„Das Verschwinden der Kerstin Neubert“ – 11. Jahrestag….!

IMG_0017

Aus gegebenem Anlass ein Ausflug zum Film (neben „Querulanz“ und schon sehr viel länger meine Leidenschaft): „Das Verschwinden der Eleanor Rigby“

Hey, in Deutschland braucht es kein totes Kind wie in diesem Film, damit eine Beziehung traumatisch „scheitert“…..es reicht ein Antrag bei einem Gericht! Das Kind als Beute für die „Trennende“!

Die Mutter eines Kindes beantragt einfach eine Gewaltschutzverfügung und ist so den Vater los. Kann mit Hilfe der willfährigen Justiz „verschwinden“….zusammen mit dem mittlerweile 11jährigen Kind.

Für mich persönlich der Film des Jahres! („...auf dem Sundance Festival in Utah von Publikum und Presse gefeiert„)

Schlicht, weil er die ganze Dramatik des – wie auch immer gearteten – Verlustes eines Kindes und die hiermit einhergehende Zerstörung einer Beziehung und Familie grandios zu vermitteln schafft. Der große Unterschied zum realen „Fall“ ist das Fehlen von Schuld und Verantwortlichkeit….

Auch wenn autistische dumpfe Justizjuristen solche Filme weder anschauen noch verstehen – jeder Zuschauer kann ohne weiteres antizipieren, dass die hier geschilderte Tragödie mit „juristischen Mitteln“ (um im Filmjargon zu sprechen: einen „Genrewechsel“ vom persönlichen Drama zum Justizthriller konstruieren) angehen zu wollen genau so bizarr und sinnlos wäre wie das was seit mittlerweile 11 Jahren die Justizbehörden in meinem „Fall“ machen, weil eine Mutter, Kerstin Neubert „verschwindet“ – bzw. glaubt und glauben machen will, man kann den Vater des Kindes einfach mal so abschieben, ersetzen, ausgrenzen und „entbinden“. Und die Zeit wird’s schon richten….

Nun denn…

Was mich so aufwühlt, wird durch folgende Berichte zu dem Film „Das Verschwinden der Eleanor Rigby“ deutlich – Identifikationen für Leser des Blogs und Kenner des „Falles“ unschwer auszumachen….

„Jessica Chastain und James McAvoy spielen in „Das Verschwinden der Eleanor Rigby“ ein Paar, das an einem Schicksalsschlag zerbricht. In seinem Debüt-Film zeigt sie Regisseur Ned Benson auf überzeugende Art als Menschen, die zu viel zwischen den Zeilen kommunizieren…..

Es ist dann bald klar, dass die beiden einmal ein Kind hatten – und die Beziehung daran zerbrochen ist, dass sie mit dem Schmerz des Verlusts komplett unterschiedlich umgehen: unüberbrückbare Differenzen.

Das Schweigen, die Heimlichtuerei setzen sich fort, in beiden Familien, auch die Großeltern dürfen nicht reden über das tote Kind. Bei Conor ist das so, weil er sich
beim Verdrängen ungern stören lässt; und um Eleanor haben, weil ihr Schmerz so viel sichtbarer ist, immer alle Angst…..

…..Aber es sind auch so wunderbare Szenen dabei. Wenn Eleanors Vater ihr beispielsweise erzählt, wie er sie als kleines Kind einmal mitgenommen hat ans Meer, damals, als man sich Nantucket noch leisten konnte; und er hat sie verloren, für einen Augenblick. Es steckt das Eingeständnis darin, dass er nur einen Moment lang gefühlt hat, was sie fühlt – und doch weiß, was das ist, wovon sie da nie reden.

Das ist Bensons größte Stärke: dass er viel Gespür dafür hat zu zeigen, wie Menschen etwas nicht aussprechen, zwischen den Zeilen kommunizieren, mit Worten schweigen, den anderen erahnen und erfühlen – oder eben daran scheitern.“

http://www.sueddeutsche.de/kultur/das-verschwinden-der-eleanor-rigby-im-kino-mit-worten-schweigen-1.2236977

„Der Schmerz lässt nicht nach“

……“Gerade weil Details unausgesprochen bleiben und man sich selbst einen Reim darauf machen muss, entwickelt man schnell eigene Gefühle gegenüber den Protagonisten. Man trauert mit ihnen. Man leidet mit ihnen. Man hofft mit ihnen. Wie gesagt: Man wird das Kino nicht mit einem strahlenden Lächeln verlassen. Aber einen so intensiv-schönen Kinofilm sieht man nicht alle Tage. Bleibt nur zu hoffen, dass auch die beiden Einzelfilme irgendwann in Deutschland zu sehen sein werden.„…..

http://www.n-tv.de/leute/film/Das-Verschwinden-der-Eleanor-Rigby-article13984376.html

….“Nicht zuletzt deswegen ist „Das Verschwinden der Eleanor Rigby“ kein Liebesfilm. Sondern, ein immenser Unterschied, ein Film über die Liebe. Frei von falscher Sentimentalität, enthüllt er einige ihrer schmerzlichsten Wahrheiten und bewahrt doch ihr tröstliches Mysterium.

Leid wird nicht ungeschehen, und es gibt auch keine Garantie auf gemeinsames Glück. Dafür einen kostbaren Moment mit zwei einsamen, aber vertrauten Spaziergängern in einem nächtlichen Park, „No Fate Awaits Me“ von Son Lux aus dem Soundtrack, und der euphorisierenden Möglichkeit einer neuen Begegnung, allen alten Verletzungen zum Trotz.“….

http://www.spiegel.de/kultur/kino/das-verschwinden-der-eleanor-rigby-jessica-chastain-james-mcavoy-a-1004861.html

„Entfremdet und verloren“

…..“Ursprünglich besteht Bensons Debüt aus zwei Teilen. „Her“ nimmt die konsequente Perspektive der Titelheldin Eleanor Rigby ( Jessica Chastain ) ein,deren Eltern (William Hurt und Isabelle Huppert) einst große Beatles-Fans waren. „Him“ widmet sich der ausschließlichen Perspektive von Conor Ludlow (James McAvoy) , der sich verzweifelt an seine Frau klammert, die erst innerlich, dann auch physisch von seiner Seite verschwindet.

„The Disappearence of Eleanor Rigby: Them“, so der laut Abspann korrekte Originaltitel, bildet nun die sehr sehenswerte Synthese aus „Her“ und „Him“. Benson lässt sich eine volle Dreiviertelstunde Zeit, bis er signalisiert, was die Tragödie im Leben seiner Protagonisten ausgelöst hat. Es ist der Tod des gemeinsamen Kindes. Benson deutet diesen Verlust so beiläufig an, dass er die Zuschauer mit maximaler Wucht trifft. Im Nebensatz eines Dialoges.

Entfremdet und verloren haben sich Eleanor und Conor aber offenbar über die unterschiedliche Art zu trauern. Rückblenden gibt es kaum, eine davon in nur sehr verschwommenen Bildern. Doch aus zahlreichen, elegant schleppend inszenierten Dialogen setzt sich das Gesamtbild einer komplexen Beziehungstragödie zusammen, die vor allem vom sehr nuancierten, ausdrucksstarken Spiel ihrer großartigen Hauptdarsteller lebt.“….

http://www.noz.de/deutschland-welt/kultur/artikel/526420/das-verschwinden-der-eleanor-rigby-entfremdet-und-verloren#gallery&0&0&526420

Und die Charakterisierung der FAZ zu der von Isabelle Huppert dargestellten „Stiefmutter“ ist so übertragbar auf ein persönlich bekanntes Vorbild, dass es mich fast vom Hocker gehauen hat:

„….eine Rolle, die im Wesentlichen darin besteht, der Tochter, die nach einem Selbstmordversuch zu ihren Eltern zurückgezogen ist, zartbittere Ermahnungen zu geben, dem Ehemann (William Hurt), einem Psychologieprofessor, stumme Vorwürfe zu machen und dabei halbgefüllte Weingläser herumzutragen und mit Duldermiene auszutrinken.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kino/video-filmkritiken/filmkritik-das-verschwinden-der-eleanor-rigby-13286001.html

Advertisements

Justizskandal um Clemens Lückemann in München weiter beweisrechtlich angezeigt: 15 O 13559/14

IMG_0014

Diesen Beschluss erhielt ich vergangene Woche:

Beschluss LG München I, 15 O 13559/14 – Verweigerung PKH/Verdacht Rechtsbeugung

In diesem Zusammenhang:
Dieses Schreiben der Direktorin des Amtsgerichts Würzburg, Helga Twardzik in Zusammenhang mit andauernder Kindesentfremdung/Umgangsboykott/Verweigerung des gerichtlich vollstreckbaren Beschlusses seit 30 Monaten (!) erhielt ich vor rund einem Monat: ein Freibrief für die Rechtsverweigerung des Familiengerichts, das weiter andauernd die Vater-Kind-Bindung zerstört.

Direktorin AG Würzburg, Twardzik: „Unabhängigkeit“ der Richter deckt Rechtsverweigerung

Diese sofortige Beschwerde ging an das Langericht München, der Vorsitzende Richter Tholl hat bereits in Zusammenhang mit dem Justizskandal „Schottdorf“ und den Versuchen der Kriminalisierung/Pathologisierung des Polizeibeamten Robert Mahler für Aufmerksamkeit und Berichterstattung in der SZ gesorgt.

Es ist offentsichtlich so, dass selbst massivste Justizverbrechen und Straftaten im Amt, begangen durch Justizjuristen mit CSU-Parteibuch, NUR durch Herstellung von Öffentlichkeit und Veröffetnlichung von Akten geltend zu machen sind.

….

„Landgericht München I
Prielmayerstraße 7
80335 München 27.11.2014

Az. 15 O 13559/14

Gegen den sog. Beschluss vom 18.11.204 wird sofortige Beschwerde eingelegt.
Der Schriftverkehr wird wie alle Vorgänge beweisrechtlich veröffentlicht.

