Bayerns Justiz schert sich weiter einen Dreck um Familienrechtsreformen

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Der ZEIT-Leitartikel, der ausblendet, welche Missstände und welches Unrecht nach wie vor an Provinzgerichten an der Tagesordnung („hochkonflikthafte Eltern“) sind, ist eine nähere Betrachtung wert. Die schweren Folgen für Kinder, die mithilfe der Justiz komplett entfremdet werden, werden bagatellisiert. Wenn sie entfremdet werden, ist das vermeintlich die Schuld der Eltern, nicht die der Justiz.

Das Gegenteil ist der Fall, wie meine Erfahrungen hier zeigen…die SCHULD trägt die Justiz, hier die Familienrichterin Treu, Würzburg, die weder die Mediation noch die Kontakte durchsetzt, seit Dezember 2012 auf ein „Gutachten“ wartet – obwohl glasklar ist, dass hier die Kindsmutter aus eigenen Motiven heraus Verantwortungsflucht, Sorgerechtsmissbrauch, Umgangsboykott und gezielte Ausgrenzung/Kindesentführung betreibt.

Der vollstreckbare Beschluss des Gerichts wird seit 23 Monaten missachtet, meine Anträge werden weder bearbeitet noch beantwortet.

Das ist RECHTSVERWEIGERUNG, auch zu Lasten meines Kindes!

Die Justiz Würzburg ZERSTÖRT anhaltend meine Vaterschaft!

Die ZEIT:
Wenn Eltern sich trennen, sind Kinder häufig die Leidtragenden. Endlich drängen Familiengerichte und Jugendämter die Mütter und Väter, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen. von Martin Spiewak

….Ach ja!?

….„Dabei gehen die Richter pragmatisch vor und lassen sich immer weniger von traditionellen Familienbildern leiten. Die Zeit, da der Mutterbonus den Kampf ums Kind entschied, geht zu Ende . Vermutlich gibt es von Gericht zu Gericht und von Region zu Region noch große Unterschiede bei der Entscheidungsfindung, und noch fehlen wissenschaftliche Studien darüber, ob Familienrichter in Berlin ihre Entscheidungen nach anderen Maßstäben treffen als ihre Kollegen in Bayern. Experten wie Thomas Meysen, Leiter des Deutschen Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht, sprechen aber bereits jetzt von einer „Erfolgsgeschichte“ im juristischen Umgang mit der Scheidung. Gleichzeitig dient die neue Praxis als Beispiel für die Lernfähigkeit einer Gesellschaft im Angesicht eines Problems, das größer werden wird.“…..

….“Scheiden tut weh, am meisten den Kindern. Ihr Vertrauen in den ewig währenden elterlichen Schutz wird erschüttert. Müssen sie miterleben, wie der Vater oder (deutlich seltener) die Mutter aus der Wohnung auszieht, packt viele die Angst, selbst irgendwann alleingelassen zu werden. Oft geben sich Kinder selbst die Schuld am Zerwürfnis der Erwachsenen. Da drängt sich die Frage auf, welche Spuren ein derart einschneidendes Erlebnis in den Seelen der Betroffenen hinterlässt. Sabine Walper meint, weniger, als man denkt. Die Forschungsdirektorin des Deutschen Jugendinstituts (DJI) in München sagt: „Eine Trennung hat für Kinder langfristig weit geringere Auswirkungen als früher angenommen.“

Das von ihr geleitete Projekt „Familienentwicklung nach Trennung der Eltern“ bestätigt, was amerikanische Studien schon früher zutage gefördert haben: Trennungskinder unterscheiden sich nicht von Mädchen und Jungen, die in stabilen Familien aufwachsen. Abgesehen davon, dass ihr eigenes Liebesleben instabiler ist und sie sich später signifikant häufiger scheiden lassen. Aber sie leiden weder verstärkt unter Minderwertigkeitsgefühlen oder Krankheiten, noch zeigen sie in der Schule oder im Freundeskreis besorgniserregende Verhaltensauffälligkeiten. Diese zuversichtliche Diagnose der DJI-Forscher gilt aber nur unter einer Bedingung: Die Eltern müssen nach der Trennung einen Weg finden, sich über die Belange ihrer Töchter und Söhne einigermaßen einvernehmlich zu verständigen.

