„Dummheit schützt vor Strafe“ – aber nur im Amt!

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„Dummheit schützt Polizisten vor Strafe“….

….“Der Fall zeigt, wie die Justiz mit zweierlei Maß misst. Eigentlich gelten die Gesetze für alle Menschen gleich. Aber je nach Art des Täters wird ein Gesetz mal in diese Richtung und mal in die andere gebogen. So entsteht für Polizisten ein teilweise rechtsfreier Raum, in dem sie Straftaten begehen können, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen.“….

http://www.taz.de/!144814/

Bei „Ex-Polizisten“ greift allerdings eine Sonderklausel: hier dürfen Straftaten auch kreativ hergeleitet, gezielt konstruiert oder frei erfunden werden; ebenso Haftgründe und „psychische Störungen“…..

Wie z.B. in dieser Dienstaufsichtsbeschwerde die „akute Androhung eines Amoklaufs“!
Dienstaufsichtsbeschwerde/Klage gegen Staatsanwaltschaft Würzburg, 18.05.2009 

Zum Abschuss freigegeben….

„Hat dagegen ein Polizist eine Tat begangen, „dann setzt eine Art Solidarisierungseffekt der Staatsanwaltschaft ein“, meint Hoenig. Auch Staatsanwälte haben die Sonderbefugnis zu Maßnahmen, die sie unter bestimmten Bedingungen nutzen dürfen, und die sonst aber unter hohen Strafandrohungen stehen. Die Polizisten müssten „in Sekundenbruchteilen eine Entscheidung treffen“, sagt Hornig, eben ob zum Beispiel in einer Situation eine Gefahr besteht oder nicht.

Wenn jede Fehlentscheidung eines Polizisten gleich als Freiheitsberaubung bestraft würde, hätte das erhebliche Konsequenzen für den Beamten – bis hin zur Entfernung aus dem Dienst. Das wäre wohl ebenso zu hart, wie das jetzige Verfahren, bei der Polizisten bei Straftaten häufig völlig ohne Sanktionen bleiben, zu nachsichtig ist.“

http://www.taz.de/!144814/

Auch hier gilt eine „Ausnahmeregelung“: Polizeibeamte, die durch ihre „Haarlänge“ das Ansehen der Polizei in der Öffentlichkeit „beschädigen“ sind zu isolieren, zu mobben, Dienstbezüge zu streichen, und der Beamte zu einer Kündigung zu erpressen. Um das infolge zu verschleieren, erfindet man einfach infolge „Dienstvergehen“ und lügt den Gerichten was vor – gerne kann man den Beamten auch als zu blöd hinstellen, um beispielsweise ein „Sportkonzept“ zu erarbeiten, merkt ja keiner:

POR Roland Eisele über mich, dreiste Lügen von Amts wegen absolutiert:
Eisele Stellungnahme

https://martindeeg.wordpress.com/2014/04/08/mobbing-bei-der-polizei/

Merkt ja keiner?….

Doch, inzwischen merken das viele – und stellen Fragen. Dank Internet werden Schweinereien im Amt nämlich auch publik, wenn die „Leitmedien“ nicht berichten! 

Der Beamte hier ist nach unbestätigten Gerüchten weiter im Dienst – in Führungsposition: 

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…..und wie mit Polizisten tatsächlich umgegangen wird, die im Dienst ihre Gesundheit opfern, diese Woche wieder einmal im SWR:

http://www.swr.de/report/traumatisierte-polizisten-betroffene-allein-gelassen/-/id=233454/nid=233454/did=14091948/s314le/index.html

Nach Amokläufen
Polizei lässt traumatisierte Polizisten im Stich
Ernst Kappel war beim Amoklauf von Winnenden als Polizist im Einsatz. Seitdem ist er schwer traumatisiert, leidet an einer sogenannten Posttraumatischen Belastungsstörung. Von der Polizei fühlt er sich im Stich gelassen: Seine Erkrankung sei nicht ernst genommen worden, um einen geeigneten Therapeuten habe er sich selbst kümmern müssen. Auch ein weiterer traumatisierter Polizist berichtet, die Betroffenen seien nicht angemessen unterstützt worden.“

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9 Gedanken zu „„Dummheit schützt vor Strafe“ – aber nur im Amt!

  1. Und die Gerichsgutachter sind in Franken weiter geschützt vor jeglicher Verantwortungsnahme….selbst wenn ihnen eine „seelische Störung“ diagnostiziert wird…..eine „Krankheitsepisode“, so wie ein Schnupfen? Weitermachen….