Da das Landgericht München I wahrheitswidrig behauptet, Beweise für Straftaten im Amt und hieraus sich ergebende Schadensersatzanssprüche seien „nicht dargelegt“ wurde ein BEWEISPOOL für das Gericht eingerichtet, der für jeden öffentlich zugänglich die Fakten darlegt und den Richtern hiermit als Beweismittel benannt wird:

https://martindeeg.wordpress.com/2014/11/27/offentlicher-beweispool-fur-das-landgericht-munchen-1-az-15-o-1355914/

1.
Weiter wird insbesondere der Verdacht der Rechtsbeugung zugunsten der Beschuldigten bei der Justiz Würzburg/Bamberg insbesondere bezüglich Freiheitsberaubung im Amt durch die Beschuldigten

1. Clemens Lückemann, Präsident des OLG Bamberg, zur Tatzeit Generalstaatsanwalt Bamberg

2. Thomas Trapp, sachbearbeitender Staatsanwalt und Weisungsempfänger von 1.

3. Norbert Baumann, Vorsitzender Richter des 1. Strafsenats des OLG Bamberg

4. Thomas Schepping, Richter des 1. Strafsenat des OLG Bamberg und Verantwortlicher für die mittels falscher Eidesstattlicher Versicherung erwirkte sog. Gewaltschutzverfügung gegen den Kläger, aufgrund deren dieser den Kontakt zu seinem drei Monate alten Kind „verlor“.

geltend gemacht. Dieser als Verbrechen zu wertende Vorgang wird – wie detailliert anhand Akten beweisrechtlich erwiesen – durch das zuständige Staatsministerium der Justiz ebenso wie durch die Staatskanzlei, Sachbearbeiter Dr. Glaser, der lediglich auf die Zuständigkeit des untätigen Ministeriums verweist, unter Verdacht der Strafvereitelung zugunsten von CSU-Juristen in Würzburg/Bamberg vertuscht und gedeckt.

Beweis: u.a. Blog des Klägers „martindeeg.wordpress.com“

Das Landgericht München versucht offenkundig, die Anliegen und Strafanzeigen des Klägers ins Lächerliche zu ziehen.

Was sie hierdurch bezweckt, ist offen. Anstatt den konkreten Tatvorwürfen nachzugehen, wird offenkundig nach bekanntem Muster bei der bayerischen Justiz versucht, den Kläger und Geschädigten als Querulanten zu diffamieren.

Die Darstellung von zusammenhanglosen Aussagen im Beschluss vom 18.11.2014, Az. 15 O 13559 wie „Die Justiz im OLG-Bezirk Bamberg sei rechtsradikal und in Teilen hochkriminell“ , die die Richter versuchen dem Kläger zuzuschreiben, lassen diesen Schluss zu.

Die zur Schau gestellte Naivität der Richter des Landgerichts München, die offenkundig nur den Zweck hat, die gesamten Vorgänge unter den Teppich zu kehren – auch durch erzwungene weitere Abgabe an die Beschuldigten selbst – und den Beschuldigten qua Amt einen Freibrief auszustellen, ist in höchstem Maße unredlich und eine Schande für eine Justiz, die von sich behauptet, rechtsstaatlich zu sein.

Der Vorsitzende Richter Dr. Tholl, Landgericht München I wird selbst in Pressebericht vom 5. November 2014, Süddeutsche Zeitung, „Justiz soll gegen Recht verstoßen haben“, in Zusammenhang mit der zu Unrecht erfolgten Maßnahmen gegen den Polizeibeamten Robert Mahler, zitiert:

„Das Landgericht München I hat im Zuge eines Amtshaftungsprozesses gegen den Freistaat angedeutet, dass die bayerische Justiz gleich mehrmals gegen geltendes Recht verstoßen habe. Das Verfahren vor der 15. Zivilkammer des Landgerichts dreht sich um den Rechtsstreit des Kriminalhauptkommissars Robert Mahler vom LKA gegen den Freistaat. Dabei bahnt sich eine klare Niederlage für die bayerischen Behörden an. „Es liegt sehr nahe, dass Amtspflichtverletzungen vorliegen“, sagte der Vorsitzende Richter Frank Tholl. Und er fügte hinzu: „Ob sich der Freistaat mit einem Urteil einen Gefallen tut, wird er selbst beurteilen müssen.

Die Aussagen des Richters sind in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert. Mit ihnen deutet er an, dass im bayerischen Justizapparat gleich mehrere Sachen sehr krumm abgelaufen sind. Und dass dem Freistaat an der detaillierten Aufklärung dieser Dinge nicht gelegen sein kann, weil es dann peinlich bis skandalös werden würde. Jedenfalls legte das Gericht dem Vertreter des Freistaats unmissverständlich ans Herz, einem Vergleich zuzustimmen und eine Entschädigung zu zahlen.

…Der Vorwurf: Mahler soll gegen Schottdorf ohne Grund ermittelt haben und dabei Schottdorfs Buchhalter gefragt haben, ob der nicht Hinweise auf illegales Verhalten geben wolle. Die Ermittlungen zogen sich mehr als zwei Jahre hin, ehe sie 2012 eingestellt wurden. Der Vorsitzende Richter machte am Mittwoch klar, was er von diesem Vorgehen hält: Die Einleitung der Verfahren bezeichnete er als „problematisch“ und deren Dauer kritisierte er überdeutlich: „Spätestens im August 2010 wäre das Verfahren einzustellen gewesen.“ Doch Mahler musste zwei Jahre bis zur Einstellung warten.

„Verdacht auf Rechtsbeugung“
Dadurch hat der Beamte nach eigenen Angaben massive gesundheitliche Probleme bekommen, deshalb fordert er nun Schmerzensgeld und Verdienstausfall. Die Kammer folgte seiner Argumentation weitgehend und schlug eine Entschädigung von 4000 Euro vor. Der Rechtsvertreter des Freistaats, Gero Himmelsbach, deutete an, er sei bereit, auf den Kläger „zuzugehen“. Allerdings müssten zu dem Vorschlag „einige Behörden gehört werden“. Deshalb wurde die Verhandlung vertagt.“…

http://www.sueddeutsche.de/bayern/fall-schottdorf-bayerische-justiz-soll-gegen-recht-verstossen-haben-1.2205728

Die Tatvorwürfe und im Raum stehenden Straftaten im Amt wiegen ebenso wie die Folgen gegen die Person des Klägers ungleich schwerer. Die kriminelle Energie und die offenkundige Böswilligkeit der Beschuldigten im „Fall Deeg“ ist atemberaubend.
Es ist in der Tat bezeichnend, dass Richter Tholl dem Freistaat Bayern auch im obigen Verfahren empfiehlt, die Vorgänge zu vertuschen, indem man sich vergleichen sollte.

Dass massive Mißstände in der Justiz Bayern bestehen, ist kaum mehr zu leugnen. Die Vertuschung von konkreten und massiven Straftaten im Amt ist daher weiter zu verhindern. Dies ist offenkundig nur durch Herstellung von Öffentlichkeit möglich.

Dass eine Radikalisierung von Geschädigten und immer mehr Bürgern eintritt, ist dem Umgang mit Mißständen und Straftaten im Amt durch die Justiz zuzurechnen.

2.
Im sog. Beschluss vom 18.11.2014, Az. 15 O 13559/14 wird mehrfach gelogen:

Seite 2:

„Mit Verfügung vom 16.07.2014 hat die Kammer den Antragsteler darauf hingeweisen, dass für behördliche Handlungen in Würzburg das Landgericht München I örtlich unzuständig ist, und angefragt, ob der Antragsteller eine Verweisung an das örtlich zuständige Gericht beantragt.

Der Antragsteller stellte keinen Verweisungsantrag“.

Beschluss LG München I, 15 O 13559/14 – Verweigerung PKH/Verdacht Rechtsbeugung

Richtig ist:
Der Antragsteller stellte ebenso wie bei zahlreichen anderen Eingaben erzwungenermaßen einen Verweisungsantrag.

Dass dies absurd ist, erschließt sich jedem vernünftig denkenden Menschen – offenkundig jedoch nicht Justizjuristen, die weiter munter den Rechtsbrecher selbst mit der Ermittlung und Aufklärung von Rechtsbrüchen beauftragen wollen!

Alle Vorgänge, die im Zusammenhang mit Freiheitsberaubung im Amt, mit der seit Oktober 2012 bestehenden Kindesentführung/Umgangsboykott zu Lasten des Klägers als Vater an die Justizbehörden Würzburg gingen, wurden entweder

a) bis heute weder bearbeitet noch beantwortet

b) ohne jede Prüfung durch die Beschuldigten/Beklagten selbst (oder Weisungsgebundene der Beschuldigten)
einfachst entledigt.

Aus diesem Grund wurde das Justizministerium in Kenntnis gesetzt, das in gleicher Weise zu Lasten des Klägers agiert. Die beweisrechtlich dargelegte Strafvereitelung im Amt ist Inhalt der Klage.

IMG_0008

Die rechtsfremde und bizarre Vorgehensweise führt immer wieder zum gleichen Ergebnis: zuständige Stellen verweigern die Bearbeitung oder erzwingen die Verweisung an die Beklagte/Beschuldigte selbst, die dann die Bearbeitung verweigert oder pauschale und formelhafte Abweisungen zusendet.
So wurde auch bereits eine Verweisung vom Landgericht München an das Landgericht Stuttgart erzwungen, worauf wiederum das Landgericht Stuttgart eine Verweisung an die Beklagte selbst, die Justizbehörden Würzburg erzwang.
Es geht hier um Verbrechen im Amt! Wenn diese nicht auf rechtsstaatlichem Wege zu klären sind, wird der Kläger andere Wege beschreiten, um Genugtuung zu erlangen.

