Übergriffige Staatsanwaltschaft wird gedeckt – Offener Brief an Seehofer

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Man glaubt offenbar weiter, in Bayern und bei der CSU gelten die deutschen Strafgesetze nicht und Ämter in der Justiz schützen auch bei Verbrechen.

Gegen Minister Bausback wird infolge Strafvereitelung zugunsten der Justizbehörden Würzburg/Bamberg geltend gemacht.

Dieser Blog hier ist ein Beweismittel.

Folgendes Schreiben geht an Ministerpräsident Seehofer:

Martin Deeg
Maierwaldstraße 11
70499 Stuttgart

An Herrn
Ministerpräsident Horst Seehofer
Bayerische Staatskanzlei
Franz-Josef-Strauß-Ring 1
80539 München 09. Mai 2014

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Seehofer,

da der Justizskandal beinhaltlich eine zehnmonatige Freiheitsberaubung im Amt gegen meine Person trotz zuletzt persönlicher Anschreiben an den Herrn Justizminister Bausback weiter offenkundig nicht bearbeitet wird, wende ich mich nun persönlich an Sie.

Was ich erwarte, ist eine lückenlose Aufklärung, personelle Konsequenzen und eine Strafverfolgung der zur Anzeige gebrachten Personen, unabhängig von Parteizugehörigkeit, Amt und Status.

Sie dürfen davon ausgehen, dass ich angesichts der Schwere der ungerechtfertigten Grundrechtseingriffe und der Schwere der Folgen für meine Existenz und mein gesamtes bürgerliches und berufliches Leben sowie das meines Umfeldes alles unternehmen werde, bis dieser Skandal angemessen und objektiv geklärt ist.

Dieses Schreiben wird im Internet veröffentlicht, ist daher als „Offener Brief“ zu sehen. Die entsprechenden Links können Sie dort einsehen unter martindeeg.wordpress.com.
https://martindeeg.wordpress.com/2014/05/10/ubergriffige-staatsanwaltschaft-wird-gedeckt-offener-brief-an-seehofer/

Sämtliche verfahrensrelevanten Akten sind ebenfalls dort beweisrechtlich einzusehen und öffentlich gemacht.

Gegen Herrn Minister Bausback besteht mittlerweile ebenso wie seit langem angezeigt gegen Frau Merk der Verdacht der Strafvereitelung. Die Vorgänge werden offenkundig unter Amtsmissbrauch gezielt zu vertuschen versucht.
https://martindeeg.wordpress.com/2014/01/20/schwere-freiheitsberaubung-im-amt-gegen-polizeibeamten-offener-brief-an-bayerns-justizminister/

https://martindeeg.wordpress.com/2014/02/13/gerichtsgutachten-2-offener-brief-an-minister-bausback/

Die massiven Rechtsbrüche der bayerischen Justiz sind geltend gemacht und angezeigt insbesondere auch vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, Beschwerde 1033/12 gegen die Bundesrepublik vertreten durch den Freistaat Bayern.

Geltend gemacht wird weiter insbesondere folgendes:

Mit Datum vom 18.05.2009 reichte ich beim Staatsministerium der Justiz in München eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Staatsanwaltschaft Würzburg ein. Eine gleichlautende Zivilklage wegen fortgesetzter Verfolgung Unschuldiger (in diesem Fall wegen vorgeblicher versuchter Nötigung, die nicht vorlag) erfolgte beim Zivilgericht Würzburg, damals Kammer unter Vorsitz des Dr. Bellay.
Anlass Dienstaufsichtsbeschwerde Staatsanwaltschaft Würzburg wg. angbl.versuchter Nötigung (mit besonderem Hinweis auf Punkt 8)

Dienstaufsichtsbeschwerde/Klage gegen Staatsanwaltschaft Würzburg, 18.05.2009

Die Vorgänge erfolgten im im Rahmen einer bereits damals seit mehreren Jahren in Würzburg ungehindert stattfindenden, gerichtsanhängigen Kindesentfremdung, nachdem die Mutter des gemeinsamen, im September 2003 geborenen Kindes bereits im Dezember 2003 über das unzuständige Zivilgericht Würzburg (Richter Thomas Schepping, 1. Strafsenat, OLG Bamberg) mittels falscher Eidesstattlicher Versicherung eine sog. Gewaltschutzverfügung gegen mich erwirkte. Dies führte auf einfachstem Wege ohne jede Beweisaufnahme und vorliegende Gründe per Glaubhaftmachung zu der üblichen geschlechtstypischen Kriminalisierung und Ausgrenzung meiner Person als Mann und Vater, während die weibliche Täterin, zumal hier Rechtsanwältin, juristisch bestätigt und bestärkt wurde.

