Die Täter im Amt, die Mitläufer, die Verantwortlichen für diesen Justizskandal

Die seit einem Jahr mit einem Gutachten beauftragte Gutachterin Katharina Behrend klagt in Bezug auf diesen Blog:

„Herr Deeg stellt alle Professionellen, deren Auffassung von seiner eigenen abweicht, klar erkennbar dar…..Für die in der Sache befassten Professionellen hat er somit einen Pranger geschaffen,  auch mich hat er dort ‚verrissen‘.“

Und Behrend versucht hieraus noch den Schwenk in Richtung „Kindeswohl“…Neutralität ist hier ohnehin nicht mehr zu erwarten, auch nicht der Blick auf das Kind.

Schreiben der Gutachterin Behrend an das Gericht, 10.12.13

Ich habe mich daher entschlossen, die Vorwürfe gegen mich hier aufzugreifen. 

Zum einen zeigt sich hier die m.E. völlig bizarre Verkennung der juristische Realität, mit der sich der „Staat“ und seine Verantwortlichen einerseits wie selbstverständlich invasiv in privateste, intimste und existentiellste Bereiche von Menschen glaubt einmischen zu können. Es wird gehetzt und ermutigt, Männer mittels Strafanzeigen, mittels Justiz, wegen „häuslicher Gewalt“ etc. anzuzeigen, auszugrenzen, Verfügungen zu erwirken. Immer großzügiger, immer niederschwelliger, Erfolgsmodell „Stalking“. 

Dass hier nicht nur ALLE Männer pauschal und vorverurteilend tatsächlich  an einen Pranger gestellt werden, wenn medial und politisch permanent verbreitet wird, „jede vierte Frau“ in Deutschland sei Opfer von „Gewalt“ in diesem Land, natürlich zuerst in der eigenen Familie, begreift man hier offenbar nicht. 

Die Thematik habe ich ich hier im Blog schon ausführlich aufgegriffen. 

Jüngstes Beispiel: die SZ letzte Woche hierzu in einem „Werbeartikel“ für den „Frauennotruf“:

„Vergewaltigungen – wo es wirklich gefährlich ist…..Der Frauennotruf beklagt, dass vor allem Frauen aus gut situierten Familien sich nicht trauen, ihre Männer anzuzeigen“.

Aha!

(Der Bericht von Florian Fuchs ist aktuell ‚unavailable‘, vielleicht ändert sich das noch. U.a. mein Kommentar mit reichlich Zustimmung war evtl. zu deutlich?….http://www.sueddeutsche.de/muenchen/vergewaltigungen-wo-es-wirklich-gefaehrlich-ist-1.1852780)

Noch weniger begreift man offenbar die Auswirkungen dieses Popanz auf Kinder und auf Paarkonflikte mit Kindern. Wie nicht nur dieser „Fall“ deutlichst zeigt, haben doch weder die Gerichte noch die Strafverfolger und schon gar nicht die selbsternannten „Expertinnen“ der Gewalt „gegen Frauen“ irgendein Interesse daran, die FAKTEN und WAHRHEIT auch nur zu prüfen! Männer sind „Täter“, wer „leugnet“ sowieso. Basta!

Gemeinsam Kinder und Opfer dieser anmassenden asozialen Hetze interessieren nicht – seit Jahrzehnten nicht.

Und, Frau Behrend, eine Gutachterin, die nicht begreift, dass die nun wieder über 20 Monate ungeniert andauernde ENTFREMDUNG von einem Kind Folgen auch für den Vater hat, der ist in einer solchen Tätigkeit fehl am Platz! 

Da hier also nun die „Kränkung“ der „Professionellen“, die ich angeblich pauschal abkanzle, geltend gemacht wird, dieser Beitrag um aufzuzeigen, wer hier WAS zu verantworten und verschuldet hat , und dass es hier um wesentlich MEHR geht als um „abweichende Auffassungen“, die mir irgendwie „nicht passen“.

