführung von NRW einen Staatsvertrag in dem sie den Polizeikräften aus anderen Bundesländern grundsätzlich Strafverfolgungsmaßnahmen gegenseitig gestatten. Macht natürlich zusätzlich zum §167 GVG ( http://www.gesetze-im-internet.de/gvg/__167.html ) durchaus Sinn. Da eine Hausdurchsuchung eine Strafverfolgungsmaßnahme gemäß StPO ist und keine Verwaltungsmaßnahmen wie verdachtsunabhängige Kontrollen z.B. kann ich mein Eingangsstatement der GG-Widrigkeit so nicht mehr stehen lassen. Es bleibt jedoch ein fader Beigeschmack. I.d.R. wenden die Bundesländer sowas nur an, wenn wirklich keine Zeit für den Weg durch die Instanzen vorhanden ist. Für diesen Fall liegt dann allenfalls ein Verstoß gegen den Staatsvertrag vor, der vorsieht, die Maßnahme unter Mitwirkung der zuständigen Polizei vorzunehmen, mindestens diese jedoch zu informieren.
        Zuletzt beschäftigte ein ähnlicher Fall die Bundesländer Sachsen und Thüringen. Es war der angeblich Steine werfende Jugendpfarrer aus Jena Lothar König.
        http://www.jenaer-nachrichten.de/stadtleben/981-lothar-könig-verfahren-gegen-jenaer-jugendpfarrer-eingestellt
        Wer will, kann sich ja informieren. Die Frage einer Zulässigkeit in Dresden (Sachsen) beschlossenen und in Jena (Thüringen) durch die sächsische Polizei vollzogenen Hausdurchsuchung wurde dann nicht mehr entschieden.
        Ansonsten ist über solche m.E. nach wie vor als Willkür zu betrachtenden Übergriffe nichts zu finden. Auch in juristischer Literatur nicht.
        Was bleibt, ist die Einmaligkeit eines solchen Vorgehens.

    • Och, das ist nicht das erste Mal. So war es schon bei der angeblichen Amokdrohung per SMS. Martin in Stuttgart, also B.-W., und die unzuständige Bayerische Justiz erlässt Haftbefehl und behauptet dazu einfach er hätte keinen festen Wohnsitz. Nur dass sie diesmal noch einen draufgesetzt haben und mit der eigenen Polizei in ein anderes Bundesland einmarschieren.

  6. Deeg und das beschlagnahmte I-PAD.

    Steve Jobs: Apple ist für Menschen, die Computer benutzen, weil diese ihnen helfen die Welt zu verändern und nicht, um eine Arbeit zu erledigen.

    Google-Gründer Larry Page schreibt auf Google+, Steve Jobs habe unglaubliches erreicht. «Er schaffte es, in wenigen Worten das zu sagen, was du eigentlichen denken solltest, bevor du es gedacht hast.»

    Eine meiner Exen: „Kannst denken was du willst … falls du das überhaupt kannst. MIR REICHTS!“ Der Gruss geht analog an‘s OLG Bamberg.

  7. Das war schon lange überfällig….. war unser erster Gedanke. Denn das jemand so lange die Wahrheit berichtet und die Verweigerung von Rechten öffentlich dokumentiert, können die Bürokrauts nicht ab. Da wird mit den altbekannten Mitteln zugeschlagen. Das sind einfach Machtdemonstrationen gegen die Menschen, auch um die eigene Macht auszukosten, genauer um nach unten zu treten, wie die selbst getreten werden, genauer sich treten lassen!.
    Überlegungen:
    – Ging es vielleicht einfach darum mal ungestört in deinem PC nach anderen ‚Querulanten‘ zu suchen? War bei der Stürmung von Brunos Wohnung der Fall – angeführt allerdings nur vom Dorfpolizisten ‚das faxen muss aufhören‘, doch das Fax steht immer noch da, er ging immer wieder dran vorbei. Und zur Forderung nach Menschenrechten kam nur ein ‚Sie beschweren sich dauernd# und als er darauf die passende Antwort bekam ‚Sie wissen doch was läuft und müssen deswegen auch von Amts wegen einschreiten um mir zu helfen‘ kam ein ‚ich bin nur ein kleiner Polizeibeamter‘.
    – Abteilungsausflug – war vielleicht schönes Wetter?
    – welche Kosten sind entstanden? Wer hat die Aktion bezahlt?
    – jetzt zeigen wir den Schwaben mal wie man so was richtig macht?
    – oder haben die gar gemerkt dass die E-Mails intern verschickt wurden? Wir haben bei Jobcentern und deren sogenannten anonymen Hinweisen immer wieder diesen Verdacht. Damit die dann die Beweislast umkehren können.
    – usw.