Weiter heißt es im sog. Beschluss vom 18.11.2014, Az. 15 O 13559/14, Seite 2:

„Mit Verfügung vom August 2014 erteilte die Kammer erneut Hinweise. U. a. wies sie den Antragsteller darauf hin dass sein Vortrag zu etwaigen Pflichtverletzungen durch das Bayerische Staatsministerium der Justiz und die Staatskanzlei bislang unkonkret sei.“

Beschluss LG München I, 15 O 13559/14 – Verweigerung PKH/Verdacht Rechtsbeugung

Richtig ist:
Der Kläger hat auf den sog. Hinweis des Gerichts nochmals akribisch dargelegt, dass hier eine Strafvereitelung im Amt und eine Rechtsverweigerung zugunsten der Beschuldigten bei der Justiz Würzburg/Bamberg stattfindet.

Weiter sind ALLE BEWEISVORTRÄGE und ORIGINALDOKUMENTE sowohl den Tatbestand der Freiheitsberaubung im Amt als auch der Kindesentführung zu Lasten des Klägers beweisrechtlich dokumentiert, veröffentlicht und dem Gericht ALS BEWEISMITTEL benannt unter dem BLOG des Klägers „martindeeg.wordpress.com“.

Die Gerichte sind offenkundig in keiner Weise gewillt, sich mit den Vorgängen auseinanderzusetzen. Stattdessen wird gelogen und auflaufen gelassen, um Justizjuristen vor Strafverfolgung zu schützen und – siehe „Fall“ Robert Mahler“ – den Nimbus der Justizbehörden in Bayern nicht durch „peinliche und skandalöse“ Offenlegungen (Vorsitzender Richter Tholl) weiter zu schädigen sondern dies zu Lasten der Bürger und der Transpanz zu vereiteln.

Der Popanz, der hier zu Lasten von Geschädigten und zum Schutz von Beamten und Justizjuristen mit immer gleichen Phrasen aufrechterhalten werden soll, nähert sich mittlerweile durchaus der Vorgehensweise in einem Unrechtsstaat an.

3.
Um hier nur EINEN Tatvorgang und Aspekt der in Frage stehenden Verbrechen im Amt konkret nochmals darzulegen, werden hier nochmals die Straftaten der Beschuldigten vom März 2010 angeführt, die dem Ministerium bekannt und angezeigt sind und die dieses offenkundig strafvereitelnd vertuscht. Auch für nicht juristisch geschulte Leser des BLOGS ist ersichtlich, dass es sich hier um Straftaten im Amt handelt:

Über Originalakten unter „martindeeg.wordpress.com“ ist belegt:

Der Kläger wurde aufgrund des am 04.03.2010 beim Landgericht Würzburg, 1. Strafkammer, unter Az. 10465/09 eingehenden Obergutachten des Prof. Dr. Nedopil, LMU München mit hierauf sofort erlassenem Beschluss aus der Forensik Lohr entlassen.

Der Kläger war aufgrund der vorsätzlich falschen und in der Zeitung Mainpost am 25.06.2009 verbreiteten Behauptung der Staatsanwaltschaft Würzburg, er habe einen „Amoklauf“ bei der Justizbehörde Würzburg (!!) geplant seit dem 21. Juni 2009 – also über acht Monate Monatezu Unrecht inhaftiert. Mittels vorsätzlich erstattetem Fehlgutachten des Dr. Groß, das Nedopil widerlegt hatte, war versucht worden, den Kläger dauerhaft zu Unrecht nach Par. 63 StGB wegzusperren.
vgl.: http://dejure.org/gesetze/StPO/121.html

Dies ist kein Einzelfall.

Als das Gutachten und die Entlassungsverfügung bei der Forensik Lohr einging, wurde der Kläger sowohl vom zuständigen Oberarzt ……..(Anonymisierung wurde zugesichert) als auch von Rechtsanwalt Christian Mulzer, Würzburg „gewarnt“, dass die Staatsanwaltschaft Würzburg in heller Aufregung sei. Der Kläger solle am besten über Frankfurt und nicht über Würzburg nach Stuttgart fahren! Das Bild, das die Justiz Würzburg bei Kundigen abgibt, ist bezeichnend. (2011 wurde die Kanzlei von RA Mulzer widerrechtlich durch die StA „durchsucht“….http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=AG%20W%FCrzburg&Datum=2012-09-29&Aktenzeichen=103%20Cs%20701%20Js%2019849/11).

Die Staatsanwaltschaft Würzburg hatte bereits versucht, einen Haftbeschluss zu erwirken, um eine Zurückverlegung in die JVA zu erreichen, was das Landgericht abwies.

Eine Woche später, 12.03.2010, wurde der Kläger aufgrund Haftbefehls des OLG Bamberg, Beschuldigte Baumann und Schepping, wegen vorgeblicher Fluchtgefahr in seiner Wohnung in Stuttgart ein zweites Mal festgenommen. Es gab zu diesem Zeitpunkt weder Haftgrund noch zugrundeliegende Straftat, die eine über bereits acht Monate hinausgehende „Untersuchungshaft“ in einem Rechtsstaat auch nur ansatzweise begründen hätte können.

Kein Betroffener, bei dem der Vorwurf der „Störung des öffentlichen Friedens“ tatsächlich zutraf, war in Deutschland jemals auch nur über Wochen in Haft, weil er – noch dazu vorgeblich in einer Dienstaufsichtsbeschwerde – einen „Amoklauf“ angedroht haben soll.

Was die Beschuldigten in den Glauben versetzte, gegen den Kläger derart ungeniert ihr Amt zu missbrauchen und Verbrechen im Amt begehen zu können, ist aufzuklären.

Der Beschuldigte Lückemann hatte Weisung erteilt, den Antrag zu stellen. Sein Parteikollege und langjähriger Freund Baumann zeichnete die Freiheitsberaubung im Amt ab.

Die Beschuldigten wirkten zur Vertuschung darauf hin, dass die Festnahme an einem Freitagmittag erfolgte, so dass Gegenmaßnahmen nicht möglich sind.

Rechtliches Gehör wurde gezielt verweigert. Rechtsanwalt Mulzer wurde gezielt in Unkenntnis gelassen.

Die Polizeibeamten in Stuttgart erkannten die offenkundig persönlich motivierte Freiheitsberaubung im Amt, diskutierten intern, ob die – offenkundig mit gezieltem Druck beim Vorgesetzten der Fahndung Stuttgart nachgeholfen – Maßnahme überhaupt durchzuführen ist.

Nach weiteren sechs Wochen erfolgte eine zweite Entlassung aus der zu Unrecht erfolgten Haft, die am Ende über insgesamt zehn Monate andauerte.

Nach Freispruch durch das Landgericht Würzburg am 20.08.2010 verhinderten die gleichen Beschuldigten unter ungeniertem Amtsmissbrauch, dass dem Kläger die vom Landgericht zugespochene und gesetzlich verankerte Haftentschädigung ausgezahlt wird.

Die Beschuldigten sind aus ihren Ämtern zu entlassen und wegen vorsätzlicher gemeinschaftlich begangener Freiheitsberaubung im Amt gegen einen ehemaligen Polizeibeamten des Landes Baden-Württemberg anzuklagen.

Wenn die Tatvorwürfe dem Gericht München weiter zu „unkonkret“ oder „zu wenig dargelegt“ sind oder gar beweisrechtlich als nicht erwiesen angesehen werden, muss von gezielter Rechtsbeugung zugunsten der Beschuldigte aus rechtsstaatsfernen Gründen ausgegangen werden.

Von einer Strafvereitelung des Justizministers, dem die Vorgänge seit langem angezeigt sind und der offenkundig nichts zur Aufklärung der konkreten Tatvorgänge unternimmt, ist auszugehen.

Dem Gericht ist ebenso beweisrechtlich zweifelsfrei dargelegt, dass unter Rechtsverweigerung des Familiengerichts Würzburg seit Juni 2012 die Durchführung des vollstreckbaren Beschlusses des Familiengerichts vom 09.04.2010 auf wöchentlichen sog. „Umgang“ des Klägers mit seinem leiblichen Kind verweigert wird. Entsprechende Anträge des Klägers auf Zwangsgeld gegen die Kindsmutter vom Juli 2013 oder auf Sorgerechtsübertragung (eingereicht im Mai 2013 und nochmals im September 2014) werden schlicht nicht bearbeitet.

Die Kindsmutter ist seit Oktober 2012 mit dem Kind des Klägers zwecks Bindungsblockade untergetaucht, was eine Kindesentführung darstellt. Auch dies wird durch die Justizbehörden unterstützt.

Alle Strafanzeigen und Klagen, die der Kläger an die – wie das Landgericht München immer wieder betont – örtlich zuständige Justiz Würzburg stellt, werden ignoriert und nicht bearbeitet, größtenteils nicht beantwortet!

Diese Rechtsverweigerung gilt sowohl für Dienstaufsicht, für Zivilklagen als auch für Strafanzeigen. Wenn eine Tätigkeit erfolgt, entscheiden die Beschuldigten/Beklagten in eigener Sache und weisen ohne jede Begründung und Sachprüfung ab.

All das ist beweisrechtlich dargelegt auf dem Blog des Klägers anhand Originalakten und Schriftstücken der Beklagten. Auch der BEWEISPOOL für das Landgericht München I wird laufend ergänzt.

Beweis: u.a. Blog des Klägers „martindeeg.wordpress.com“

Die Vorgänge legen längst einen Untersuchungsausschuss zur Lage der fränkischen Justiz nahe.

Dass der Kläger sich immer noch an Recht und Gesetz hält ist keinesfalls mehr selbstverständlich angesichts des für jeden hier offenkundigen Unrechts!

Mit freundlichen Grüßen,

Martin Deeg,
Polizeibeamter a.D.

IMG_0010

Ein LEITFADEN für Justiz und Strafverfolger: wie schaffe ich mir Querulanten!

