Fehlgutachter Dr. Groß wird weiter gedeckt – Justiz Würzburg lässt Beschuldigte weiter selbst entscheiden

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Diese Woche erhielt ich weiteres Schreiben des Beschuldigten Frank Gosselke, Staatsanwaltschaft Würzburg, der eine Rechtsbeugung von Richtern – insbesondere Fehn-Herrmann, Landgericht – nicht „verstehen“ will, obwohl diese sich offenkundig rechtsfern weigern, ein eklatantes Fehlgutachten des Dr. Groß aufzuklären.

Strafanzeige wegen Rechtsbeugung, Staatsanwaltschaft Würzburg, Beschuldigter OstA Gosselke, 701 Js 23302/14

Dr. Groß handelte im Auftrag und offenkundig im Sinne der Staatsanwaltschaft.

Ein rechtsfreier Raum deckt sich offenkundig selbst. Daher weiter beweisrechtliche Veröffentlichungen.

Mein Antwortschreiben (ergänzend zu bereits erstatteten Dienstaufsichtsbeschwerden und Strafanzeigen beim Justizministerium, die nicht bearbeitet werden):

„An die Leitung
Staatsanwaltschaft Würzburg
Ottostraße 5
97070 Würzburg 10. Januar 2015

Az. 701 Js 23302/14

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Schreiben vom 02.01.2014 teilte der Sachbearbeiter Frank Gosselke, Staatsanwaltschaft, mit, dass er nicht versteht, inwieweit ein „Fehlverhalten“ der Justiz Würzburg, in diesem Fall insbesondere der Richterin Ursula Fehn-Herrmann zu Lasten des AE vorliegen soll. Nachvollziehen könne er praktisch nichts.

Herr Gosselke ist im Zusammenhang ebenfalls Beschuldigter, verschickt somit wiederholt Schreiben in „eigener Sache“. Die Fakten sind dem Ministerium angezeigt und beweisrechtlich veröffentlicht unter „martindeeg.wordpress.com“.

Zur weiteren Verdeutlichung erhalten Sie nochmals beweisrechtlich zur Kenntnis:

Anlage 1:
Veröffentlichung vom 13.12.2014:
Erwiderung auf offenkundige Rechtsbeugung der Justiz Würzburg zugunsten des Fehlgutachters Dr. Jörg Groß, Az. 64 O 2259/14

https://martindeeg.wordpress.com/2014/12/13/erwiderung-auf-offenkundige-rechtsbeugung-der-justiz-wurzburg-zugunsten-des-fehlgutachters-dr-jorg-gros-az-64-o-225914/

Hierin erfolgt weiterer beweisrechtlicher Vortrag unter Hinweis auf die konkreten Aktenzeichen, aus denen sich erschöpfend der Sachverhalte ergibt:

Akten zu Az. 64 O 2259/14, Landgericht Würzburg
Akten zu Az. 64 O 2268/13, Landgericht Würzburg
Akten zu Az. 62 O 2451/09, Landgericht Würzburg
Akten zu Az. 72 O 2618/09, Landgericht Würzburg

Der Sachverhalt ist weiter folgender:

Aufgrund einer zielgerichteten Aktion verschiedener Beschuldigter der Justizbehörden Würzburg/Bamberg war ich als ehemaliger Polizeibeamter und Antragsteller/Vater vom 21. Juni 2009 bis 05. März 2010 und nochmals vom 12. März 2010 bis 22. April 2010 zu Unrecht inhaftiert.
Das Motiv liegt offenkundig einerseits darin, dass ich als Antragsteller für verschiedene Justizangehörige „lästig“ wurde und andererseits in einer Hybris der Verantwortlichen, die auch vor schweren Straftaten im Amt nicht zurückschrecken – und glauben, hiermit durchzukommen.

Beweis:
Urteil des Landgerichts Würzburg, Az 814 Js 10465/09

Aufgrund eines eklatanten Fehlgutachtens des Dr. Groß, Würzburg, wurde ich während dieser zehnmonatigen vorsätzlichen Freiheitsberaubung (so angezeigt) vom 05. August 2009 bis zum 05. März 2010 zu Unrecht in der Forensik Lohr untergebracht.

Das Ziel dieses eklatanten Fehlgutachtens war die missbräuchliche Anwendung des § 63 StGB – also die dauerhafte Unterbringung wie im Fall Mollath.

Eine nachvollziehbare Straftat hierfür lag nie vor. Auch ein Haftgrund lag nie vor.

Das eklatante Fehlgutachten des Dr. Groß ist durch Obergutachten des Prof. Dr. Nedopil, LMU München zweifelsfrei als solches belegt.

Beweis:
Gutachten des Prof. Nedopil für das Landgericht Würzburg, Az 814 Js 10465/09

Die Motive des Fehlgutachters Dr. Groß sind sowohl strafrechtlich als auch zivilrechtlich aufzuklären:

Entweder hat Dr. Groß vorsätzlich im Sinne und gemäß der Intention der Staatsanwaltschaft Würzburg ein eklatantes Fehlgutachten mit „vernichtender“ Prognose vorgelegt, um so das Wegsperren meiner Person und damit die soziale und persönliche Vernichtung zu ermöglichen.

Oder Dr. Groß ist als Gutachter derart untauglich, dass er gesunden Menschen absurde Pathologien und Wahn – analg Leipziger im Fall Mollath – andichtet.

Es geht also um Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit.

Anstatt dies aufzuklären, wird Dr. Groß offensichtlich von den Justizbehörden weiter als Gutachter bestellt.

Die Justizbehörden Würzburg, namentlich insbesondere die Richtern Ursula Fehn-Herrmann erteilen Dr. Groß offensichtlich rechtsbeugend einen Persilschein, indem sie

a) jegliche Ansprüche des Klägers im PKH-Verfahren entledigen

b) Dr. Groß als allgemein kompetent und persönlich positiv bekannt darstellen und

c) auf konkreten Sachvortrag und eklatantes Fehlgutachten überhaupt nicht eingehen.

Der Staatsanwalt Gosselke ist ebenfalls als Beschuldigter anzusehen, da er zu Lasten des Klägers mehrere Tatbeiträge im Amt lieferte, wie aus der Akte zu Az. 814 Js 10465/09 für jeden nachzulesen.

Insbesondere wurde der Kläger auf Antrag des Frank Gosselke die vom Landgericht Würzburg beim Freispruch am 20. August 2010 zugesprochene Entschädigung verweigert.

Er ist somit als Mittäter einer Freiheitsberaubung angezeigt.

Der Kläger hat bis heute für zehn Monate zu Unrecht erfolgte Haft vom Freistaat Bayern keinen Cent Entschädigung erhalten.

Der Vorgang ist Inhalt der Beschwerde 1033/12 beim EGMR.

Wenn die Staatsanwaltschaft nicht in der Lage ist, den Sachverhalt zu verstehen, empfehle ich eine persönliche Einvernahme von Zeugen und Geschädigtem!

Mit freundlichen Grüßen,

Martin Deeg
Polizeibeamter a.D.“

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32 Gedanken zu „Fehlgutachter Dr. Groß wird weiter gedeckt – Justiz Würzburg lässt Beschuldigte weiter selbst entscheiden

  1. heute gegen 01/00 zufällig im BR gesehen – interessant ist die Stoiber Tochter in KAnzlei gegen Beamte, der Unetrsuchungsausschuss LABOR, aber vor allem dass man ein Disziplinarverfahren gestartet hat, aber erst auf den Bericht des Untersuchungsausschusses in ein paar Jahren wartet. Das kann nur heißen ‚haltet dort ja die Klappe‘ und das ist nicht mehr unprofessionell sondern einfach dumm. Es gibt keinen Rechtsstaat mehr! Video unten, 5 Minuten die es beweisen – wieder!

    Schikane gegen Aufklärer Schottdorf-Ermittler weiter unter Druck
    Durch die mutige Ermittlungsarbeit zweier LKA-Beamter kam der Justizskandal um den Laborarzt Bernd Schottdorf ans Licht. Bis hin zu einem Untersuchungsausschuss im Landtag. Die Ermittler brachten die Affäre an die Öffentlichkeit. Sie zahlten einen hohen Preis für ihre Zivilcourage. http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/quer/150129-quer-schottdorf-100.html
    Sendung komplett http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/quer/index.html

    • Wie nannte der Moderator das? „Zuvielcourage“…..

      Auch das Studio-Bild im Hintergrund mit der im Sumpf versinkenden Justitia trifft den Kern.

