„Das Verschwinden der Kerstin Neubert“ – 11. Jahrestag….!

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Aus gegebenem Anlass ein Ausflug zum Film (neben „Querulanz“ und schon sehr viel länger meine Leidenschaft): „Das Verschwinden der Eleanor Rigby“

Hey, in Deutschland braucht es kein totes Kind wie in diesem Film, damit eine Beziehung traumatisch „scheitert“…..es reicht ein Antrag bei einem Gericht! Das Kind als Beute für die „Trennende“!

Die Mutter eines Kindes beantragt einfach eine Gewaltschutzverfügung und ist so den Vater los. Kann mit Hilfe der willfährigen Justiz „verschwinden“….zusammen mit dem mittlerweile 11jährigen Kind.

Für mich persönlich der Film des Jahres! („...auf dem Sundance Festival in Utah von Publikum und Presse gefeiert„)

Schlicht, weil er die ganze Dramatik des – wie auch immer gearteten – Verlustes eines Kindes und die hiermit einhergehende Zerstörung einer Beziehung und Familie grandios zu vermitteln schafft. Der große Unterschied zum realen „Fall“ ist das Fehlen von Schuld und Verantwortlichkeit….

Auch wenn autistische dumpfe Justizjuristen solche Filme weder anschauen noch verstehen – jeder Zuschauer kann ohne weiteres antizipieren, dass die hier geschilderte Tragödie mit „juristischen Mitteln“ (um im Filmjargon zu sprechen: einen „Genrewechsel“ vom persönlichen Drama zum Justizthriller konstruieren) angehen zu wollen genau so bizarr und sinnlos wäre wie das was seit mittlerweile 11 Jahren die Justizbehörden in meinem „Fall“ machen, weil eine Mutter, Kerstin Neubert „verschwindet“ – bzw. glaubt und glauben machen will, man kann den Vater des Kindes einfach mal so abschieben, ersetzen, ausgrenzen und „entbinden“. Und die Zeit wird’s schon richten….

Nun denn…

Was mich so aufwühlt, wird durch folgende Berichte zu dem Film „Das Verschwinden der Eleanor Rigby“ deutlich – Identifikationen für Leser des Blogs und Kenner des „Falles“ unschwer auszumachen….

„Jessica Chastain und James McAvoy spielen in „Das Verschwinden der Eleanor Rigby“ ein Paar, das an einem Schicksalsschlag zerbricht. In seinem Debüt-Film zeigt sie Regisseur Ned Benson auf überzeugende Art als Menschen, die zu viel zwischen den Zeilen kommunizieren…..

Es ist dann bald klar, dass die beiden einmal ein Kind hatten – und die Beziehung daran zerbrochen ist, dass sie mit dem Schmerz des Verlusts komplett unterschiedlich umgehen: unüberbrückbare Differenzen.

Das Schweigen, die Heimlichtuerei setzen sich fort, in beiden Familien, auch die Großeltern dürfen nicht reden über das tote Kind. Bei Conor ist das so, weil er sich
beim Verdrängen ungern stören lässt; und um Eleanor haben, weil ihr Schmerz so viel sichtbarer ist, immer alle Angst…..

…..Aber es sind auch so wunderbare Szenen dabei. Wenn Eleanors Vater ihr beispielsweise erzählt, wie er sie als kleines Kind einmal mitgenommen hat ans Meer, damals, als man sich Nantucket noch leisten konnte; und er hat sie verloren, für einen Augenblick. Es steckt das Eingeständnis darin, dass er nur einen Moment lang gefühlt hat, was sie fühlt – und doch weiß, was das ist, wovon sie da nie reden.

Das ist Bensons größte Stärke: dass er viel Gespür dafür hat zu zeigen, wie Menschen etwas nicht aussprechen, zwischen den Zeilen kommunizieren, mit Worten schweigen, den anderen erahnen und erfühlen – oder eben daran scheitern.“

http://www.sueddeutsche.de/kultur/das-verschwinden-der-eleanor-rigby-im-kino-mit-worten-schweigen-1.2236977

„Der Schmerz lässt nicht nach“

……“Gerade weil Details unausgesprochen bleiben und man sich selbst einen Reim darauf machen muss, entwickelt man schnell eigene Gefühle gegenüber den Protagonisten. Man trauert mit ihnen. Man leidet mit ihnen. Man hofft mit ihnen. Wie gesagt: Man wird das Kino nicht mit einem strahlenden Lächeln verlassen. Aber einen so intensiv-schönen Kinofilm sieht man nicht alle Tage. Bleibt nur zu hoffen, dass auch die beiden Einzelfilme irgendwann in Deutschland zu sehen sein werden.„…..

http://www.n-tv.de/leute/film/Das-Verschwinden-der-Eleanor-Rigby-article13984376.html

….“Nicht zuletzt deswegen ist „Das Verschwinden der Eleanor Rigby“ kein Liebesfilm. Sondern, ein immenser Unterschied, ein Film über die Liebe. Frei von falscher Sentimentalität, enthüllt er einige ihrer schmerzlichsten Wahrheiten und bewahrt doch ihr tröstliches Mysterium.