Foto(7)

Gerade bin ich auf folgende Ausschreibung gestoßen:

WORKSHOP 1 am 8. September 2014 in Olten, Schweiz

Querulatorische Persönlichkeiten – Psychologische Hintergründe, Umgangsstrategien, Risikoanalyse“
Referent: Dr. Jens Hoffmann

Sogenannte Querulanten sorgen vor allem bei Behörden, aber auch bei Unternehmen und anderen Einrichtungen für viel Arbeit und Beunruhigung. Tatsächlich werden jedoch nur relativ wenige querulatorische Persönlichkeiten gewalttätig. Der Schlüssel zum Umgang mit dieser schwierigen Personengruppe ist es, ein tieferes Verständnis dafür zu gewinnen wie Querulanz entsteht und welche psychologischen Bedürfnisse durch das Querulieren befriedigt werden. Dadurch ist es möglich ressourcenschonend die Kommunikation und den Umgang mit solchen Persönlichkeiten zu gestalten.

Kommt es zu einer Eskalation oder gar einer schweren Gewalttat, zeigen sich im Vorfeld regelmässig Warnsignale. Mit dem Ansatz des Bedrohungsmanagements lassen sich Risikoindikatoren erkennen und einschätzen. Dies geschieht zudem anhand realer Fallvignetten, wobei auch auf das Fallmanagement querulatorischer Droher eingegangen wird.

Themen:

• Die querulatorische Dynamik verstehen
• Gesprächsführung mit Querulanten
• Umgang mit Schriftsätzen, Anrufen und persönlichen

Kontakten
• Warnsignale erkennen
• Risikoanalyse und Fallmanagement • Fallstudien

Teilnahmegebühr 395,00 CHF / 315,00 EUR; inkl. Zwischen- verpflegung, Mittagessen (Stehlunch) und Unterlagen
Maximal 50 TeilnehmerInnen
Beginn: 09:00 Uhr / Ende 17:00 Uhr

Veranstaltungsort Hotel Arte, Kongresszentrum, Olten, Schweiz

http://www.i-p-bm.com/images/Olten_BM-Konferenz_2014_Anmeldung_WEB.pdf

Dies inspirierte mich in Anlehnung an Watzlawick zu folgendem LEITFADEN für „betroffene“ Behörden unter Bezugnahme auf eigene Erfahrungen mit den Justizbehörden Würzburg…..

G. Zollenkopf kategorisierte mich aufgrund „Hartnäckigkeit“, „Stil von Schreiben“ etc. als „querulatorisch-naiv“:
https://martindeeg.wordpress.com/2014/11/22/bin-ich-ein-naiver-querulant/

Das Thema verdient absolute Aufmerksamkeit….und ich möchte als vermeintlicher „Querulant“ nicht versäumen, meinen bescheidenen Beitrag zur Erhellung dieses „Gesellschaftsphänomens“ beizutragen.

Bei den Justizbehörden Würzburg, die sich seit Dezember 2003 unerklärlicherweise mit mir beschäftigen „müssen“ (…nur weil sie unter Falschbeschuldigung der Mutter des Kindes mit einfacher „Verfügung“ meine Vaterschaft zerstört haben und mich infolge zum irren Kriminellen „machten“) hat man erkennbar keine Erfahrung im Umgang mit „Querulanten“ und keinen „Schlüssel zum Umgang mit dieser schwierigen Personengruppe“ – aber sehr wohl damit, sich „Querulanten“ zu schaffen und sich deren langfristiger Aufmerksamkeit zu versichern!

Hier also ein LEITFADEN, wie man sich langfristig die Aufmerksamkeit von Menschen sichert, indem man „Querulanz“ hervorruft und verstärkt:

1.
Der Schlüssel zur Schaffung jedes „Querulanten“ sind invasive, ungenierte und grundlose Eingriffe in das Privatleben von Personen mit Schädigung existentieller Bedürfnisse oder auch wirtschaftlicher Schädigung. So ist z.B. die Zerstörung der Vaterschaft und ein Eingriff ins Familienleben mittels einer einfachst zu erlassenden sog. Gewaltschutzverfügung ohne weiteres auf Zuruf einer Partnerin möglich (die idealerweise durch „Frauennetzwerke“ und „häusliche-Gewalt“-Propaganda zuvor gebrieft wurde, was gerne auch Jugendämter übernehmen). Der Erlass einer Verfügung/Kontaktverbot ist ohne jede Anhörung, Beweisaufnahme und somit ohne jeden direkten Kontakt zum künftigen „Querulanten“, genannt „Antragsgegner“ möglich. Man umgeht so von Anfang an eine zu erwartende Gegenargumentation, die nun wirklich nicht interessiert.

Insgesamt ist zu betonen, dass ein persönlicher Kontakt und Gespräche unter dem Anschein der Unvoreingenommenheit mit dem künftigen „Querulanten“ auf jeden Fall zu vermeiden sind. Kontakte sind auf ein absolutes Minimum zu reduzieren und finden idealerweise nur unter repressiven Vorgaben bspw. in Gerichtsverhandlungen statt.

2.
Schriftsätze des „Querulanten“ werden stets mit einfachsten formaljuristischen Floskeln abgebügelt. Bis zu einer Beantwortung seitens der Behörde sollten immer auch – falls überhaupt für nötig erachtet – mehrere Wochen, besser noch Monate verstreichen.

Der Zeitablauf zum Schaden des künftigen „Querulanten“ ist ein Selbstläufer (insbesondere wenn Kinder betroffen sind!).

3.
Alle Maßnahmen, die weitere Eingriffe gegen den „Querulanten“ ermöglichen, sollten hingegen mit größtmöglichem Aktionismus und ohne Scheu vor sozialer Vernichtung der Person und Auswirkung auf sein Umfeld erfolgen.

Hier bieten sich insbesondere an: Wohnungsdurchsuchungen, Beschlagnahmen und Versuche der Zwangseinweisung mittels aus dem Zusammenhang gerissener Zitate aus den Schriftsätzen des „Querulanten“ (diese sollten mit zunehmender Dauer der Ausgrenzung und Repression und mithilfe der beschriebenen Taktiken bald ausreichend vorliegen), aus denen sich eine Suizidgefahr, besser noch eine „Fremdgefährdung“ konstruieren lässt!

Foto(4)

4.
Als „Begleitmassnahme“ bieten sich inflationäre Strafanzeigen infolge praktisch jeder „Reaktion“ an, die ihre Wirkung beim „Querulanten“ nicht verfehlen sollten!
Das Motto: Fakten schaffen!

Die Wirksamkeit von Klassikern wie „Beleidigung“, „Verleumdung“, „versuchter Nötigung“ etc. hat sich jahrzehntelang bewährt. Ergänzt werden können diese durch die neuen geschlechtsspezifischden Repressionsgesetze wie das „Anti-Stalking-Gesetz“ („Nachstellung‘ Par. 238 StGB) oder auch die „Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereiches mittels Bildaufnahmen“ (Par. 201 a StGB), die praktisch ohne Vorliegen strafbarer Handlungen angewandt werden können. Der Gesetzgeber ist laufend bemüht, die niederschwelligen Repressiongrundlagen mit Strafverschärfungen und neuen kreativen Gesetzesschöpfungen auszubauen, die kaum noch ein für Nichtjuristen nachvollziehbares „strafbares“ Handeln benötigen, um angewandt werden zu können.

Sollte der Belastungseifer insbesondere von „Ex-Partnerin“ des „Querulanten“ (geschlechtsspezifisch vorverurteilende und so eskalierte Paarkonflikte sind bekanntermaßen das Grundmuster der „Querulanz“) zu wünschen übrig lassen, können Staatsanwälte/-innen ohne weiteres selbst ein „Up-grade“ veranlassen, „Gefährdungen“ behaupten, öffentliches Interesse bejahen und sich insgesamt die „Unklarheit“ bezüglich der Auslegung und Rechtskonformität der „neuen“ Gesetze zunutze machen. Bei Bedarf einfach dumm stellen – die Fakten sind ja schon geschaffen!

Über die idealerweise auf Widerpruch des „Querulanten“ gegen unkomplizierte Strafbefehle veranlassten Strafverhandlungen sind, möglichst in enger Kooperation mit den regionalen Gerichtsreportern aussagekräftige Schlagzeilen zu generieren unter Nennung der „Delikte“ und der Berufsbezeichnung des Delinquenten nach dem Muster „Ex-Polizist terrorisiert Ex-Frau (Merke: der Zusatz „mit SMS und Anrufen“ nimmt dem Leser die assoziative Schlagkraft und ist ein Detail, das nicht in eine Überschrift gehört) oder „Arbeitsloser Stalker vermutlich schuldunfähig“. Zusätze wie „Gutachter XY sieht Anzeichen für Wahn/Paranoia“ etc. sind hingegen zielführende Alarmismen, die gerne als Unterschlagzeile fungieren dürfen.

Diese Schlagzeilen (die dem sozialen/ beruflichen Umfeld ohne weiteres eine Identifizierung des „Querulanten“ ermöglichen) sind im übrigen völlig unabhängig vom Ausgang des Verfahrens möglich, auch ein Freispruch steht dem nicht entgegen. Jedenfalls sollte das Zünden dieses bewährten Eskalationsmittels die Wirkung für zukünftige „Delinquenz“ des Betroffenen nicht verfehlen und diese deutlich steigern. Denn der „Querulant“ ist nun ja in der Zwangslange, durch weitere Tätigkeiten und Eingaben zu „beweisen“, dass ihm Unrecht getan wird….diese Spirale kann durch geschickte Eskalationsführung der „Strafverfolger“ permanent am Laufen gehalten werden.

5.
Mittel- bis langfristig sollte es in jedem Fall ohne weiteres möglich sein, mit einem bewährten „Sachverständigen“ ein belastendes psychiatrisches Gerichtsgutachten zu erlangen, das in jedem Fall eine „querulatorische Persönlichkeitsstörung“, gerne garniert mit dem allseits gefälligem „Wahn“ oder einer „Paranoia“, hervorbringt.

Auch mittels Bagatelldelikten ist so bei geschickter Anwendung der behördlichen Repressionsmittel im Zusammenspiel mit den genannten Strategien die dauerhafte Unterbringung nach Par. 63 StGB zu erwirken!