      Ich sehe in meinem „Fall“ auch einen Untersuchungsausschuss…

  2. Nochmal Exkurs Gutachter
    nachgehakt: Psychiatrieopfer entlassen
    Frontal21 hakt nach im Fall des bayrischen Psychiatrieopfers Thomas Lindlmair, der 2011 zwangsweise eingewiesen und nun plötzlich entlassen wurde.(27.01.2015
    http://frontal21.zdf.de/ZDF/zdfportal/programdata/f66838f5-a8fb-3da8-aa23-7a6accf45314/20396398?doDispatch=1

    Der Mann war eingewiesen worden weil er bei einer Zwangsräumung den Gerichtsvollzieher nicht rienlassen wollte – der Gutachter hat nach Aktenlage (welche Akten gibt es über eine laufende Aktion?) in die eigene Klinik eingewiesen. Nach 3 1/2 Jahren wurde er innert Stunden rausgeworfen, ohne Wohnung, usw.
    Fragen: Wer zahlt diesen Aufenthalt eigentlich? Krankenkassen?
    Wichtiger aber ist die Frage, Ob man nun bereits eingewiesen wird wenn man gegen staatliche Handlungen ist? Wird einem die Einsichtsfähigkeit abgesprochen weil man eine andere Meinung hat wie die Bürokratie und nicht nach dem Prinzip Befehl & Gehorsam funktioniert sondern selbst denkt?

    PS was geschieht eigentlich wenn jemand nicht innert Stunden raus will, weil er draußen gar nichts hat, nicht weiß wo er wohnen kann, kein Konto, kein Geld hat?

    • Der „Fall“ Lindlmaier ist wieder einer von diesen „Einzelfällen“, in denen – davon bin ich überzeugt – ein Unschuldiger mit einem Fehlgutachten mal eben weggesperrt wurde, ohne dass das tatsächlich bisher aufgeklärt ist. 3 Jahre 5 Monate Forensikunterbringung bedeutet 3 Jahre 5 Monate schwerste Grundrechtseingriffe!

      Welche Gesinnung und welcher Geist hier wirkt, zeigt die Aussage im Beitrag, dass Lindlmaier nach seinem Interview für „Frontal 21“ alle Lockerungen entzogen wurden und er ein „Kontaktverbot“ (?) zu Medien und Mitpatienten erhalten hat….offensichtlich „Verlegung“ in den Wachsaal. Als REPRESSION!

      Hier liegen Nerven blank – und man versucht weiter erst mal zu vertuschen und mundtot zu machen!

      Heute findet übrigens die 1. Lesung für den Gesetzentwurf zum Massregelvollzugsgesetz im bayerischen Landtag statt.

      Zitat im BR-Text:

      „Im neuen Gesetz wird festgeschrieben, dass die Unterbringung der Heilung dienen soll. Deshalb wird die Unterbrinugn auch den allgemeinen Lebensverhältnissen so weit wie möglich angeglichen.“

      Erstens sollte die Unterbringung schon immer der Therapie und Heilung dienen. Und zweitens höre ich schon wieder das Gejaule der CSU-Gesinnungsjuristen und „guten Bürger“, die befürchten, dass es Forensik-Insassen „zu gut“ gehen könnte….

      • Hier liegen Nerven blank – und man versucht weiter erst mal zu vertuschen und mundtot zu machen!……

        uns macht der Rauswurf stutzig – das riecht sehr danach als hätte man gerade erst (nach über 3 bzw. 7 Jahren bei Gustl Mollath) erkannt, dass die Unterbringung nicht gerechtfertigt war und nun durch die ‚Freilassung‘ also Rauswurf ohne Hilfe sich reinwaschen will um die Ausrede zu reservieren ‚Sofort als wir erfahren haben dass die Unterbringung nicht gerechtfertigt war, haben wir ihn sofort entlassen, wir haben getan was wir konnten‘.
        Für uns ist so ein Verhalten schlichtweg unprofessionell und primitiv – in Bürokratie/Politik sind es übliche Umgangsformen. Übrigens wir bieten eine Wette an und behaupten blindlings, dass es nur eine Verwahrung zu Tagessätzen war und es keine Therapie gab.
        Uns erinnert das an die Sendung zu Windrädern die auf dem Gelände von Gemeinderäten/Bürgermeistern gebaut wurden. Deutlich gesagt, auch die Einweisung ist eine Lizenz zum Gelddrucken.

        Nerven blank liegen….. das ist hier bei uns auch so, LandesreGIERung, Landtagsabgeordnete, Kreistag (67 Mitglieder), Behörden (u.a. alle über 400 Mitarbeiter des Landratsamtes), Kirche, usw. schweigen in allen Tonlagen und hoffen auf biolgische Endlösung.
        Aber vielleicht müssen die erst noch den Fragekatalog an die Sozialdezernentin zur Ermordung des dreijährigen Kindes basteln und wieso man trotz vieler Hinweise von Ärzten, inkl. Strafanzeige der Klinik, nichts taten.
        † NAHRUNGSENTZUG – die letzte Stufe dieses Staatsmordes
        http://wp.me/P4HZVX-cY

  3. Gutachter sind anscheinend weltweit gleich……

    Todesstrafe in Georgia: Geistig Behinderter mit Giftinjektion hingerichtet
    …..Drei Gutachter hatten Hill im Jahr 2000 bescheinigt, dass er nicht geistig behindert sei. Dann widerriefen sie allerdings diese Bewertung – mit der Begründung, dass sie den Häftling seinerzeit nur flüchtig untersucht hätten…….
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/todesstrafe-in-usa-geistig-behinderter-in-georgia-hingerichtet-a-1015366.html

    • Das Justizsystem in den USA halte ich für absolut asozial, rückständig, archaisch. Eine dumme Rachejustiz, die Aufklärung, Vernunft und Menschlichkeit einer teilweise widerlich dummen rechtskonservativen Wählerschaft unterordnet.

      Dass die Todesstrafe (und in zahllosen Fällen in der Vergangenheit nachweislich gegen Unschuldige) überhaupt noch angewandt wird, zerstört irgendwann auch noch den letzten Rest des guten Rufes der USA auch in der westlichen Welt.

      Hier ein Buch eines deutschen Rechtsanwaltes, der dieses nur auf Gewinn und Separation ausgerichtete asoziale, durch und durch faule – und rassistische – Justizsystem von innen erlebt hat:

      „Reinhard Berkau ist seit 25 Jahren Rechtsanwalt in Hamburg, als ihn ein gewonnener Prozess nach Miami führt. Es geht um eine Geldforderung, und er gerät unschuldig in eine Falle. Das FBI verhaftet ihn wegen angeblicher «Verschwörung zu einer Erpressung»; Strafmaß: bis zu 25 Jahre. Erst nach zwei Jahren und einer Odyssee durch neun Haftanstalten wird er nach Deutschland überstellt. Während alle Welt über Guantánamo spricht, erlebt Berkau hautnah die schockierenden Zustände in den zivilen US-Gefängnissen, Willkür, die Enge und zugleich die Isolation der Gefangenen, ihre Verzweiflung, das Desinteresse an ihnen – im Jargon der Wärter sind sie nur «bodies» – Körper. Futter für den Moloch eines zum Teil privatisierten gefängnisindustriellen Komplexes, der zum Multimilliarden-Dollar-Geschäft geworden ist.“

      http://www.rowohlt.de/buch/Reinhard_Berkau_Ich_gegen_Amerika.2846020.html

  4. Nachtrag zu Chantal

    Plädoyers im Chantal-Prozess: „Kein bedauerlicher Unfall, sondern eine schwere Straftat“
    Chantal wurde elf Jahre alt, sie starb an der Ersatzdroge Methadon. Wie groß ist die Schuld der suchtkranken Pflegeeltern? In einem schonungslosen Plädoyer forderte der Staatsanwalt harte Strafen.

    …..Staatsanwalt Kirstein forderte für Wolfgang A. eine Haftstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten sowie für Sylvia L. eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und drei Monaten. Er sprach von einem Tod, „der nie hätte passieren dürfen“ – und nie passiert wäre, wenn die Pflegeeltern, aber auch das Jugendamt ihre Pflichten und Aufgaben erfüllt hätten. Nie hätte Chantal in die Obhut des drogenabhängigen Paares gegeben werden dürfen, das trotz Substitution nebenbei Drogen konsumierte, wie im Prozess nachgewiesen wurde…..
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/fall-chantal-staatsanwalt-fordert-haftstrafe-a-1013451.html

    Das war der einzige Komentar in dem das Jugendamt vorkam und nirgendwo war was zu erfahren, was in der Behörde inzwischen getan wurde und wie die Verantwortlichen angeklagt wurden.

