Erwiderung auf offenkundige Rechtsbeugung der Justiz Würzburg zugunsten des Fehlgutachters Dr. Jörg Groß, Az. 64 O 2259/14

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Die Arroganz der Abweisungspraxis der Würzburger Justiz gegenüber berechtigten Anliegen zeigt die Richterin Ursula Fehn-Herrmann hier nochmals aufs deutlichste. Einfach dumm stellen und behaupten, es sei nichts „dargelegt“:

Klage gegen Dr. Groß wegen Fehlgutachten wird weiter abgewürgt, Landgericht Würzburg, 64 O 2259/14

Hier meine beweisrechtlich weiter veröffentlichte Beschwerde an die Präsidentin des Landgerichts Würzburg. Dr. Jörg Groß wird durch die offenkundig befangenen Richter des Landgerichts Würzburg unter Verdacht der Rechtsbeugung vor Schadensersatzforderungen infolge seines eklatanten Fehlgutachtens gegen mich anhaltend und zielgerichtet zu schützen gesucht.

Das Vorgehen der Würzburger Richter entspricht in keiner Weise rechtsstaatlichen Prinzipien und dient offenkundig der Vertuschung des gesamten Justizskandals, da eine Aufklärung der Rolle des Gerichtsgutachters weiterführend die Rolle der Beschuldigten der Staatsanwaltschaft und der an der zehnmonatigen Freiheitsberaubung und dem Versuch der missbräuchlichen Anwendung des § 63 StGB beteiltigten Richter (Stockmann, Dr. Baumann, Schepping….) beleuchten wird.

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An die
Präsdentin des
Landgerichts Würzburg
Ottostraße 5
97070 Würzburg 12. Dezember 2014

Hiermit wird gegen die Richterin des Landgerichts Würzburg Fehn-Herrmann Besorgnis der Befangenheit zugunsten des Würzburger Gerichtsgutachters Dr. Jörg Groß und zu Lasten des Klägers geltend gemacht.

Weiter wird in Zusammenhang der Verdacht der Rechtsbeugung insbesondere der Richterin Fehn-Herrmann sowie weiterer Richter des Landgerichts Würzburg zugunsten des Würzburger Gerichtsgutachters Dr. Jörg Groß und zu Lasten des Klägers angezeigt.

Beweis:

1.
Akten zu Az. 64 O 2259/14, Landgericht Würzburg

2.
Akten zu Az. 64 O 2268/13, Landgericht Würzburg

3.
Akten zu Az. 62 O 2451/09, Landgericht Würzburg

4.
Akten zu Az. 72 O 2618/09, Landgericht Würzburg

veröffentlicht unter: martindeeg.wordpress.com

Gründe:

I.
Dr. Groß hat im Auftrag des Justizbehörden Würzburg zu Az. 814 Js 10465/09 ein eklatantes Fehlgutachten über den Kläger erstattet.

Auf Grundlage dieses den Kläger „vernichtenden“ sog. Gutachtens (Antrag der Staatsanwaltschaft) und der hierin von Dr. Groß dargestellten Prognosen wurde der Kläger

a) zu Unrecht vom 05. August 2009 bis 04. März 2010 in der Forensik Lohr zwangsweise untergebracht. (für insgesamt zehn Monate Freiheitsberaubung hat der Kläger, trotz Zuweisung derselben durch die 1. Strafkammer des Landgerichts Würzburg bei Freispruch, keinen Cent Entschädigung erhalten)

b) war über Monate das erklärte Ziel der mittlerweile wegen Freiheitsberaubung im Amt geltenden gemachten Beschuldigten der Justizbehörden Würzburg die dauerhafte Unterbringung des Klägers nach § 63 StGB.

Beweis:

Akten Az. 814 Js 10465/09, Landgericht Würzburg

veröffentlicht unter: martindeeg.wordpress.com

Dass Dr. Groß ein eklatantes und durchweg zu Unrecht diagnostizierendes und massivst belastendes Fehlgutachten erstattet hat, ist durch Obergutachten des Prof. Dr. Nedopil vom 02. März 2010, Az. 814 Js 10465709 fraglos nachgewiesen.