Ausblick:

Der Karriere und dem Aufstieg bei den so ständig medial im Focus stehenden Justizbehörden sollte dem geschickten „Querulantenmacher“ nichts mehr im Wege stehen. Vorgesetzte bei Behörden goutieren ebenso wie Sachverständige die namentliche Nennung ihrer Sachbearbeiter respektive ihrer Person in angenehm tätigkeitssuggerierenden Gerichtsberichten der Lokalpresse. Insbesondere im Zusammenhang mit den „gefährlichen“ querulatorischen Persönlichkeiten, die bekanntermaßen immer mehr zu einer Belastung für Behörden, Gerichte und Sicherheitsorgane werden!

Durch „Einzelfälle“ wie den des Gustl Mollath, der die lukrative und insgesamt erfüllende Tätigkeit der Pathologisierung von Bürgern leider bundesweit in ein negatives Licht rückte, sollten sich die zuständigen Gerichte und Behörden ebensowenig wie die bewährten „Hausgutachter“ beirren lassen.

Es zeigte sich auch hier, dass die Verantwortung für Versagen und Unrecht ohne weiteres solange geteilt werden kann, bis beim Einzelnen keinerlei Verantwortung mehr bleibt. Und zwar völlig unabhängig von den Folgen für Betroffene….

(Achtung Satire)

Foto(12)

Öffentlicher BEWEISPOOL für das Landgericht München 1, Az. 15 O 13559/14

Foto(23)

Mit einem sog. Beschluss vom 18.11.2014 teilt das Landgericht München I, 15. Zivilkammer (Vors. Richter Dr. Tholl, Richterin Kern, Richterin S. Hermann) u.a. Folgendes WAHRHEITSWIDRIG mit:

Seite 3, Beschluss v. 18.11.2014, Az. 15 O 13559/14:

„Trotz eines gerichtlichen Hinweises (vgl. Bl. 10/11 d. a.) hat der Antragsteller nicht vorgetragen, welche konkreten Pflichtverletzungen er dem Bayerischen Justizministerium und der Bayerischen Staatskanzlei vorwirft……
….Mangels konreter Darstellung von Pflichtverletzungen durch das Bayerische Staatsministerium der Justiz und der Bayerischen Staatskanzlei bietet die Klage keine hinreichende Aussicht auf Erfolg. Der Antragsteller hat nicht dargestellt, durch wen wann welche konkrete Pflichtverletzung begangen worden sein soll.

Ich habe mich daher nun entschlossen, öffentlich und beweisrechtlich diesen BEWEISPOOL FÜR DIE GERICHTE anzulegen, damit derarten Falschbehauptungen öffentlich der Boden entzogen wird.

Es geht nach wie vor u.a. um konkrete Freiheitsberaubung im Amt mithilfe eines Fehlgutachtens des Würzburger Gerichtsgutachters Dr. Groß insbesondere durch die Justizjuristen Clemens Lückemann, Thomas Trapp, Norbert Baumann, Thomas Schepping.

Foto

Der zugrundeliegende Sachverhalt ist hier anhand Originaldokumenten beweisrechtlich dargelegt. Beschwerde beim EGMR ist anhängig, Az.1033/12….

https://martindeeg.wordpress.com/2013/08/17/bayerische-justiz-der-missbrauch-des-§-63-

Nochmals im Detail: die Beschuldigten versuchten durch eine konzertierte Aktion, diese Dienstaufsichtsbeschwerde vom 18.05.2009 nach Eingang beim Beschwerdegegner (!) am 12.06.2009 dazu zu missbrauchen, mich dauerhaft ohne jede Vorsussetzung hierfür als „Gefahr für die Allgemeinheit“ nach Par. 63 StGB in die Forensik zu sperren, zehn Monate Freiheitsberaubung folgten:

Dienstaufsichtsbeschwerde/Klage gegen Staatsanwaltschaft Würzburg, 18.05.2009

Für redlichen Juristen ist ohne weiteres erkennbar, dass dies ein massiver Missbrauch rechtsstaatlicher Sanktionsmittel aus persönlichen Motiven der charakterlich offenkundig deformierten fränkischen Justizjuristen ist!

Die offenkundige Strafvereitelung und Rechtsverweigerung seitens der politisch Verantwortlichen ist hier akribisch und chronologisch beweisrechtlich dargelegt, ebenfalls Originaldokumente. Darüber hinaus gehende Beantwortung erfolgte seitens der Beschuldigten nicht:

https://martindeeg.wordpress.com/2014/01/20/schwere-freiheitsberaubung-im-amt-gegen-polizeibeamten-offener-brief-an-bayerns-justizminister/

https://martindeeg.wordpress.com/2014/02/06/gezieltes-kriminelles-handeln-der-justiz-wurzburg-zur-verhinderung-von-schadensersatzanspruchen/

https://martindeeg.wordpress.com/2014/02/13/gerichtsgutachten-2-offener-brief-an-minister-Bausback

https://martindeeg.wordpress.com/2014/02/22/bayern-vertuschung-von-freiheitsberaubung-im-amt-mittels-fehlgutachten/

https://martindeeg.wordpress.com/2014/03/08/weiter-strafanzeige-wegen-verdacht-schwerer-freiheitsberaubung-im-amt/

https://martindeeg.wordpress.com/2014/03/22/bayerischer-justizminister-versuch-der-abgabe-einer-strafanzeige-wegen-freiheitsberaubung-im-amt-an-die-behorde-der-beschuldigten-staatsanwaltschaft-wurzburg/

https://martindeeg.wordpress.com/2014/05/10/ubergriffige-staatsanwaltschaft-wird-gedeckt-offener-brief-an-seehofer/

https://martindeeg.wordpress.com/2014/05/15/beschuldigte-entscheiden-uber-sich-selbst-staatsanwaltschaft-wurzburg-oberstaatsanwalt-frank-gosselke/

https://martindeeg.wordpress.com/2014/05/28/antwort-der-staatskanzlei-strafanzeige-wegen-freiheitsberaubung-im-amt-gegen-unschuldigen/

https://martindeeg.wordpress.com/2014/06/14/freiheitsberaubung-im-amt-weiter-intern-vertuscht-3-schreiben-an-seehofer/

https://martindeeg.wordpress.com/2014/06/21/freiheitsberaubung-im-amt-weiter-vertuscht-bayerische-staatskanzlei-schaut-weg/

Beschwerde gegen den sog. Beschluss vom 18.11.2014 ist weiter beweisrechtlich eingereicht und wird veröffentlicht.

Foto(13)

Bin ich ein naiver „Querulant“…..?

Foto(21)

Gerhard Zollenkopf, Berlin, hat sich dem Thema (und auch meinem Fall) gewidmet:

„Querulanten, Quengler, Kohlhaase, Prozeßhanseln“ (Auszüge) 

…..5. Zur aktuellen Situation.

„Natürlich gibt es auch und gerade im Lande der höchsten Richterdichte Rechtsmißbrauch und pathologisches Prozessieren. Solche Personen suchen regelrecht Streit. Ein Berliner Rechtsanwalt diagnostizierte dementsprechend ein neues Leiden: „Kampfquerulatorik“. Rupert Gaderer hält Vorträge über „Querulantologie3“ – eine neue, von ihm aus der Taufe gehobene Wissenschaft. Es gibt naturgemäß aber auch Fälle, in denen der hartnäckige Kampf ums Recht durchaus zum Unrecht im rechten Verhältnis steht. Bereits aus diesem Grunde kann bloße Quantität, also etwa die Zahl der Aktenzeichen, als Indiz für Prozeßunfähigkeit niemals ausreichen. Vor allem, und dies kann nicht oft genug betont werden, trifft zwar zu: bezeichnend für den genuinen Querulanten ist, „dass er den eigenen Beitrag am Zustandekommen des Konflikts vernachlässigt“ (Rasch/Konrad, Forensische Psychiatrie, 2004, 299). Regelmäßig wird jedoch der Anteil des Gegenparts, also der Justiz, aussen vor gelassen. Grund ist die geringe Neigung der Justizjuristen zur Selbstreinigung plus ihr alles dominierender Corpsgeist. Wie heißt es so schön: Die Mauern der Justiz sind stärker. Daher gilt: „queruliert wird immer von unten nach oben“. …..“

……“Wirklich lästig fallen, und dies gar nicht selten, gerade Rechtskundige, also querulatorische Juristen, bei denen sich die Psychiatrisierung dann schwierig gestaltet (und die Medizin passen muß), wenn die Querelen lege artis erfolgten, wie z. B. die des Dr. jur. Hans-Jürgen Hausmann oder des Rechtsanwalts Friedrich Schmidt (Original-Art). Das Pendant findet sich bei Strafverteidigern in Gestalt der viel diskutierten sog. Konfliktverteidigung, worunter rechtsmißbräuchliche Verteidigungsstrategien verstanden werden. Die Gerichtspraxis zeigt allerdings, daß es wenig hilfreich ist, auf den „favor judicis“ (Gunst des Richters) zu setzen, wenn dieser offensichtlich voreingestellt oder befangen ist. Dann kann nur, wenn überhaupt, „Konfliktverteidigung“ helfen, wie dies jüngst RA Schwenn im Kachelmann-Prozeß vorgeführt hat. Niemand würde auf die Idee kommen, einen solchen Verteidiger zu psychiatrisieren. Gleichwohl gibt es Fälle, in denen Rechtsanwälte psychiatrisiert wurden, etwa Jürgen Schifferer/Heidelberg (s. SPIEGEL, 46/1981, s. a.: Türspalt 1/1982, S. 29: „Wer Verrückte verteidigt, ist selber verrückt !“). Die Heidelberger Justiz psychiatrisierte auch noch ein weiteres Organ der Rechtspflege: den querulatorischen Rechtsanwalt Klein (Türspalt Nr. 9, S. 61ff).

Derartige Fälle sind gleichwohl selten. Obwohl es sicherlich auch querulatorische Richter gibt, klingt bei ihnen – jedenfalls offiziell – die Bezeichnung „Querulant“ eher wie Lobpreisung, so z.B. bei der Würdigung Helmut Kramers (ehem. OLG-Richter) durch Ingo Müller, denn Richter selbst halten sich durchgängig für sakrosankt, weshalb es auch kaum Nestbeschmutzer finden.

