Würzburg : Gutachter versucht Kind zu entführen!

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EILMELDUNG:

http://www.main-netz.de/nachrichten/politik/politik/art4204,2928808

Meines Erachtens ist hier unverzüglich der Name bekannt zu geben, damit sich Geschädigte, die der Mann „begutachtet“ hat oder die aufgrund dessen Sachverständigenaussage weggesperrt sind, zur Wehr setzen können.

Ich gehe bislang nicht davon aus, dass es sich um Dr. Groß handelt, der in meinem Fall ein Fehlgutachten erstattet hat und dem die Justiz Würzburg bis heute versucht, einen Persilschein auszustellen, um meinen Schadensersatzanspruch bereits im PKH-Verfahren rechtsbeugend zu entledigen.

Zitat Pressebericht:

 „Der Mann ist hochrangiger forensischer Psychiater, der schon seit Jahren Gutachten zum Beispiel für die Landgerichte Aschaffenburg und Würzburg verfasst. Damit war der Mann maßgeblich beteiligt am Zustandekommen von Urteilen über psychisch kranke oder besonders gefährliche Straftäter, die unter Umständen für viele Jahre in der geschlossenen Psychiatrie untergebracht werden.“

…“Die Tatsache, dass der Fall erst durch das Main-Echo öffentlich wird, begründet der Oberstaatsanwalt mit »Opfer- und Persönlichkeitsschutz, der zurückhaltende Informationspolitik gebietet«. Gerichtsreif und öffentlich könnte die Sache »in den nächsten drei Monaten, möglicherweise früher« werden. Der Beschuldigte habe im Übrigen seit dem Geschehen »keine ärztliche Tätigkeit mehr ausgeübt«, unter anderem die Ärztekammer sei frühzeitig ins Bild gesetzt worden. Informationen unserer Zeitung zufolge ist der Mann bis heute krankgeschrieben.

Der Oberstaatsanwalt wirbt um Verständnis, dass sich die Ermittlungen hinziehen: Die Angelegenheit sei in vielerlei Hinsicht »außergewöhnlich«, ihr Ausgang völlig offen. »Auch Schuldunfähigkeit ist momentan nicht auszuschließen.«
Anhaltspunkte für eine solche Schuldunfähigkeit des Arztes wiederum – zum Beispiel wegen einer krankhaften seelischen Störung oder einer tiefgreifenden Bewusstseinsstörung – lassen sich vor Gericht in der Regel nur auf einem Weg finden: mit dem medizinischen Gutachten eines Sachverständigen, eines forensischen Psychiaters also. “ 

Zur Informationspolitik und dem genannten „Opfer- und Persönlichkeitsschutz“ in meinem Fall:

Die Staatsanwaltschaft hatte kein Problem damit, aufgrund einer von mir verfassten Dienstaufsichtsbeschwerde (gegen die Staatsanwaltschaft) Mitteilungen an die Mainpost zu machen, die vorverurteilend den Phantasien der Staatsanwaltschaftschaft Forum verschaffte und titelte:

„Ex-Polizist drohte mit Amoklauf“.

HEUTE ERHIELT ICH ENTSCHEIDUNG DES BUNDESVERFASSUNGSGERICHTES, dass es die Annahme meiner Beschwerde wegen PERSÖNLICHKEITSRECHTSVERLETZUNG durch die Berichte der Mainpost auf Veranlassung der Justiz Würzburg ablehnt!

Demnächst mehr hier im Blog!

UPDATE 12.02.2014

Minister Bausback früh informiert

http://www.main-netz.de/nachrichten/politik/politik/art4204,2933708

Der gesamte Bericht:
Pressebericht „Ermittlungen gegen Gerichtspsychiater – Kippen jetzt alte Urteile?“ vom 12.02.2014

„Verdacht der versuchten Kindesentführung: Was sind Gu­t­ach­ten über see­lisch kran­ke Straf­tä­ter wert, die ein Ge­richts­psy­ch­ia­ter ver­fasst hat, der vi­el­leicht selbst gro­ße Pro­b­le­me hat? Das ist ei­ne der vie­len Fra­gen, die ein Ex­k­lu­siv­be­richt auf der Main-Echo-Ti­tel­sei­te am Sams­tag auf­ge­wor­fen hat:

Demnach soll ein hochrangiger Psychiater, der seit Jahren Gutachten für Gerichte verfasst, aus unerfindlichen Gründen versucht haben, bei Aschaffenburg ein völlig fremdes Kind zu entführen.“

„…. Das Münchener Justizministerium ist alarmiert: »Fachkompetenz und Persönlichkeit von Gutachtern spielen in Gerichtsverfahren eine sehr wichtige Rolle«, sagt Sprecher Hannes Hedke. »Es ist deshalb sehr ernst zu nehmen, wenn an der Fachkompetenz oder persönlichen Eignung von Sachverständigen Zweifel entstehen.« Solche Zweifel müssten »in jedem Einzelfall« umfassend aufgeklärt werden. Dazu dienten die laufenden Ermittlungen.