    Die Bildunterschrift
    …..Angeklagte Pflegemutter (Dezember 2014): Ausbildung im „erzieherischen Bereich“…..
    ist für uns entlarvend. Vermutlich wurde nur die Berufsbezeichnung gelesen und schon war alles in Ordnung und es gab blindes Vertrauen für die ‚Kollegin‘. Ob man sich mal die Zeugnisse/Lebenslauf angeschaut hat oder wenigstens die Person selbst*? Oder war das Pflegekind nur eine Geldquelle wie der Staatsanwalt vorrechnete?

    Und das ist für das Gericht beschämend:
    ……Dass Chantals Vater nicht geladen worden war, bezeichnete Staatsanwalt Kirstein in seinem Plädoyer als „traurigen Beigeschmack“. So habe Chantal einmal mehr keine Stimme gehabt……
    Dadurch vermeidet sich natürlich die grundlegende Frage, wieso das Kind in eine Pflegefamilie kam.

    *Wir machen oft Vorstellungsgespräche und wenn das Bauchgefühl (passt in die Firma/Team) nicht stimmt, dann wird es nichts draus und das Bauchgefühl hatte im Nachhinein immer recht. Aber in Behörden geht so was natürlichnicht – Beruf stimmt, Klasse damit hat sie jetzt die Verantwortung und wir sind fein raus.

  5. auch hier wird gedeckt….. wieso sitzen die Bürokrateten nicht auch auf der Anklagebank?

    Chantals Pflegeeltern vor Gericht: Zwei kaputte Leben
    Chantal starb mit elf an einer Methadonvergiftung – in der Obhut ihrer drogensüchtigen Pflegeeltern. Vor Gericht haben Sylvia L. und Wolfgang A. nun ihren Werdegang geschildert. Warum machte das Jugendamt die beiden zu Ersatzeltern?
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/chantal-prozess-die-kaputten-leben-der-pflegeeltern-a-1012958.html

    • DAS ist eine sehr berechtigte Frage! Unfassbar.

      Dieser Skandal hier zeigt, dass Jugendämter sich im Zweifelsfall überhaupt nicht für die Menschen interessieren: wird schon gutgehen. Und wenn’s schiefgehst, kann man immer noch behaupten, man sei überlastet.

      Man ahnt, auf welches Interesse Väter stoßen, die Kontakt zu ihren Kindern suchen und sich an Jugendämter wenden. Wenn die Kindsmutter nicht gerade eine stadtbekannte drogensüchtige Prostituierte ist, interessiert das nicht. Konflikt? „Selbst schuld“….

      Um Erziehungstauglichkeit, psychisches und seelisches Wohl des Kindes geht es in einem Land wohl nicht mehr, in dem Menschen mit einer solchen Biographie, wie sie der SPIEGEL aufdröselt, zu „Pflegeeltern“ für ein Kind gemacht werden! Von einer Behörde, die sich anmaßt, Eltern zu kategorisieren….
      Richtig, die gehören auf die Anklagebank!

      • Dichotomie überall.

        Martin link: Der Beschuldigte ist auf der einen Seite eine Koryphäe, auf der anderen Seite zeigen sich bei ihm die Abgründe menschlichen Daseins.

        Herr Deeg ist gleichzeitig gesund UND krank.

        Nedophil / Dr. Gross Gutachten. Nicht Gutachter sind das Problem, sondern die dichotomen Zeugen: es existieren zwei Wahrheiten gleichzeitig.

        @ Martin. Für Frank Gosselke ledigliche eine, die ihm ins Konzept passt. Er greift vorsätzlich zur Spaltung, was die Sache klinisch relevant macht. Selbiger Fall Mollath: das Dr. Weinberger (Bundesverdienstkreuz) Gutachten wurde abgespalten.

        Dichotomie als Straftat.
        Nicht zu glauben.

        Landratsamt Würzburg. Der Chef im Betreuungsrecht: Herr Eberhard Blenk
        Dipl. Sozialpädagoge, Haus III, Zimmer 506. Original Text der Homepage:

        ▶ Unterstützung von Betreuern bei Unterbringungsmaßnahmen auch gegen den Willen der Betroffenen einschließlich Gewaltanwendung aufgrund gerichtlicher Entscheidungen;

        ▶ Angebote an neu bestellte Betreuer zur Einführung in ihre Tätigkeit
        Wahrnehmung von Äußerungs- und Beschwerderechten in gerichtlichen Betreuungs- und Unterbringungsverfahren

        ▶ Vorführung von Betroffenen auf Anordnung der Gerichte zur gerichtlichen Anhörung oder zur Vorbereitung ärztlicher Sachverständigengutachten in Betreuungsverfahren, Vorführung von Betroffenen zur Anhörung über gerichtlich zu genehmigende Unterbringungsmaßnahmen.

        UNGLAUBLICH ! Durchgehend Verfassungswidrig – Straftat !!! Pervers: „Wir unterstützen Freiheitsentzug auch gegen den Willen des Klienten!“

        Aktuell Oliver Garcia: @Frau Wolff:

        Ich weiß, Sie spötteln über das Verfahren und meinen nicht mich. Die von Ihnen präferierte Lösung der Achtung des natürlichen Willens steht, wie von Frau Hirsch bereits gesagt, ja ausdrücklich im Gesetz.

        @ Martin. Man beachte zudem: Wahrnehmung von Äußerungs- und Beschwerderechten in gerichtlichen Betreuungs- und Unterbringungsverfahren!

        Der Knaller !!! Beschwerden werden amtstypisch nicht beantwortet und das, obwohl die Rechtslage eindeutig ist. Der Schlüssel: WAHRNEHMUNG! Once again: es liegen bei all diesen Herren klinisch relevante Wahrnehmungsstörungen vor, genannte Spaltung, die IMMER zu paranoiden Projektionen führt – Täter- Opfer Umkehr.

        Es dürfte doch nicht schwer sein, Gossek und Co., aufgrund von tatsächlichem (aktenkundigen) Nachweis – klinisch relevanter Projektionen – Dienst-zu-entheben – eben weil Geschäftsunfähigkeit aufgrund einer psychischen Störung NACHWEISLICH vorliegt.

        Zurück zur Weltelite.
        Matt Damons Mutter.

        Nachhilfestunden (10 Minuten) für Frau Behrend: frühe Kindheit.

    • Nachtrag: die für Bruno und die Dörfer in der Gegend verantwortliche Sachbearbeiterin (vor der ihr Kollege sich mit illegalen Freisprecher einschalten profilieren wollte) arbeitet 1 Tag die Woche in Freiburg – früher war sie 2 halbe Tage in einer Außenstelle ca. 50 km entfernt (einfach) beschäftigt und zwar im Kinder/Jugendbereich – war ein Hinweis über Väternotruf.
      Ab hier Spekulation für Laien, übliches Vorgehen bei Personalern unter Einbeziehung Väternotruf: vermutlich Mist gebaut und dann zur eigenen Sicherheit und der Vorgesetzten ‚die ist nicht mehr hier, nicht mehr zuständig‘ weit weg versetzt. Oder wieso wird eine gemütliche Halbtagsstelle ohne große Fahrerei gewechselt? Dass es einen qualitativen und menschlichen Quantensprung der von Kinder/Jugendarbeit zum allgemeinen sozialen Bereich befähigte ist unwahrscheinlich, denn für Kinder muss man doch noch mehr qualifiziert sein wie für Erwachsene.
      Hier zum mithören: http://5jahrehartz4.wordpress.com/helft-bruno/achtung-kollege-hoert-mit/

  6. Nun dann wird es Zeit, dass die Staatsanwaltschaft auch gegen die Beschuldigten in den eigenen Reihen ermittelt, die offenkundig Straftaten konstruieren, Haftgründe erfinden und FEHLGUTACHTEN beauftragen, um Unschuldige wegzusperren….beweisrechtlich und unwiderspochen veröffentlicht:

    https://martindeeg.wordpress.com/2014/12/06/kognitive-dissonanz-richter-und-staatsanwalt-beschuldigte-straftater/

    Bisher ist man offenbar noch „überwältigt“ von der „Kompetenz“ der „brillanten Juristen“ Lückemann etc., die mich ohne jede Voraussetzung zehn Monate „inhaftierten“ – um mal die
    selbsterhebende Arroganz von Herrn Bardo Backert aufzugreifen!:

    ….“Heinz W. ließ über seinen Anwalt Dieter Widmann schon im Herbst erklären, es tue ihm leid, dass die Frauen in einen Missbrauchsfall hineingezogen würden. Er streitet aber jede Schuld ab und erklärt, die Frauen hätten sich bereit erklärt, dass ihre Behandlung fotografisch dokumentiert wird. Auch die Untersuchungen hätten nur wissenschaftlichen Zwecken gedient.