    Klar wird das Internet missbraucht…. Doch noch ist niemand gezwungen die ReGIERungsseiten dauernd zu besuchen 😉

    …..weil einem „vielleicht gerade mal spontan der Kragen platzt“ – wie einer der unbedarfteren Polizeibeamten heute morgen in meine Richtung insistieren wollte….

    Nixxe Ahnung – dass jemand der so lange durchhält nun so einen Schexx produzieren sollte ist nicht nachvollziehbar und nicht üblich. Doch dazu braucht man Erfahrung und Denke, also nichts was zu den Einstellungsvoraussetzungen gehört oder erwünscht ist.

    Die frage ist, wann kommt die nächste Steigerung? Was ist die nächste Steigerung? Verhaften, verschleppen, aussetzen wie bei Bruno oder gleich Guantanamo, Chateu de If? Wer seine garantierten Rechte verlangt und gleichzeitig beweisen kann wie die Bürokratie/Justiz/Politik dagegen handeln, der riskiert wieder seine Freiheit und noch mehr.
    Das Thema ’suicide by cops‘ erscheint übrigens immer öfter in der Presse……..

    • dazu grade passend – auch weil die USA eurem D_pp__land immer etwas voraus sind. Oder üben die bereits?

      Polizei-Skandal in Chicago: Die Rechtlosen vom Homan Square
      Die Polizei in Chicago hat ihren nächsten Skandal: Der „Guardian“ berichtet über ein Gebäude, in dem Personen spurlos verschwinden, illegal verhört und eingesperrt werden – ohne Kontakt zu Anwälten. Das Vorgehen erinnert an Diktaturen…….
      http://www.spiegel.de/panorama/justiz/polizei-in-chicago-berichte-ueber-illegale-methoden-a-1020430.html

      • Wurde eigentlich der Blog erwähnt? Falls nicht, scheinen die alle voll informiert zu sein und damit die dokumentierte Rechtsbeugung zu dulden und zu unterstützen. das berüchtigte ’nicht zuständig‘ gilt nicht, denn bei Straftaten müssen alle informierten Personen die entsprechenden Schritte einleiten. Damit sind es ‚8 bis 10‘ Personen mehr plus alle die diese Aktion angeordnet haben, die nun auf der anderen Seite gegen das Recht stehen.
        ………………. Satire…………….
        …Mir ist nicht bekannt, ob die Staatsanwaltschaft Stuttgart, bei der ich bereits am 8. Januar Strafanzeige erstattet habe, bei der Staatsanwaltschaft Dortmund aufgrund der “Drohmail” gegen mich eine breit angelegte Durchsuchung der Büroräume und Beschlagnahme des PC-Inventars veranlasst hat….bislang wurde noch nicht einmal ein Aktenzeichen mitgeteilt…..
        dazu aus Insiderquellen: uns wurde mitgeteilt, dass bereits am Tag nach Anzeigenerstattung das hauseigene Fähnlein Fieselschweif an der Kasse die Reisespesen in bar und großen Koffern abgeholt hat um sich danach auf die Reise zu machen – um den Einsatz zu tarnen, hat man nicht die direkte Route Nord/West gewählt, sondern Süd/West um sozusagen von ‚oben‘ anzugreifen. Auf dem Weg in die Schweiz, wollte man sich an einer Autobahnraststätte mit Steinbrücks verschollener Kavallerie vereinigen um dann in der Schweiz die Koffer neu aufzufüllen und dann über Italien, Südpool, usw. in einigen Jahrzehnten dann am Ziel einzutreffen. Um das Ziel nicht vorzuwarnen, hat man auch das Aktenzeichen mitgenommen und führt es nun als Standarte mit sich.
        Nachtrag: angeblich sollen auf einem Autobahnparkplatz zerlumpte Gestalten hausen, die Autobahn beobachten und dauernd von ‚wir warten auf die Kavallerie‘ schwurbeln. Auch die immer wieder genannte Erklärung ‚Pferde dürfen vom Gesetz her nicht auf die Autobahn‘ soll mit Beschimpfungen beantwortet worden sein – plus wilden Schreien ‚wir machen unsere Gesetze selbst, wie immer und auf ewig‘. Und so warten sie sicher noch bis zur Pension….
        Satire ist das Einzige mit dem man solche kriminellen Akte noch behandeln kann. Denn das hier eine Anzeige ignoriert wurde und die eigene mit den hauseigenen Sturmtruppen durchgesetzt wurde zeigt für uns die Rechtsbeugung und die Anmaßung von Sonderrechten. Dass man sogar bayrische, also ‚ausländische‘ Truppen schickte, deutet auf Expansionspläne von Horst S. dem Groben hin.