Es geht um schwere Straftaten im Amt, um böswillige Existenzvernichtung, um vorsätzlichen Entzug eines Kindes entgegen allen in diesem Land erst durch den EGMR „aufgezwungenen“ Reformen und auch um Wegsehen und Mitläufertum:

1.
Richter Thomas Schepping, ehem. Zivilgericht Würzburg, OLG Bamberg:

Dieser Richter hat die mittels falscher Eidesstattlicher Versicherung erwirkte Gewaltschutzverfügung  gegen mich zu verantworten, ohne Anhörung, ohne Beweisaufnahme, Glaubhaftmachung der anwaltlichen Kindsmutter. Als ich Fakten darlege, „widerspreche“, auf mein drei Monate altes Kind verweise, ist er genervt. 

Er überträgt nach ca. fünf Minuten „Verhandlung“ in seinem Richterzimmer alle Falschangaben in ein Urteil, nach sechs Monaten verlängert er, diesmal formell im Gerichtssaal und mit der Eröffnung: „Ich werde auf jeden Fall die Verfügung verlängern.“ 
Die Anwältin ist anwaltlich vertreten, ich nicht. Damals dachte ich noch, Fakten zählen. Naiv! 

Nachdem die tatsächlichen Motive der Antragstellerin offenliegen, entscheidet Schepping mittlerweile beim OLG mit über die Ablehnung der Wiederaufnahme über seine eigenen „Urteile“.

Er ist mitverantwortlich für diverse ablehnende Entscheidungen und insbesondere für den zweiten Haftbefehl nach bereits acht Monaten zu Unrecht erfolgter „Untersuchungshaft“, 2010, Fluchtgefahr und letztlich Straftat frei erfunden….

2. Haftbefehl OLG Bamberg 12.03.10

…..und auch für Rechtsbeugung, mir nach Freispruch willkürlich die vom LG zugesprochene (völlig ungenügende) Haftentschädigung zu „verweigern“…

Antrag Verweigerung Entschädigung GenSta Bamberg

Das war – siehe Kommentar M.Mustermann, danke! – der Antrag, der Beschluss des OLG nun:

OLG Bamberg Verweigerung Entschädigung 13.04.11

Die Vorgänge sind beim EGMR anhängig  und – bislang ohne jede Konsequenz – die Beschuldigten seit langem wegen schwerer Freiheitsberaubung im Amt angezeigt. 

2.
Die Familienrichterin Antje Treu, Amtsgericht Würzburg

Als die Verfügung des Schepping vom Zivilgericht und der mir hiermit „eröffneten“ Trennung (mein Stand war: Heirat, Familie mit Kind) zwei Tage  vor Weihnachten eintraf, habe ich als Vater sofort das Familiengericht ersucht, Dezember 2003. 

Die zuständige Familienrichterin Treu verschleppte das Verfahren um die „üblichen“ acht Monate und zerstörte so die bis dahin bestehende Bindung zu meinen Kind. 
Ganz nebenbei.

Anstatt gegen die Kindsmutter vorzugehen, auch nur zu versuchen, diese irgendwie in die Verantwortung zu nehmen, hat Treu  dann nach fast zwei Jahren, August 2005, die bereits bestehende faktische Ausgrenzung „amtlich“ gemacht, indem sie willkürlich und rechtswidrig einen „Umgangsausschluss“ über zwei Jahre erließ. 

Hier war der Punkt erreicht, an welchem m.E. die Mehrzahl der Betroffenen zur Selbstjustiz gegriffen hätten. Das heißt in der Regel bei derart schwerem Unrecht und derarter schwerer Traumatisierung: Tötungsdelikt und Suizid.

Ich schrieb weiter Anträge und Beschwerden.

Die von 2007 bis 2010 zuständige Richterin Sommer, Amtsgericht Würzburg setzte schließlich ab Mai 2010 – unmittelbar nach Entlassung aus der zehnmonatigen Freiheitsberaubung (so angezeigt) gegen mich aufgrund einer Dienstaufsichtsbeschwerde – ENDLICH nach 6 1/2 Jahren durch, dass die Kindsmutter die wöchentlichen Treffen des Kindes mit mir ermöglichen mussteund eine Bindung entstand, sich die Entfremdungschäden begrenzen ließen. Der Entwertung und Kriminalisierung durch die Kindsmutter war durch das Gutachten des Prof. Nedopil endlich der Boden entzogen.