    Die Staatsanwaltschaft hat dazu einen Gutachter beauftragt, den Würzburger Rechtsmediziner Dieter Patzelt, dessen Gutachten offenbar vernichtend ausfällt für die wissenschaftlichen Erklärungen des Arztes.

    Auf 94 Seiten hat die Staatsanwaltschaft ihre Vorwürfe gegen den früheren Chefarzt ausführlich aufgelistet. „Wir haben uns mit jeder einzelnen Einlassung des Beschuldigten auseinandergesetzt. Wir haben seine Angaben nicht einfach vom Tisch gewischt“, erklärt Bardo Backert, der Leiter der Staatsanwaltschaft Bamberg der SZ. „Wir mussten tief einsteigen in die Materie, sonst ist man überwältigt von der Kompetenz dieses Herrn. Der Beschuldigte ist auf der einen Seite eine Koryphäe, auf der anderen Seite zeigen sich bei ihm die Abgründe menschlichen Daseins.“…..

    http://www.sueddeutsche.de/bayern/klinikum-bamberg-chefarzt-wegen-vergewaltigung-angeklagt-1.2303654

  7. Abrechnung mit Justizminister
    Die „verlorene Zeit“ des Rainer Stickelberger

    „Große Hoffnungen setzte die Neue Richtervereinigung einst in Justizminister Stickelberger. Nun resümiert der Landeschef Bader, es seien „verlorene“ Jahre gewesen. Der SPD-Mann lasse am liebsten „alles beim Alten“ – was sich nun räche.“….

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.abrechnung-mit-justizminister-die-verlorene-zeit-des-rainer-stickelberger.d9580214-427d-417d-b4ec-dcfe83327eb0.html

  8. Manfred Spitzer.

    http://www.amazon.de/Rotk%C3%A4ppchen-Stress-Spannendes-Gehirnforschung-Wissen/dp/3794529774/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1421147019&sr=1-1&keywords=manfred+spitzer

    Blick ins Buch Seite 1.
    Bloss kein Stress.

    Das Rattenbeispiel. Im grössten Stress steht Ratte Nr. zwei, die der Situation hilflos ausgeliefert ist. Weniger im Stress Ratte Nr. 1 – die die Situation (Elektroschock) kontrollieren kann. Ratte Nr. 2 ist dem Versagen von Ratte Nr. 1 – wie ein Herr Mollath Psychiatern und infantilen Richtern gegenüber – machtlos ausgeliefert.

    Mollath wurde durch „Aussageverweigerung“ verwehrt, den »Stromschalter« umzuschalten. Ein guter Anwalt schreibt dann üblicherweise ans Gericht: „Damit fühlt sich der Kläger in seinem Recht auf rechtliches Gehör erheblich verletzt … weiterhin wird von der Richterin völlig ignoriert … usw.“

    Spitzer im Kontext: „Der wichtigste Sozialkontakt Ihrer Kinder sind Sie, liebe Eltern.“ Die Tagung begann mit einem Impulsvortrag von Staatsministerin Christine Haderthauer zum Thema „Wertorientierte Familienpolitik eröffnet Vielfalt für Familien“. Daran anschließend referierte einer der wohl bekanntesten deutschen Gehirnforscher Prof. Dr. med. Dr. phil. Manfred Spitzer.

    Der liebe „Manfred“ und Miss Haderthauer zitierten soz. meine Dialoge mit Alice Miller aus 2008, bis hin zum Thema Krippenplätze. Stell es kurz zusammen und poste es später. Thema Familie – die Sippschaft der Pervertierungs-Psychologen – Zitat CitiSite – Miller hats abgedruckt, usw.

    • Fastnacht in Franken.

      Ministerpräsident Horst Seehofer kam wie üblich unverkleidet – umso deutlicher sticht hier Markus „Shrek“ Söder hervor. Wenn es sein muss, sei er manchmal noch der „Seehofer-Shrek“, sagte Söder. Christine Haderthauer (CSU), hat sich für das Kostüm einer Zirkusdirektorin entschieden. Neben ihr sitzt Ehemann Hubert, im Löwenkostüm.

      Die Mutter meines Kindes gibt‘s mit Söder und Haderthauer lächelnd in Postergrösse, insbesondere mit dem Slogan – CSU Liste 1: Ich setz mich mit Herz und Verstand für freundliche Familienpolitik ein.

      Fastnacht überall.

      Der Einfachheit halber hier ein link ohne weiteren Kommentar. Mit dabei Hadethauer sowie Neuro-Guru Spitzer.

      http://www.hss.de/politik-bildung/themen/themen-2012/was-brauchen-kleinkinder-damit-bildung-gelingt.html

      Nobelpreisträger Eric Kandel: „Viele Leute reden von Dingen, wovon sie keinen blassen Schimmer haben.“ Man staune: Ministerin Haderthauer unterstrich die Rolle der Eltern bei der frühkindlichen Bildung: „Die Eltern machen den Unterschied!“. Sie betonte: „In den ersten drei Lebensjahren ist eine verlässliche Bindung die beste Bildungsinvestition. Denn: „Ohne Bindung keine Bildung!“.

      Bravo. Willkommen in der neuen Welt.
      Bonding statt Bildung.

      Fremdbetreuung – Thema Krippe – Dialog Alice Miller / CitiSite 2008.

      Zu finden unter: „Die Hilflosigkeit der Politiker.“ Miller: „Was den Wunsch nach mehr Attachment und weniger Krippen betrifft, dann bin ich auch Ihrer Meinung. Aber wenn man bedenkt, dass das kleine Kind zu Hause eine Mutter haben kann, die an ihm die Misshandlungen aus der eigenen Kindheit abreagiert, weil man darüber nirgends sprechen darf, dann mag die schöne Idee von der guten Bindung zu Hause nur eine Illusion sein.“

      Kurz und prägnant. Miller in Topform. Sehe eben, ich war damals ebenfalls in Aggressions-Topform. Bezeichnete Miss Kompetenzexpertin Leyen als schizophren. Miller hat es ungekürzt abgedruckt: „Frau Leyen projiziert ihre Wahrnehmungsstörungen auf die anderen, liest sie dort wieder heraus und präsentiert sie als Tatsachen.«

      Nicht vergessen hatte ich, meine anderweitigen Freunde zu erwähnen: „Winnenden könnte man sagen „wäre“ nur ein Politiker-Gedanken-Pervertierungs-Beispiel mehr (wenn der Fall nicht so extrem wäre), bzw. was muss denn noch alles passieren damit angebliche Experten einfachste Zusammenhänge erkennen – wobei allen voran – die „Sippschaft der Pervertierungs-Psychologen“ auf die Titelseiten gehören und natürlich alle Eltern die Kinder misshandeln, bzw. vernachlässigen«“

      Hatte damals vergessen zu ergänzen: „ … und Mütter, die mit Kind abhauen, incl. Richter, die Familie mit einer Faschingsveranstaltung und Bonding mit SKI-Bindungen verwechseln.

      Zumindest ist Spitzer mittlerweile einigermassen auf dem Neuro-Stand von 2008. Die Mutter meines Kindes nach wie vor nicht, obwohl sie gross-spurig sich in CSU Wahlplakaten als Kompetenzfachfrau in Familienpolitik und Bildung positioniert.

      Nach wie vor hat sich Allan Schore immer noch nicht „richtig“ herum gesprochen: »Nur wenn Neuronen doppelt feuern, vernetzen sie sich!“ Joy and fun is the key! Oder wie es neuerdings heisst: »Die Kreativität der Mutter entscheidet über die Gehirnentwicklung des Kindes!“

      Da schmunzelt der Fachmann, insbesondere weil »Mutti“ weiss, dass „Vati“ der Feuer- Fachexperte in Neuronen berufsbedingt ist. Ebendem solche o.g. Konferenzen, das Wichtigste aussen vor lassen. Das Kind gehört dem Elternteil zugesprochen, der in Interaktion das Kind begeistert / fasziniert.