    ….“Ein von der Staatsanwaltschaft in Auftrag gegebenes schriftliches Sachverständigengutachten hat jetzt zum Ergebnis, dass bei dem Beschuldigten zur Vorfallszeit “ eine – inzwischen wieder abgeklungene – vorübergehende krankhafte seelische Störung mit massiver Situationsverkennung vorgelegen hat“.

    Dies sagt der Leiter der Staatsanwaltschaft in seiner Presseerklärung. In deren Folge war die Fähigkeit, das Unrecht seines Verhaltens einzusehen, nach psychiatrischer Einschätzung bei dem Beschuldigten aufgehoben, zumindest ließe sich dies nicht mit Sicherheit ausschließen. Darüber hinaus schloss der Sachverständige aus, dass es bei den übrigen beruflichen Obliegenheiten zu fehlerhaftem Vorgehen gekommen sei.

    Hinsichtlich der weiteren Prognose führt der Sachverständige in seinem Gutachten aus, dass es sich um eine relativ kurze Krankheitsepisode gehandelt habe und der seitherige Verlauf keinen begründeten Verdacht ergebe, dass von dem Beschuldigten künftig mit sozialen Regelverstößen oder gefährlichen Handlungen zu rechnen sei.“…..

    http://www.mainpost.de/regional/franken/Staatsanwalt-stellt-Ermittlung-gegen-Gutachter-ein;art1727,8323636

  2. Zum Thema: „Kranke Seele, kranker Körper“ bei scobel…..Donnerstag, 11.09.2014

    …“Jetzt weist die Wissenschaft nach: durch seelisches Leiden ausgelöstes Schmerzempfinden unterscheidet sich nicht vom Schmerz, der beispielsweise durch körperliche Verletzungen ausgelöst wird. In der aktuellen Schmerzforschung wird mittlerweile dem Zusammenhang zwischen Körper und Seele große Bedeutung beigemessen. Trauer, soziale Isolation und Traumatisierungen verursachen körperliche Schmerzen und Erkrankungen in gleicher Weise wie die Folgen eines Unfalls.“….

    http://www.3sat.de/page/?source=/scobel/178080/index.html

  3. „“Nach Amokläufen
    Polizei lässt traumatisierte Polizisten im Stich
    Ernst Kappel war beim Amoklauf von Winnenden als Polizist im Einsatz. Seitdem ist er schwer traumatisiert, leidet an einer sogenannten Posttraumatischen Belastungsstörung. Von der Polizei fühlt er sich im Stich gelassen: Seine Erkrankung sei nicht ernst genommen worden, um einen geeigneten Therapeuten habe er sich selbst kümmern müssen. Auch ein weiterer traumatisierter Polizist berichtet, die Betroffenen seien nicht angemessen unterstützt worden.”“

    Bekannt ist dieses Phänomen seitens des deutschen Staates bereits seit dem 1. WK. Soldaten, die mit den Belastungen des Kriegsgeschehens nicht zurecht kamen, und davon gab es sehr, sehr viele, wurden abfällig als Kriegszitterer verschrien und mit folterartigen Methoden „behandelt“. Seitdem hat sich der Umgang mit PTBS kaum geändert. Ganz im Gegenteil. Kaum Jemand weiß überhaupt, was hinter diesem Kürzel steckt. Es wird in Deutschland kaum dazu geforscht (ich selbst wüsste da jetzt eine Doktorarbeit, die in diesem Jahrtausend entstand, zu benennen). Auch bei Psychiatern ist diese Diagnose unbeliebt, da es keine pharmakologische Behandlungsmöglichkeit gibt, und das bedeutet für die Ärzte keine Pharma-Zuwendungen, lohnt sich also nicht…
    Und die Justiz (als Gesamtheit) beweist zu oft, zuletzt eindrucksvoll am Beispiel Mollath, dass man dort die PTBS nicht kennt/nicht anerkennt.
    Die Deutschen sehen sich halt gerne als Sieger, als Helden. Und wie jeder aus Action-Filmen oder Western, ach was, schon aus Zeichentrickfilmen, weiß, sind Helden nie schwach, besiegen jeden und alles und werden von allen geliebt.
    Was in Deutschland aber noch nicht (kam halt nicht im Kino, im Netz oder im Fernsehen) wirklich bemerkt wurde, ist die Tatsache, dass die größten deutschen Projekte der jüngeren Geschichte, die Weltkriege, nicht den erhofften Erfolg brachten – ganz im Gegenteil – eben dass das Leben kein Film ist…

    • Wie sagte Polizist Kappel im Film: der Amtsarzt habe gemeint, „Sie als Kriminalkommissar müssen doch den Anblick von Leichen gewohnt sein“…..