2012 liess die ab 2011 wieder zuständige Richterin Treu es WIEDER zu, dass die Kindsmutter sich entzog, zunächst die gemeinsame Beratung verweigerte, kurz darauf die Bindung zum Kind ein zweites Mal zerstörte. Der Verweigerung der Kindsmutter ab Juni 2012 und nach 94 Treffen, das Kind zum „Umgang“ zu bringen, setzte sie nichts entgegen.

Die heutige Situation hat sie zu verantworten, weil sie eine missbrauchende Kindsmutter durch Entgegenkommen und Untätigkeit befördert!

Dass die irreversible Schädigung des Kindes ungewollt ist, die Beförderung dieses Verhaltens einer Kindsmutter nicht aus bösem Willen sondern aus einem grundsätzlichen Rollenmissverständnis entspringt, spielt im Ergebnis keine Rolle. 

Diesem Zitat in einem Zeitungsbericht kann ich nur erwidern: es sind NICHT die Kinder der Justiz – es sind nur die Kinder, die ihr schädigt. Ihr seid dafür da, die Elternrechte und die Kindesrechte zu garantieren, Missbrauch des Alleinsorgerechts zu verhindern.  Die Justiz und ihr asoziales Verhalten gegenüber diskriminierten Vätern ist das Problem – je motivierter der Vater, desto größer das Problem mit dieser anmassenden Provinzjustiz:

„„Wir wollen, dass sich unsere Kinder hier wohlfühlen“, erklärt die Abteilungsleiterin des Familiengerichts Antje Treu. „Trotz der oftmals belastenden Situation aufgrund der Trennung der Eltern sollen die Kinder mit einem positiven Eindruck wieder nach Hause gehen. Wir wollen ihnen die Angst vor dem Gericht nehmen.“ Treu und ihre sechs Kollegen am Amtsgericht sind sichtbar froh über die jüngste Errungenschaft, die ihnen die Arbeit erleichtert.“

http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Eigenes-Kinderzimmer-im-Amtsgericht;art735,6944

Kinder müssten überhaupt nicht zum Gericht, wenn Richter ihre Arbeit machen würden, anstatt sich ständig selbst zu loben! Mein Kind war drei Monate alt! Asozial!

3.
Das Jugendamt Würzburg, Sachberarbeiter Mario Pinilla

Die erste Amtshandlung des Familiengerichts bestand in einer Verweisung an das Jugendamt, worauf im Juni 2004, 6 Monate Kindesentfremdung, ein erstes Gespräch beim Sachbearbeiter Pinilla stattfand, der bis heute „zuständig“ ist.

Worin dieser die Hauptaufgabe sah, wurde bereits in diesem ersten Gespräch deutlich und zog sich über Jahre fort: die Eltern schlicht zu „trennen“, Kommunikation und gemeinsame Gespräche zu verhindern!

Was sich durch sämtliche Schriftsätze zieht, die Pinilla bei Bedarf jeweils abgab, ist die lebensfremde Darstellung und „Meinung“, dass es sich hier um einen „gleichberechtigten“ Konflikt handelt, an dem „beide Eltern“ – quasi auf Augenhöhe – beteiligt seien und demnach auch „gleich“ verantwortlich für den Konflikt.

Die Lebenswirklichkeit, dass es hier einerseits einen ausgegrenzten, kriminalisierten, entwerteten Vater ohne Sorgerecht gibt und andererseits eine alleinsorgeberechtigte Kindsmutter, die das Kind wie einen Besitz verwaltet und in keiner Weise in der Lage ist, ihren Hass und ihre diffusen Ängste gegenüber dem Kindsvater anders zu bewältigen als mit kompletter Kooperations- und Kommunikationsverweigerung, wird vom Jugendamt Würzburg, Pinilla komplett ausgeblendet. Das Ungleichgewicht der Möglichkeiten und der Machtmissbrauch durch die privilegierte Kindsmutter wird schlicht geleugnet und durch diese irreale Haltung des Jugendamtes verstärkt.