      Die neue Königsdisziplin der Wissenschaft, die Hirnforschung.

      Für Hüther (das ist der mit dem Dopamin Dünger – siehe auch Wolff Blog) heißen die zentralen Metaphern „Begeisterung.“ Der Biologe vertraut auf die Magie, die Wörter wie „präfrontaler Kortex“, „emotionale Zentren im Mittelhirn“ oder „neuroplastische Botenstoffe.“

      Gruss an die Koryphäen Frau Behrend und Dr. Gross. Vermutlich hatten beide zu wenig Spass in der Kindheit. Zumindest begeistern beide mit Kreativität in Gutachten.

      Das Dilemma: Es wird über das Kind kommuniziert, aber nicht mit ihm. Gravierende Beispiele: »Polizei holt Kind beim Vater ab, obwohl Kind fleht, beim Vater bleiben zu wollen!“ Die von KANT und JASPERS zum diagnostischen Kriterium erhobene – Uneinfühlbarkeit – der Schizophrenie findet hier ihren kommunikativen Kern!

  9. Bin gerade auf dieses erschütternde Dokument gestoßen. Dies hat für mich insoweit auch besondere Bedeutung, weil ich im Raum tätig war, Personen z.T. kenne.

    Beim genannten Amtsrichter Scheible hatte ich selbst zu tun – insbesondere wenn er Termine zum Tennisspielen hatte, war die „Arbeit“ schnell getan. Dass er in Shorts „empfängt“ ist authentisch, wahrscheinlich war er schon auf dem Sprung, Tenniszeug gepackt….

    Und beim mittlerweile im Ruhestand befindlichen genannten Prof. Klosinski aus Tübingen habe ich hautnah die Folgen miterlebt, erlebt wie Gutachten „funktionieren“: ein Freund, den ich dorthin begleitete, hat auf Anraten Klosinskis sein Sorgerechr für die beiden Kinder abgegeben, damit erst einmal „Ruhe“ einkehrt. Er hat nicht nur die Bindung zu den Kindern verloren, es sind auch massive negative und irreversible Folgen für die Kinder entstanden….

    Das Dokument:

    Der Missbrauch des Missbrauchs:

    http://www.alteck.de/cd-rom/dokumente/311293.cfm#1

    Eine Leseprobe:

    ….“Tag 257

    Am Freitag morgen ist Doris bereits fort als wir aufstehen. Ich kann meine Unruhe kaum noch verbergen. In meinen Augen steht das Wasser. Immer wieder einmal muß ich sie mir trockenwischen. Nach dem Frühstück, das mir nicht schmecken will, machen wir uns auf den Weg. Es ist, als ob ich zum Galgen geführt werde. Ich will die Kinder nicht fortgeben.

    Beim Jugendamt warten wir im Vorraum. Es gibt eine Menge Spielsachen. Anna und Maria beschäftigen sich damit. Yvonne hat die Situation offenbar wieder besser erfaßt. Sie ist sehr zurückhaltend und still. Ich schlage ihr vor, daß wir uns gemeinsam ein Buch anschauen. Sie ist einverstanden, bleibt aber sehr distanziert.

    Frau Volz kommt und wir lassen die Kinder allein. In ihrem Büro gibt es ein kurzes Gespräch. Sie informiert mich, daß ich mich bitte mit der Kripo in Verbindung setzen soll. Dann reden wir über das Kinderdorf in Ellwangen. Ich frage sie, wann ich die Kinder das erste Mal werde besuchen kann. Frau Volz druckst herum und sagt:

    »In einem Monat!«

    Ich entgegne entsetzt: »Was soll das heißen – in einem Monat? Sie haben mir zugesagt, daß beide Eltern die Kinder einmal in der Woche besuchen können.«

    »Ja«, meint sie, »das geht leider aus personellen Gründen nicht.«

    Ich brause auf. Werfe ihr vor, daß sie mich belogen hat. Ich bin stocksauer und lasse sie das spüren. Nur meine gute Erziehung verhindert einen Eklat. Ich hab’s gewußt! Ich wußte es! Das dicke Ende kommt noch. Jetzt habe ich keine Chance mehr auszuweichen. Mit einer Handbewegung schiebe ich ihr das Formular über den Tisch, das ich für die Überstellung unterschreiben sollte.

    »Das unterschreibe ich nicht, auf gar keinen Fall. Ich will nicht, daß meine Kinder in ein Kinderheim kommen. Es ist die schlechteste von allen denkbaren Lösungen. Ich bereue jetzt schon, daß ich die Kinder zurückgebracht und ihnen vertraut habe.

    Ab jetzt wird mein ganzes Bestreben sein, die Kinder so schnell wie möglich wieder aus Ellwangen zurückzuholen.«

    Sie schaut mich entsetzt an und will etwas sagen. Ich errate ihre Gedanken und füge hinzu:

    »Keine Angst! Das Herausholen aus Ellwangen wird ausschließlich mit rechtsstaatlichen Mitteln geschehen. Jetzt ist leider das Aufenthaltsbestimmungsrecht verfügt. Wenn ich die Kinder jetzt an mich nehme, ist das Kindesentführung. Das weiß ich selbst sehr gut. Ich werde die Kinder da herausholen und es wird mir gelingen, denn meine Unterschrift haben sie nicht.«

    Damit ist unser Gespräch beendet. Sie weiß dem nichts entgegen zu setzen.

    Dann ist es Zeit die Sachen der Kinder aus dem Auto zu holen und Abschied zu nehmen. Als ich mit der letzten Tasche die Treppe heraufkomme, kann ich meine Tränen kaum noch verbergen. Frau Volz beobachtet mich, wie ich mich von den Kindern verabschiede. Anna und Maria sind tapfer. Die Kinder wissen, daß Ute bald kommen wird. Yvonne ist wieder vollkommen in sich zurückgezogen. Sie läßt sich drücken, bleibt passiv.

    Ich stehe auf und drehe mich um. Dicke Tränen kullern über meine Wangen und fallen klatschend auf den Boden. Nach zwei Schritten bin ich im Treppenhaus und um die Ecke. Ich setze mich auf die Treppe und schluchze. Es ist schrecklich.

    Später, als ich mich wieder beruhigt habe, rufe ich die Kripo in Böblingen an. Herr Vögtlin bittet mich, ihn persönlich zu besuchen und mich zu stellen. Zehn Minuten später bin ich bei ihm. Sein Kollege und er sind etwa in meinem Alter und ausgesprochen freundlich. Sie eröffnen mir, daß ich nun vorübergehend festgenommen bin, und daß sie die Absicht haben mich umgehend dem Haftrichter vorzuführen. Auf dem Tisch liegt die Ermittlungsakte.

    Es ist kaum zu fassen, die Akte ist bestimmt 3-4 Zentimeter dick. Darauf angesprochen erklärt Herr Vögtlin:

    »Wir haben schließlich vier Wochen nach ihnen gesucht. Wo waren sie denn wirklich?«

    »Auf Texel«, antworte ich.

    »Auf Texel«, antworte ich.

    »Das haben wir vermutet«, sagt er und fährt fort, »und da hat sie nie ein Kollege aufgesucht?«

    Ich schüttel den Kopf und verneine.

    »Mit der Amtshilfe ist es wohl nicht so weit her«, mein er.

    Dann fragt er mich, ob ich zu dem mir zur Last gelegten Delikt eine Aussage machen will und klärt mich über meine Rechte auf. Ich will aussagen. Wir suchen uns einen anderen Raum und eine Schreibkraft; dann geht es los.

    Nach vielleicht vierzig Minuten sind die sechs Seiten getippt. Ich habe die Gesamtsituation vor dem Kindesentzug dargestellt und erklärt, daß ich die psychische Belastung der Kinder nicht länger hinnehmen wollte usw.

    Nachdem er die ganze Geschichte kennt, ist er noch lockerer als zuvor. Wir unterhalten uns noch ein wenig über die Entführungszeit und er sagt unverbindlich mit welchen unserer Freunde er Kontakt gehabt hat. Dann fragt er mich, warum ich mich nicht gemeldet habe, sie hätten doch sehr viele Leute gebeten mich entsprechend zu informieren.

    »Ich habe an die Möglichkeit einer Fangschaltung gedacht und es daher vorgezogen ihnen ein Fax zu schicken.«

    Nun denke ich, ist es an der Zeit selbst einmal ein paar Fragen zu stellen.