  8. weil derweil das Ganze wirklich zum Himmel stink, habe ich mich mal schlau gemacht.
    Juristen unter den Lesern mögen mich korrigieren wenn ich was falsches sage. Ich behaupte mal, das ein AG aus Bamberg für eine Straftat begangen in Stuttgart gar nicht zuständig ist.
    Wenn der Ermittlungsrichter schon davon ausgeht, dass Beweise für das Verschicken der Mail in Stuttgart aufzufinden sind, liegt wohl auch der Tatort in Stuttgart.
    Gerade bei Internetstraftaten mag dieses Zuständigkeitsprinzip nicht immer einzuhalten sein. Bei komplexen Straftaten mag allenfalls eine Zuständigkeit desjenigen Amtsgericht zuständig sein, in dessen Bezirk der Durchsuchungsort liegt, also auch Stuttgart.
    Als Beispiel sei hier erwähnt, dass für IP-Abfragen von T-Online ein extra Richter am AG Bonn abgestellt ist, eben dem Geschäftssitz der Deutschen Telekom / T-Online.

    Was erdreistet sich ein Richter am (königlich) bayrischen Amtsgericht, juristische Standardregeln so massiv zu verletzen?

  9. @all

    ich gehe mal ganz stark davon aus, dass die Beamten, die sich näher mit dem Sachverhalt auseinandergesetzt haben, also der Sachbearbeiter und vielleicht noch ein Kollege, sich durchaus bewusst sind, WAS hier vorliegt. Dementsprechend zurückhaltend ist man heute auch angetreten, von der bloßen „Masse“ an Auftreten mal abgesehen – vielleicht hatten ja einfach auch nur ein paar Beamte Bock, einen „Ausflug“ zu machen…..solche Durchsuchungen sind ein dankbares Geschäft für Polizisten. Man steht rum und wühlt in fremder Leute Privatleben und der einzige der anschließend Schreibarbeit hat ist der Sb.

    Inzwischen habe ich mir auch ein paar Gedanken gemacht und evtl. einen Tatverdacht, der sich evtl. verifizieren lässt, da der Verantwortliche ja Besucher meiner Seite sein muss – und zwar zu eingrenzbaren Zeitpunkten…..

    Den Gesichtspunkt „Länderhoheit“ habe ich noch gar nicht bedacht gehabt, danke Reinhard!

    • […]Den Gesichtspunkt “Länderhoheit” habe ich noch gar nicht bedacht gehabt,[…] Ja wo sind wir denn? Ist das Grundgesetz Makulatur? Das ist Amtsanmaßung. Wie stehen denn die BW-Behörden dazu?

    • Deeg!

      Man kann mich nicht enttarnen!

      Du solltest es unterlassen, weiter diesen Blog zu betreiben!

      Ich wurde beauftragt, Maßnahmen gegen Dich einzuleiten.

      • Dieser „Kommentar“ ging bereits vor zwei Tagen zu, ist mir aber, da er im SPAM landete und ich keinen Zugriff auf mein I-Pad habe, aber eben erst aufgefallen.