Leid wird nicht ungeschehen, und es gibt auch keine Garantie auf gemeinsames Glück. Dafür einen kostbaren Moment mit zwei einsamen, aber vertrauten Spaziergängern in einem nächtlichen Park, „No Fate Awaits Me“ von Son Lux aus dem Soundtrack, und der euphorisierenden Möglichkeit einer neuen Begegnung, allen alten Verletzungen zum Trotz.“….

http://www.spiegel.de/kultur/kino/das-verschwinden-der-eleanor-rigby-jessica-chastain-james-mcavoy-a-1004861.html

„Entfremdet und verloren“

…..“Ursprünglich besteht Bensons Debüt aus zwei Teilen. „Her“ nimmt die konsequente Perspektive der Titelheldin Eleanor Rigby ( Jessica Chastain ) ein,deren Eltern (William Hurt und Isabelle Huppert) einst große Beatles-Fans waren. „Him“ widmet sich der ausschließlichen Perspektive von Conor Ludlow (James McAvoy) , der sich verzweifelt an seine Frau klammert, die erst innerlich, dann auch physisch von seiner Seite verschwindet.

„The Disappearence of Eleanor Rigby: Them“, so der laut Abspann korrekte Originaltitel, bildet nun die sehr sehenswerte Synthese aus „Her“ und „Him“. Benson lässt sich eine volle Dreiviertelstunde Zeit, bis er signalisiert, was die Tragödie im Leben seiner Protagonisten ausgelöst hat. Es ist der Tod des gemeinsamen Kindes. Benson deutet diesen Verlust so beiläufig an, dass er die Zuschauer mit maximaler Wucht trifft. Im Nebensatz eines Dialoges.

Entfremdet und verloren haben sich Eleanor und Conor aber offenbar über die unterschiedliche Art zu trauern. Rückblenden gibt es kaum, eine davon in nur sehr verschwommenen Bildern. Doch aus zahlreichen, elegant schleppend inszenierten Dialogen setzt sich das Gesamtbild einer komplexen Beziehungstragödie zusammen, die vor allem vom sehr nuancierten, ausdrucksstarken Spiel ihrer großartigen Hauptdarsteller lebt.“….

http://www.noz.de/deutschland-welt/kultur/artikel/526420/das-verschwinden-der-eleanor-rigby-entfremdet-und-verloren#gallery&0&0&526420

Und die Charakterisierung der FAZ zu der von Isabelle Huppert dargestellten „Stiefmutter“ ist so übertragbar auf ein persönlich bekanntes Vorbild, dass es mich fast vom Hocker gehauen hat:

„….eine Rolle, die im Wesentlichen darin besteht, der Tochter, die nach einem Selbstmordversuch zu ihren Eltern zurückgezogen ist, zartbittere Ermahnungen zu geben, dem Ehemann (William Hurt), einem Psychologieprofessor, stumme Vorwürfe zu machen und dabei halbgefüllte Weingläser herumzutragen und mit Duldermiene auszutrinken.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kino/video-filmkritiken/filmkritik-das-verschwinden-der-eleanor-rigby-13286001.html

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10 Gedanken zu „„Das Verschwinden der Kerstin Neubert“ – 11. Jahrestag….!

  1. Noch’n Film (läuft heute Nacht in der ARD): „Intime Fremde“ – ob Therapeut oder Steuerberater, ist dann auch egal:

    „Weil sie sich in der Tür geirrt hat, vertraut Anna dem Steuerberater William Faber ihre Eheprobleme an. Da ihm ihre Nöte sehr zu Herzen gehen und er ihre Geständnisse auch aufregend findet, bringt er es nicht fertig, ihr die Wahrheit zu sagen – daß er keineswegs der Psychotherapeut ist, für den Anna ihn hält.“…..

    http://www.moviepilot.de/movies/intime-fremde

    Genauso ist’s (oft) mit „Gutachten“….die könnte auch der Mitarbeiter des Gartenbauamtes fabulieren.