Völlig anders sieht es dagegen aus, wenn der private Kleinkrieg kein Ende nimmt. Wenn die Kinder nach dem Bruch zur Waffe werden im Gefühlsgemetzel der Erwachsenen. Wenn sie den Vätern vorenthalten und gegen die Mütter aufgehetzt werden. Dann geraten sie in einen permanenten Loyalitätskonflikt, der sie innerlich zerstören kann. Schon vor 20 Jahren analysierte die amerikanische Scheidungsforscherin E. Mavis Hetherington: „Die einzige Belastung für ein Kind, die schlimmer ist als zwei sich streitende Eltern, sind zwei geschiedene sich streitende Eltern.“….“

http://www.zeit.de/2014/18/scheidung-kinder-beziehung-eltern

Und genau das VERSCHULDEN unfähige Provinz-Gerichte, die sich invasiv nach alten Rollen-Klischees in Beziehungen und Familien einmischen (Gewaltschutzgesetz….) und mit den Folgen ihrer Zerstörungen nichts mehr zu tun haben wollen – und sich verstecken!

…..

Weitere Artikel zum Thema in der aktuellen ZEIT:

„Als Carsten Schmidt sich zum Kampf ums Kind rüstete, machte er sich auf einiges gefasst. Im Internet hatte er sich auf einschlägigen Väter-Seiten informiert. Was er dort lesen musste, stimmte den 35-Jährigen wenig hoffnungsfroh. Da klagten Väter, die Kindsmutter verweigere ihnen seit Jahren trickreich den Zugang zum Kind. Und andere beschrieben, wie ihnen beim Gericht und im Jugendamt eine Frauenfront alle Rechte streitig machte. Ein unverheirateter Mann wie ich kann kaum auf Gerechtigkeit hoffen, dachte Schmidt bei der Lektüre.“
http://www.zeit.de/2014/18/scheidung-vaeter-rechte

Familienrechtlerin Hildegund Sünderhauf über Alltagslösungen für Scheidungskinder und ihre Eltern. Ein Interview von Inge Kutter
http://www.zeit.de/2014/18/scheidung-kinder-umgang-modelle

Ein SZ-Bericht über eine Studie von 2010, die ebenfalls bis heute von den Verantwortlichen geflissentlich ignoriert wurde:

„Schlimmer als der Tod eines Kindes“
Manche der von ihren Söhnen und Töchtern getrennten Eltern erleben den Kontaktabbruch „schlimmer als den Tod eines Kindes“. „Die Vorstellung, ich könnte meinem Kind über den Weg laufen und es nicht erkennen, ist unerträglich“, sagt ein Vater, der seinen Sohn seit Jahren nicht mehr gesehen hat.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/auf-kindes-entzug-eine-immerzu-blutende-wunde-1.888922

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5 Gedanken zu „Bayerns Justiz schert sich weiter einen Dreck um Familienrechtsreformen

  1. Siehe einen Redebeitrag an der Evanelischen Akademie Bad Boll von Professor Dr. Heinrich Kupffer ueber die Funktionen der 600+ Jugendaemeter mit http://www.google.de und einen Beitrag der Boell Stiftung ueber den rechtsleeren Raum in dem diese Jugendaemter funktionieren duerfen. Sie sind keinen ganzstaatlichen Vergesetzlichungen unterstellt und dadurch nur von einer „Gemeinde“ und hoechstens einem Landrat unterstellt. Daher auch diese gesamtgesellschaftlichen desastroesen Geschehnisse mit den Jugendaemtern: Amoklaeufe und extended suicide und das fortwaehrende Abwehren von betroffenen Vaetern und deren Petitionen in Deuschland und am EGMR. Dort ist ein bekannter deutscher MdEP Wieland zugange um aus der Interna des dortigen Petitionsausschusses diese „Steilvorgaben“ (Wort aus Kommentar von Frau Dr. Karin Jaeckel, die sich in diesen Sachen gut auskennt und auch angesprochen werden kann) regelrecht zunichte zu machen…Nach dem Liedmotto aus „Kassandra“ von Christa Wolf dahingehend, dass derjenige der diese Schandtaten benennt ordentlich bestraft werden muesse, damit die Taeter keine Hindernisse erleben muessen…Aus meinen Erlebnissen mit dem Jugendamt Euskirchen, NRW kann ich ihnen Prozessbetrugvorkommnisse, belegte eingesetzte Falschbeschuldigungen zitieren…den Einsatz einer „anonymisierten Therapeutin“ um eine vom Gericht legitimierte Gutachterin zu negieren und meine Tochter durch eine Zwangsbehandlung fuer ein ganzes Jahr von einer zeitpfadempfindlichen vom Gericht terminierten Anhoerung fernzuhalten…und mehr kann ich auf Anfrage an Emailadresse:
    ahe1583521@aol.com
    bekunden. Die Jugendaemter lassen die kriminellen Raffinessen von entfremdendenten Muettern zu, solidarisieren sich mit diesen wahnhaften Helfershelfern aus den Beistandschaften und wie hier oben demonstriert machen das Kindeswohl zu einem Mythos. Der gesamtesellschaftliche Schaden ist volkswirtschaftlich brutal und gigantisch, von den von Prof. Dr. Christian Bachmann
    beschriebenen Gesundheitsschaedigungen von Kindern und Jugendlichen durch Einnahmen von Psycholeptika (Deutsches Aerzteblatt, Bd. 111, Landzeitstudie mit der Barmer ERsatzkasse, auf
    Anfrage an email: christian bachmann@uni-marburg.de) ganz zu schweigen. Es ist eine nationale Tragodie.