Die Tatsache des gemeinsamen Kindes wurde durch den völlig unwilligen und charakterlich offenkundig für das Richteramt völlig ungeeigneten Beschuldigten Schepping völlig ignoriert, Az. 15 C 3591/03.

Richter Schepping ist insoweit für die anhaltende Zerstörung meiner Vaterschaft schuldhaft verantwortlich, was weder verjähren noch vergessen wird!

Bis zu diesen Vorgängen war ich 15 Jahre lang unbescholtener Polizeibeamter in Baden-Württemberg in einer bürgerlichen und abgesicherten Existenz. Infolge der Vorgänge bei der Jusitz Würzburg/Bamberg bin ich nun seit mittlerweile 9 Jahren Empfänger von ALG II, Hartz-IV, was auch Inhalt von Geltendmachungen in Baden-Württemberg in Zusammenhang mit Beendigung des Beamtenverhältnisses auf Lebenszeit ist.

Die im Mai 2009 eingereichte (bis heute nicht bearbeitete) Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Staatsanwaltschaft Würzburg wurde durch das Zivilgericht Würzburg, Kammer unter Vorsitz des heutigen BGH-Richters und ehemaligen Staatsanwaltes Thomas Bellay formalrechtlich bearbeitet und beschieden.

Eine ebensolche Bearbeitung unter Abgabenachricht an mich, 03. Juni 2009, erging durch den Ministerialrat Kornprobst des Staatsministeriums von Frau Merk.

Nachdem nun diese Dienstaufsichtsbeschwerde beim Beschwerdegegner, der Strafverfolgungsbehörde Würzburg/Bamberg einging, wurde offenkundig auf Weisung des damaligen Leiters der Behörde Würzburg, dem Beschuldigten Clemens Lückemann, der Juni 2009 zum Generalstaatsanwalt ernannt wurde, über den Sachbearbeiter Thomas Trapp gezielt und mit dem Vorsatz, gegen mich eine dauerhafte Freiheitsentziehung zu erreichen, anhand dieser Dienstaufsichtsbeschwerde eine nicht vorhandene Straftat konstruiert.

Dies dergestalt, dass vorgeblich in diesem Schreiben durch mich akut und unmittelbar ein „Amoklauf“ bei den Justizbehörden Würzburg anstehe. Dies für jeden ersichtlich mehrere Wochen nach Versenden der Beschwerde, ohne jeden Anhaltspunkt für eine Straftat und nachdem mehrere hochrangige Juristen, insbesondere die Herren Kornprobst und Bellay, weder eine Straftat noch eine irgendwie geartete Bedrohung erkannten.

Dieses reine Phantasieprodukt einer Straftat wurde durch die Beschuldigten der Staatsanwaltschaft alarmistisch dem zu diesem Zeitpunkt in Vertretung als Leiter das Landgericht Würzburg fungierenden Lothar Schmitt unterbreitet, der wunschgemäß offenkundig allen Wünschen der Staatsanwaltschaft nachkam und auch später in einem Telefonat versucht hat, den Richter Dr. Bellay gegen meine Person zu beeinflussen. (Was er im übrigen auch als Zeuge in der Hauptverhandlung vor dem Landgericht Würzburg versuchte, indem er auf einen familienrechtlichen Sachverhalt verwies, gegen den ich 2005 Strafanzeige erstattet hatte, welche Schmitt selbst fünf Jahre zuvor als Sachbearbeiter der Generalstaatsanwaltschaft abwies. Den Sachvehalt, gegen den ich berechtigterweise Anzeige erstattet hatte, versuchte er hier nun gegen mich zu verwenden. Auch dies wirft Fragen bezüglich des Charakters auf).

Inwieweit der heutige Leiter der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg, Lothar Schmitt, als Mittäter zu betrachten ist oder ob er von den (ihm bestens bekannten) Beschuldigten der Staatsanwaltschaft gezielt in die Irre geführt wurde, ist zu ermitteln.

Aufgrund des von der Staatsanwaltschaft frei erfundenen Vorwurfs, dass ich in einer Dienstaufsichtsbeschwerde vom 18.05.2009 die akut bevorstehende Begehung eines Amoklaufs gegen die Jusitzbehörden Würzburg mitgeteilt hätte, erfolgte am 21.06.2009 in Stuttgart als Teilnehmer des dortigen Halbmarathons meine Festnahme.

Zuvor hatte der Staatsanwalt Trapp einen Polizeibeamten in Stuttgart mit Disziplinarverfahren und Verfolgung wegen Strafvereitelung bedroht, wenn die Polizei Stuttgart mich nicht endlich im Sinne der Staatsanwaltschaft festnehme.