Dr. Groß hat laut Dr. Nedopils Expertise keinerlei Anknüpfungspunkte für seine Darstellungen erbringen können, praktischI. ins blaue hinein fabuliert. Hierbei hat er laut Prof. Nedopil auch die Mindeststandards psychiatrischer Begutachtung missachtet.

Die Folgen derarten gutachterlichen Versagens sind u.a. durch den Fall Gustl Mollath bekannt, der nahezu acht Jahre mit einer nahezu identischen Fehldiagnose zu Unrecht untergebracht war.

Beweis:

Akten Az. 814 Js 10465/09, Landgericht Würzburg

veröffentlicht unter: martindeeg.wordpress.com

Die gesamte Beweislage legt nicht nur grobe Fahrlässigkeit nahe, die für schadensrechtliche Geltendmachungen ausreicht – es liegt vielmehr aufgrund der Gesamtschau Vorsatz nahe.

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Trotz dieser eindeutigen Fakten- und Rechtslage fabulieren die Richter des Landgerichts Würzburg zugunsten des ihnen offenkundig persönlich verbundenen Würzburger Gerichtsgutachters Dr. Groß. Diesem wird aufgrund seines „allgemeinen“ Charakters und seiner den Richtern bekannten Persönlichkeit von diesen vielmehr ein pauschaler Persilschein ausgestellt.

Das ist definitiv kein rechtsstaatlich getragenes Vorgehen.

Auf den konkreten Klagegrund und den konkreten geltend gemachten Einzelfall des eklatanten Fehlgutachtens gehen die Richter überhaupt nicht ein.

Beispiel hierfür:

„ …der Antragsteller hat nicht ausreichend dargetan, dass sich die (behauptete) Unrichtigkeit des fraglichen Gutachtesn des Sachvertändigen Dr. Groß den Strafverfolgungsbehörden geradezu aufdrängen musste. Dies gilt umso mehr, als der Sachverständige Dr. Groß – wie auch der Kammer aus eigener Anschauung in zahlreichen anderen Verfahren bekannt ist – im Allgemeinen als umsichtiger, erfahrener und sorgfältig arbeitender Gutachter mit hoher Sachkompetenz gilt, der seine medizinischen Schlussfolgerungen und Diagnosen erst nach sorgfältiger Abwägung und umfassender Begründung zu treffen pflegt.“

Az. 62 O 2451/09, Landgericht Würzburg, Beschluss vom 2.11.2010 (Seite 3)

Zivilverfahren gg. Forensik RA Kohl Verweigerung PKH

Mit einer solchen Argumentation könnte man auch einen Mord „entschuldigen“, wenn der Mörder im „Allgemeinen“ als liebevoller Vater, treusorgender Ehemann und freundlicher Kollege bekannt ist.

Ein ebensolcher Unsinn ist der anhaltende Versuch, Dr. Groß dadurch entlasten zu wollen, dass sich dessen Fehlgutachten den Strafverfolgungsbehörden Würzburg als solches offenbaren musste.

Seit Beginn der Maßnahmen ist aufgrund der Fakten davon auszugehen, dass ein Vorsatz der Staatsanwaltschaft Würzburg, den Kläger exzessiv repressiv anzugehen und nach § 63 StGB wegzusperren, bestand. Dieser Tatverdacht hat sich infolge vielfach bestätigt.

Es ist in jedem Fall davon auszugehen, dass sich dem als „Einweisungsgutachter“ für die Staatsanwaltschaft bekannten Gutachter Dr. Groß (bspw. beim Personal der Forensik Lohr) der Ergebniswunsch und die Zielrichtung des über den Kläger zu erstattenden Gutachtens jedenfalls konkludent aufdrängen musste. Es drängt sich aufgrund der Fakten und der „vernichtenden“ falschen Darstellungen in diesem Fall sogar der Gedanke auf, dass die Zielrichtung direkt und offen benannt wurde.

All diese Fakten, Darstellungen, Beweisvorträge werden von den Richtern des Landgerichts Würzburg gezielt ignoriert, verdeckt und mit formaljuristischen Floskeln auszuhebeln versucht.

All dies legt den dringenden Tatverdacht der Rechtsbeugung nahe.

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II.