    »Was haben sie denn in dieser Zeit wirklich herausgefunden?«

    Er ist ein wenig verschlossen, wird still und nachdenklich. Dann sagt er mir in etwas ernsterem Ton als zuvor:

    »Ich kann, ich darf ihnen dazu nichts sagen. Nur soviel vielleicht: Sie haben einen ausgezeichneten Leumund. Wir haben ein völlig anderes Bild von Herrn Alteck ermittelt als das, was ihre Frau uns vermittelt hat.«

    Dann ist es kurz vor Zwei und wir fahren gemeinsam zum Haftrichter. Die Beiden verzichten darauf mir Handschellen anzulegen, was ich sehr rücksichtsvoll finde. Ich würde es auch für übertrieben halten.

    Der Haftrichter empfängt uns in Bermudashorts. Das ist der Temperatur angemessen, irritiert mich aber für einen Moment. Er überfliegt das Protokoll und bittet mich dann noch einmal kurz darzustellen, warum ich den Kindesentzug begangen habe. Schließlich meint er vorwurfsvoll, ich hätte mich doch an das Jugendamt wenden können. Worauf ich ihm, in ebenso scharfen Ton entgegne, daß ich genau dieses bereits im Dezember getan habe und erleben mußte, daß die Jugendamtsmitarbeiter ihre Arbeit nicht vernünftig machen. Er ist etwas verunsichert und sagt, ich hätte in diesem Fall doch vielleicht das Aufenthaltsbestimmungsrecht für mich beantragen sollen. Ich gehe aufs Ganze:

    »Das bekommt man in Deutschland nur wenn man Brüste hat.«

    Er ist ärgerlich und fragt gereizt:

    »Wie meinen sie das?«

    »Nun«, sage ich, »als meine Frau im Frühjahr für zwei Wochen mit unseren Kindern verschwand, habe ich mit meinem Anwalt darüber gesprochen und ihn um einen entsprechenden Antrag ersucht. Mein Anwalt hat mir dringend davon abgeraten und erklärte, daß dieser Antrag mit Sicherheit kostenpflichtig zurückgewiesen wird.

    Der Haftrichter ist still. Er widerspricht mir nicht. Er fragt mich wo ich in Zukunft wohnen werde und erklärt dann, daß er den Haftbefehl mit der Auflage, mich innerhalb von zwei Wochen mit meinem neuen Wohnsitz anzumelden aussetzen wird. Darüber hinaus verfügte er eine Meldeauflage. Das bedeutet, daß ich mich in Zukunft einmal in der Woche auf der Polizeidienststelle vorstellen darf.

    Es ist unglaublich, aber auch merkwürdig irreal. Man muß im Leben alles einmal mitgemacht haben, denke ich. Wir stehen bereits wieder in der Tür, als ich endlich meinen Haftbefehl ausgehändigt bekomme. Ich lese ihn mit großem Interesse, schließlich ist es das erste Mal. Darauf steht:

    Staatsanwaltschaft Stuttgart, 3.7.1992

    Haftbefehl

    gegen den Beschuldigten

    Thomas Alteck

    geboren …

    verheirateter Ingenieur, zuletzt

    wohnhaft gewesen in …

    -niederländischer Staatsangehöriger-

    wird die Untersuchung angeordnet.

    Er wird beschuldigt,

    er habe

    tateinheitlich in 3 Fällen

    Personen unter 18 Jahren durch List ihrer

    Mutter entzogen;

    aufgrund folgenden vorläufig festgestellten Sachverhalts:

    […]

    Es liegen vor:

    3 tateinheitlich begangene Vergehen

    der Kindesentziehung

    gemäß §§ 235, 52 StGB.

    Strafantrag ist gestellt.

    […]

    Haftgrund:

    Der Beschuldigte ist flüchtig und hält sich verborgen.

    gez. Scheible

    Richter am Amtsgericht

    3. Juli 1992

    Dann fahre ich mit den beiden Kripobeamten wieder zurück. Wir plaudern noch ein wenig. Die Beiden wußten durch Herrn Taxis von meinem Kontakten zum Jugendamt und hatten auch selbst mit dem Jugendamt gesprochen. Sie hatten Frau Volz gebeten mich zu ihnen zu schicken, damit sie mich dort nicht verhaften müssen. Bei unserem Gespräch verhehle ich nicht, daß ich wegen des Vorgefallenen kein schlechtes Gewissen habe. Als wir uns mit Handschlag verabschieden meint Herr Vögtlin, er könne mich gut verstehen, er habe selbst zwei Kinder.

    Am Abend ziehe ich wieder in der Wohngemeinschaft ein. Durch einen puren Zufall ist mein Zimmer gerade wieder frei geworden. Es ist ganz eigenartig wieder hier zu sein. Die Mitbewohner erzählen mir, daß die Kripo im Juli auch hier nach mir gefragt hat. Die Beamten haben sich das leere Zimmer zeigen lassen und sind wieder gegangen. Tags darauf erzählen mir Christa und Helmut von der Kripo. Erst drei Wochen nach meinem Verschwinden waren die Beamten das erste Mal bei ihnen. Ute hatte gleich am ersten Abend um elf Uhr angerufen und nach mir gefragt. Christa sagt, daß sie sich mit den Kripo-Beamten sehr lange unterhalten hat und dabei auch mit ihrer Sicht der Dinge nicht hinter dem Berg gehalten habe. Sie habe dabei den Eindruck gewonnen, daß die Polizisten mir gegenüber sehr positiv eingestellt waren. Auch ihr gegenüber hatten sie von dem positiven Bild gesprochen, das ihre Ermittlungen bislang ergeben hatte.“…..

    • ….damit erst einmal “Ruhe” einkehrt…..
      das ist der berühmte Knackpunkt – RUHE für die Bürokratie und Justiz und niemanden anders – alles abwiegeln, ruhig stellen und vom Tisch kriegen, am besten mit ‚freiwilliger‘ Zustimmung oder ‚Vergleich‘ (bei gleichzeitiger Zurückhaltung von Informationen und Verweigerung der eigenen Arbeit)

  10. Zitate für Unverbesserliche.
    RA Gerhard Strate:

    “Vorsicht mit Eingaben beim bayerischen Ministerpräsidenten – es besteht unmittelbare Unterbringungsgefahr!“

    (…) Seit gestern Nachmittag befindet sie Claudia Mühlhölzl in der geschlossenen Abteilung des Inn-SalzachKlinikums in Wasserburg. Was hatte sie getan? Sie hatte an den Ministerpräsidenten Seehofer geschrieben!

  11. … Rechtsbeugung von Richtern – insbesondere Fehn-Herrmann,

    Volltreffer. Zufällig entdeckt. Madame spielt in einem anderen Prozess ebenfalls die Hauptrolle, in dem Gross-Fall, der bei Norman immer noch liegt, und wo zweifelsfrei die Rechtsbeugung von Fehn-Herrman nachgewiesen werden kann. Besser formuliert: klinisch relevante Projektion, bzw. des Lesens nicht mächtig!

    Bingo!

    • @ Martin. öffentlich.

      Fall Praxis Dr. Gross. Juristisch in diesem „IHK Fall“, fallen die eh durch alle Register. Mir geht es hauptsächlich um ein Gutachten, über die u.g. Dienstunfähigkeit. Projektionen sind als solche leicht erkennbar. Spaltung ist immer von hoher klinischer Relevanz.

      Leider lief mir der liebe Klaus Weth weg. Plan war, dass der ein Gutachten – zumindest ein Statement schreibt – dass im IHK-Fall eindeutig Spaltung und Projektion vorliegt.

      Es gibt eine alte Bordi Regel: Das Opfer darf NIEMALS selbst die Täter konfrontieren. Dann ist erst recht die Hölle los. Generell gilt sowieso: „da müssen Bordi-Profis ran!“ Zitat Rösel. Und sowieso: „Kommunikation macht generell keinen Sinn, da nicht etwa die Informationsübertragungen nicht funktioniert, sondern die Informationsverarbeitung.“

      Ständig durfte ich mir von diversen Psychologen anhören: „Herr K., Sie sind der Kommunikationsprofi und nicht wir!“ Deutlicher Hinweis, dass so ein Psychologe, von 60.3 keinen blassen Schimmer hat. Die leben in der Diagnose „emotianal Instabil«, was es bei Bordis kostenlos mit dazu gibt. Euphemistisch verharmlost, um was es tatsächlich geht: ALZHEIMER !

      Der IHK Ausdruck – der aktenkundige Beweis für Spaltung und Projektion – wurde versehentlich nicht als Grossplakat dem Gericht zugeschickt.