  2. Was passiert und wie weit das geht, wenn Frau die Gerichte missbraucht, ist mittlerweile bestens dokumentiert! Nur in meinem „Fall“ glaubt man weiter leugnen und aussitzen zu können…..

    Morgen im SPIEGEL – Buch von G. Strate erscheint ebenfalls morgen….

    „Gerhard Strate rechnet mit der forensischen Psychiatrie ab

    Kein Zwei­fel: Das Ver­trau­en in die Jus­tiz ist an­ge­schla­gen. Nach ei­ner Rei­he von Fehl­ur­tei­len, die in jüngs­ter Zeit an­läss­lich von Wie­der­auf­nah­me­ver­fah­ren ans Licht ge­kom­men sind und mit Fas­sungs­lo­sig­keit öf­fent­lich dis­ku­tiert wur­den, schwin­det die Ak­zep­tanz des Rechts­staats.

    Spek­ta­ku­lä­re Fäl­le wie Ulvi K., Horst Ar­nold, Har­ry Wörz, Rudi Rupp und an­de­re ha­ben den Glau­ben, we­nigs­tens vor Ge­richt gehe es mit rech­ten Din­gen zu, weit­hin er­schüt­tert.

    Zu oft la­gen die­sen „Jus­tizirr­tü­mern“ me­tho­disch man­gel­haf­te, un­halt­ba­re psych­ia­tri­sche Gut­ach­ten re­nom­mier­ter Sach­ver­stän­di­ger zu­grun­de, de­ren Ex­per­ti­sen von den Rich­tern aus Zeit­man­gel oder Ar­beits­über­las­tung – oder weil man doch schon so lan­ge ver­trau­ens­voll zu­sam­men­ar­bei­te – nach schnel­lem Au­gen­schein durch­ge­winkt wor­den wa­ren. Wem aber ist das Ver­sa­gen mehr an­zu­las­ten? Den Psych­ia­tern, die sich un­be­grenz­ter Deu­tungs­ho­heit er­freu­en? Oder den Ju­ris­ten, die vor ih­nen katz­bu­ckeln?“

    https://magazin.spiegel.de/digital/?utm_source=spon&utm_campaign=inhaltsverzeichnis#SP/2014/49/130630563?“…..

    • Prof. Schmidt-Jortzig, Vorsitzender des Deutschen Ethikrats und ehemaliger Bundesjustizminister.

      Er kommentiert: die „Hinweise für Ärzte Richter, Betreuer und Psychiater“ empfinde ich als außerordentlich hilfreich.

      Hinweise für Richter

      Am 18.6.09 hat der Gesetzgeber insbesondere für die Psychiatrie eine weitreichende und einschneidende Entscheidung getroffen: Weil durch das neue Gesetz der Wille des Patienten vor dessen Wohl gestellt wird, wird psychiatrischer Paternalismus zu einer Restkategorie. Bisher war die Bestimmung des Wohls gutachtenden Ärzten überlassen, deren Urteil von Richtern so gut wie immer bestätigt wurde.

      Insbesondere gilt, dass es keine psychiatrische Diagnose ohne die Zustimmung in einer Vorausverfügung geben darf; die Zustimmungspflicht ist vom Gesetzgeber am 18.6.2009 ausdrücklich erwähnt worden. Der Gesetzgeber hat diesen Schritt medizinischer Behandlung in dem neuen § 1901 a BGB erfasst und unter den Zustimmungsvorbehalt des Betroffenen gestellt. Richter dürfen überhaupt nur bei einwilligungsunfähigen Personen entscheiden was in einem Gutachten explizit nachgewiesen werden muss. Ein profaner Hinweis auf eine irgendwie geartete seelisiche Störung genügt nicht. Zu unterscheiden sind zudem folgende Sachverhalte … usw.

      Mit Meinungsvebrechen zusammen hatten wir die gesamten Hinweise für Richter und Co., publiziert. Als pdf. zum printen für alle, bei denen versucht wurde, sich von verwirrten Ärzten untersuchen zu lassen. Siehe Zitat Deeg: Wem aber ist das Ver­sa­gen mehr an­zu­las­ten? Den Psych­ia­tern, die sich un­be­grenz­ter Deu­tungs­ho­heit er­freu­en? Oder den Ju­ris­ten, die vor ih­nen katz­bu­ckeln?”…

      Hinweis für Ärzte:

      Nur weil Ärzte eine Behandlungsnotwendigkeit sehen und diese eventuell noch durch eine dramatisierend unterstellte, angeblich vorhandene „Fremd- und/oder Eigengefährdung“ durchsetzen wollen kann ganz schnell ein strafrechtliches und zusätzlich auch noch ein zivilrechtliches Problem wegen Schmerzensgeld- und Schadensersatzforderungen vorgenommen werden.

