Diskussion an anderer Stelle….

Da sich eine am 29. Dezember begonnene Diskussion im Blog von Gabriele Wolff weiter fortsetzt, die genau den Kern dieses Konfliktes beleuchtet, verlinke ich das hier:

http://gabrielewolff.wordpress.com/2013/12/28/der-fall-mollath-die-irrwege-der-psychiatrie-3/comment-page-1/#comment-30968

Vielen Dank für die Diskussion!

Mir ist wirklich nicht ganz klar, wie die „Aufgabe“ des Kindes durch mich als Vater so gedreht werden kann, dass man wirklich glauben kann, diese Entfremdung „nutzt“ dem Kind!

Abgesehen davon, dass ein ausgegrenzter Vater nicht mehr der Vater ist oder – irgendwann – „werden“ kann, zu dem das Kind – ebenfalls irgendwann – die Bindung „entwickelt“, die in den prägenden Phasen durch Untätigkeit und Ausgrenzung nicht aufgebaut werden konnte…

Für mich ist das absurd, bizarr, lebensfremd! Die Argumentation diesbezüglich konterkariert sich selbst….

Insofern ist die geäußerte Meinung „hilfreich“, dass nur ein „Unterhalt“ zahlender Vater ein „guter Vater“ sein kann….

Es scheint manchen Menschen nicht vermittelbar, dass Entsorgung, Entfremdung von einem Kind, erzwungene traumatische Trennung, Kriminalisierung, Ausgrenzung, Bindungsverlust…. FOLGEN für die Betroffenen hat!

Die Blogbetrieberin, des emotionalen Tunnelblicks gänzlich unverdächtig, hat es auf den Punkt gebracht, was auch ich denke, deshalb Vollzitat:

„gabrielewolff
sagte am 5. Januar 2014 um 02:58 :
Leider lassen Sie jegliche Objektivität vermissen.

Sie fordern vom ausgegrenzten Vater stilles Hineinfressen seines Leids, während das Gericht durch bloße Verzögerungen Fakten schafft. Die beliebteste Entscheidung entscheidungsschwacher Gerichte, die Elternentfremdungen nicht ahnden, ist ja immer, daß das arme Kind, kontaminiert durch den Aufenthalt bei der Mutter, den Vater ja nicht mehr sehen wolle, und daß man es jetzt zur Ruhe kommen lassen müsse. Was durch Kontakte mit dem Vater behindert werde. Damit gewinnt immer der destruktive Elternteil.

Dieses Schema muß aufgebrochen werden, und der Gesetzgeber ist glücklicherweise dabei, natürlich nicht freiwillig, das Leitbild des automatischen gemeinsamen Sorgerechts auch bei nichtehelichen Verhältnissen zu etablieren. Heute muß die Frau binnen sechs Wochen erklären, daß es valide Gründe gibt, den Vater auszuschließen. Nicht umsonst sind die Feminstinnen Sturm gegen dieses Gesetz gelaufen, denn für (emanzipierte) diese Frauen sind Männer ja lediglich Samenspender und Unterhaltszahler.

Jetzt fangen Sie auch mit letzterem Thema an: viele Männer zahlen deshalb keinen Unterhalt, weil sie nicht leistungsfähig sind, was an ihrer verantwortlichen Vaterschaft nichts ändert. Und daß ein Vater, der bösartig aus seiner Vaterschaft herausgedrängt wird, kein Interesse daran hat, zum Zahlvater degradiert zu werden, ist ebenfalls verständlich.
Immmerhin wird Martin Deeg seiner Tochter, gegen alles Gift, was die Mutter verspritzt haben wird, beweisen können, um sie gekämpft und gelitten zu haben.

Die richtige Forderung wäre die, daß die Mutter die Tochter schont, und zwar davor, von ihrem Vater entfremdet zu werden. Vermutlich fordern Sie, SuStu, das als Frau von dieser Mutter nicht ein, weil Sie wissen, daß Ihre Geschlechtsgenossinnen leider oft zu egozentrisch sind, um ethisch handeln zu können.
Rechtmäßig wäre es, wenn das Gericht seine eigenen Umgangsanordnungen gegenüber dieser Mutter, die das Kindeswohl völlig aus den Augen verloren hat und nur an sich denkt, machtvoll durchsetzen würde. Und richtig wäre es auch, daß Mütter, die gerichtliche Umgangsanordnungen unterlaufen und mißachten, strafrechtlich sanktioniert würden – was zukünftig leichter wird, wenn auch nichteheliche Väter automatisch das Sorgerecht erhalten.

Natürlich dient es dem Kindeswohl, wenn der Vater nicht aufgibt, denn jeder weiß, daß ein Kind Vater und Mutter braucht.“

DANKE! DANKE! DANKE!

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3 Gedanken zu „Diskussion an anderer Stelle….

  1. Pingback: Justiz Würzburg: Überblick über ENTRECHTUNG im Zusammenhang mit meinem Kind! | martindeeg

  2. Ein dreizehn Jahre alter Artikel – und praktisch hat sich offenbar nichts verbessert…

    „Jedes zweite Kind, so das alarmierende Fazit der Scheidungsstudie, verliert einen Elternteil für immer – meistens den Vater. Familienforscherin Napp-Peters verurteilt denn auch die „bewusste Ausgrenzung von Mutter oder Vater“ als ein „Verbrechen am Kind“ – das dadurch langfristig in seinem Selbstvertrauen und in seiner Bindungsfähigkeit geschwächt werde.“

    http://www.focus.de/politik/deutschland/familie-das-trauma-der-trennung_aid_192480.html

  3. Und weil es hierzu passt und es – wie mir rückgemeldet wurde – nicht jedem klar sein dürfte:

    Es gab 94 Treffen, die durch zwei Ehrenamtliche des Kinderschutzbundes „begleitet“ wurden, um die Kindsmutter herauszunehmen!

    Während diese Frauen, die detaillierte, umfangreiche Mitteilungen aus erster Hand zu den 94 (!)Treffen, den Schwierigkeiten, den positiven Erfahrungen, der Belastung und Entlastung des Kindes machen können,wurden m.W. bis heute weder persönlich gehört noch liegen irgendwelche schriftlichen Auswertungen vor (eine Bekannte, die beim Kinderschutzbund in BW arbeitet, teilte mir mit, dass „Verlaufsberichte“ Usus sind! Meine Anfrage ans Gericht Würzburg diesbezüglich wurde ebenfalls nicht beantwortet, es gibt hier wohl „nichts“…)

    Stattdessen gibt hier nun eine Gutachterin vor, das Ei des Columbus in Händen zu halten, nachdem sie einmal mit dem Kind gesprochen hat, in der Situaiton, in der die Mutter bereits wieder ein Jahr lang die Kontakte und die Bindung vereitelte, untergetaucht ist, mich dämonisierte und mit Beihilfe der Justiz ausgegrenzt hat….

    Wie gesagt, es ist nicht mehr vermittelnde, wie sich solche Zustände jemals normalisieren konnten!

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