Die Faktenlage und Beweislage der gemeinschaftlich begangenen schweren Freiheitsberaubung im Amt durch Juristen der Behörden Würzburg und Bamberg im Zusammenwirken mit dem Würzburger Gerichtsgutachte Dr. Groß sind vielfach angezeigt und geltend gemacht.

Da eine Verweisung und Geltendmachung in allen Belangen nach dem hier aufgezeigten Muster unbeachtlich der erdrückenden Beweislast stets so erfolgt, dass die Behörden der Beschuldigten selbst oder persönliche „Bekannte“ der Beschuldigten und Beklagten diesen auf einfachstem Wege einen Freibrief und stets auf einfachstem Aktenweg eine Unschuldsbekundung ausstellen, sind auch andere Gerichte mit den Fakten betraut worden.

So ist aktuell beim Landgericht München I unter Az. 15 O 13559/14 eine Klage in dieser Sache anhängig.

Wie üblich wird auch hier eine Verweisung nach Würzburg beantragt.

Bezugnehmend auf den vergleichbaren Fall des Gerichtsgutachters Hubert Haderthauer, bei dem sich mittlerweile offenkundig 16 Richter des Landgerichts Ingolstadt aufgrund ähnlicher persönlicher Beziehungen wie im Fall des Dr. Groß als befangen erklärten, ist diese Klage mittlerweile an das Landgericht München I verwiesen worden.

Beweis:

u.a. aktueller Pressebericht der Münchner Abendzeitung:

…”In eine schwierige Lage hat der Rechtsstreit zwischen Hubert Haderthauer und dem Freistaat Bayern die Präsidentin des Ingolstädter Landgerichts, Sybille Dvorazik, gebracht. Sie ist mit dem Ehepaar Haderthauer per Du und hat sich wegen dieser Nähe in einem weiteren Rechtsstreit zwischen Dreifachmörder Roland S. und Hubert Haderthauer selbst für befangen erklärt. Weil sich in Ingolstadt auch alle anderen 16 Richter für befangen erklärten, wurde der Fall nach München abgegeben.“…..

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.affaere-nimmt-neue-wendung-vor-gericht-haderthauer-gegen-den-freistaat.9e468841-4641-4af6-9119-8f7c72690b0e.html

Auf Vorhalt der Vorgehensweise und der offenkundigen vergleichbaren – wie aufgezeigt – persönlichen Befangenheit und Beziehung der Richter in Würzburg zu Dr. Groß wurde in Klageschrift vom 22.11.2014 diesbezüglich auch eine Verweisung des Vorgangs an das Landgericht Stuttgart (Wohnsitz) oder München analog Haderthauer beantragt.

Die offenkundig befangen und unter Verdacht der Rechtsbeugung agierende Richterin Fehn-Herrmann erwidert hierzu lapidar:

„Auch die beantragte „Verweisung an die Justizbehörden Stuttgart oder – notfalls – München“ kommt nicht in Betracht. Gründe hierfür sind nicht dargetan. Ein Gerichtsstand für das vorliegende Verfahren ist bei diesen Gerichten nicht ersichtlich. Auch rechtfertigt die vom Antragsteller allgemein beahuptete „Befangenheit der Justizbehörden Würzburg“ keine Verweisung an die oben genannten Gerichte.“

Klage gegen Dr. Groß wegen Fehlgutachten wird weiter abgewürgt, Landgericht Würzburg, 64 O 2259/14

Es stellt sich seit langem die Frage, inwieweit offenkundige „Fehler“, offenkundiges Unrecht – und zwar über Jahre – begangen von den Justizbehörden Würzburg gegen den Kläger ungeachtet des Ausmasses der Folgen und der Schwere der im Raum stehenden Amtspflichtverletzungen/Straftaten im Amt etc. noch auf diese Weise bagatellisiert und mit formaljuristischen Floskeln und Abwehrverhalten begegnet werden will.

Diese Frage betrifft insbesondere auch die angezeigte Kindesentführung und Kindesentfremdung durch die Juristin und Kindsmutter Kerstin Neubert. Auch die Geltendmachungen gegen die diesen Zustand befördernde Familienrichterin Antje Treu werden offenbar verschleppt und entledigt.