      Für die Abwehr von Gefährdungen ist die Polizei und das Strafgesetzbuch da und nicht eine präventive medizinische Orakelei. Illegal vorgenommene Untersuchungen sind eine Persönlichkeitsrechtsverletzung und können zu empfindlichen Sanktionen führen. Jegliche Gutachtertätigkeit für eine Zwangseinweisung des Patienten z.B. nach PsychKG oder § 63 StGB ist selbstverständlich damit absolut unvereinbar.

      An die Stelle der bisher alle psychiatrischen Maßnahmen durchziehenden Gewalt, sei es als direkter Zwang oder nur als implizite, strukturelle Drohung mit der Gefangennahme in einer „Geschlossenen” und der Zwangsbehandlung in derselben, hat Überzeugung zu treten mit einer strikten und strengen Einhaltung ärztlicher Schweigepflicht, auch gegenüber allen staatlichen Organen und insbesondere Gerichten, diese durch eine schriftliche Erklärung gegenüber dem Patienten zu dokumentieren. Jegliche Gutachtertätigkeit für eine Zwangseinweisung des Patienten z.B. nach PsychKG oder § 63 StGB ist damit absolut unvereinbar, ja sollte geradezu undenkbar werden.

      PS: Es ist also überhaupt nicht möglich sich von Ärzten untersuchen lassen zu müssen. Bei Weigerung und dem üblichen Polizeieinsatz – ab nach Lohr, dort werden wir ne Aussage (Untersuchung) erzwingen, tritt Srates Begründung: Aussagerzwingung in Kraft.

      Bei alldem mischte sich dann Nina Hagen ein und spielte die Hauptrolle in einem Super creativen Werbespot 🙂

      Wichtig. Eine PAT ist überhaupt nicht notwendig, weil es zählt der natürliche Wille zum aktuellen Zeitpunkt.

      Hinweise für Richter: Ein Richter muss also feststellen, ob überhaupt Einwilligungsunfähigkeit vorliegt. Dazu ist ein psychiatrisches Gutachten erforderlich, das ebd. verweigert werden kann. Aufgrund eigener Anschauung kann ein Richter nur bei einer im Koma liegenden Person Einwilligungsunfähigkeit feststellen. Dies bedeutet einen primäreren Schutz vor unerwünschten psychiatrischen Maßnahmen. Der Richter muss also in Erfahrung bringen, ob ein Komafall vorliegt.

      • Wobei der Spot so natürlich nicht funktioniert, weil die Polizei – wenn ich hier mal als Polizist rechtlich argumentiere – gem. Par. 183 StGB „verfolgen“ muss, als „Anzeigenerstatter“ fungieren die Passanten, die sich offenkundig belästigt fühlen: d.h. dann Feststellen der Identität, „Beseitigung‘ der Störung, Anzeige….

        „(1) Ein Mann, der eine andere Person durch eine exhibitionistische Handlung belästigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.“

        http://dejure.org/gesetze/StGB/183.html

        Ein „Lendenschurz“ hilft, wenn man dem hier folgt:

        https://www.lawblog.de/index.php/archives/2007/05/21/zur-anzeige-gebracht-2/

        Aber das Grundanliegen des Spots ist ja Pathologisierung und nicht Exhibitionismus….

  3. Tell a Story !

    🙂

    Thema Humor. Wie erwähnt, Trennung mit EX (BPS diagnostiziert) und meine Tochter wollte heimlich von Mutti „verschwinden!“ Auf die Schnelle fand ich eine 1 Zimmer Villa im Souterrain eines Freundes – 500 Meter entfernt. Nebenan – 10 Meter – wohnen meine Eltern.

    Ich sass soz. in einem Keller.

    Tochter kam mit o.g. Anliegen an – ich zieh bei dir ein. Zum besseren Verständnis. Wir haben ein Haus mit 800 qm Grundstück, meine Tochter hat Pferd, zwei Hunde, Papagei und all den anderen Luxus. Leider steht meine EX im Grundbuch.

    Egal. Meine Tochter rastete wegen Mutti aus, s.o. und ich antwortete (im Keller) analog ihr: „Mami spinnt. Ich werd jetzt aus dem Fenster springen!“ Das Fenster lag unterhalb des Ergeschosses. Meine Tochter bekam einen Lachanfall: »Papa, bieeeete sag das nochmal!“

    Humor ist in solchen Konflikten recommended. Die Story erzählte ich einem Psychologen. Seitdem weiss ich dass Psychologen nicht ernst zu nehmen sind: »Sie können ihre Tochter doch nicht in Angst und Schrecken versetzen!“

    Understanding. Kein Wunder dass diese »Zielgruppe“ unfähig ist, Gutachten so zu verfassen, wie sie der Realität entsprechen. Nach wie vor ist dieses Dr. Eberlein Gutachten – Psychiaterin – aus der Praxis Dr. Gross – das HIGHLIGHT Commedy Gutachten schlechthin.

