Dienstaufsichtsbeschwerde missbraucht zum „Wegsperren“….

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Ich frag hier mal ganz kurz und „einfach“ (eine Journalistin des SWR bezeichnete den „Fall Deeg“ einmal als „zu komplex“ für Berichterstattung….):

Begründet DIESE Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Staatsanwaltschaft Würzburg den „dringenden Tatverdacht“ einer Androhung eines „Amoklaufs“? Und infolge eine „dauerhafte Unterbringung“ (Versuch) und zehn Monate „Untersuchungshaft“…?

Dienstaufsichtsbeschwerde/Klage gegen Staatsanwaltschaft Würzburg, 18.05.2009

Rund fünf Wochen nach Posteingang und erst nachdem eben diese Dienstaufsichtsbeschwerde bei eben dieser Staatsanwaltschaft Würzburg landete und Juristen des Ministeriums zuvor – Ministerialrat Kornprobst – und Richter des Landgerichts – u.a. der BGH-Richter Bellay – keine irgendwie geartete „Straftat“/ „Bedrohung“ in der Beschwerde erkannten…? Was die Staatsanwaltschaft „verheimlichte“….(…aber Stop, ich möchte es für Journalisten nicht „zu komplex“ machen….)

Einer von diesen beiden hat mit der Sache nichts zu tun:

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8 Gedanken zu „Dienstaufsichtsbeschwerde missbraucht zum „Wegsperren“….

  1. Christoph Heidenhain arbeitet mittlerweile als Chefarzt einer Klinik in Düsseldorf, doch der Fall lässt ihn nicht los. Er zweifelt daran, dass die Behörden aufklären wollen, was am Tatabend geschah. Auch nach über einem Jahr wurde er selbst nicht befragt. Eine Psychiaterin soll den Mediziner bereits als befangen bezeichnet haben.

    http://www.taz.de/!150899/

    • Auch bei Miss Gabriel Wolff das Thema …

      https://gabrielewolff.wordpress.com/2014/09/02/der-fall-gustl-mollath-das-urteil/comment-page-1/#comment-44656

      Krimi-Gabi: Grundübel des Falls ist erstens, daß die Polizei offenbar nicht in der Lage ist, die Beamten, die sie in einen Einsatz schickt, zutreffend zu informieren. Und daß die eingesetzten Beamten dann auch noch ersichtlich eskalieren, und zwar objektiv rechtswidrig. Aber was die Justiz und ihre willigen Psychiater dann daraus machen, ist wirklich nicht mehr nachvollziehbar. Die physischen Attacken auf den jungen Mann waren objektiv und auch aus seiner Sicht rechtswidrig – es liegt mithin gegen ihn überhaupt kein Tatverdacht vor, der eine Unterbringung gemäß § 126 a StPO rechtfertigen könnte, und auch die übrigen Voraussetzungen (erhebliche Gefahr für die Allgemeinheit) lagen angesichts seiner lebensgefährlichen Verletzungen überhaupt nicht vor.

      • Und Oliver Garcia mischte sich auch ein: Danke für den Hinweis. Am meisten beeindruckt mich in dem Bericht die Person des Chefarztes Christoph Heidenhain.

        Na bitte. Das fiel mir auch auf.

  2. „Ein junger Mann wird bei einem Polizeieinsatz fast erschossen.
    Anschließend versucht die Justiz alles, um ihn in die Psychiatrie einweisen zu lassen.„….

    …..“Leitender Chirurg in dieser Nacht ist Christoph Heidenhain, 42 Jahre alt, der stellvertretende Direktor der Klinik. Schon kurz nach der Operation ruft ein Polizist ihn an und fragt, ob er Beamte schicken solle, um Martin P.s Krankenzimmer zu bewachen. Er fragt nicht, wie es dem Mann geht, dem der Mediziner gerade das Leben gerettet hat. Heidenhain verblüfft das noch heute. „Der verblutet gerade, und die wollen ihn bewachen“, sagt er Monate später in einem Restaurant in Aachen.“…..

    ….“Ein anderer Psychiater, der Martin P. im Januar 2014 zahlreichen Tests und Gesprächen unterzieht, hält das Vorgutachten seiner Kollegin für unseriös. Allein, dass sie nicht darauf hinweise, dass es sich bei dem gefundenen Schwert und der Maschinenpistole um Dekorationswaffen handele und diese Geschenke des Bruders und des Nachbarn von Martin P. gewesen seien, lasse ein verzerrtes Bild von Martin P. entstehen. Er hält die Expertise seiner Kollegin für nicht haltbar. Der Patient stelle keine Gefahr dar. Den Eltern gelingt es, die Unterbringung juristisch abzuwehren. Doch wenn Martin P. entgegen der Hypothese der Staatsanwaltschaft nicht psychiatrisch auffällig wäre: Was war der Auslöser für seinen merkwürdigen Notruf?“….

    http://www.taz.de/Polizeigewalt-in-Nordrhein-Westfalen/!150899/

  3. Ich frage mich, wann eine deutsche Talksendung einmal den Mut hat, jemanden wie mich einzuladen, dem über Jahre das Kind entzogen wird, der kriminalisiert und pathologisiert wird, während Justiz und Medien all diese Zustände für Männer und Väter bagatellisieren oder ganz verschweigen….:

    Geld, Geld, Geld – offensichtlich der einzig taugliche Empörungsfaktor bei Maischberger!