Dies ungeachtet der Rechtsverweigerung und der konkreten Missachtung eines konkreten vollstreckbaren Beschlusses auf sog. Umgang, der seit mittlerweile 31 Monaten mit schwersten Folgen für Vater und Kind vereitelt wird.

Die Justizbehörden Würzburg werden die Verbrechen und das Versagen in diesem Fall in keiner Weise durch Rückzug auf richterliche „Unabhängigkeit“ etc. entschulden können.

Es kann im Jahr 2014 in einem Rechtsstaat als solchem schlicht nicht sein, dass Justizjuristen derart Existenzen zerstören und sich weigern, die Verantwortung für ihr Handeln und ihre „Fehler“ zu übernehmen.

Der Blog des Klägers ist Beweismittel.

Ein weiteres Versagen des Rechtsweges gegenüber dem Kläger wird nicht zur Beendigung der Vorgänge führen.

Eine Mehrfertigung der Akte geht auch an das Landgericht München I.

Mit freundlichen Grüßen,

Martin Deeg

Ein kleines Bonmot noch:

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Posse um ein buntes Kunstwerk in Würzburg: Der Landgerichtspräsident ließ eine neu interpretierte Figur der Justitia entfernen, der Künstler ist entsetzt.

Der ehemalige Landgerichtspräsident Schauff:

„…’Ich kann nicht mit ansehen, wie die Justiz pausenlos lächerlich gemacht wird‘, begründete Schauff seine Aktion. Die 10 000 Euro teure Figur sei bei Mitarbeitern der Behörde wie auch bei Passanten und Besuchern auf großes Unverständnis gestoßen. ‚Das ganze Haus war entsetzt und in hellem Aufruhr. Es hagelte negative Anrufe und Briefe’…“

Man sollte sich besser Gedanken darüber machen, wie Rechtsverweigerung, ungerechtfertigte Maßnahmen, Kriminaliserungen, Verschleppungen, Arroganz und die Weigerung, „Fehler“ aufzuarbeiten die Justiz nicht nur „lächerlich“ machen sondern den gesamten Rechtsstaat delegitimieren und Menschen dazu bringen, sich vom Staat und seinen Institutionen abzuwenden, sie in Radikalisierung und Selbstjustiz treiben.

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15 Gedanken zu „Erwiderung auf offenkundige Rechtsbeugung der Justiz Würzburg zugunsten des Fehlgutachters Dr. Jörg Groß, Az. 64 O 2259/14

  1. Der gleiche Vorsitzende Richter Dr. Tholl weigert sich partout, Strafvereitelung in meiner Sache durch das Justizministerium/ Staatskanzlei nachzugehen, will partout die Verbrechen bei den Justizbehörden Würzburg durch die Justizbehörden Würzburg „bearbeiten“ lassen….

    „Der Freistaat Bayern hat indirekt eingeräumt, dass die Staatsanwaltschaft München in der Schottdorf-Affäre rechtswidrig gegen einen Polizisten vorgegangen ist.“….

    …“Mahler hat den Vergleich als unzureichend zurückgewiesen.

    Allerdings ist der Rechtsstreit noch nicht beendet. Denn Mahler seinerseits hat den Vergleich als unzureichend zurückgewiesen. Vor allem den Schmerzensgeldanteil in Höhe von 623,98 Euro empfindet er als zu gering. „Das amtspflichtwidrige Verfahren lief mehr als 1000 Tage lang“, sagt er, „das entspräche einem Tagessatz von 60 Cent und das ist nicht angemessen.“ Er fordert wegen gesundheitlicher Beeinträchtigungen durch das Verfahren 20 000 Euro Entschädigung, diese will er nun per Gerichtsurteil durchsetzen. Dass er gute Chancen hat, ließ der Vorsitzende Richter Frank Tholl im November durchblicken: „Ob sich der Freistaat mit einem Urteil einen Gefallen tut, wird er selbst beurteilen müssen.“