Auf Nachfrage bestätigt der Sprecher, dass die Staatsanwaltschaft das Justizministerium bereits zwei Tage nach dem Aschaffenburger Vorfall darüber informiert hat. Minister Bausback sei weitere neun Tage später während einer Sitzung des Bundesrats in Berlin per Mail ins Bild gesetzt worden.
Bausback habe dann prüfen lassen, ob die Gerichte und Staatsanwaltschaften im Hinblick auf etwaige Gutachtensaufträge an den Beschuldigten informiert werden sollten. Der Generalstaatsanwalt in Bamberg habe hierzu berichtet, »das nach dem Stand der Ermittlungen auch unter Berücksichtigung der Unschuldsvermutung Mögliche veranlasst zu haben«.

»Wichtig ist jetzt«, so der Ministeriumssprecher weiter: »Die ärztlichen Aufsichts- und Standesorganisationen wurden unterrichtet. Und der Beschuldigte ist nach unserem Kenntnisstand derzeit auch nicht als forensischer Gutachter tätig.« ..“ 

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10 Gedanken zu „Würzburg : Gutachter versucht Kind zu entführen!

  1. Heute  SZ, Bayern, Print: 
    „Der Psychiater muss zum Psychiater – Verwirrung um einen renommierten Gerichtsgutachter, der ein Kind entführen will“, Aschaffenburg: 

    „Hubert Prinz, Anwalt aus Bamberg, hat erst über einen Umweg von dem Fall erfahren. Seither ist er alarmiert: Denn er hatte in einem Prozess um ein Kapitalverbrechen einen Mandanten vertreten, der von dem nun krankgeschriebenen Psychiater begutachtet wurde. … und: „Er wüsste nicht, sagt Anwalt Prinz, wie er offiziell an eine Information über das Verhalten des Gutachters hätte kommen sollen. Wichtig wäre das für Anwälte aber durchaus.“….“Wir werden aller Voraussicht einen Wiederaufnahmeantrag stellen.“ 

    Und:
    „Wie gehen Bayerns Justizbehörden nun damit um? Man nehme es sehr ernst, wenn an der „persönlichen Eignung eines Sachverständigen Zweifel angemeldet werden“, sagt Lothar Schmitt, Leitender Oberstaatsanwalt in Aschaffenburg.“…

    Ach ja? Davon merke ich nichts.
    Dr. Gross, Würzburg, dessen Fehlgutachten die Staatsanwaltschaft Würzburg missbrauchte, um mich ohne Voraussetzungen in der Forensik wegzusprerren, wird trotz entlarvendem Obergutachten Prof. Nedopil weiter gedeckt. Bausback schweigt bislang.

    Und der „Leitende Oberstaatsanwalt“ Lothar Schmitt aus Aschaffenburg war damals 2009 übrigens der Vizedirektor des Landgerichts Würzburg, den die Staatsanwaltschaft Würzburg benutze, um mir einen „Amoklauf“ anzudichten….Rotationsprinzip: belasten wollte er mich wiederum in HV mit „Vorwissen“ als Staatsanwalt, 2005….!

    Werner Leitner, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Strafrecht im deutschen Anwaltsverein sieht in dem Artikel der SZ  Wiederaufnahmeverfahren durchaus als in Frage kommend an, „gerade in einschlägigen Verfahren, die mit Straftaten an Kindern zu tun haben“. 