      Ironie on: Die Gerichte haben zu kleine Briefkästen ! Da passen keine Grossplakate rein. Aber auch wenn man Beweise gross vor‘m Gericht plakatieren würde, würden Richter nicht sagen: „keine Ahnung was auf dem Plakat stand“, sondern fragen: „was für ein Plakat?“

      Diesen Joke machte ich bei einem Psychologen. Der ist vom Stuhl gekippt, hat aber vermutlich nicht begriffen, zu welchen kriminellen Handlungen es da – privat – wie aber auch, mit blinden Richtern kommt. Dr. Sponsel: Leseschwäche!

      Letztendlich läuft alles auf dichotome Systeme hinaus.
      Gemeinsam sind wir noch blöder.

      Kernberg. Meistzitierter Psychoanalytiker der Welt. Borderliner weisen charakteristische dichotome Denkmuster auf. Alle diese Denkmuster werden mit zwei Dingen charakterisiert: Erstens als «spaltende Denkvorgänge», zweitens als «primitive» Denkvorgänge. Leichsenring bezeichnet sie als «schizophren». Ihm zufolge haben sich Kernbergs Annahmen bestätigt, dass solche Denkvorgänge mit schizophrenen Projektionen zusammentreffen.
      Außerdem werden andere Menschen durch die unter »schizophrene Denkmuster» beschriebene «projektive Identifikation» mit einbezogen. Borderliner kommunizieren vorwiegend mit Leuten die die gleichen spaltenten (primitiven) Denkvorgänge aufweisen.

      Als ob es nicht möglich wäre, einen Psychiater zu finden, der den Herren ebd. diese Diagnose verpasst, wenn Akten keinen anderen Rückschluss zulassen!

      • Nachspeise.

        Wenn Borderliner in ihrer typisch „Schwarz-Weiß-Sicht“ gar noch von „Professionellen“ wie z.B. LANDRATSAMTS-Mitarbeitern, Psychologinnen und Familienrichtern bestätigt werden, muss man sich fragen, ob die betreffenden Professionellen nicht vielleicht auch Borderline-Symptome aufweisen, die nur leider noch keiner diagnostiziert hat.

        Bekanntlich werden solche Diagnosen im Laufe eines Psychologie- studiums, Sozialpädagogikstudiums oder gar eines juristischen Studiums auch nicht erstellt. Mit anderen Worten, auch „Borderline-Persönlichkeiten“ können theoretisch und praktisch ein Studium mit Erfolg abschließen und sich dann auf eine freie Stelle bewerben.

        Hat sich die „Borderline-Mutter“ mit einer „Borderline- Sozialarbeiter/in“ verbündet, dann haben die Kinder und Väter nicht viel zu lachen.

      • Hat sich die „Borderline-Mutter“ mit einer „Borderline- Sozialarbeiter/in“ verbündet, dann haben die Kinder und Väter nicht viel zu lachen……

        Gestern zufällig in eine Sendung reingezappt – wie Babys denken, sich entwickeln – da wurde unter anderem gezeigt und dokumentiert dass Babys den anderen Babys die ihnen helfen mehr geben, selbst helfen, wie anderen Babys die was anderes wollten oder neutral waren.
        Vielleicht hat sich diese Grundlage potenziert und die haben dank solcher ‚Erzieher‘ wie oben niemals gelernt das Kritik (kein Gemecker) hilfreicher ist wie ewige Lobhudelei..

  12. Wenn die Staatsanwaltschaft nicht in der Lage ist, den Sachverhalt zu verstehen, dann gibt sie aktenkundig zu, dass sie Sachverhalte nicht versteht.

    Überprüfung der Dienstfähigkeit von Frank Gosselke.

    Zweifel an der Dienstfähigkeit können sich ergeben, wenn der Beamte seinen Dienst zwar versieht, sich jedoch aus der Art und Weise der Dienstausübung Anhaltspunkte für ein Nachlassen der körperlichen oder geistigen Kräfte ergeben, das die ordnungsgemäße Erfüllung der Dienstpflichten verhindert.

    Dies ist anzunehmen, wenn Umstände vorliegen, die bei vernünftiger, lebensnaher Einschätzung die ernsthafte Besorgnis begründen, der betroffene Beamte sei dienstunfähig. Der Aufforderung müssen tatsächliche Feststellungen zugrunde liegen, die die Dienstunfähigkeit des Beamten als nahe liegend erscheinen lassen.

    Bestehen Zweifel an der Dienstfähigkeit des Beamten, ist er verpflichtet, sich nach Weisung des Dienstvorgesetzten ärztlich untersuchen zu lassen (§ 41 Abs. 1 Satz 1 LBG); die Untersuchung wird vor allem von Amtsärzten durchgeführt (§ 44 Abs. 1 Satz 1 LBG). Kommt der Beamte trotz wiederholter schriftlicher Weisung ohne hinreichenden Grund der genannten Verpflichtung nicht nach, kann er so behandelt werden, als ob Dienstunfähigkeit vorläge (§ 41 Abs. 1 Satz 2 LBG).

    Gelange der Beteiligte auf der Grundlage des Ergebnisses der ärztlichen Untersuchung zu dem Ergebnis, dass der Beschäftigte nicht mehr in der Lage sei, seine arbeitsvertraglich geschuldete Tätigkeit zu leisten, so resultiere daraus letztlich die Beendigung des Arbeitsverhältnisses.

      • ….Allein das ist ein Skandal!
        Das Ministerium schweigt seit Monaten zu meiner Beschwerde, dass der Beschuldigte Gosselke in eigner Sache agiert:….

        ebenso auch hier – Beispiel Jobcenter Breisgau-Hochschwarzwald – Beschwerden gegen Geschäftsführerin eingereicht, warten, warten – Sachbearbeiterin erklärt dann dass Geschäftsführerin nicht befangen ist und sich selbst als nicht befangen erklärt hat. Wie bitte? ‚Doch das geht‘ – Forderung Einschaltung Aufsichtsbehörden ‚die haben wir nicht, wir sind selbstständig‘ (eindeutige, nachweisbare Lüge) wurde ignoriert und die Aufsichtsbehörden (Landratsamt/Agentur gegen Arbeit) haben nichts getan
        Landratsamt hat auch keine Aufsichtsbehörden oder Vorgesetzte eingeschaltet
        Regierungspräsidium da hat sich der Abteilungspräsident von den Beschuldigten informieren lassen und mündlich erklärt, dass alles in Ordnung sei. Ein Mitarbeiter hatte erklärt dass die Selbstentlastung legal sein soll.
        Theoretische Frage: Gilt das auch bei Bankraub? Würde sich sicher rechnen – kein Gefängnis, kein Prozess und jahrelang keine Sozialleistungen, denn der Erlös wird ja angerechnet.

        Achtung noch ein Behördentrick: Manche Aufsichtsbehörden prüfen NUR die rechtliche Ausführung – also ob die sich genau an den einzelnen Paragrafen gehalten haben – aber nicht ob sie auch nach Grundgesetz, Menschenrechten gehandelt haben oder ob Sie mehr hätten tun müssen oder ob es andere §§§§§ gibt. Das wird dann aber marktschreierisch verkauft als ‚haben alles geprüft‘ und so wird vorsätzlich betrogen. Denn andere übernehmen das blind und nennen das Opfer einen Lügner/Querulanten. Natürlich wird die Schriftform verweigert.

        Frisch online gestellt – und wir sind wieder gespannt wie lange die Behörden mitlesen und so Straftaten ihrer Kollegen vertuschen:
        Systematische Unterschlagung oder Betrug?! ‚Die ham wir nicht‘ das behauptete Jobcenter Geschäftsführerin Manser zu medizinischen Unterlagen und will sich wieder melden – das war Feb. 2012. Ihre Lüge wird weiter verbreitet. Doch keine Behörde, Ministerium will erklären wie mit angeblich fehlenden Unterlagen bereits Leistungen bewilligt und bezahlt wurden…. http://wp.me/P4HZVX-8P

      • Text ganz oben: Auszug meines aktuellen Textes an diverse Würzburger Amtsträger, mit Antrag auf Überprüfung der Dienstfähigkeit.

        Die Begründung: gnadenlos – juristisch nicht zu kippen. Was hat dieser Frank Gosselke für eine Funktion? Falls er Amtsträger ist, gilt für ihn §§ 823-853.