Der von der Staatsanwaltschaft Würzburt erfundene Tatvorwurf wurde in Folge abgeändert, so dass lediglich eine „Androhung“ eines Amoklaufes erfolgt sei.

Das Muster, dass die bayerische Justiz gegen für sie lästige Menschen und Antragsteller eine von diesen ausgehende „Bedrohung“ herleitet und auch frei erfindet, ist hinlänglich bekannt, u.a. durch den Fall des Gustl Mollath.

Einen ehemaligen Polizeibeamten und ausgegrenzten Vater anhand einer aufgrund mehrjährigen Kindesentzugs erstatteten Dienstaufsichtsbeschwerde ohne jede Straftat infolge dauerhaft in den forensischen Maßregelvollzug für psychisch kranke Straftäter sperren zu wollen, zeigt jedoch, dass die bayerische Justiz vor keinem Rechtsbruch mehr zurückschreckt und sich offenkundig auch bei Begehung schwerster Straftaten in ihrem parteipolitischen Netzwerk sicher fühlt.

Um diese dauerhafte Freiheitsentziehung nach § 63 StGB zu erreichen, wurde ich infolge mit einem gezielt in Auftrag gegebene Gutachten des Würzburger Gerichtsgutachters Dr. Groß als „Gefahr für die Allgemeinheit“ fabuliert.

Dr. Groß erstattete wunschgemäß im Auftrag der Staatsanwaltschaft ein eklatantes Fehlgutachten und eine „vernichtende Prognose“ meine vorgebliche Gefährlichkeit betreffend.„Einweisungsgutachten“ für §§ 126 a StPO/ 63 StGB, Juli 2009

Antragsschrift Staatsanwaltschaft 16.10.09

Es ist von gemeinsamer vorsätzlicher Freiheitsberaubung im Amt auszugehen zwischen den Beteiligten Lückemann, Trapp, Dr. Groß.

Von einer Mittäterschaft des ehemaligen Amtsgerichtsdirektors Roland Stockmann ist auszugehen, da dieser kurz zuvor gezielt und bereits unter Bezug auf Fehldiagnosen des Dr. Groß in Vertretung eine Haftprüfung leitete, in welcher er zielgerichtet eine Fluchtgefahr als weiteren Haftgrund anführte. Ohne diese frei erfundene Fluchtgefahr wäre spätestens hier die Entlassung aus der sog. Untersuchungshaft mangels Straftat und mangels Haftgrund angezeigt gewesen. Haftprüfung 23.07.09

Bei der originär zuständigen Ermittlungsrichterin Weisensel-Kuhn des Amtsgerichts Würzburg kann hingegen durchaus anfängliche Gutgläubigkeit und Instrumentalisierung seitens der Beschuldigten unterstellt werden. Diese wechselte kurz hernach vom Amtsgericht zur Staatsanwaltschaft.

Nach fünf Wochen Freiheitsberaubung in der JVA erfolgte am 05.08.2009 die berstellung in die Forensik Lohr zunächst nach § 126 a StPO. In der Forensik Lohr wurde durch das zuständige Personal innerhalb kürzester Zeit erkannt, dass es sich um eine Fehleinweisung handelt und keinerlei Gründe für eine Unterbringung meiner Person vorliegen.

Dennoch machte erst das beim integren und unabhängig von der deformierten und interessengeleiteten Justiz Würzburg erreichte Obergutachten des Prof. Dr. Nedopil mit Datum vom 04. März 2010 die sofortige Entlassung möglich.

Prof. Neopil hatte in Sachverständigengutachten offengelegt, dass die Prognosen und Diagnosen des Dr. Groß nicht realitätsbasiert sind, dass er Mindeststandards psychiatrischer Begutachtung verletzt hat und dass es sich insgesamt um ein eklatantes Fehlgutachten handelt. Keinerlei Voraussetzungen der §§ 20/21 und § 63 StGB liegen vor, was jedem vernünftig denkenden Menschen offenkundig war.

Dennoch ließen die Beschuldigten nicht davon ab, mich weiter massiv schädigen zu wollen: bereits am 12 März 2010 wurde ich wiederum in Stuttgart festgenommen und nochmals acht Wochen – bis zu einer weiteren Entlassungsverfügung des Landgerichts – in der JVA inhaftiert. Wiederum mittels frei erfundener Fluchtgefahr.
2. Haftbefehl OLG Bamberg 12.03.10

Bei der Polizei in Stuttgart wurde zuvor intern diskutiert, ob man diesen offenkundig rechtswidrigen und persönlich motivierten Haftbefehl überhaupt ausführen soll. Offenkundig gab es jedoch Anweisung vom OLG Bamberg, dass das Vorgehen gegen mich äußerste Relevanz habe. Ein Polizeibeamter teilte mit, dass er ein solches Vorgehen nur kenne, wenn es sich um Maßnahmen gegen Täter schwerster Gewaltkriminalität oder Organisierter Kriminalität unter Hinzuziehung von Sondereinsatzkräften handelt.