    Angesichts solcher Aussagen kritisiert Robert Mahler die Personalpolitik der bayerischen Justiz. Denn während der Fall Schottdorf vor Gericht und im Untersuchungsausschuss des Landtags noch aufgearbeitet werden muss, wurde der Münchner Generalstaatsanwalt Christoph Strötz zum künftigen Präsidenten des Oberlandesgerichts Nürnberg ernannt. Strötz hatte im Mai vor dem Verfassungsausschuss ausgesagt, die Staatsanwaltschaft habe „stets nach Recht und Gesetz“ entschieden. Mahler:
    „Aber jetzt hat das Landgericht München I deutliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Verfahren geäußert.“ Insoweit sei Strötz mit schwerwiegenden Vorwürfen konfrontiert. „Ich habe den Eindruck, hier wird ein Staatsanwalt im Vorfeld des Untersuchungsausschusses versorgt.“ Die Generalstaatsanwaltschaft wollte die Einschätzung des Landgerichts nicht kommentieren.“

    http://www.sueddeutsche.de/bayern/schottdorf-affaere-euro-fuer-zweifelhafte-ermittlungen-1.2268201

    • danke für Artikel auch wenn er uns komisch vorkommt:
      …..Der Beamte stimmte dem Vergleichsangebot zu……..Allerdings ist der Rechtsstreit noch nicht beendet. Denn Mahler seinerseits hat den Vergleich als unzureichend zurückgewiesen…..

      Es stellt sich auch die Frage wer die ganzen Kosten bezahlt – denn bei einem Vergleich werden die üblicherweise geteilt und dann muss er bei den 4.000 sicher noch drauflegen.

      Aber immerhin ein weiteres Indiz dass sich vielleicht etwas bewegen könnte.

      • Er hat den Vergleich ja eben zurückgewiesen. Nur der Freistaat hat zugestimmt, weil er die Sache auf diese Art schnell loswerden will – so wie vom Richter „empfohlen“.

        Hoffe, Mahler bleibt dabei. Dieser Sumpf ist unerträglich.

  2. Exkurs zum Corpsgeist:
    Die Story im Ersten: Polizei, Gewalt und Videos
    Wenn Einsätze aus dem Ruder laufen
    Immer häufiger tauchen Handyvideos von polizeilichen Übergriffen gegen Bürger im Internet auf. Sie zeigen Polizisten, die auf wehrlos am Boden liegende Menschen einschlagen, sie mit Füßen treten oder gar mit Schüssen töten. Es sind erschütternde Szenen, die emotional aufwühlen und die eine gesellschaftliche Debatte um Gewaltexzesse von Polizisten in Deutschland ausgelöst haben.
    Video http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/swr/15122014-die-story-im-ersten-polizei-gewalt-und-videos-100.html
    http://programm.ard.de/TV/Programm/Sender/?sendung=2810613462038810

    PS leider nur die zweite Hälfte gesehen, doch das hat ausgereicht um den Corpsgeist ‚Wir sind doch im RECHT und wir gegen alle anderen‘ zu belegen – vor allem als ein Staatsanwalt mehrere Faustschläge als Muskellockerung definierte um so besser Handschellen anlegen zu können – oder man den Polizisten nur 1 Schlag vorwarf, aber alles andere ignorierte.
    Was für ein Glück, dass die Bürger darauf vertrauen, dass die Polizei zur Demokratie und Rechts staat steht und niemals willkürlich handelt. Naja, das die Anzeige von Strafanzeigen verweigert wird, man sich über den Staatsanwalt stellt, usw. das gab es einfach nicht – wäre ja Willkür, Rechtsbruch und das machen die niieehhmaaaalllssss nicht (sorry die Tastatur hat gerade aufgeschrieen)

    • Offenbar haben einige begriffen, dass es so nicht weitergeht: Rosenheimer Polizeichef aus dem Dienst enfernt, eigentlich eine Selbstverständlichkeit….

      Und GENAU SO muss man auch gegen Richter und Staatsanwälte vorgehen, die ihr Amt missbrauchen, vor lauter Hybris kaum laufen können, gegen Unschuldige vorgehen, Intern kungeln, um läastigenlästig „Querulanten“ zu kriminalisieren, ja sogar zu Unrecht wegzusperren:

      …“Intern wird zu registrieren sein, wie vehement Staat und Gericht einen falsch verstandenen Korpsgeist anprangern. Der Versuch des leitenden Beamten, die Attacken durch abgesprochene Aussagen zu vertuschen, wurde ihm mit zum Verhängnis.