        Er bekommt gerne ne hübsche Kopie meiner Text an seine Kollegen, mit der Aufforderung, entsprechend tätig zu werden, sie zu verklagen. Das schreibt seine Amtspflicht ihm vor. Falls nicht, verletzt er seine Amtspflicht oder / und ist zu vermuten, dass er Dienstunfähig ist.

        Das Fehlgutachten aus der Dr. Gross Praxis – liegt immer noch bei Norman – ist nicht etwa ein Liebesbeweis, bzw. eine strittiges Symbiose-Gutachten an die Mutterbrust Würzburger Richter, sondern das bricht Dr. Gross das Genick.

        Werde es diesem Gosselke kopieren … zwischenzeitlich jedoch damit beschäftigt, andere Amtsträger auf den Friedhof zu tragen. Alles der Reihe nach 🙂

  13. Das hier sollte nicht untergehen: klare Worte von BGH-Richter Thomas Fischer. Über Gerhard Strates Buch und die bayerische Justiz!

    „Der Fall Mollath – Vom Versagen der Justiz und der Psychiatrie hat der Hamburger Rechtsanwalt Gerhard Strate sein kürzlich erschienenes Buch betitelt. Der Fall seines Mandanten Gustl Mollath hat die deutsche Gesellschaft nachhaltig erschüttert. Strates Buch gibt Anlass, sich die Gründe dafür noch einmal zu vergegenwärtigen.“….

    …“Erst 2011 wurden die Umstände des Verfahrens öffentlich diskutiert. Die bayerische Staatsregierung gab Erklärungen ab, die sich von aggressivem Bestreiten jeglichen Fehlers bis zur Anweisung an die Staatsanwaltschaft entwickelten, die Wiederaufnahme zu betreiben. Im August 2013 wurde die Wiederaufnahme des Verfahrens angeordnet. Mollath war da – mehr als zehn Jahre nach den Anlasstaten – immer noch im Maßregelvollzug. Im August 2014 wurde er endgültig freigesprochen. Seine Anschuldigungen gegen Bankmitarbeiter erwiesen sich – jedenfalls in Teilen – als richtig.

    Der Skandal

    Der Fall Mollath sei ein „Skandal“, heißt es. Dieser Titel ist mehrfach berechtigt: weil der Fall ein Medienspektakel ersten Ranges war; weil er nicht einen zufälligen Fehler offenbart, sondern das systematische Versagen einer Landesjustiz, die mit dem albernen Anspruch der Unfehlbarkeit umherstolzierte und die Korrektur offenkundiger Fehler jahrelang mit all der Macht verweigerte, die einer großen Bürokratie zu Gebote steht; weil er einen erschreckenden Blick in ein mögliches Zusammenspiel von Strafjustiz und Psychiatrie ermöglicht, das Kontrolle ausschaltet, statt sie zu gewährleisten.“….

    Die Justiz

    Der bedrückendste Teil von Strates Darstellung verbirgt sich zwischen den Zeilen und müsste die am meisten berühren, die diese Räume bewohnen. Er betrifft die Routinen der Justiz. Ihre Bedeutung liegt in der furchterregenden Alltäglichkeit ihrer Verrichtungen und spiegelt sich in der schulterzuckend-schadenfrohen Gleichgültigkeit, mit welcher der Mollath-Skandal in den Gerichtskantinen der Republik aufgenommen wurde: Als sei er nichts als ein zweifelhafter Punktsieg für irgendwelche „Justizgegner“ und habe mit dem eigenen Berufsleben nicht das Geringste zu tun. Strates Buch weckt berechtigte Empörung über so viel Hartbeschichtung der Seele, auch wenn er sein Interpretations-Coaching gelegentlich übertreibt.

    Wie kann es sein, dass eine Richterin am Amtsgericht Hinweise auf ihre Unzuständigkeit und auf die Rechtswidrigkeit ihres Verhaltens einfach ignoriert, Beschwerden nicht bescheidet, Rechtsmittel nicht weitergibt, Hinweise auf Fehler notorisch übersieht? Wie ist es möglich, dass ein Strafkammer-Vorsitzender die Beschwerden eines im Maßregelvollzug untergebrachten Beschuldigten monatelang nicht beachtet? Wie geht es an, dass Sachverständige sich auf kurzem Weg verständigen über die Akten irgendeines verlorenen Querulanten? Warum ist eine Vielzahl von Richtern, überall in Deutschland, an den umfangreich dokumentierten Einzelheiten dieses Verfahrens beflissen desinteressiert und behauptet mit penetranter Borniertheit, sie seien „streitig“?

    Es mag sein, dass der Gestank nach Menschenverachtung und Kumpanei, die großkotzige Attitüde des Wegwischens, das gemeinsam ins Werk gesetzte Zuziehen der Schlinge um den Hals eines Lästigen, angefangen mit dem ersten Fehler und eisern durchgehalten bis zu peinlich dahingestotterten Regierungserklärungen, überall vorkommen könnte. Zu vermuten ist freilich, dass dieser Gestank dort leichter entsteht, wo die Justiz als Weltanschauungsvereinigung gilt.“….

    ….“In der bayerischen Justiz, der auch der Verfasser dieser Rezension entstammt, kennt man den Sog des Wir und die Furcht vor der Abweichung. Dort stehen zwei Welten gegeneinander: die eine heißt „Wir“, die andere „die Opposition“. Wenn beim Oberlandesgericht der Herr Personalreferent hüstelt, klappen dem Kleinen Strafkämmerer die Hacken ganz von selbst zusammen. Wer Karriere gemacht hat im Beziehungsgeflecht zwischen weisungsgebundener Staatsanwaltschaft und richterlicher Beisitzerschaft, weiß, was eine Linie ist.

    Der für die Kontrolle der bayerisch-landgerichtlichen Entscheidungen zuständige 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs erhielt den Ehrentitel „Olli-Kahn-Senat“ und fand das gut: „Wir halten alles!“ (Gemeint waren die mit der Revision angegriffenen Urteile.) Wer vor möglichen Folgen einer solchen vorauseilenden Aufhebung von Kontrolle warnte, stand mit einem Bein im Feindesland. Auch das gehört zur Nährlösung des Falles Mollath.

    Die Forensische Psychiatrie

    Die Forensische Psychiatrie hat zum Skandal manches beigetragen: eklatante Verstöße gegen eigene „Qualitäts“-Standards. Routiniert haben sich Gutachter und Justiz die Bälle zugespielt. Von „Heilung“ ist die Rede, doch allzu oft geht es bloß darum, den Widerstand eines Beschuldigten zu brechen, seine Einwände in rückstandslos verdampfendes Geschreibe verwandelnd. Das ist ein Desaster für eine Wissenschaft, die einst angetreten ist, die Person des Beschuldigten aus den Fängen einer gnadenlosen Vergeltungsjustiz zu befreien.“….

    Thomas Fischer ist Vorsitzender Richter des 2. Strafsenats am Bundesgerichtshof.

    http://www.zeit.de/2014/53/justiz-gustl-mollath-gerhard-strate

  14. mit Schreiben vom 02.01.2014 teilte der Sachbearbeiter Frank Gosselke, Staatsanwaltschaft, mit, dass er nicht versteht, inwieweit ein „Fehlverhalten“ der Justiz Würzburg, in diesem Fall insbesondere der Richterin Ursula Fehn-Herrmann zu Lasten des AE vorliegen soll. Nachvollziehen könne er praktisch nichts…..

    das Übliche – bei Rechtsbruch machen die sich strafbar, bei Dummheit bleiben sie straffrei und werden ab sofort von Arbeit verschont

    …..Wenn die Staatsanwaltschaft nicht in der Lage ist, den Sachverhalt zu verstehen, empfehle ich eine persönliche Einvernahme von Zeugen und Geschädigtem!…..

    tja das wäre das normale Vorgehen, doch dann würde Satz für Satz, ja WOrt für Wort deren Lügengebäude wiederlegt und zusammenkrachen. Deshalb ignoriert man eben so lange es geht, bzw. bis man selbst weg versetzt wird und nicht mehr zuständig ist.

    Für die mitlesenden Bürokrateten, Juristen, usw.: Menschenrechte sind aller Menschen Rechte und KEIN Privileg – und jeder der davon erfährt muss aktiv werden oder wird eben selbst zum Verbrecher gegen Menschenrechte. Kleiner Tipp: Grundgesetz Artikel 1 Satz 2 …. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung ALLER staatlichen Gewalt.
    Dienstvergehen, usw. können sie selbst nachschlagen (lassen)

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