Hier handelt es sich offenkundig um eine gezielte Freiheitsberaubung im Zusammenwirken der ihr Amt missbrauchenden Staatsanwaltschaft unter Weisung des Beschuldigten Lückemann und des 1. Strafsenats des OLG Bamberg unter Vorsitz des Beschuldigten Baumann und Beteiligten des Beschuldigten Schepping.

Nachdem ein Freispruch vor dem Landgericht Würzburg , Az. 814 Js 10465/09, in welchem festgestellt wurde, dass von Anfang an keine Straftat vorlag und es sich selbstverständlich um Meinungsäußerungen handelte, verweigerten die Beschuldigten weiter im Zusammenwirken die vom Landgericht zugesprochene Haftentschädigung.
Antrag Verweigerung Entschädigung GenSta Bamberg

OLG Bamberg Verweigerung Entschädigung 13.04.11

Um keinen Zweifel aufkommen zu lassen:

1. Es wird von Vorsatz ausgegangen, mithilfe eines Fehlgutachtens ohne Straftat eine dauerhafte Freiheitsberaubung gegen meine Person unter Missbrauch des § 63 StGB zu erreichen, insbesondere die Beschuldigten Lückemann, Trapp, Dr. Groß und Stockmann.

2. Es wird von einer an rechtsfremder Dreistigkeit kaum zu überbietenden weiteren Freiheitsberaubung nach bereits acht Monaten Freiheitsberaubung unter dem Etikett Untersuchungshaft ausgegangen, indem man ein zweites Mal unter massivem Amtsmissbrauch weitere sechs Wochen Freiheitsberaubung erzwang, die Beschuldigten Lückemann, Trapp, Baumann und Schepping.

Die Beschuldigen sind weiter ungehindert in der bayerischen Justiz in Richteramt und Führungsposition tätig. Die offenkundigen massiven Straftaten, die tiefe Einblicke in den Charakter und die Skrupellosigkeit der Beschuldigten geben, werden ungeachtet dessen vertuscht und ignoriert.

Das Auflaufenlassen, um die Täter in den eigenen Reihen zu decken, die Fakten zu vertuschen und Schadensansprüche abzuweisen erlebe ich nun seit mehreren Jahren.

Insbesondere die Versuche, das Fehlgutachten zu negieren – entgegen aller politischen und juristischen Beteuerungen in der Öffentlichkeit nach Bekanntwerden des „Fall“ Gustl Mollath spottet jeder Beschreibung, hier Zitat des Landgerichtes Würzburg zwecks Abweisung von Prozesskostenhilfe:

….“Dies gilt umso mehr, als der Sachverständige Dr. Groß – wie auch der Kammer aus eigener Anschauung in zahlreichen anderen Verfahren bekannt ist – im Allgemeinen als umsichtiger, erfahrener und sorgfältig arbeitender Gutachter mit hoher Sachkompetenz gilt, der seine medizinischen Schlussfolgerungen und Diagnosen erst nach sorgfältiger Abwägung und umfassender Begründung zu treffen pflegt.“

Sie, Herr Seehofer, sind mit diesem Schreiben nun von von den Straftaten und rechtsfernen Zuständen bei der Justiz Würzburg / Bamberg und über die Veranwortlichen beweisrechtlich in Kenntnis gesetzt.

Für alle weitergehenden Ermittlungen stehe ich zur Verfügung.

Alle wesentlichen beweisrechtlichen Dokumente sind unter martindeeg.wordpress einsehbar, die Akten bei den Gerichten vorliegend.

In der Veröffentlichung dieses Schreibens habe ich der Einfachheit alle wesentlichen Dokumente direkt verlinkt:
https://martindeeg.wordpress.com/2014/05/10/ubergriffige-staatsanwaltschaft-wird-gedeckt-offener-brief-an-seehofer/

Mit freundlichen Grüßen,

Martin Deeg
Polizeibeamter a.D.

