Als Polizist „charakterlich ungeeignet“ – wegen der Haarlänge….

Da ich durch alle Beteiligten weiter auflaufen gelassen werde, ist es nun auch an der Zeit, die genauen Hintergründe zu beleuchten, die dazu führten, dass ich nach 15 Jahren bei der Polizei und ohne „dienstliche Verfehlungen“ zu einer wirtschaftlich zerstörerischen Kündigung erpresst wurde und was genau hier bis heute vertuscht wird.

….ausführlich In Kürze….

Dem Petitionsausschuss des 15. Landtages Baden-Württemberg liegt die Sache seit langem detailliert vor.

Der 14. Petitionsausschuss des Landtages unter der Regierung Mappus machte sich einfachst die von den Vorgesetzten geschaffene Aktenlage zu eigen, die so gut wie nur aus Falschaussagen besteht:

Petition Landtagsdrucksache, Baden-Württemberg

In Einklang zu bringen mit dieser Stellungnahme? Ich finde nicht…

Eisele Stellungnahme

Und was das Kriterium „Charakter“ angeht, sollte man sich auch auf Standards einigen:

http://www.sueddeutsche.de/bayern/oberfranken-gewalttaetiger-polizist-darf-im-dienst-bleiben-1.1830032

Update 23.12.13

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fall-teresa-z-polizist-erneut-vor-gericht-1.1849632

„Er hat der gefesselten Teresa Z. in einer Haftzelle mit Faustschlägen mehrere Knochen im Gesicht gebrochen – und wurde deshalb verurteilt. Doch der 33-jährige Polizist Frank W. legte Berufung ein. Im Februar wird der Fall erneut in München vor Gericht verhandelt.“

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10 Gedanken zu „Als Polizist „charakterlich ungeeignet“ – wegen der Haarlänge….

  1. Bei mir wurde das Gehalt nicht „herabgestuft“, sondern gleich ganz einbehalten!
    Siehe Stellungnahme Eisele.

    http://www.sueddeutsche.de/karriere/mitarbeiterin-des-eu-parlaments-mobbingopfer-erhaelt-euro-schadensersatz-1.1862565

    „Die Richter entschieden, das Parlament habe der Angestellten, die seit 2004 als Assistentin eines Abgeordneten und seit 2007 für die Vizepräsidentin arbeitete, nicht die nötige Unterstützung gegeben, als sich diese nach einer Gehalts-Herabstufung über systematische Herabwürdigung und ständige Kritik durch die Chefin beklagte.“

  2. Zum Thema „Haare“: bei der Bundeswehr wird mit dem „einheitlichen Auftreten“ argumentiert:

    http://www.sueddeutsche.de/T5x38U/1724782/Haarige-Entscheidung.html

    Wobei es doch nochmal gravierende Unterschiede gibt zwischen Polizei und Bundeswehr.
    Dennoch bleibt es m.E. auch hier zumindest eine Benachteiligung der Männer.

    Den Spruch aus dem Artikel, ich könne mir die Haare ja „privat“ wachsen lassen, habe ich auch gehört…

    • Danke für die Frage – (da, wie Sie wissen, gerade die Kindesentfremdung dominiert, habe ich die versprochenen näheren Ausführungen zum Themenkomplex „Polizei“ noch nicht eingestellt….) 

      Zu Ihrer Frage: Nein, jedenfalls nicht im „Krankenstand“…. (Gehe davon aus, Sie beziehen sich auf die Stellungnahme Eisele?)

      Ich mach es mal kurz: Das Studio war zu der Zeit ein sozialer Anlaufpunkt, meine damalige  Freundin arbeitete dort. Nachdem mich ein „Kollege“ vom höheren Dienst dort im Vorbeilaufen gesehen hatte, wurde offenbar „observiert“. Und zwar durch einen Kollegen der „Fahndung“, den ich persönlich kannte und der sich dennoch „konspirativ“ an die Theke setzte, als ich dort auftauchte. Dass ich mir selbst ein Getränk aus dem Kühlschrank holte, wurde wohl als „Arbeiten“ erkannt und war der Anlass für die Tage später erfolgte, von Eisele genannte „Durchsuchung“ mit 8 Beamten (die zeigt, mit welchem Eifer man hier seitens der Leitung der Direktion an die Sache ging). 

      Später erfuhr ich auch, dass meine Wohnung „observiert“ wurde – Zweck unbekannt. 

      Jedenfalls lügt Eisele auch was den „Nachweis“ meiner Tätigkeit dort angeht: von der Durchsuchung erfuhr ich telefonisch. Und auch, dass offenbar diverse Unterlagen „beschlagnahmt“ wurden, aus denen hervorging, dass ein „Martin“ dort arbeitete. Die Heiterkeit im Studio war groß, weil der damalige Studioleiter, Martin N., offenkundig mit mir verwechselt wurde, weil auf Arbeitszeitplaenen dort nur der Vorname vermerkt ist. 

      So viel zu den diesbezüglichen Aussagen in der Stellungnahme. Ausserdem hatte ich, als Eisele wegen angeblichen „unentschuldigten Fernbleibens“ rechtswidrig meine Dienstbezüge einbehielt, zuvor eine Fraktur an der rechten Hand erlitten, die sowohl – die nächste Lüge – durch Attest über eine stationäre Behandlung im  SKH Sindelfingen UND durch Vorstellung beim Amtsarzt der LPD (mit Zeugin) „nachgewiesen“ wurde…..

      Die Falschangaben und Verleumdungen werden zu klären sein. 

