Die „Methode Lückemann“ in der fränkischen Justiz: Wohnungsdurchsuchungen, Anklagen und Hetzbericht in der Presse auch OHNE Straftat!

Foto(1)

Was man bei den Justizbehörden Würzburg von Grundrechten und Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts hält, hat eine Amtsrichterin schon 2012 ausgeplaudert – auch hier ging es um rechtswidrigen Durchsuchungsbeschluss: 

…Die Vorsitzende sagt, dass der Beschluss vielleicht nicht den Vorgaben des BVerfG entsprochen habe. Aber die obersten Hüter der Verfassung hätten „keine Ahnung von der Realität“. Die Justiz habe weder genügend Zeit, noch genügend Personal, um Beschlüsse so zu prüfen, wie das Verfassungsgericht es sich vorstellt.

http://www.mainpost.de/regional/franken/Keine-Ahnung-von-der-Realitaet;art1727,7045991

Auch Lückemann hat sein Verständnis von der verfassungsrechtlichen Unverletzlichkeit der Wohnung öffentlich offengelegt: man müsse schließlich immer „vom schlimmsten denkbaren Fall ausgehen“, natürlich: Grundrechte stören da nur:
„Amoklaufdrohung“ Gymnasiast, Gamestar-Forum!

Nun in aller Kürze ein konkreter, 2006 selbst erlebter Vorgang, der das ganze Klima von Amtsmissbrauch, Geklüngel und Hybris widerspiegelt, das hier bei dieser Justiz herrscht:

Die Staatsanwältin Angelika Drescher – heute Vorsitzende Richterin – erwirkt erkennbar ohne Straftat und aus persönlichem Interesse („Missbrauch des Gewaltschutzgesetzes gibt es nicht, Herr Deeg„) mal eben willkürlich einen Durchsuchungsbeschluss:

Durchsuchungsbeschluss der Staatsanwaltschaft Würzburg, Angelika Drescher, fabulierte Straftat der „Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs mittels Bildaufnahmen“

Die Fakten sind hier in meiner sofort beim Gericht erstatteten Beschwerde beweisrechtlich dokumentiert:

Beschwerde wegen Rechtswidrigkeit der (3.) Wohnungsdurchsuchung der Staatsanwaltschaft Würzburg, 06.12.2006

Noch während der Durchsuchung habe ich mich telefonisch beim Leiter der Staatsanwaltschaft – eben Clemens Lückemann – beschwert, dass gerade eine rechtswidrige Wohnungsdurchsuchung auf Betreiben seiner Mitarbeiterin stattfindet. Obwohl bereits damals die Vorgänge erhebliche Aufmerksamkeit fanden, gab L. vor, nichts davon zu wissen und hielt lachend entgegen, er habe jährlich 26.000 „Fälle“ bei der Staatsanwaltschaft, ob ich glaube, er könne sich um alles kümmern?

Spätestens ab diesem Zeitpunkt war mein „Fall“ Chefsache, wie sich im Fortgang und durch die weiteren Straftaten im Amt gegen mich – bis hin zur angezeigten Freiheitsberaubung 2009/2010 über zehn Monate – durch die „Netzwerke Lückemann“ zeigte. Von wegen „Wehret den Anfängen“, Grenzen wurden längst überschritten (wie der „Fall“ Gustl Mollath „nur“ beispielhaft zeigt): https://martindeeg.wordpress.com/2013/08/17/bayerische-justiz-der-missbrauch-des-§-63-stgb/

Bei dieser rechtswidrigen Durchsuchung nun wurden alle Fotos und Bilder in der Wohnung „beschlagnahmt“, nach Beschwerde Tage später alles wieder ausgehändigt, bis auf die bezeichneten privaten Bilder.

Obwohl ERKENNBAR keine Straftat vorlag, wurde nach fränkisch- bayerischem „Rechtsverständnis“ selbstverständlich und auf Steuerzahlerkosten weiter ein Prozess inszeniert….