Foto(1)

Für Normalsterbliche allerdings gilt anderes: Da heißt es etwa: „es fällt in der Rechtspraxis immer wieder auf, daß auch ursprünglich völlig gesunde und angepaßte Menschen – je nach Schwere ihres Ursprungerlebnisses – zu Querulanten werden können“ (RA’in Affolter-Eijsten in der Neuen Zürcher Zeitung vom 25.10.2001). In der Fachliteratur wird hier von ‚Schlüsselerlebnis‘ gesprochen; die passende Diagnose lautet: „posttraumatische Verstimmungen“ (Scharfetter).

….“6. Zum Mißbrauchspotential bei Richtern und Psychiatern.

Nur sehr wenige Experten haben sich bisher mit dem Mißbrauchspotential der üblichen, einseitigen Perspektive von oben nach unten beschäftigt und den Fokus von unten, in Richtung auf die Richter und ihre Helfer, erweitert. Viel zitiert wird der Jurist Hellmer, weniger der Psychiater Nedopil8. Das Querulanten-Projekt des Soziologen Kaupen konnte leider durch den frühen Tod Kaupens nicht abgeschlossen werden. Kaupens Kritik sieht Querulanten auch als Produkt der Interaktion zwischen Gericht und Rechtsunterworfenem. Dies mag nicht für alle Fälle von Querulanz zutreffen, sicherlich aber für nicht wenige. Kühnert (Zeit, 1991) nimmt Bezug auf Kaupens gegenperspektivistischen Ansatz.

Foto(2)

Die Art – also Dauer und Schwere – seelischer Schäden, die nicht nur bei politisch Verfolgten (v. Baeyer/ Häfner/Kisker, Psychiatrie der Verfolgten, 1964; s.a. die Besprechung von Niederland, Psyche 6/1966, 466-476), sondern ggf. auch durch anhaltend mangelhafte justizielle Behandlung angerichtet werden kann, wurde noch nicht beschrieben. Gleichwohl kann kann etwa ein existenzvernichtender ‚Richterraub‘ in der Folge unrichtiger Sachbehandlung einer Streitsache anhaltende traumatische Verletzungen verursachen, die Rachewünsche wecken. Nach Reemtsma ist ein Rachewunsch übrigens „kein niedriges Bedürfnis“ (Jan Philipp Reemtsma, Das Recht des Opfers auf die Bestrafung des Täters – als Problem, 1999, 26). Diejenigen Gutachter, die der neurobiologisch ausgerichteten Lehre a la Kurt Schneider anhängen, werden sich gegenüber einem psychodynamischen Blickwinkel generell verschließen.“….

Foto(7)

Der Abriss schließt mit meinem „Fall“:

8. Aktuelle diagnostische Zuordnung
Querulanten gelten „aus psychiatrischer Sicht“ als persönlichkeits- bzw. anpassungsgestört. Gemeinhin liegt folgende Kombination an „Zügen“ vor: histrionische, anakastische und paranoid-querulatorische.

Differentialdiagnostische Schwierigkeiten bereitet die Differenzierung erlebnisreaktiver Entwicklungen abnormer Persönlichkeiten von normalen erlebnisbedingten Traumata. Da die Grenzen fließend sind, stellt sich die Frage nach den Übergängen. Der Entscheidungsspielraum ist verständlicherweise groß und öffnet das Tor zur diagnostischen Willkür, wie im aktuellen Fall der „ungerechtfertigten Psychiatrisierung“ (Nedopil, Obergutachten vom 2.3.2010, S. 78f) des Querulanten14 Martin Deeg, in dem sich Nedopil über die zeitgemäße diagnostische Einordnung von Querulanz verbreitete. Auf Seite 76 wächst, nach Nedopil, Querulanz auf dem Boden einer „praedisponierten Persönlichkeit mit einer spezifischen Vulnerabilität für Autoritätskonflikte“. Und auf Seite 71 gibt Nedopil gar eine psychoanalytische Deutung wieder: „Querulanz wurde (in) der früheren psychoanalytisch geprägten Literatur dadurch erklärt, daß sich die Betroffenen gegen den autoritären Vater auflehnen, gleichzeitig aber Angst vor diesem haben. Sie verbünden (sich) deshalb mit den väterlichen autoritären Instanzen und werden zu ihren eigenen Richtern. Sie wehren sich gleichzeitig gegen andere Autoritätsformen.“

Ansatzweise verweist Nedopil in seinem Deeg-Gutachten auf die Verstärker-Rolle der staatlichen Autoritätsträger und spricht (ohne Karl Peters als Quelle zu benennen) auf Seite 76 vom „Wechselspiel zwischen Reaktion und Gegenreaktion“, um schließlich einen „konzilianten und wenig autoritären Umgangsstil mit dem Betreffenden“ als „am ehesten weiterführend“ anzuraten. Das schaut modern aus, ändert aber nichts daran, daß auch Nedopil, wie seine Kollegen auch, sein „Handwerkszeug“ (eine seiner liebsten Vokabeln) allein auf die Probanden richtet. Eine derartige Einseitigkeit des Blickwinkels führte Nedopil bei seiner Mollath-Begutachtung (siehe dort unter Exkurs (B)) zum völligen Verzicht auf Systemkritik, die aber gerade in diesem doppelten Skandalfall geboten gewesen wäre.

Vorherrschend in der deutschen Psychiatrie bleibt gleichwohl der problematische Einfluß der Schneiderschen Lehre von den abnormen Persönlichkeiten, die an sich selbst leiden oder die Gesellschaft stören: Die gesellschaftspolitische Dimension der spezifisch deutsch-autoritären psychiatrischen Lehre bleibt ein Kernproblem.

Fußnote 14:

querulatorisch-naiv war z.B. folgendes Schreiben Martin Deegs an den Präsidenten des BVerfGs. Deeg erfüllt aber auch sonst weitgehend die spezifischen Merkmale des Querulanten: Hartnäckigkeit, Grenzüberschreitungen hinsichtlich Inhalt und Stil von Schreiben an staatliche Instanzen und eine völlige Fehleinschätzung der Wirkung derartiger Aktivität, welche bei vertrauensseligen Laien allerdings häufiger vorkommt.
Bei Deeg tritt vermutlich eine Konfliktverlagerung vom Partner auf das Kind hinzu. Substitut im Falle Deeg ist die Tochter, psychoanalytisch ausgedrückt, würde es, wäre das Kind älter, um eine ödipale Bindung gehen, die am häufigsten bei Mutter-Sohn-Beziehungen auftritt, aber eben auch in Vater-Tochter-Beziehungen. So versammlen sich im Verein Väteraufbruch für Kinder denn auch überwiegend „Töchterväter“. Auf der Mann-Frau-Ebene ist der Fall Deeg besonders delikat, denn Deeg war ehemals Polizist, die Kindesmutter ist Rechtsanwältin. Deeg kämpfte also ‚mannhaft‘-einsam gegen ein geschlossenes System, bestehend aus Staatsanwaltschaft, Gericht, Jugendamt und deren Gehilfen, die Gutachter. Die hysterische Überreaktion dieses Systems in Gestalt einer Psychiatrisierung ist die unverzeihlichere Kehrseite einer Medaille und ein Armutszeugnis, ähnlich wie im Falle Mollath. In Deegs subjekt-realer Wahrnehmung liest sich das Geschehen wie folgt: Mit 33 Jahren hatte ich mich entschlossen bzw. dazu bringen lassen (selbst geprägtes „Scheidungskind“), mit einer Rechtsanwältin eine Familie zu gründen und nach 15 Jahren eine Beamtenstellung auf Lebenszeit gekündigt…also viel Zeit……drei Monate nach der Geburt unseres Kindes 2003 „kündigte“ sie einseitig und kurzfristig die Beziehung und Familienbildung, indem sie eine sog. Gewaltschutzverfügung gegen mich erwirkte.“

https://sites.google.com/site/psychiatrisierung56zpo/michael-kohlhaas-querulanten-noergler-quengler

Und zum „Fall Mollath“…..

„Ein Rosenhan-Experiment am unfreiwilligen Objekt.“(Garcia)

Im Kontext dieser Page – Psychiatrisierung im Justizverfahren – liegt der Fokus nachfolgend auf der interaktiven Problematik von Justiz und Psychiatrie, deren Funktion und Rolle im Konnex der staatlichen Entscheidungsträger deutlich zu kurz kam.
Die Justiz, aber vor allem die Psychiatrie, kam mit einem blauen Auge davon. Ihr unseliges Zusammenspiel versandete im seichten Wasser der Kommentarflut und dürfte bald dem Vergessen anheim fallen.

https://sites.google.com/site/psychiatrisierung56zpo/der-fall-mollath

Ich nehme an, der Autor ist der selbe wie der, der 1997 das hier schrieb:

DIE ZEIT Nº 03/1997

Das Problem ist weniger der Egoismus geschiedener Familienväter, sondern die deutsche Art, mit der mit Trennung und Scheidung von Amts wegen umgegangen wird. Die Mehrheit der Väter, die „ihre Verantwortung in die Gesellschaft entsorgen“, wurde nämlich zuvor wider Willen selbst „entsorgt“. Mehr als fünfzig Prozent der Väter haben nach einem Trennungsjahr den Kontakt mit ihren Kindern verloren – weil die Mütter diesen erfolgreich boykottieren konnten oder weil für sie die wenigen vom Gericht zugebilligten Umgangsstunden zu schmerzlich sind. Und wenn schon vom Geld die Rede ist, so gehört zur Wahrheit die ganze Wahrheit: Etwa siebzig Prozent aller Scheidungen werden in der BRD von Frauen eingeleitet, denen – weltweit einmalige – Unterhaltsansprüche winken. Die steuerlich zum Junggesellen degradierten, entsorgten Väter können oft nicht einmal die Umgangskosten bezahlen.