Freispruch/Urteil des Landgerichts Würzburg, 20.08.2010

Der Pressebericht eines m.W. an allen Verhandlungstagen anwesenden Journalisten: http://www.fnweb.de/region/rhein-main-neckar/ohrfeige-fur-staatsanwaltschaft-1.297651

„Einen zweiten Fall Mollath darf es nicht geben: Nach Kritik am psychiatrischen Maßregelvollzug reagiert nun Sozialministerin Emilia Müller. Sie will unabhängige Kontrollen einführen und verspricht sich davon mehr Transparenz und Rechtssicherheit – für Untergebrachte und Beschäftigte.“

http://www.sueddeutsche.de/bayern/konsequenz-aus-fall-mollath-mueller-will-unabhaengige-kontrollen-im-massregelvollzug-1.1890179

….“Der Apparat kann vollendete Tatsachen schaffen, bevor überhaupt irgendein Richter sich mit den Akten beschäftigt hat. Erst wenn die Justiz havariert, wird unübersehbar, wie sie wirklich funktioniert: Die Weichen jedes Strafprozesses werden nicht von der Dritten Gewalt, den Richtern, sondern vom staatlich gelenkten Apparat der Ankläger gestellt. „Es wird die Gefahr übersehen“, klagt BGH-Richter Eschelbach, „wie einfach es ist“, in diesem System „unerwünschte Personen aus dem Verkehr zu ziehen“……“
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-125253335.html

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/todesschuetze-von-dachau-motiv-war-hass-auf-bayerische-justiz-a-809482.html

Zum Fehlgutachten:
http://gabrielewolff.wordpress.com/2013/08/18/der-fall-mollath-etappensieg-und-raumgewinn/comment-page-2/#comment-23624

  O.Garcia:  „Statt darzulegen, ob das Gutachten tatsächlich ausreichend überzeugend war und von der Staatsanwaltschaft ihren Maßnahmen zugrundegelegt werden durfte, wird also nur gesagt, daß der Gutachter generell zuverlässig sei. Dabei wird sogar die enge Partnerschaft der entscheidenden Kammer mit diesem Gutachter hervorgehoben. Nicht anders ist die Strafvollstreckungskammer Bayreuth im Fall Mollath vorgegangen, als sie schrieb, Leipziger sei ihr schließlich seit Jahren als kompetent, gewissenhaft und zuverlässig bekannt.“
 

http://www.heise.de/tp/artikel/26/26667/1.html

Zur Beschuldigten Merk:
Bereits am 06. Februar 2012 antworteten Sie, Frau Merk auf Anfrage, u.a. Zitat: „Ermittlungen gegen vorgesetzte Staatsanwälte werden grundsätzlich in anderen Abteilungen oder Behörden geführt.“ 

http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_beate_merk-512-19193–f320730.html#q320730

Dies, Frau Merk ist eine Unwahrheit, anhand Akten bereits belegt: 

Unter Beschwerde 1033/12 wurde mit Schriftsatz vom 25. Februar 2012 dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte beweisrechtlich dargelegt, dass sämtliche Strafanzeigen durch die Behörden der Beschuldigen selbst – im Fall des Generalstaatsanwalt Lückemann durch von diesem weisungsabhängigen Staatsanwalt – „bearbeitet“ wurden.

Seite 9, Punkt 14:

https://martindeeg.files.wordpress.com/2013/08/ergc3a4nzung-beschwerde-egmr-1033-12-25-02-12.pdf

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6 Gedanken zu „Übergriffige Staatsanwaltschaft wird gedeckt – Offener Brief an Seehofer

  1. „Lustig“?

    „Jeder Jurist kennt den lustigen und entlarvenden Satz über die Dienstaufsichtsbeschwerde: Sie sei „formlos, fristlos und fruchtlos“. Das heißt: Jeder kann zwar jederzeit Beschwerde einlegen gegen das Verhalten einer Amtsperson, zum Beispiel eines Polizisten; aber außer einem Antwortformbrief („haben wir sorgfältig geprüft“, „hat sich richtig verhalten“) hat der Beschwerdeführer in der Regel nichts zu erwarten.“

    http://www.sueddeutsche.de/politik/gesetzesinitiative-gruene-wollen-beschwerdestelle-fuer-polizeiliche-uebergriffe-1.1962637

  2. Bei solchen „Dienstherren“ und solchem Vasallenverhalten (warum erst jetzt bekannt?)  – heute aktuell veröffentlicht – wird  klar, wo das „Problem“ liegt: 

    ……„Der hat ihn rundgemacht“, hieß es – und das nur, weil Schuster es sich erlaubt habe, den Verlauf des Polizeieinsatzes zu bedauern. Der OB sei über die Verbalattacke des Parteifreundes konsterniert und erschüttert gewesen, ist zu hören. Auch andere Teilnehmer sollen über Mappus’ Auftritt befremdet bis fassungslos gewesen sein.“

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.schwarzer-donnerstag-eklat-bei-gipfeltreffen-am-abend.8a64aff7-9c82-444f-8215-74e011170b1b.html

    Das Problem sind nicht nur die Soziopathen in der Führung sondern der Kadavergehorsam. 