      Das Urteil gegen den Ex-Polizeichef von Rosenheim muss Maßstab werden für Übergriffe durch Einsatzkräfte. Das schützt Bürger vor Gewalt, hilft aber auch dem Großteil der Beamten, die tadellos ihren Dienst verrichten. Nur so kann neues Vertrauen in die Polizei entstehen, das durch Skandale in den vergangenen Jahren arg gelitten hat.“

      http://www.sueddeutsche.de/bayern/ex-polizeichef-von-rosenheim-bayern-setzt-ueberraschend-klare-grenzen-1.2268195

  3. LMU Klinikum München
    Prof. Dr. med. Norbert Nedopil

    München. 12.02.2010 Ne/scho

    An die 1. Strafkammer
    des Landgerichtes Würzburg
    z. Hd. Herrn Vors. RiLG Dr. Breuning
    Strafjustizzentrum Ottostrasse 5
    97070 Würzburg

    Nedopil: Es sollte nicht übersehen werden, dass auch gesunde Menschen, die von der Polizei gegen ihren Willen in die Psychiatrie eingewiesen werden, oder auch nur einer psychiatrischen Untersuchung gegen ihren Willen zugeführt werden, unter massiven Folgeschäden leiden und übermässig misstrauisch gegen die Psychiatrie und gegen die einweisende Behörde reagieren und ihre Ohnmacht als sehr verletzend erleben.

    Derartige Eingriffe in die persönliche Sphäre führen zu unterschiedlichen Reaktionen, die nach Praedisposition des Betroffenen meist zu ängstlich-phobischen und misstrauischen Verhaltensweisen, gelegentlich auch zu kämpferisch-aggressiven Verhaltensweisen, in den allermeisten Fällen aber zu einer kompletten Ablehnung derjenigen, die solche Massnahmen veranlasst, durchgeführt und an ihnen mitgewirkt haben.

    PS Hier ein link, wie man den Quatsch von vornherein vermeidet.

    https://citisite.wordpress.com/gerhard-strate-fall-mollath-vom-versagen-der-justiz-und-psychiatrie/

    • Psiram. Der Hardcore-Blog.

      Ein altes Fundstück. Bayla: „Zum Kringeln finde ich ja auch, wie sich die Kommentatoren dort (Wolff-Blog) gegenseitig auf die Schulter klopfen und einander versichern, dass wir ihrer Vorturnerin intellektuell nicht gewachsen seien.“

      Zitate für die Ewigkeit.
      Oberstaatsanwältin Gabriele Wolff a.D.

      … die für eine kritische Würdigung des Hilfswissenschaftlers Nedopil zuständig sind.

      AUWAIA!
      Gabriele Wolff – von der Karl-May- zur Psychiatrieexpertin.

      https://forum.psiram.com/index.php?topic=13249.0

      … natürlich sind auch die “Neurowissenschaftler” eine überschätzte Spezies.

      … an diesem Artikel sieht man sehr schön, daß die Psychiatrie ein wenig dem Hütchenspiel gleicht.

      Psiram: Man fragt sich ob es wohl körperliche Ursachen waren die zur Frühpensionierung von Frau Wolff geführt haben.

      Krimi-Gabi: „Und vor Familiengerichten sieht die Sachlage noch schlimmer aus als vor Strafgerichten: da dürfen sogar dahergelaufene Sozialpädagogen “Gutachten” verfassen!“

      Belbo: „Gabi in Hochform, wir erinnern uns an Frau Jacob vom großen Mollathkongress?“

  4. Morgen, 15.12.14 um 22.45 Uhr in der ARD:

    ….“Immer häufiger tauchen Handyvideos von polizeilichen Übergriffen gegen Bürger im Internet auf. Sie zeigen Polizisten, die auf wehrlos am Boden liegende Menschen einschlagen, sie mit Füßen treten oder gar mit Schüssen töten.„…..

    ….“Es geht etwas von dem großen Vertrauen verloren, das die Polizei in Deutschland genießt. Und Polizisten geraten unter Generalverdacht, auch die vielen, die ihren schwierigen Job gut machen.