        Ich denke, damit dürfte der Urheber dieser „Aktion“ feststehen. Und mein Verdacht hat sich insoweit bestätigt….

        Der Absender des Kommentars lautet übrigens: martin.deeg@gmx.de

        Ich gehe davon aus, dass KHK Mackert mitliest……

      • Ich gehe davon aus, dass KHK Mackert mitliest……

        Davon würde ich nicht ausgehen. Schick ihm den link.

        Deeg! Man kann mich nicht enttarnen!

        Grosse Worte. Vielleicht sollte ich meine EX-Fans von Psiram informieren. Psiram: Ich werde langsam ein fan von citisite im Wolff Blog.

        So arbeitet Deutschlands größter Internet-Pranger. Geheimes Netzwerk spürt „Zielpersonen“ auf. Mischen die Geheimdienste mit? Die von Psiram beobachteten Personen und die Informationen, welche dann auf dem Portal erscheinen, erinnern an Stasi- oder Geheimdienst-Akten.

        SS Satarnist auf der Abschussliste?
        Interview.

        ▶ Arbeitet ihr mit dem BND oder der NSA zusammen? Psiram: Natürlich arbeiten wir mit den „Diensten“ zusammen. Die „Dienste“ geben uns auch teilweise direkt Hinweise, wer auf der „Abschussliste“ steht und versorgen uns mit den nötigen Hintergrund-Informationen.

        ▶ Sind dann auch Geheimdienste eure Auftraggeber? Psiram: Wenn wir Infos von denen bekommen, sagen wir nicht „nein“.

        ▶ Ist Psiram nicht bereits wegen Verleumdung verurteilt worden?
        Psiram: Eine Webseite kann von einem Gericht nicht verurteilt werden. Tatsächlich ist kein Psiramer je wegen seiner Tätigkeit für Psiram verurteilt worden. Wie auch? Es weiss doch bis jetzt niemand, wer hinter Psiram steckt. Außerdem haben wir uns technisch sehr gut versteckt. Der Registrar sitzt in Panama, das ganze läuft über Hongkong, die Seite ist in den USA gehostet. Da wird es für den Angreifer schwierig, die Verantwortlichen zu finden.

        @ Satarnist: «Ich wurde beauftragt, Maßnahmen gegen Dich einzuleiten« Na sowas! Wenn Psiram über dich herfällt, kann sogar die Cybercrime Bamberg noch was lernen, wie man Cyper-Trollen auf die Spur kommt.

      • Ich hab letztens ne Mail von mir selber bekommen. Ich lud mich darin ein, mit tricks fette Lottogewinne abzusahnen.

  10. Deeg: Aufgrund des hirnlos-pathetischen Wortlautes gehe ich davon aus, dass es sich um den gleichen Vollidioten handelt, der Anfang Januar unter der gefakten Absendeadresse der Staatsanwaltschaft Dortmund, “Oberstaatsanwalt Willemsen” diese Mail an mich versandt hat.

    Wäre zu vermuten. Dümmlicher ist jedoch, dem Betreiber des Deeg Blogs – der ja ein gewisses Niveau hat – solche niveaulosen Dialoge unterstellen zu wollen: „Na, Du alte hässliche Mistgeburt!“

    Wenn schon, dann bitte mit etwas Niveau: »Na Sie geistig unbewaffneter, bildungsresistenter, verbal inkompetenter, kognitiv suboptimierter, pervers veranlagte Nebenexistenz, die sich Richter nennt – wie wär‘s mal, bei Gelegenheit, dass sich Ihr 9 mm Gehirn von seinem paranoiden Äquivalenzmodus trennt.“

    Deeg: Zwischen acht und zehn Beamte von der Kriminalpolizeiinspektion Bamberg waren also heute früh aufgrund eines gestern ausgestellten Durchsuchungsbefehls 260 km nach Stuttgart und anschließend wieder zurück gefahren.

    Hat da einer den Polizeiwagen gelenkt, acht haben geschoben und der neunte vorauseilend tatütata Signale an andere Autofahrerer gegeben: »Platz machen, wir sind in einer Chef-Sache unterwegs!“

    Das brummt.