    Noch ein Gag meiner Tochter, letztendlich ernst gemeint: »Wenn ich bei dir auch nicht einziehen darf, dann werde ich heut Nacht im Wald übernachten!“

    Die Weltelite der Psychologen.

    Tell a Story! Der Mollath Fall – uninteressant – ihn zu verfilmen. Redundanz auf Jura. Das Verschwinden: Aber es sind auch wunderbare Szenen dabei. Wenn Eleanors Vater ihr beispielsweise erzählt, wie er sie als kleines Kind einmal mitgenommen hat ans Meer ….

    Ich hab ein VID mit meiner Tochter … ihr Alter drei Jahre … Sonnenaufgang am Meer. Tell a Story. Lufthansa landete abends bei Sonnenuntergang. Linienflug. Leihwagen um Hotel zu suchen. Fehlanzeige. Keines gefunden. Ausgebucht. Ergo Übernachtung im Auto am Strand.

    Die Sonne tauchte auf – meine Tochter wachte auf – und sah zum ersten mal das Meer. Mutti pennte im Auto weiter. Meine Tochter und ich zum Meer – dort war eine Holzbank. Meine Tochter setze sich, schaute auf das Meer und den Sonnenaufgang – ihren Blick vergesse ich NIE! Auf Video festgehalten.

    Zeitsprung, analog wie im genannten Film. Cut – ten years later: „Papi, ich übernachte heute im Wald!“ Martins Story ist crazy – eben weil er solche Meer-Scenen mit Kindern nicht kennt – noch dramatischer sind jedoch Storys, wo das limbische System auf solche Scenen zurückgreifen kann. Logischerweise setzt dann der präfrontale Kortex aus und man wird zum Killer!

    PS. Miss Mutti Neubert. Soll Ihnen meine Tochter das Denken beibringen! Ansonsten. NeuroScience auf absolutem Weltklasse Niveau. Das ultimative VID – der Alptraum versagender Eltern …

    Gruss an Frau Behrend!

  4. Sie: „You know that your‘re not half as clever as you think.« Er: „That still makes me twice as clever as you.“

    Ist das aus dem Film? Kann leider nicht das Original VID gucken. Mein I-Net ist gedrosselt. Hier der youtube link … Trailer …

    Humor fördert den Kampfgeist. Ebendem hier einige breaks. Ein uralter Gag aus einer Commedy Show: »Sie ist ist nicht nur intelligent, sondern schlau ist sie auch noch!“ Al Bundy: „Niemand versteht etwas von Frauen und niemand wird je etwas von ihnen verstehen. Plato versuchte sich an ein paar Theorien über sie, aber dann ging er lieber mit seinen Jungs zum Zelten. Fest steht: „Frauen sind das einzige und größte Problem, das diese Welt hat.“

    Al Bundy: „Wisst ihr, worauf der Irrtum der Männer beruht? Sie glauben eine Frau heirate sie aus Liebe. Dabei sucht sie nur jemanden, dem sie weh tun kann.“ Al Bundy: „Wie kannst du behaupten, ich hätte noch nie auf was verzichtet, Peg? Zählen meine Träume, mein Geld und mein Leben denn gar nichts?“ Al Bundy: „Leute, heiratet nie. Erst nehmen Euch die Frauen die Freiheit, dann die Träume und schließlich den Verstand.“

    Zurück zum Ernst!

    Mit 12 Jahren formulierte meine Tochter – eine Woche nach Trennung: „Papa, ich werde jetzt verschwinden, damit Mama endlich kapiert, dass es reicht! Ich pack meine Klamotten wenn Mama schläft und zieh bei dir ein!“ Das Deeg Dilemma habe ich nicht. Mutti fuhr keine Gerichte auf – ergo kein Kindesentzug, etc., – aber bereits diese Scene spricht Bände.

    Unverständlich ist mir, wie Mütter überhaupt Gerichte auffahren können.

    Mit 12 outete meine Tochter „Schlauheit“ — hast du Sorgerecht für mich? Jedoch, wie formuliert, ist das nicht das Thema. In solchen Neubert-Niedrigungen agiert meine Ex nicht, bzw. so etwas ist uns beiden Weltfremd.

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