  3. Ein Kommentar von Stefan Geiger: 

    ….„Eine Schande für den Rechtsstaat aber ist es, dass ohne öffentlichen Druck kaum ein Fehlurteil revidiert wird. Weil man erst gar nicht danach sucht. Alles spricht dafür, dass die bekannt gewordenen Fehlurteile nur die Spitze eines Eisbergs sind. Ein Bundesrichter vermutet, dass im Bereich der Sexualdelikte jedes vierte Urteil ein Fehlurteil ist….

    …Die Qualitätsunterschiede zwischen Gutachtern sind enorm. Wenn schon ein Kröber irrt, dann kann man ahnen, was im deutschen Justizalltag passiert. Und die Gutachter bestimmen in der Praxis den Ausgang vieler Prozesse. An deren Ende steht die „freie Beweiswürdigung“. Die führt nicht selten den Aufwand, der zuvor betrieben wurde, ad absurdum. Der Strafprozess, so wie er geworden ist, ist über weite Strecken hinweg zu einem Ritual erstarrt. Das nur formale Festhalten an der komplizierten Strafprozessordnung gibt ein trügerisches Gefühl der Sicherheit und hilft dabei, Zweifel erst gar nicht aufkommen zu lassen.“….

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kommentar-zum-peggy-prozess-die-fehler-der-richter.d51b73e5-a9f2-44ac-9c68-8df0957dab13.html

  4. „Am 7. April 2014 beschloss die 1. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts einstimmig die Aufhebung eines Oberlandesgerichtsbeschlusses über den Entzug des elterlichen Sorgerechts und über die gegen den elterlichen Willen erfolgte Einweisung eines Kindes in ein Kinderheim.

    Es wurden wesentliche Anordnungen zur richterlichen Sachverhaltsermittlungspflicht sowie zur Prüfung einer möglichen Anwendung „milderer Mittel“ wie die Zuweisung eines den Eltern zu entziehenden Kindes an Großeltern oder andere nahe Verwandte getroffen. Dieser Beschluss, der seinen Ursprung im grundrechtlichen Argumentieren des Ettlinger Familienrechtsanwalts Thomas Saschenbrecker hat, ist bahnbrechend.“…

    http://www.archeviva.com/mehr-schutz-fuer-kinder-vor-dem-totalverlust-ihrer-familie/

  5. Während in Würzburg wieder mit schwersten Folgen seit nun zwei Jahren die Kindesentfremdung und Verweigerung jeglicher Kooperation und Kommunikation durch die Kindesmutter von der Richterin Treu  BEFÖRDERT wird (Kindesentführung seit Oktober 2012 munter betrieben, Kindsmutter mit Kind untergetaucht) habe ich heute folgende Dissertation erhalten:

    Studie zur Wirksamkeit von Mediation:

    Auszug, Seite 39:
    „4.3.3 Mediation im Vorfeld familiengerichtlicher Entscheidungen zu Umgangs‐ und Sorgerechtsregelungen (Frankfurt)
    Für das von 1993 bis 1997 andauernde Projekt in Frankfurt wurde eine gerichtsunabhängige Einrichtung geschaffen. Dieses Modellvorhaben setzte den Schwerpunkt auf die Mediation von Trennungs‐ und Scheidungskonflikten von Eltern mit Kindern. Primär waren Elternschaft und Kindeswohl die beiden wesentlichen Themen, wobei auch weitere regelungsbedürftige Anliegen der Konfliktparteien einbezogen wurden. Die Projektleiter waren zuständig für die Durchführung der Mediationen und der Evaluation. Durchschnittlich wurden fünf Sitzungen pro Mediation durchgeführt. Es wurden immer Co‐Mediationen durchgeführt, die zum einen das Treffen von Vereinbarungen und zum anderen eine konstruktive Kommunikation anvisierten. Die Sitzungen wurden zunächst mit zwei psychosozial ausgebildeten Fachleuten, später mit einem psychosozialen und einem juristischer Mediator durchgeführt. Kinder wurden nur in zwei Fällen einbezogen. Es gab keine Kontrollgruppe. Insgesamt 86 Fälle wurden untersucht, für die als Erfolgskriterium das Treffen von Vereinbarungen gewählt wurde. Dies traf auf 59% der Fälle zu. Der Mediationserfolg wurde allerdings ausschließlich von den Mediatoren beurteilt, ohne die Konfliktparteien selbst zu befragen. Zudem wurde es als guter Erfolg gewertet, wenn sowohl umfangreiche Vereinbarungen getroffen als auch eine verbesserte Kommunikation erreicht worden war. Es wurden also zwei Erfolgskriterien gemeinsam erfasst (vgl. Bastine & Wetzel, 2000).“