    Borderliner sind für Affektstörungen bekannt. Bevor die eine IP überprüfen, schreitet das limbische System in Marsch. Oberstaatsanwältin Gabriele Wolff soll mir ja nicht nochmal erzählen, dass Neuro-Science Quatsch wäre. Das limbische Affekt-System ist und bleibt die „hässliche Fratze“ aller Persönlichkeitsgestörten.

    • […]Deeg: Aufgrund des hirnlos-pathetischen Wortlautes gehe ich davon aus, dass es sich um den gleichen Vollidioten handelt, der Anfang Januar unter der gefakten Absendeadresse der Staatsanwaltschaft Dortmund, “Oberstaatsanwalt Willemsen” diese Mail an mich versandt hat.
      Wäre zu vermuten.[…]
      eher nicht, ist meine Meinung. Das würde ja die Fähigkeit zur Vorbereitung einer Legende voraussetzen. Dazu sind „die“ gar nicht in der Lage. Ich tippe auf was anderes. Dazu gleich mehr.

      […}Hat da einer den Polizeiwagen gelenkt, acht haben geschoben und der neunte vorauseilend tatütata Signale an andere Autofahrerer gegeben: »Platz machen, wir sind in einer Chef-Sache unterwegs!“ […]
      köstlich!

      […]Bevor die eine IP überprüfen[…]
      Auf die IP kommt es „denen“ doch gar nicht an. Es musste eine Machtdemonstration her. Und damit bin ich bei meiner Theorie. Wohlgemerkt, es ist eine Theorie, z.Zt. nicht zu beweisen:
      Der letzte Beitrag von Martin zur Schadensersatzproblematik war recht fundiert. Als Stichpunkt sei hier auch sein Zitat aus einem Urteil des OLG Hamms genannt. Und Martin hat – übrigens wider meines Erwartens – damit auch in „deren“ Augen den Status des nervigen Querulanten verlassen. Ich habe das Gefühl, er wird für „die“ langsam gefährlich. Jeder weiß, dass seine Mittel begrenzt sind. Was liegt näher, zu versuchen, ihm die Kommunikationsmittel zu nehmen. Ich achte schon auf Kleinigkeiten am Rande. Mag vielleicht nicht jeder mitbekommen haben, aber ich habe die Reaktion des Vorsitzenden mitbekommen, als Martin ihm einen Schriftsatz auf seinem IPad präsentierte. Muss ich noch deutlicher werden?
      In diesem Sinne und mit der zusätzlichen Machtdemonstration wird aus der Sache ein Schuh. Gibt sicher noch eine Menge anderer Möglichkeiten, aber dass die Justiz eine solche Drohmail wirklich ernst nehmen will, kann ich nicht glauben. Von der Beweisuntauglichkeit eines solchen Beweismittels ganz zu schweigen.

      • Reinhard: …aber ich habe die Reaktion des Vorsitzenden mitbekommen, als Martin ihm einen Schriftsatz auf seinem IPad präsentierte. Muss ich noch deutlicher werden?

        Na logo. Erzähl und ja kein Detail auslassend.

        Reinhard: Auf die IP kommt es “denen” doch gar nicht an. Es musste eine Machtdemonstration her. Und damit bin ich bei meiner Theorie … zu versuchen, ihm die Kommunikationsmittel zu nehmen.“

        Once again.

        Die neue Königsdisziplin der Wissenschaften = NeuroScience. Sogar „Otti“ Kernberg musste umdenken. Heisst: Alle Theorien sind einfacher als man denkt. Freud wie Kernie zerbrachen sich -zusammen – rund 80 Jahre den Kopf über die Gegenübertragung. Kamen zu keinem Ergebnis, bis Neuro-Science ins Spiel kam: »it was a significant 24% reduction of the left orbitofrontal and a 26% reduction of the right anterior cingulate cortex in borderline personality disorder. “ Der Papst nennt es Alzheimer.

        Left ist cognition, right, limbic system – Affekte.
        BEIDES IST KONKRUENT ! Dysfunction.

        Ersteres in Decision Makings, zweiteres (right brain), denkt ohne Gehirn und ist beim geringster Konfrontation frustriert. Wäre ich Richter und hätte obige mail erhalten, hätte ich drei x geschmunzelt – dann zwar nicht ad acta gelegt, wäre die Sache aber (prefrontal) ruhiger angegangen.