Hier der Bericht zur sog. Hauptverhandlung durch den Hofberichterstatter bei der örtlichen Mainpost.(siehe Fußnote 1)

…“Um jene Bilder, die die Anwältin von einer Seite zeigen, die in der Öffentlichkeit nichts zu suchen hat, ging es auch bei dem neuen Strafverfahren. Zehn Fotos von der Frau, einvernehmlich im Laufe der Beziehung aufgenommen, zeigte der Angeklagte im Dezember 2006 im Rahmen des Ermittlungsverfahrens einem Polizisten. Weil er sich später weigerte, auf sein Eigentum an den Bildern zu verzichten, ging die Staatsanwaltschaft in die Offensive und erwirkte beim Amtsgericht den Erlass eines Strafbefehls wegen „Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs“. Vier Monate Gefängnis auf Bewährung war die ausgesprochene Strafe, der 38-Jährige ließ seinen Rechtsanwalt Einspruch einlegen.

Die schwierige Rechtsfrage, ob sich der 38-Jährige wirklich strafbar gemacht hat, weil er im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens das „Corpus Delicti“ einem Polizeibeamten zeigte, musste Strafrichter Jürgen Weber dann aber doch nicht entscheiden. Auf Anregung von Verteidiger Christian Mulzer verzichtete der Angeklagte nämlich in Anwesenheit seiner Ex-Freundin auf die Bilder. Mit einem erleichterten Lächeln nahm die Anwältin die Abtretung des Herausgabe-Anspruchs an.“

http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Intime-Fotos-der-Ex-ueberlassen;art735,4509531

Hier wird also mal eben „angeklagt“, weil ich „nicht auf MEIN Eigentum verzichte“ – um mich zur Heraugabe meines Eigentums zu zwingen, mittels Anklage! Justiz Würzburg!

Strafanzeigen gegen Drescher wurden selbstverständlich von der eigenen Behörde, Staatsanwaltschaft Würzburg, nach bekannter Manier „bearbeitet“, Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde nach dort abgegeben.

Siehe hierzu Anlagen ab Seite 4 dieses Links; inzwischen argumentiert man mit Verjährung, auch das ein Muster:
Schreiben an Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart, 08.05.2014

Und so läuft das weiter bis heute: die Beschuldigten „bearbeiten“ selbst – alle anderen vertuschen, bis hin zur bayerischen Staatskanzlei, Seehofer beweisrechtlich Kenntnis.

Damit hier eine Frau „lächelt“, kann man offenkundig ohne weiteres einen Mann mit vorbei an Gestzen drangsalieren, Amtsmissbrauch betreiben, Unschuldige anklagen und Justizopfer ungeniert und vorverurteilend als „Täter“ in der örtlichen Hetzpresse an den Pranger stellen.

Der aktuelle Stand: die „lächelnde“ Rechtsanwältin betreibt seit zwei Jahren mit Unterstützung des Familiengerichts eine KINDESENTFÜHRUNG. Angeklagt bin weiter ich: wegen vorgeblicher Beleidigung der Anwältin der Kindsmutter, die nicht als „asoziale Täterin“ bezeichnet werden will.

Dieser „Fall“ wird vielleicht einmal Kriminologen dazu dienen können, zu recherchieren, wie man aus Justizopfern in Bayern tatsächlich irgendwann Täter macht – Beispiele gibt es schon genug.

Fußnote 1)
Die Überschrift hier „Intime Fotos der Ex ausgehändigt“ wurde vom Gerichtsreporter Patrick Wötzel im Internet beliebig variiert in „Intime Fotos herumgezeigt“ oder „Intime Fotos verbreitet“ – auf Grundlage obigen Sachverhalts! So zeichnet man hier unter Persönlichkeitsrechtsverletzung und ohne jeden strafrechtlichen Hintergrund ein Zerrbild der Realität zu Lasten von Justizopfern.

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Ein Gedanke zu „Die „Methode Lückemann“ in der fränkischen Justiz: Wohnungsdurchsuchungen, Anklagen und Hetzbericht in der Presse auch OHNE Straftat!

  1. In diesem Sinne:

    …..“… „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist“.

    Dieser Satz des Grundgesetzes ist eine Lehre aus verbrecherischer Zeit, er ist Mahnung, er ist Appell – und er ist auch Aufforderung, nicht so lange zu warten, bis „andere Abhilfe nicht mehr möglich ist“, also nicht erst dann aufzustehen, wenn es zu spät ist. Der Widerstands-Artikel appelliert an die Courage der Demokraten, es nicht so weit kommen zu lassen, dass man den großen Widerstand braucht. Dieser Artikel ist auch eine Werbung für den kleinen, für den gewaltlosen Widerstand.“….

    http://www.sueddeutsche.de/politik/aufstand-gegen-hitler-vor-jahren-wert-der-zivilcourage-1.2052896

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