    „Der Unterhaltsstreit zwischen Christine Neubauer und ihrem Ex-Mann sorgt in diesen Tagen für Schlagzeilen. Warum muss die Schauspielerin dem Sportmoderator, der arbeitet und Geld verdient, monatlichen Unterhalt zahlen? Oder ist das mehr als gerecht, weil sie fast 25 Jahre verheiratet waren? Eine späte Scheidung – damit liegen sie übrigens im Trend: Die Zahl der Paare, die sich nach langer Ehe trennen, steigt seit Jahren.“….

    http://www.daserste.de/unterhaltung/talk/menschen-bei-maischberger/sendung/091214-teure-trennung-scheidung-rosenkrieg-100.html

    Den Artikel der Welt kann man sich eigentlich schenken…..die Realität kommt in den Kommentaren zum Ausdruck:

    http://www.welt.de/vermischtes/article135203002/Eine-gute-Scheidung-braucht-Anwalt-und-Friseur.html

    Zitat „Welt“ zur Sendung:
    „Müller findet, dass es der Gesetzgeber Männern zu leicht mache. Während Frauen wieder schneller erwerbstätig werden müssten, müssten Männer nicht einmal kostendeckend für den Unterhalt der Kinder zahlen. 90 Prozent der Kinder würden aber nach der Scheidung bei der Mutter bleiben, die damit einer Mehrfachbelastung ausgesetzt wäre. „Männer sind dagegen vogelfrei. Ich nenne das ’nachfolgende Polygamie.'“ Heindl stimmt zwar zu, dass Frauen wieder früher selbst gefordert werden würden, aber er warnt davor, Männer mit gesetzlicher Reglementierung von Scheidungen abhalten zu wollen.“

    Kommentar „Wochenendvater“:

    ….“Bei solchen Aussagen kocht bei mir die Wut hoch. Wo wird es denn einen Mann leicht gemacht, wenn er nach einer Scheidung mit 90 % Wahrscheinlichkeit die Menschen die er in seinem Leben am meisten liebt (seine Kinder) verliert und diese nur noch alle zwei Wochen für 24 Stunden sehen darf? Dass die Kinder bei einem leben dürfen ist ein Privileg der Frauen, keine Last, wie es im Artikel dargestellt wird. Wenn die Frauen ihre Kinder als Mehrfachbelastung sehen, können die Gerichte den Müttern gerne das Sorgerecht entziehen und den alleine den Vätern zusprechen. Die meisten können sich nichts Schöneres vorstellen, als sich um ihren Nachwuchs kümmern zu dürfen.

    Das stimmt!

    Das Bild vom Mann der Kinder in die Welt setzt, die Frau dann verlässt und weiter „jagen“ möchte, gibt es kaum noch. Diese Mãnner bekommen einfach keine Kinder mehr.
    Viele Männer die Kinder bekommen, wären tolle Väter, hatten aber das Pech an eine Frau zu geraten, die nur ein Kind für ihren Selbstverwirklichungstripp wollen.

    Und kostendeckend wird Mann ein Kind nie eim Dach bezahlen können. Bei zwei Kindern ist Mann selbst mit einem gut bezahlten Job schon an der Selbsterhaltsgrenze von knapp 950 Euro. Wenn jetzt noch die Kosten abgezogen werden für den Arbeitsweg, ist das Hartz 4-Höhe mit der die Männer auskommen müssen, während die Frauen oft im gemeinsamen Haus weiterleben.

    (Hervorhebungen/kleine Korrekturen von mir)

    Die Wahrheit hinter diesen Fakten erzählt u.a. dieser Blog….!

  4. Auch hier: Straftaten vertuscht….das Landesamt für Finanzen sitzt auch in Würzburg. Auch in meinem „Fall“ wird nichts nachgegangen….

    …..“Bereits vor sechs Jahren erhielt das Landesamt Hinweise des Landeskriminalamtes (LKA), wonach tausende Ärzte falsch abrechnen und damit Millionenbeträge aus der Steuerkasse in die eigenen Taschen schleusen würden. Doch bis heute hat es die Behörde nicht für nötig erachtet, gegen die umstrittene Praxis vorzugehen.“….

    ….“Der Rundbrief des LKA vom 5. August 2008 ließ kaum eine Frage offen: Darin ist von einem „dringenden Verdacht“ gegen „mehrere tausend Ärzte“ die Rede, welche „jährlich in einer zweistelligen Millionenhöhe betrügerisch gegenüber ihren Privatpatienten abrechnen“…..

    ….“Zusätzlich brisant wird diese Geschichte durch den jüngsten Auftritt einer Vertreterin des Landesamtes vor dem Untersuchungsausschuss Labor im Landtag. Die Regierungsrätin beteuerte, ihr Amt wisse nichts von Betrügereien. Auf die Frage des SPD-Abgeordneten Franz Schindler, ob ihr Erkenntnisse zu überteuerten Laborarzt-Leistungen vorlägen, antwortete sie: „Nein, definitiv nicht.“…,,

    ….“Der Abgeordnete Sepp Dürr (Grüne) spricht gleich zweimal von einem „handfesten Skandal“: Erstens wegen der Untätigkeit des Landesamtes, zweitens wegen der „frechen Falschaussagen“ im Ausschuss. „Wir werden von staatlichen Stellen offensichtlich schamlos belogen„, schimpft Dürr.“….

    http://www.sueddeutsche.de/bayern/fall-schottdorf-finanzamt-hat-warnungen-des-lkas-ignoriert-1.2259093

  5. … eine Journalistin des SWR bezeichnete den “Fall Deeg” einmal als “zu komplex” für Berichterstattung….

    Eben kurz gelesen und bereits geschmunzelt. Guck mir das später näher an. Auf die Schnelle. Die Bildzeitung hatte ja nicht ohne Grund ihren Markterfolg.

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