        Washeisst, erst einmal locker die IP überprüft hätte. Wie ersichtlich ist im Fall deutlich „sichtbar“, dass der prefrontale Kortex (des Richters), dieselbe Macke haben muss, wie das limbische System. Es schreiben ja nicht umsonst so einige Nobelpreisträger, beispielsweise folgende Bücher …

        http://www.amazon.de/Schnelles-Denken-langsames-Daniel-Kahneman/dp/3570552152/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1424886193&sr=8-1&keywords=schnelles+denken+langsames

        Kürzer formuliert. Diese Herren agieren im Affekt, ohne hintergründige Strategien. Die denken sich einfach nichts dabei. Schonmal überhaupt nicht: „wow, jetzt haben wir einen Grund, Herrn Deeg seine Kommunikationsmittel ihm zu entziehen!“

        Der Deeg Blog hält denen den Spiegel vor, so sich analog, wie bei Oberstaatsanwältin Gabriele Wolff, es sich folgendermassen verhält. Krimi-Gabi, frei übersetzt: Hier getraut sich keiner von den Genannten mit zu diskuttieren, weil sie wissen, dass sie hier gnadenlos erledigt werden.“

      • … Washeisst, erst einmal locker die IP überprüft hätte. … prefrontale Kortex limbische System….
        nixxe Macke, wie nennt man in Latein das nicht vorhandensein so eines Körperteiles bei gleichzeitiger biologischer Grundfunktion? 🙂

        …Kürzer formuliert. Diese Herren agieren im Affekt, ohne hintergründige Strategien. Die denken sich einfach nichts dabei…..
        eben unsere entdeckte Punkt.uelle Alzheimer – jedes Satzzeichen löscht alles.

        ….Der Deeg Blog hält denen den Spiegel vor,…..
        und vor allem, er küsst denen nicht die Füße oder macht das was man anderswo brown nose (ring) nennt. Doch am schlimmsten ist, dass die Bürokratie sich selbst der Verbrechen gegen Menschenrechte überführte und er sich nicht fügt, apathisch wird (typsch detsche Mentalität = man kann doch nichts machen) und weiter eine Lösung sucht – die man eben nur gemeinsam finden kann – doch dazu sind Bürokrateten nicht fähig, setzen die Untaten einfach weiter fort. Denen man muss die Füße küssen, sich treten lassen und alles was von denen kommt, als Gott gegeben annehmenn und sich so treten lassen, wie die sich immer von ihren ‚Vorgesetzten‘ treten lassen.

      • ….Auf die IP kommt es “denen” doch gar nicht an. Es musste eine Machtdemonstration her. Und damit bin ich bei meiner Theorie. Wohlgemerkt, es ist eine Theorie, z.Zt. nicht zu beweisen:…..
        vielleicht Beweis durch Unterlassung? Oder wieso reagiert niemand auf die fundiert und sachlich vorgetragenen Aussagen/Beweise?
        Berufen die sich vielleicht auf fehlenden Anfangsverdacht, weil bereits ausreichend Beweise vorliegen? (sollte Satire sein, doch ist denen zuzutrauen)
        Mal auf eine normale Firma übertragen: Dort hätte man alle Beteiligten schon lange rausgeworfen wegen Verschweundung von Firmengeld und Arbeitszeit und in Regress genommen.
        Dazu auch mal:
        http://de.wikipedia.org/wiki/Amtsermittlungsgrundsatz
        http://de.wikipedia.org/wiki/Von_Amts_wegen