Persönliche – und sehr deutliche – Beschwerden beim Leiter der Abteilung, Stefan Siegel, im April und September 2013 führten zu: nichts. Weder wird gegen die Kindesentführung, den Sorgerechtsmissbrauch noch den Umgangsboykott irgendetwas unternommen. Man ist offenbar völlig unfähig, einer Täterin etwas entgegenzusetzen, zeigt sich angesichts der über Jahre „begleiteten“ Schädigungen des Kindes zwar durchaus „betroffen“ – macht aber genauso weiter….! Schließlich sind ja die Eltern „schuld“.

Auch das Jugendamt Würzburg wird sich zu verantworten haben!

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8 Gedanken zu „Die Täter im Amt, die Mitläufer, die Verantwortlichen für diesen Justizskandal

  1. Pingback: Justiz Würzburg: Überblick über ENTRECHTUNG im Zusammenhang mit meinem Kind! | martindeeg

  2. “Herr Deeg stellt alle Professionellen, deren Auffassung von seiner eigenen abweicht, klar erkennbar dar…..Für die in der Sache befassten Professionellen hat er somit einen Pranger geschaffen, auch mich hat er dort ‘verrissen’.” Zitatende

    was für eine Aussage, erneuter Beweis dass alles stimmt und Beweis deren Unfähigkeit!
    Wäre es wirklich ein Pranger dann wären die schon lange dagegen vorgegangen, doch noch gibt es anscheinend Angst gegen die Wahrheit vorzugehen (ändert sich aber bereits).

    Ist dieser Vorwurf in einem Schreiben an das Gericht nicht auch der Offenbarungseid für Inkompetenz? Denn sie hätte selbst aktiv werden können und müssen (wenn es nicht stimmen würde), statt sich greinend an eine Behörde zu wenden. Zumindest Erwachsene machen das so. Folgerung: wie kann also jemand der seine eigenen Belange nicht regeln kann und nur ‚jammert/aus dem Hinterhalt arbeitet‘ sich anmaßen über das Leben von Menschen zu urteilen es zu begutachten?

  3. Er hat -anwaltlich beraten- in ungewöhnlichen Maß die Sorgfalt außer acht gelassen, die ein verständiger Mensch in gleicher Lage anwenden würde. Dieser hätte sich zur Vermeidung einer unnötigen Verlängerung der Haft- bzw. Unterbringungssituation gänzlich anders verhalten.

    Wie krass ist das denn?

    Mal abgesehen vom Opfer-Täter-Rollentausch, könnten wir in Zukunft jede Art von Folter derart legitimieren.

    „Jeder verständige Verdächtige wird doch ein Geständnis ablegen, wenn die Ermittlungsbehörden ihm einen Revolver an den Kopf halten.“

    Unfassbar!

    • Ja.

      Diese – unfassbare – formaljuristische Stilblüte steht auf Seite 8 des Antrags der Staatsanwaltschaft zur Verweigerung der Entschädigung. Vom OLG „bestätigt“.

      Dadurch fiel mir auch auf, dass ich Antrag und OLG-Beschluss, Beteiligung Schepping, den ich eigentlich einfügen wollte, verwechselt habe. Ist nachgereicht.

      • Vielleicht hat mein Vergleich ein wenig gehinkt, aber der Hinweis „anwaltlich beraten“ führt das Argument geradezu ad absurdum.

        Wer seine Rechtsmittel wahrnimmt, braucht für den Spott nicht zu sorgen, oder wie?

      • Nun ja, es stellt sich tatsächlich die Frage, was genau sich die Staatsanwälte hier denn „erwartet“ haben? Ein „Geständnis“? „Pläne“ eines Amoklaufs? Einen „heulenden“ oder reumütigen, gebrochenen „Querulanten“? Unterwerfung?

        Untersuchungshaft und Unterbringung, insbesondere das Damoklesschwert „dauerhafte Unterbringung“ nach Par. 63 StGB, sind ja insoweit tatsächlich ein „Revolver an den Kopf“….der Vergleich zieht höchstens leicht das Bein nach.

        Dass dies den Staatsanwälten in Bayern / Würzburg nicht „wesensfremd“ ist, belegt auch dieser Bericht hier:

        „Ab ins Gefängnis“, SZ v. 09. Oktober 2013

        Haft als Druckmittel….

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