    Seite 69: 
    Ein Merkmal, das den Ansatz von Ballreich & Glasl von anderen Modellen der Konfliktberatung abgrenzt, ist ihre Einteilung von Konflikteskalationen in neun Stufen, die nach unten führen:
    „Wir verstehen den Eskalationsprozess als einen Weg, der in tiefere Schichten von Individuen und Gemeinschaften führt. Es ist ein Weg, der abwärtsführt. Deshalb sagen wir auch, dass ein Konflikt nicht höher und höher, sondern tiefer und tiefer eskaliert. Es geht bergab. Das richtige Erkennen der Eskalationsstufen, auf denen sich die verschiedenen Konfliktparteien befinden, wenn sie sich in eine Mediation begeben wollen, ist für die Wahl des richtigen Vorgehens von entscheidender Bedeutung. (…) … es ist oft der Fall, dass die Eskalation nicht von beiden Beteiligten auf derselben Stufe erlebt wird, also nicht ‚symmetrisch‘ ist.“ (Ballreich & Glasl, 2007, S. 45 f.)

    49
    Zur Wahl des richtigen Vorgehens vgl. Ponschab, 2012. 69

    Ballreich & Glasl benennen die neun Eskalationsstufen wie folgt (vgl. ebd., S. 46):
     1.  Verhärtung
    2. Debatte, Polemik
    3. Taten statt Worte
    4. Images und Koalitionen 
    5. Gesichtsverlust
    6. Drohstrategien
    7. Begrenzte Vernichtungsschläge
    8. Zersplitterung
    9. Gemeinsam in den Abgrund

    http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2014/6694/pdf/Dissertation.pdf

  6. Schade dass ich das bei Miss Gabriele Wolff (Krimi-Gab) Oberstaatsanwältin a.D. nicht posten kann – sie bestrafte mich mit Liebesentzug – obwohl dort – vor langer Zeit – cognitive bias – das Zentralthema war.

    Selig sind die Ahnungslosen.

    Als Dunning-Kruger-Effekt bezeichnet man eine Spielart der kognitiven Verzerrung cognitive bias) nämlich die Tendenz inkompetenter Menschen, das eigene Können zu überschätzen und die Leistungen kompetenterer Personen zu unterschätzen.

    „Wenn jemand inkompetent ist, dann kann er nicht wissen, dass er inkompetent ist. […] Die Fähigkeiten, die man braucht, um eine richtige Lösung zu finden, [sind] genau jene Fähigkeiten, die man braucht, um eine richtige Lösung zu erkennen.“

    David Dunning und Justin Kruger untersuchten das Phänomen 1999 in einem Versuch mit Studenten der Cornell-Universität. Die Probanden sollten ihre Fähigkeiten in Sachen Grammatik, Logik und Humor einschätzen. Wie gut sind sie im Vergleich zu anderen? Daraufhin mussten sie Aufgaben aus diesen Bereichen lösen.

    In ihrer Arbeit „Unskilled and Unaware of It“ hielten Dunning und Kruger fest, dass erstens sehr viele Studenten ihre Fähigkeiten falsch einschätzten. Zweitens fanden sie heraus, dass gerade die, die mit ihren tatsächlichen Leistungen im unteren Viertel landeten, besonders davon überzeugt waren, besser zu sein als die meisten.

    Je weniger man also weiß, für desto schlauer hält man sich.

    – Inkompetente Menschen treffen falsche Entscheidungen.
    – Inkompetente Menschen realisieren nicht, dass sie falsche Entscheidungen treffen.
    – Inkompetente Menschen sind nicht in der Lage, das Ausmaß ihrer Inkompetenz zu erkennen.

    Die inkompetenten Menschen überschätzen sich und erkennen die höhere Kompetenz von leistungsstärkeren nicht. Top-Performer dagegen schätzen sich selbst als schwächer ein als sie tatsächlich sind.

    Darüber hinaus beraubt sie ihre Beschränktheit gleichzeitig der metakognitiven Fähigkeiten, die sie brauchten, um sich ihrer Ignoranz bewusst zu werden. Paradoxerweise könnte ihnen nur eine Verbesserung ihrer Kompetenz zu der metakognitiven Einsicht verhelfen, die notwendig ist, ihnen bewusst zu machen, wie inkompetent sie in Wirklichkeit sind.