      Behördendummheit kann intelligente Menschen schon zur Verzweiflung treiben!

  4. Krieg um Kinder – Wenn die Familie zerbricht

    Mehr als 200.000 Kinder müssen Jahr für Jahr die Trennung ihrer Eltern verkraften und geraten dabei häufig zwischen die Fronten. Mit allen Mitteln wird der Streit um den Nachwuchs geführt. Und das Kind ist dabei oft nur Mittel zum Zweck, um sich beispielsweise am Ex-Partner zu rächen. „Die strittigen Fälle nehmen zu“, sagt der Kinderschutzbund. Wie können Richter, Gutachter, Jugendämter in den Trennungsschlachten überhaupt die richtigen Entscheidungen zum Kindeswohl treffen?

    http://www.daserste.de/unterhaltung/talk/menschen-bei-maischberger/sendung/09092014-krieg-um-kinder-100.html

    Die Antwort lautet: indem sie Väter endlich ernst nehmen, ihre Arbeit machen anstatt auszusitzen und zu verschleppen, die geschlechtsspezifischen Vorverurteilungen und Diskriminierungen beenden!

  5. Für Gunter Barner hab ich schon Trainingspläne geschrieben, bevor meine eigene Existenz “ scheiterte“…….schöner Bericht über ein unschönes Thema: 

    ……“Es ging um einen VfB-Stürmer, dessen Frau im festen Glauben lebte, ein Gehalt beziehe ihr Mann nur deshalb, damit sie es gleich wieder ausgeben könne.

    …..Das Team der gescheiterten Existenzen im deutschen Fußball ist erschreckend groß. Das Muster des Absturzes folgt fast immer den gleichen Regeln: Fußballprofis leben auf zu großem Fuß, verzocken sich bei Karten- und Würfelspielen oder Wetten. Und bisweilen gehen sie den windigen Gesellen der Branche auf den Leim. Sie verspekulieren sich mit undurchsichtigen Geldanlagen oder unseriösen Bauherrenmodellen. Häufig gehen unter der Last des privaten Scheiterns auch Ehen zu Bruch. Und manch einer kann den Absturz vom Star zum Versager nur noch im Suff ertragen.“….

    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.der-fall-andi-brehme-das-team-der-gescheiterten-existenzen.a425bdb5-1f55-4d54-bfa0-2d4984be4434.html

  6. „…..34 Jahre nach dem Oktoberfestattentat will Rechtsanwalt Werner Dietrich bei der Generalbundesanwaltschaft und beim Bundesjustizministerium beantragen, die Ermittlungen wieder aufzunehmen. Es gebe neue Erkenntnisse über Hintermänner, sagt er, und neu aufgetauchte Akten, die offenbar nicht systematisch auf einen Zusammenhang mit dem Anschlag untersucht worden seien.“…

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/oktoberfest-attentat-neue-zweifel-an-der-einzeltaeter-these-1.2118985

  7. Wie die Meinungsbildung bei der SZ zensiert wird: – was mich besonders betrifft, da auch alle Archive gelöscht wurden und damit alle seit Jahren eingebrachten Kommentare (die infolge durchaus gerichtlich Relevanz haben): 

    …“Die Kommentare unter den Artikeln zeigten in letzter Zeit sehr stark, dass viele Leser anderer Meinung waren als es der Vorgabe entsprach. Oftmals wurden kritische Fragen gestellt oder auf Falschinformationen hingewiesen. Das alles ist jetzt kaum noch möglich. Wer will schon zu allgemeinen Debatten zu drei Themen des Tages kommentieren ohne direkten Bezug zu einem Artikel?

    Immerhin gibt die SZ nun öffentlich zu, dass sie an Lesermeinungen direkt unter Artikeln nicht mehr interessiert ist. Bei der FAZ und SPON werden immer öfter Kommentare von Vornherein nicht zugelassen – ohne jeden Hinweis. „…..

    http://www.mmnews.de/index.php/politik/19684-faz-sz-keine-kommentare-mehr

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