  2. …..“Kampf gegen Windmühlen. Der Kinderarzt, der täglich Dutzende Kinder sieht, nur seine eigenen nicht, hat das Gefühl, gegen Windmühlen zu kämpfen. Mit schwindendem Vertrauen in die Justiz verlagert er sich auf andere Methoden: Er vernetzt sich mit Gleichgesinnten, demonstriert mit ihnen in der Kremser Innenstadt, versucht, über Verwandte in Kontakt mit den Kindern zu kommen. Währenddessen passiert viel ohne ihn: Schwimmwettbewerbe und Theatervorführungen, neue Freundschaften, Urlaube, Familienfeste, der Wechsel von der Volksschule ins Gymnasium.

    Um sich nicht ganz so hilflos zu fühlen, beginnt Holzer, sich gesellschaftspolitisch zu engagieren: Im Verein Väter ohne Rechte übernimmt er die Pressearbeit und kämpft für gemeinsame Obsorge nach einer Trennung oder Scheidung, für die Verkürzung von Verfahren, um die Eltern-Kind-Entfremdung zu verhindern und für die Umsetzung gültiger Beschlüsse. Außerdem schreibt er ein Buch: „Väter in Österreich. Eine forensisch- autobiografische Analyse für mehr Gerechtigkeit“ (2012). Darin gibt es auch ein Gedicht an die Kindsmutter: „Er war gut genug, meine Kinder zu zeugen. Er war gut genug, mit mir ein Haus zu bauen. Er war gut genug, die Kinder zehn Jahre lang zu versorgen. Er war gut genug, aber jetzt habe ich genug von ihm. Er ist nun gut genug, Unterhalt zu bezahlen. Aber er ist nicht gut genug, weiterhin Vater sein zu dürfen. Ich werde es verhindern. Mit allen Mitteln. Und ich werde gewinnen. Weil ich bin die Mutter. Er ist jetzt niemand mehr. Er ist wer?“ (Auszug)“…..

    http://diepresse.com/home/leben/mensch/1598863/Entfremdung-auf-Raten

  3. „Kampf um die Kinder als Lebensaufgabe“

    ….“Besonders fuchst es den 55-Jährigen, wie die Behörden über all die Jahre mit ihm umgegangen seien. „Man wollte mich schon wiederholt unter Betreuung stellen“, erzählt er und zeigt zum Beweis die entsprechenden behördlichen Unterlagen. „Sogar eine Hausdurchsuchung wurde bei mir durchgeführt, natürlich ohne Ergebnis. Bloß weil mir die Mutter meiner beiden Kinder Straftaten unterstellt hat.“…..

    http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=10067&pk=1052842#1052842

  4. Interessante Seite, die ich später noch genauer lesen werde. Wir haben den „Klein?krieg“ nach 4 Jahren hinter uns, der leider kein Ende nimmt, sondern stattdessen erneut anfängt.
    Mittlerweile bin ich psychisch erkrankt, es ist unerträglich und völlig unverständlcih, dass die deutschen Gerichte das alles erneut ernsthaft unterstützen. und das alles unter dem „Deckmantel Kindeswohl“ Mir fehlen im wahrsten Sinne die geeigneten Worte dafür..

  5. Dass es sich um eine wirkliche „Entscheidung“ für ein Kind handelt, wenn man Mutter ist bzw. die Elternrechte „hat“, hat sich bei Essayisten noch nicht herumgesprochen:

    „Denn was tut man, wenn man sich für einen Menschen, eine Familie, ein Kind entscheidet: Man verzichtet freiwillig auf unendlich viele Optionen der Abwechslung und Selbstverwirklichung.“ 

    http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/41844/Sonst-noch-was

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