    Inkompetente leiden unter fehlenden metakognitiven Fähigkeiten. D.h., sie sind deutlich weniger als kompetente Zeitgenossen in der Lage, Belege für Kompetenz und Inkompetenz zu erkennen – unabhängig davon, ob es sich dabei um eigene oder um Leistungen anderer Personen handelt.

    In diesem Zusammenhang erwies sich als symptomatisch, was Richard Nisbett einmal mit Blick auf Amos Tversky, den „Giganten“ der kognitiven Psychologie, sagte: „Je schneller jemand erfasst, wie viel cleverer Amos ist als er selber, desto schlauer muss er sein.“

    Fehlende soziale Intelligenz.

    Inkompetente sind weniger als kompetente Zeitgenossen in der Lage, aufgrund sozialer Vergleiche auf das tatsächliche eigene Leistungsniveau und das Niveau der eigenen Performance zu schließen. – Wegen ihres Versagens, Kompetenz bei anderen zu erkennen, können sie Informationen über die Handlungsergebnisse, die Vergleichspersonen erreichen, nicht nutzen, um einen besseren, zutreffenderen Eindruck von ihren eigenen Fähigkeiten zu bekommen.

    Obwohl Inkompetente unfähig sind, ihre schwachen Leistungen zu erkennen, würden wir erwarten, dass sie beispielsweise im Rahmen ihrer akademischen oder beruflichen Karriere unvermeidbar irgendwann derartig negatives Feedback empfangen, dass ihnen letztlich doch die Augen aufgehen sollten.

    Es hat sich in der Studie gezeigt, dass Inkompetente nicht in der Lage sind, die grundlegende Form des sozialen Feedbacks zu verarbeiten: den sozialen Vergleich. Dieser erfordert die Fähigkeit, die Ausprägung der eigenen Kompetenz zu erfassen, indem das Verhalten der übrigen Gruppenmitglieder beobachtet und analysiert wird. Das bewertende Beobachten von kompetenten Handlungen anderer Personen ist den Unqualifizierten verbaut, weil sie, wie die Studie zeigte, blind für Qualifikationen sind.

    Analysieren wir zur Beantwortung ein paar Beispiele, die uns spontan in den Kopf kommen:

    – Journalisten, die über Sachverhalte schreiben, über die sie lediglich oberflächliches Wissen haben und zu denen sie weiterführende Informationen aus PR-Abteilungen und aus anderen „unabhängigen“ Quellen ignorieren
    – Manager, die in der Öffentlichkeit auftreten, ohne über Erfahrung darüber zu verfügen, mit welchen Äußerungen sie Gefahr laufen könnten, negative Medien-Reaktionen zu bewirken
    – Politiker, die Entscheidungen über die Umgestaltung sozialer und ökonomischer Systeme treffen, deren Folgen sie nicht abschätzen können, weil sie Wirkweisen der relevanten gesellschaftlichen Mechanismen nicht kennen
    – Lehrer, die ihren Schülern keine realistischen Lebens- und Berufs-Perspektiven geben können, weil sie kaum Lebens- und Arbeits-Kompetenzen außerhalb von Bildungsinstitutionen sammeln konnten.

    Eine weitere hilfreiche Einsicht für Kompetente liegt darin, einzusehen, dass es sinnlos ist, Inkompetente von ihrer Kompetenz zu überzeugen oder sie sogar mit ihrer Qualifiziertheit zu beeindrucken. Das kann nicht funktionieren, weil ihre weniger kompetenten Mitmenschen höherwertige Kompetenz nicht wahrnehmen und bewerten können. Kompetente sollten also ihren Ehrgeiz zurückfahren und den Aufwand eindämmen, den sie investieren, um anderen ihre Qualifikation zu demonstrieren – nach dem Motto: „Besser heimlich schlau sein, als sich unheimlich und vergebens müde machen!“

    Daraus folgt, dass Berater zunächst in zukünftige Kunden und deren Weiterbildung investieren müssen. Erst im Anschluss können sie ihren Beratungsbedarf selber erkennen und bewerten lernen. Ohne diese Weiterbildung werden sich solche Klienten nicht für die angebotene, hoch kompetente Dienstleistung interessieren. Sie können nicht einmal ahnen, dass es so eine Qualifikation gibt und was diese ihnen nützen könnte

    Manchmal muss also gerade der kompetenteste Consultant zunächst einen Teil des Wissens verschenken, für das er erst später honoriert zu werden hoffen kann.

    🙂

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