    Die Polizei selbst tut sich schwer mit der Aufarbeitung von Gewalt in den eigenen Reihen: Sie spricht lediglich von Einzelfällen und wehrt sich gegen eine flächendeckende Kennzeichnungspflicht und unabhängige Beschwerdestellen, wie sie schon lange gefordert werden. Polizisten würden sich oft gegenseitig decken und eine „Mauer des Schweigens“ aufbauen, so die Polizeiwissenschaft. Deshalb verlaufen viele Ermittlungen im Sande, auch weil Polizeibeamte als besonders glaubwürdige Zeugen gelten. In Deutschland werden 95 Prozent der Ermittlungen gegen Polizisten eingestellt – das liegt ganz erheblich über dem Durchschnitt aller Strafverfahren.

    Der Film begnügt sich nicht mit einer oberflächlichen Schwarz-Weiß-Malerei – hier die Opfer, dort die Täter – sondern schaut genau hin, wie die Polizei mit ihrem Gewaltmonopol umgeht, was die Herausforderungen sind, aber auch was sich im Umgang mit Fehlern verändern muss.“

    http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/swr/15122014-die-story-im-ersten-polizei-gewalt-und-videos-100.html

  5. Auch hier: Unrecht gepaart mit Dummheit….

    …“Durch einen Bericht der New York Times bekommt die Debatte nun neue Brisanz. Die Zeitung widmet sich in einem ausführlichen Artikel den 26 unschuldigen Opfern der CIA-Folter, die in dem Senatsbericht genannt werden. Das Blatt schildert beispielhaft den Fall des Yemeniten Mohamed Bashmilah. 19Monate lang wurde der heute 46-Jährige im Auftrag der US-Regierung „fälschlicherweise eingesperrt“. In Afghanistan sei er gefesselt in einer eiskalte Gefängniszellen gehalten worden, rund um die Uhr beschallt von lauter Musik. Mindestens drei Mal habe er versucht sich umzubringen.“….

    ….“Genannt wird auch der Fall des Deutschen Khaled el-Masri, der von der CIA wegen einer Namensverwechslung gefoltert und mehrere Monate festgehalten worden war.“….

    http://www.sueddeutsche.de/politik/nach-senatsbericht-zu-cia-verhoermethoden-unschuldige-folteropfer-finden-gehoer-1.2266001

    Da kann Dr. Martin Deeg von der CSU fast froh sein, dass er nicht mit mir verwechselt wurde….? (und jeder Versuch der Richtigstellung als „Wahn“ interpretiert…..)

    http://www.csu-portal.de/verband/5340310000/der_vorstand/1367432953000.htm

  6. Das ist gut: Mit einer solchen Argumentation könnte man auch einen Mord „entschuldigen“, wenn der Mörder im „Allgemeinen“ als liebevoller Vater, treusorgender Ehemann und freundlicher Kollege bekannt ist.

    Geistige Behinderte benötigen Texte in leichter Sprache oder / und: Durch den Einsatz von Metaphern, Geschichten, Mythen und paradoxen Interventionen verhilft der Therapeut seinem Patienten dazu, die dichotome Denkweise aufzugeben.

    • Lief gerade auf ARTE, dankenswerterweise schon in Mediathek:

      ….“Mit der Betrachtung geschichtlicher und politischer Ereignisse analysiert Michel Terestchenko Formen der Rechtfertigung von Foltermethoden in der heutigen Gesellschaft. „Ich habe gefoltert, weil es nötig war. Wenn jemand 20 Bomben legt, und er will nicht reden, müssen ungewöhnliche Mittel angewendet werden, ihn dazu zu bringen“, so zitiert Terestchenko den Kriegsveteranen Jean-Marie Le Pen.

      Welche Argumente kann man einer solchen Aussage entgegen stellen, und wie kann man den Wahrheitsgehalt derartiger Behauptungen einschätzen?

      http://www.arte.tv/guide/de/046412-006/philosophie

  7. Neben Gabriele Wolff…..

    https://gabrielewolff.wordpress.com/2014/12/13/der-fall-mollath-das-buch-von-gerhard-strate/

    ….worauf „citisite“ schon hingewiesen hat….

    https://martindeeg.wordpress.com/2014/12/12/verdacht-rechtsbeugung-die-unredlichkeit-der-wurzburger-justiz-wird-immer-deutlicher/comment-page-1/#comment-2089