  11. Nach der formalen Anmerkung ein erster Kommentar in der Sache:
    Wenn bisher der gesamte Sachverhalt noch einigermaßen differenziert gesehen werden konnte, ist das jetzt – vor allem der Durchsuchungsbeschluss – gelinde gesagt „Bullshit“. Auch wenn ich nach den Erfahrungen gerade um den Beleidung-/Nötigungsprozess gegen Martin Deeg vorsichtig sein sollte, wie Recht in Bayern, speziell in Würzburg ausgelegt wird, will ich doch dem erkennenden Richter Dippold am AG Bamberg nahe legen, sich dringend ein „Computer-Bild-Abo“ zuzulegen. Ich wäre bereit, ihm das für ein Jahr zu sponsern. Schließen wir mal vorsätzliche Rechtsbeugung aus, dann zeugt dieser Beschluss von einer Dummheit, die kaum zu überbieten ist. Verbringt ein Ermittlungsrichter sein tägliches Leben fern der Realität? Wenn nicht, müsste er zumindest punktuell mit den Gegebenheit des Internets in Berührung gekommen sein.
    Dann muss er wissen, dass eine eMail schlichtweg eine Postkarte ist,
    – die an jedem Punkt der Welt eingeworfen worden sein kann
    – auf die jeder auf ihrem Weg seinen Senf dazu schreiben kann
    – und somit irgendwelche Absenderangaben auf sie notieren kann
    Er sollte sich auch fragen, warum eMails nicht als verbindliche Kommunikation im amtlichen Verkehr anerkannt werden, und wenn er den Grund dafür herausgefunden hat, sein 2. Staatsexamen nach diesem Beschluss am besten zurückgeben. Denn irgendetwas in seinem Studium muss wohl falsch gelaufen sein, wenn ein Akademiker wissenschaftliche Grundgesetze, in diesem Fall die der Informatik einfach aus welchen Gründen auch immer negiert.
    Ich werde jetzt mal einen Gang zurückschalten und einfach kraft meiner Autorität als Ingenieur in dieser Disziplin behaupten, dass eine einfache eMail nie und nimmer ein Indiz und somit Anfangsverdacht für irgendwelche Straftaten begründen kann. Dann hätten Ermittlungsrichter auf der ganzen Welt hinsichtlich der Spamflut eine Menge zu tun.

  12. Sorry, aber aus formalen Gründen verstehe ich da so manches nicht.
    Polizeigewalt ist in der Bundesrepublik Deutschland immer noch ausschließlich Ländersache. Ich will hier keine Staatsrechtsvorlesung halten, aber eine Polizeiaktion auf baden-württembergischen Boden durch bayrische Polizeibeamte ist so einfach nicht möglich. Dazu bedarf es einiger mehr Voraussetzungen wie z.B. eine Vereinbarung der Länder-Innenminister oder Gefahr im Verzug.
    Lief die Aktion unter der Oberhoheit der Behörden von Baden-Württemberg oder liegen o.g. Voraussetzungen wohlmöglich vor. Ansonsten ist es ein eklatanter Bruch des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland, in dessen (Noch-)Mitglied Freistaat Bayern dieses auch (noch) seine Gültigkeit hat. Ich kann mir diesen Bruch schwerlich vorstellen. Das wäre umgangssprachlich der Oberhammer.

    • Hammer! Ich hatte dich am 20.02.2015 bezüglich meiner Angelegenheit per Mail um Rat gefragt, aber von dir keine Antwort bekommen. Am 22.02.2015, also dem Tag wo „deine“ Mail beim OLG Bamberg eingeganen sein soll, war jemand auf meiner Seite. Dann kann ich ja davon ausgehen, dass du das nicht warst, sondern die bayerischen Behörden.

      • ausgehen kannst du von Vielem 😉 unter anderem auch von solchen Konstruktionen. Beweisbar ist es eben so wenig, als dass die Mail von M. Deeg stammt. Deswegen ist der Durchsuchungsbeschluss mit seinen Begründungen wirklich unter aller Würde.
        Ich frage mich, was damit erreicht werden soll. Die Justiz in Bayern (Würzburg/Bamberg) kann doch wirklich nicht davon ausgehen, dass sowas Bestand haben kann. Wenn doch, muss doch die Pathetik, deren Freund ich eigentlich nicht bin: Es ist um den Rechtsstaat schlecht bestellt!

      • Hallo Thorsten,

        ich war mal irgendwann die Tage auf Deiner Seite / dem Link den Du mir geschickt hattest. Hab es allerdings nur kurz gelesen, für einen fundierten Rat hatte ich einfach noch keinen Kopf.

      • Alles klar, danke dir für die Antwort. Bei dem was hier abläuft sträuben sich ja einem die Nackenhaare.

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