  2. Pingback: Bayern: Vertuschung von Freiheitsberaubung im Amt mittels Fehlgutachten | martindeeg

  3. Pingback: Gerichtsgutachten: 2. Offener Brief an Minister Bausback | martindeeg

    • Jetzt dann doch, auch bei der Mainpost, wohl notgedrungen: 

      http://www.mainpost.de/regional/franken/Psychiater-soll-versucht-haben-Kind-zu-entfuehren;art1727,7967795

      „Das Medieninteresse an dem Vorgang war am Montag groß. Denn seit dem Fall Gustl Mollath ist die Tätigkeit forensischer Gutachter stark ins öffentliche Interesse gerückt. Und nun spielt ein so brisanter neuer Fall ausgerechnet in der Heimatstadt des bayerischen Justizministers Winfried Bausback, der sich auf die Fahnen geschrieben hat, die Qualität der Arbeit solcher Gutachter zu verbessern, um verlorenes Vertrauen in die Justiz wiederherzustellen.“

      Das ist neu:
      „Forensische Gutachter haben mit ihren Expertisen großen Einfluss auf die Urteilsfindung vor Gericht – und von so einem Termin kam der Mann, ehe es zum Vorfall in einem Ort bei Aschaffenburg kam“

  4. Der Bericht, in dem mir fälschlich von Mainpost und Staatsanwaltschaft die ANDROHUNG EINES „AMOKLAUFES“ angedichtet wird, nach wie vor online:

    http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Bei-Marathon-festgenommen-Ex-Polizist-drohte-mit-Amoklauf;art735,5180451

    Zitat:
    „Weil er sie nach der Trennung (Anm.: drei Monate nach Geburt des gemeinsamen Kindes und ohne vorheriges Kommunikation über eine mittels falscher Eidesstattlicher Versicherung erlangte Gewaltschutzverfugung) ständig belästigte – im Prozess war von „Stalking“ die Rede – hatte die Juristin eine Verfügung nach dem Gewaltschutzgesetz erwirkt, (Anm.: Nein, zuerst erfolgte die Verfügung, dann die angebliche „Belästigung“: durch Telefonanrufe bei der Frau, die mein KIND entfremdete) ihm jegliche Kontaktaufnahme untersagte (…!). Der Ex-Polizist bombardierte sie trotzdem immer wieder mit Anrufen, Faxen und Briefen. Dem 39-Jährigen ging es dabei nach eigenen Worten um das Sorgerecht für die gemeinsame Tochter. Um sein Ziel zu erreichen, drohte er der Anwältin unter anderem an, kompromittierende Fotos von ihr im Internet zu veröffentlichen. (Anm.: auch diese Drohung gab es nie).

    „Am Montag wurde dem Ex-Polizisten dann vom Amtsgericht Würzburg ein weiterer Haftbefehl eröffnet:Im Mai hatte er „in einem Schreiben einen Amoklauf, Mord und Totschlag zum Nachteil der Würzburger Justiz angekündigt“, so Ohlenschlager. Ermittelt wird gegen den 39-Jährigen jetzt wegen „Störung des öffentlichen Friedens“. Glaubt man dem Sachverständigen aus dem Landgerichtsprozess vom Oktober 2007, dann haben die zahlreichen Straftaten einen psychiatrischen Hintergrund. Eine Persönlichkeitsstörung mit narzisstischer und querulatorischer Ausprägung mit erheblicher Einschränkung der Steuerungsfähigkeit hat Psychiater Dr. Jörg Groß damals diagnostiziert: „Er fühlt sich ungerecht behandelt und systematisch benachteiligt.“…

    Obwohl auch dieser Bericht weiter online ist, sehen die Gerichte trotzdem keine Identifizierung meiner Person:

    http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/4spalten;art735,4081406

    Martin Deeg hat keine Partei und keine Wählergruppe hinter sich, trotzdem will er als Oberbürgermeister für Würzburg kandidieren. Der Ex-Polizist sieht sich nach mehreren gerichtlichen Auseinandersetzungen als „Kämpfer gegen die Ungerechtigkeit der Justiz“.“

    In Franken gibt es definitiv einen rechtsfreien Raum!

    • Und natürlich hat man auch kein Problem damit, die von Prof. Dr. Nedopil bereits 2010 als unzutreffend entlarvten Fehldiagnosen des Würzburger Psychiaters weiter darzustellen – MIT üblicherweise „renommee-steigernder“ Namensnennung des Psychiaters, wie in solchen Fällen üblich:

      „Glaubt man dem Sachverständigen aus dem Landgerichtsprozess vom Oktober 2007, dann haben die zahlreichen Straftaten einen psychiatrischen Hintergrund. Eine Persönlichkeitsstörung mit narzisstischer und querulatorischer Ausprägung mit erheblicher Einschränkung der Steuerungsfähigkeit hat Psychiater Dr. Jörg Groß damals diagnostiziert: „Er fühlt sich ungerecht behandelt und systematisch benachteiligt.“..“

      Wenn Psychiater Fehldiagnosen wie in meinem Fall liefern oder gar selbst in den Focus von Ermittlungen geraten schweigt die Mainpost….

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