    …..hat auch Prof. Müller eine Rezension des Strate-Buches verfasst:

    ….“Strate macht deutlich: Hier wurde ein Mensch einem System ausgeliefert, in dem seine zulässigen und sachlich begründeten Beschwerden nicht einmal mehr bearbeitet wurden. Im diametralen Gegensatz zur rechtsstaatlichen Intention richterlicher Kontrollfunktionen mutierte das Verfahren an dieser Stelle zu einer kafkaesken Realität, in der ausgerechnet die Richter zu Beteiligten an der Rechtlosstellung Mollaths wurden, die sich in einer siebeneinhalbjährigen Unterbringung manifestierte.“…..

    ….“Strate beleuchtet mit seinem Buch den Fall Mollath aus der Sicht des Strafverteidigers. Es ist natürlich kein neutrales Buch geworden. Strate bleibt auf der Seite seines früheren Mandanten, dessen jahrelange Wegschließung „für diese Republik eine Schande“ war und dessen „geraubte Jahre ihm niemand wiedergeben“ könne. Und am Ende stellt Strate auch die berechtigte Frage, „wie viele Mollaths es wohl sonst noch geben mag“ (S. 270).“

    http://www.lto.de/recht/feuilleton/f/juraprof-und-blogger-mueller-rezensiert-gerhard-strates-der-fall-gustl-mollath/

    Die Frage ist nicht nur, wieviel „Mollaths“ es noch gibt – sondern auch wie man mit den „Altfällen“ umgeht!

    Wie die Justiz weiter ungeniert vertuscht, abwehrt und rechtsfremd ihre „Fehler“ leugnet, zeigt das Vorgehen der Justizbehörden Würzburg hier in meinem „Fall“ ….befördert und unterstützt durch Gerichte in München und Stuttgart, die nichts damit zu tun haben wollen und durch die bayerische Politik die sich schlicht tot stellt……

    Die Staatskanzlei verweist auf das Justizministerium – das Justizministerium schweigt….:

    Staatsanwaltschaft Bamberg: Erledigung „in eigener Sache“/Verdacht Freiheitsberaubung im Amt, 100 Js 6944/14, 12.06.2014

    Bereits im Juni veröffentlicht:

    https://martindeeg.wordpress.com/2014/06/20/schreiben-der-bayerischen-staatskanzlei-keine-oberste-aufscihtsbehorde-weiter-vertuschung-von-mutmaslicher-freiheitsberaubung-im-amt/

    So nicht! Wer mir helfen möchte, sollte diesen Blog und seine Fakten verbreiten…!

    Man versucht offenbar auszusitzen….auch mein Kind wird weiter unter der „Obhut“ der Justiz Würzburg entfremdet.

    • „Sie taten ihn als Spinner, Querulant oder Verschwörungstheoretiker ab – doch der Münchner Opferanwalt Werner Dietrich gab nie auf: Der Oktoberfestanschlag und seine Hintergründe sind für ihn zum Lebensthema geworden.“….

      ….“Fast kann er nicht glauben, dass er nun wirklich mit seinem Wiederaufnahmeantrag durchgedrungen ist, dem dritten, den er in all den Jahren gestellt hatte. Wer weiß, wie viel Arbeit so ein Antrag macht, der weiß auch, mit welcher Leidenschaft Dietrich diese Wiederaufnahme verfolgt. Es ist diese nie vergehende Leidenschaft, mit der er Widerstände und Widersacher langsam zermürbt. Nun beginnen die Ermittlungen von vorn. Man darf gewiss sein, dass Dietrich sie unermüdlich und akribisch begleiten wird. Er wird ganz sicher wieder vielen auf die Nerven gehen, aber eines wird nicht geschehen: dass er etwas übersieht.“….,

      http://www.sueddeutsche.de/muenchen/neue-ermittlungen-zum-oktoberfest-attentat-gutmensch-unter-rechtsanwaelten-1.2264307

    • Herr Deeg, auf Ihre Rehabilitierungsanträge „stellt sich die bayerische Politik“ – nur – „tot“. Meine Rehabilitierungsanträge erwiderte die Polizei- und Justizpolitik mit kapitalverbrecherischem Denunziationsgewaltmißbrauch.

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