Als aktivem Mitglied im Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV e.V.) sind mir überreichlich materiell und psychisch verelendete Väter bekannt, denen es fernliegt, ihre Kinder aus egoistischen Gründen „aus der Welt zu schaffen“.

http://www.zeit.de/1997/03/14461

Weiter Tatvorwurf Freiheitsberaubung mittels Fehlgutachten – Vertuschung durch „Sumpf“ in Würzburg?

Bei den Recherchen zu den Justizbehörden Würzburg kommt immer mehr zutage, nicht nur in persönlichen Gesprächen, auch durch (vergessene) Berichterstattung:

SPIEGEL 39/1964:
…..40 Jahre vor dem „Fall Mollath“ – was die Frage aufwirft, was in den letzten Jahrzehnten bei dieser Justiz alles geschah, was bislang nicht bekannt ist. Wieviele Unschuldige wurden Opfer dieses Justizsumpfes? Wieviele Justizopfer, die sich zur Wehr gesetzt haben, wurden pathologisiert, ihnen ein „Wahn“ angedichtet?

…“Im letzten Prozeß, der gegen Herterich lief, als er nach Schweden ging (wegen einer Auslandsreise war er zu einem Sitzungstermin nicht erschienen, ein Haftbefehl gegen ihn erlassen worden), war auch Herterichs psychiatrische Begutachtung beantragt worden.“….

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46175459.html

Aus gegebenem Anlass…..Würzburg 2014

Foto(4)

An das
Landgericht Würzburg
Ottostraße 5
97070 Würzburg
22. November 2014

Hiermit wird (weiter) Klage gegen den Würzburger Gerichtsgutachter Dr. Jörg Groß eingereicht auf Schadensersatz in Höhe von 1,2 Millionen Euro wegen vorsätzlicher Freiheitsberaubung im Amt mittels vorsätzlich erstattetem Fehlgutachten zugunsten der Beschuldigten der Staatsanwaltschaft Würzburg.

PKH-Antrag ist bereits gestellt (relevante Änderungen seither sind nicht gegeben).

Vorauszuschicken ist, dass das gesamte Verhalten und die Vertuschungsaktionen der Justizbehörden Würzburg derart beschämend sind, dass nur noch ein gradueller Unterschied zum Vorgehen bswp. des braunen Sumpfes bei der Justiz Würzburg besteht, der noch in den 60er-Jahren ungeniert rechtsfremd gegen Geschädigte wie Elmar Heterich vorging.

Die Höhe des Schadensersatzes ist auch der Tatsache geschuldet, dass Geschädigte und Justizopfer in Deutschland auch bei bekannt gewordenem Unrecht und Schaden immer weiter auflaufen gelassen werden, eine zivilrechtliche Schadensregulierung kaum möglich ist und Sachverhalte durch Justiz und Behörden insbesondere im Zusammenhang mit Straftaten im Amt und Fehlgutachten gezielt unterdrückt und vertuscht werden.

Dieser Mißstand ist derart gravierend, dass hier endlich deutliche Signale und entgegenwirkende Maßnahmen notwendig sind, die dem Ausmaß des Unrechts gerecht werden und weiteren Straftaten und Fehlgutachten in dieser Richtung generalpräventiv entgegenwirken.

1.
Die berechtigten Geltendmachungen des Klägers werden bislang unter offenkundigem Verdacht der Rechtsbeugung und der offenkundigen Befangenheit der Justiz Würzburg zugunsten des langjährigen Würzburger Gerichtsgutachters verweigert und zu vertuschen versucht.

Es besteht der dringende Tatverdacht, dass Dr. Groß insbesondere gemeinschaftlich mit Beschuldigten der Staatsanwaltschaft (Lückemann, Trapp), des OLG Bamberg (Dr. Baumann, Schepping) bewusst und gewollt zusammenwirkte, um so die dauerhafte Unterbringung des Klägers nach § 63 StGB im forensischen Maßregelvollzug mittels Fehlgutachten zu erreichen.

Foto(23)

Das Interesse an der politischen Aufarbeitung und strafrechtlichen Verfolgung ist aufgrund der Hochrangigkeit der Beschuldigten und der Negativwirkung und erneuten Bugwelle eines öffentlich aufgearbeiteten erneuten bayerischen Justizskandals offenkundig nicht gegeben.

Der Kläger ist keinesfalls gewillt, diesen rechtsfremden Interessen der Täter Platz zu geben.

Der Ruf und die Reputation des Klägers als Polizeibeamter des Landes Baden-Württemberg ist durch lückenlose Aufarbeitung der massiven Straftaten im Amt durch Beschuldigte bei den Justizbehörden Würzburg initiativ des Schlüsselereignisses einer falschen Eidesstattlichen Versicherung durch die Mutter des gemeinsamen Kindes aus persönlichen und mißbräuchlichen, rechtsfremden Interessen von dieser drei Monate nach Geburt des gemeinsamen Wunschkindes (erlassen durch den Beschuldigten Schepping, Az. 15 C 3591/03) wiederherzustellen und die massive Schädigung seit Dezember 2003 lückenlos aufzuklären.

Insgesamt wird auf die bereits mit Datum vom 09. November 2013 eingereichte Klagebegründung verwiesen:

Beweis:

Anlage 1: Klageschrift vom 09.11.2013
Klage gegen Dr. Groß, Würzburg

Der Gesamtvorgang beweisrechtlich:
https://martindeeg.wordpress.com/2013/11/09/schadensersatz-wegen-vorsatzlich-erstattetem-fehlgutachten-fur-die-staatsanwaltschaft-par-63-stgb/

Foto(3)

Alle berechtigten konkreten Schadensersatzansprüche des Klägers in pauschaler Form durch eine allgemeine „Ehrerklärung“ für den Gutachter abzuweisen gesucht :

„….Dies gilt ums so mehr, als der Sachverständige Dr. Groß – wie auch der Kammer aus eigener Anschauung in zahlreichen anderen Verfahren bekannt ist – im Allgemeinen als umsichtiger, erfahrener und sorgfältig arbeitender Gutachter mit hoher Sachkompetenz gilt, der seine medizinischen Schlussfolgerungen und Diagnosen erst nach sorgfältiger Abwägung und umgassender Begründung zu treffen pflegt.“

Dies ist bizarr. In diesem konkreten Fall geht es um die beweirsrechtlich dargelegte Freiheitsberaubung im Amt in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Würzburg und weiteren Beteiligten der fränkischen Justiz. Dies eben mittels eines Fehlgutachtens des Sachverständigen Dr. Groß zugunsten dieser Justiz und zu lasten des Klägers.

2.
Am 12. November 2014 berichtet die Süddeutsche Zeitung im Zusammenhang mit einer Schadensersatzklage gegen den Gerichtsgutachter Haderthauer vom Gericht in Ingolstadt unter der Überschrift „Zehn Richter erklären sich für befangen“.

…”Roland S., der exklusive Oldtimer-Modelle baute, die Haderthauer jahrelang über die Firma “Sapor Modelltechnik” an den Käufer brachte, fühlt sich von seinem früheren Arzt um sein allererstes Modellauto gebracht und verlangt Schadenersatz. Es wäre nun Sache des Gerichts, den Fall zu prüfen. Stattdessen aber haben sich bereits zehn Ingolstädter Richterinnen und Richter für befangen erklärt.
Jetzt liegen die Akten beim nächsten, und auch der wird wahrscheinlich zum Schluss kommen, dass sich aufgrund der langen Zusammenarbeit und zahlreicher dienstlicher Veranstaltungen ein freundschaftliches Verhältnis zu Haderthauer entwickelt hat, und dass sich dies auch auf die Frau des Beklagten, Christine Haderthauer, bezieht, deren Beteiligung an der Modellbaufirma in diesem Rechtsstreit ebenfalls thematisiert wird.”….

http://www.sueddeutsche.de/bayern/klage-gegen-hubert-haderthauer-zehn-richter-erklaeren-sich-fuer-befangen-1.2215147

Es ist davon auszugehen, dass die Befangenheit der Justizbehörden Würzburg, in eigener Sache objektiv und rechtsstaatlich bezüglich des Tatvorwurfes der schweren Freiheitsberaubung im Amt gegen meine Person dazu führen muss, dass endlich andere Behörden von Amts wegen mit der Prüfung betraut werden.

Ein Unterschied bezüglich der Befangenheit der Richter in Ingolstadt und in Würzburg bei derart vergelichbaren Vorgängen ist weder plausibel noch gegeben.

Der Unterschied ergibt sich lediglich daraus, dass Richter offenkundig glauben aufgrund der öffentlichen Wahrnehmung im Fall Haderthauer müsse man hier defensiver agieren als im Fall hier, der noch keine Berichterstattung in Leitmedien generiert hat.

Beim Tatvorwurf der Freiheitsberaubung im Amt ist in jedem Fall ohne Ansehen der Person, ohne Rücksicht auf Status, Amt und Parteimitgliedschaft zu verfolgen.

Es wird daher die Verweisung an die Justizbehörden Stuttgart oder – notfalls – München – beantragt.

Hierfür ist zu sorgen.

Diese Klage ist weiter beweisrechtlich veröffentlicht unter „martindeeg.wordpress.com“.

Martin Deeg

Polizeibeamter a.D.

Erklärungsansätze ohne feindselige Motivationskomponente? Ist Gleichgültigkeit feindselig?

Foto(3)

Da die Tragweite und Schwere der Zerstörung meiner Vaterschaft offenbar partout nicht verstanden werden will – ebensowenig wie die Fallhöhe, die sich aufgrund anhaltender Verbrechen an meinem Kind und mir ergeben: hier nochmals ein kurzer Beitrag bezugnehmend auf Gutachten Behrend….

Ich empfehle Frau Behrend einmal die Lektüre des Buches „Mystic River“ von Dennis Lehane. Ist grundsätzlich empfehlenswert. Die von Lehane hier punktgenau beschriebene Emotionalität der Hauptfigur, des Vaters Jimmy Marcus ist es, die hier bei mir als Vater mittlerweile ähnlich wirksam ist! „Irrtum“…? (Bezeichnenderweise sah ich die Verfilmung im November 2003 in Würzburg – im Bewusstsein von Frau und Kind, Familie;nichtsahnend von der Vernichtung, die die Kindsmutter ca. 2 Wochen später willkürlich gegen mich einleiten würde. Auch eine kleine persönliche Fußnote, die im Rahmen des Traumas nie vergessen werden wird).

Gutachten Behrend, vorgelegt nach 22 Monaten – Versuch eines Persilscheins für Justiz Würzburg/Schuldzuweisung an die Eltern

Zitat Gutachen Behrend, Seite 6:

„…..Die Eltern unterstellen sich wechselseitig Rachsucht und regelrechten Vernichtungswillen….Vor dem Hintergrund dieser Haltung wird jegliches Handeln oder Unterlassen des anderen Eltenteils negativ wahrgenommen und…negativ interpretiert….
Erklärungsansätze ohne feindselige Motivationskomponente, wie „Sorge“, „Irrtum“, „Angst“ oder „unbeabsichtigten Fehler“, haben in dieser Sichtweise keinen Platz.„…

Die Gutachterin Behrend blendet komplett aus, dass die Kindsmutter dominant und ALLEINVERANTWORTLICH die erzwungene Trennung und die Art und Weise der erzwungenen Trennung mit untauglichen juristisch-repressiven Mitteln durchgesetzt hat – wo es tatsächlich und erkennbar um psychologische und tatsächlich persönliche/familiär-intime Belange ging und geht; deren Transparenz und Offenlegung nun nach über 10 Jahren ungenierter Ausgrenzung und maßloser Schädigung von Behrend „vorgeworfen“ werden, quasi als Verrat des Opfers, der gefälligst still zu dulden hat…bizarr!

Am „Ursprung“ des Konfliktes und der 180-Grad-Wende durch beliebige „Trennung“, die die Familienbasis und die gesamte Vaterschaft grundlegend zersetzte, hatte ich als Vater ebensowenig Anteil wie ich Einfluss über den Fortgang des Konfliktes hatte, der mir zuerst von der Kindsmutter/Rechtsanwältin und dann von der Justiz AUFGEZWUNGEN wurde!

Weiter „unterstelle“ ich vor allem Gleichgültigkeit, Verdrängung, tiefgründende Abwehr und hieraus Rücksichtslosigkeit. Meine „Vernichtung“ ist für die Kindsmutter sicher nur ein „Kollateralschaden“.

„Rache“ unterstelle ich vor allem insoweit, dass die Kindsmutter mir v.a. die „Schuld“ gibt, dass ich durch – ja was eigentlich – die von ihr benannte „Emotionslosigkeit“ oder die dem widersprechende anderweitig unterstellte „Aggression“ etc. (GewSchG) oder auch meine finanzielle „Untauglichkeit“ ihr Idealbild von Familie, ihre „Rama-Idylle“ gestört habe, so dass ihr nur die komplette Zerstörung und Entwertung blieb?

Foto(6)

Behrend umgeht all das, indem sie anmaßend und falsch unterstellt, die „Beziehung und Familiengründung sei bereits vor…Geburt endgültig gescheitert“…?!

Vielleicht ist das das Grundproblem: das niemand einsehen will, dass diese „Trennung“ willkürlich aus Tageslaune geschah, was ein Konfliktmuster der Kindsmutter ist! Die Eifersuchtsattacken in der Beziehung (Blog) waren ebensowenig vorhersehbar wie der aus heiterem Himmel kommende „Entschluss“ der Kindsmutter, am 12.12.2003 zuerst die vereinbarte Wochenendplanung per SMS abzusagen („Komme nicht nach BB? Spiele Dein Spiel nicht mehr mit“…was genau dieses „Spiel“ sein soll, weiß ich nicht), dann den Zutritt zur Wohnung – und meinem Kind – zu verweigern und stattdessen ihren Vater die Polizei „alarmieren“ zu lassen!

Behrend wird zu erklären haben, wie ihre Darstellungen – die (neben Persilschein für die Justizbehörden Würzburg) weiter auf „Hinnahme“ sowohl der Schädigungen durch die Kindsmutter als auch der Entfremdung des Kindes setzen – wie also ihre Darstellungen im „Gutachten“ mit diesen Zitaten der Kindsmutter in Einklang zu bringen sind und wie man mir als Justizopfer unterstellen kann, ich würde hieran Mitverantwortung tragen….

Für Begriffe wie „Sorge, Angst, Irrtum“ oder „unbeabsichtigter Fehler“ als „Motiv“ für die nach wie vor ungeniert eskalierende und entfremdende Kindsmutter, die glaubt, man könne den Vater einfach beliebig „austauschen“, bleibt hier tatsächlich kein Platz!

Hier nochmals die im vorherigen Beitrag aufgeführten Zitate der Kindsmutter ohne weiteren Kommentar – das war 2004; das Kind ein Jahr alt:

„Ob sie denn mit Blick auf Herrn Deeg die Vorstellung von Vater, Mutter und Kind gehabt habe?
„Ich hab‘ die Vorstellung immer noch, und ich hatte sie damals auch. Ich will die Vorstellung immer noch verwirklichen.“ Die Erfolgsaussichten, die Vorstellung von Vater, Mutter und Kind mit Herrn Deeg zu verwirklichen, beurteilte sie zum Zeitpunkt der Schwangerschaft 50:50. Sie wünsche sich noch ein zweites Kind und einen Partner, mit dem sich das verwirklichen lasse.“ Ohne (Name des Kindes..) Vater ausschließen zu wollen.“ Allerdings wolle sie zukünftig einen anderen Partner.“
Seite 17 des Gutachtens vom 17.12.2004

„Nach dem Studium der Akte könne man den Eindruck habe (sic), sie verfahre nach dem Grundsatz: Was stört es den Mond, wenn ihn die Wölfe anheulen?! Frau Neubert sagte, daß er zum 1. Dezember (Anm.: 2004) hierher ziehen werde, sei ein Problem für sie. Der Gedanke daran versetze sie in „Panik“. – Es gebe doch da die Verfügung nach dem Gewaltschutzgesetz! Die gelte nur bis Mitte Dezember. Insofern passe sein Umzug zeitlich inś Bild. Sie wolle sie verlängern lassen.“ Seite 17/18

„Das Wichtigste ist im Moment mein Kind. Das ist das Beste, was in meinem Leben passiert ist.“ Das andere sei schon ihre Selbständigkeit“…..Ob sie mit diesen Dingen zur Zeit zufrieden sei? „Ich bin mit meinem Leben selbst zufrieden, wenn dieser Störfaktor nicht wäre.“ Seite 20

„Angenommen, sie könnte zaubern – was sie an ihrem Leben ändern würde? Mit Blick auf die Vergangenheit nichts, die wäre abgeschlossen. Auf ein Buch von Sartre Bezug nehmend, sagte die Probandin, unter den Umständen der damaligen Situation würde sie alles wieder so machen. „Es hatte alles Gründe, warum ich es getan habe und wie ich es getan habe.“ – Ob sie über die Trennung von Herrn Deeg getrauert habe? „Die ganze Beziehugn war so ambivalent, daß man das so nicht sagen kann. Ich hab’ihn geliebt, deshalb wollte ich dieses Kind.“ Seite 21

„Ich hab’ihn geliebt. Ich hatte das Gefühl, ich kann ihn nie kriegen, aber über das Kind hab’ich ein Stück von ihm.“
Seite 27/28

„Als sie dann schwanger gewesen sei, sei Herr Deeg „emotionslos“ gewesen. Sie sei es gewesen, die versucht habe, eine Bindung zwischen ihm und dem Kind in ihrem Bauch aufzubauen.“….Seite 28

„Spontan fuhr die Probandin fort, sie habe sich bereits selbst analysiert. Das Problem bei ihr sei, wenn sie die Männer ausgesucht (sic!) habe, sei es bisher immer nach dem Äußeren gegangen. das sei ihr jetzt aufgefallen. Das nächste Problem sei, daß sie leistungsorientiert erzogen worden sei. So habe sie also nach dem Äußeren ausgesucht und dann was in den Mann reinprojiziert, vor allem den Traum von der heilen Familie („Rama-Idylle“). Da sie keine exakte Vorstellung habe, erkenne sie am Anfang nicht, daß der Mann ihr dies nicht geben könne. So trete sie erstmal „in Vorleistung“, zum Beispiel Einladungen zum Essen, seine Wäsche waschen etc. Irgendwann warte sie darauf, daß etwas zurückkomme und dann passiere nichts. Das sei dann der Punkt, wo sie denke: „Hoppla, du solltest die Sache beenden.“ Mit Herrn Deeg sei es so: der brauche Frauen, die sich um ihn kümmern. Insofern sei sie die ideale Partnerin für Herrn Deeg gewesen.“ Seite 30

„Ich habe’ihn geliebt, ich wollte dieses Kind haben, um ein Stück von ihm zu haben. Das Kind bekommt jetzt meine Liebe.“ Bei ihm sei sie „völlig fehlinvestiert“. Auch wenn man es nur funktional und nicht moralisch werte, habe sie sich mit Blick auf das Kind verantwortungslos verhalten! Frau Neubert erwähnte den Gedanken an eine Abtreibung und daß dies für sie nie in Frage kommen würde.“ Seite 31

„Womit er sie verletzt habe? Mit seinen Lügen und mit den Dingen, die er gemacht habe, ohne mit der Probandin zu sprechen, zum Beispiel den Australien-Urlaub. „Ausgerechnet ich, die nicht verlassen werden will (sic!) hat dann jemanden, der sieben Wochen nach Australien fliegt und mich nicht dabei haben will.“ Seite 34

„Wie sie die Frage professioneller Hilfestellung bzw. Intervention sehe? Für sich selbst wolle sie Derartiges nicht in Anspruch nehmen. „Ich selbst komm‘ mit meinem Leben wunderbar klar.“ Und mit Herrn Deeg wolle sie keine Therapie machen. „Mir reichtś mit seinen Problemen.“
Seite 35.

Foto(4)