      Dass Polizisten in dem Studio während der Dienstzeit in der Sauna hockten, Squash spielten oder auch „Weizen“ an der Theke pressten war übrigens „üblich“ – die hatten aber im Gegensatz zu mir akkuraten Haarschnitt…

      • Wenn es nicht so ärgerlich wäre, wärs eigentlich fast wieder lustig…der doppelte Martin… 😉

      • So is.

        Ist auch ein schönes kleines Beispiel dafür, wie bei der Polizei generell oft Fakten an die Zielsetzung angepasst werden: was nicht passt wird passend gemacht, zu Vorverurteilungen werden die entsprechenden „Beweise“ gefunden, persönlich motiviert.

        Wie bei den „prominenten“ Fällen in Bayern zu besichtigen, kommt ein Beschuldigter oder „Angeklagter“ da fast nicht mehr raus, wenn Staatsanwaltschaft, Gerichte und Gutachter auf der gleichen Schiene fahren…

    • Dazu ein Bericht vom Oktober 2013″ nachdem der neue Polizeidirektor auf  „Tattoos“ losging: 

      http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.tattoo-verbot-bei-der-polizei-gewerkschaft-rechnet-mit-prozesslawine.32f00db3-ca81-489c-b69b-f307a39544c9.html

      „Auch lange Haare sind aus Verletzungsgründen in der Diskussion. Die meisten würden sie hoch- oder zusammenbinden, heißt es bei der DPolG. Offene lange Haare könnten im baden-württembergischen Erlass ebenfalls zum Tabu erklärt werden.“ 

      Mein Kommentar zu dem StN-Bericht geht auf die vom BVerwG  festgestellte Rechtslage ein. 

      Und „offen“ habe ich meine Haare „im Dienst“ nie getragen…aber das „Ansehen“ der Polizei in der Öffentlichkeit wurde dennoch massiv geschädigt, laut Eisele, siehe Stellungnahme…..

      Auch in dem Zusammenhang gibt es ein Urteil,  „Sachgrundlose Degradierung“:

      http://www.anwalt.de/rechtstipps/mobbing-am-arbeitsplatz-sachgrundlose-degradierung-eines-oberarztes-arbg-leipzig-az-ca_037204.html

      Die Sache wird noch zu klären sein…..! 

      • Die Soldatinnen in Afghanistan hatten auch lange Haare, die zu einem Zopf geflochten waren. Auch Röschen kam nicht kurz geschoren am 4. Advent zu Besuch zu ihrer Truppe.

        Wenn es dort möglich ist, warum nicht auch bei der Polizei?

      • Ist es ja, theoretisch und rechtlich.

        Deshalb wurde ich ja auch durch den damaligen Polizeioberrat Eisele (bekanntgeworden auch als Leiter der PD Heilbronn, Polizistinnenmord, bei der das Kennzeichen der NSU-Täter zwar erfasst aber nicht überprüft wurde, dann das „Phantom“ von Heilbronn, wo selbst dann die Öffentlichkeit noch getäuscht wurde, als längst bekannt war, dass die DNA durch Verunreinigung der Wattestaebchen durch eine Verpackerin entstanden war etc.etc….) mit einer Pseudotätigkeit und dann monatelang ganz ohne Beschäftigung unter Komplettentmündigung in ein Büro auf der Führungsetage verfrachtet, während meine Kollegen die liegengebliebenen Vorgänge bearbeiten mussten, was ich nicht konnte, da ich – laut Stellungnahme Eisele – wegen meiner Haarlänge das „Ansehen der Polizei in der Öffentlichkeit schädige“….

        Eisele Stellungnahme

        ….dass Eisele die Rechtslage bekannt war, teilt er ja auch in seiner Stellungnahme mit, weshalb ja auch flugs „dienstliche Verfehlungen“ vorgeschoben werden…(hatte erstaunlicherweise in 15 Jahren weder eine Rüge, Abmahnung oder gar eine Beschwerde von außerhalb – niemanden blutig geprügelt…war auch nicht Mitglied im rassistischen Ku-Klux-Klan – und wurde anstandslos Beamter auf Lebenszeit) und das unsägliche Verhalten und der Amtsmissbrauch wegen der Haare heruntergespielt…..

        Exemplarisch für das Verhalten der Polizeiführung hier:
        Die „Nichtbearbeitung“ dieser – durch die Zwangsabordnung naturgemäß liegengebliebenen – Vorgänge wurde mir übrigens anschließend als „Dienstvergehen“ angelastet. Der Landtag Ba-Wü wurde darauf zwar aufmerksam gemacht, hat sich aber trotzdem auch hier alle Falschangaben des Eisele und der Direktion / Regierungspräsidium „zu eigen“ gemacht:

        Petition Landtagsdrucksache, Baden-Württemberg

        Also: man kann sich zwar auf Rechte berufen, das „Führungspersonal“ findet dann eben „andere Wege“, wie mir ebenfalls in einem „Vier-Augen-Gespräch“ mitgeteilt wurde.

        Da ich nun seit Jahren von Sozialtransfers lebe, während bei der Polizei Personalnot herrscht, denke ich durchaus, dass das nun mal publik werden sollte, wie hier mit Menschen umgegangen wird und was man für eine Auffassung von der – auch nach Ausscheiden aus dem Dienst verpflichtenden, siehe Art. 42 Beamtenstatusgesetz – „FÜRSORGEPFLICHT“ für Beamte hat!

        Ich bin ja vermutlich der einzige, der auch noch zu Unrecht in die Forensik gesperrt werden sollte….!? Hätten die Vorgesetzten nicht so hartnäckig gelogen, wäre das alles vermeidbar gewesen.

        Vom Landtag habe ich im übrigen seit Monaten wieder nichts gehört….und ein Aktenzeichen wurde auch erst just mitgeteilt, als dieser Bericht über „Mobbing“ bei der Polizei in der Stuttgarter Zeitung stand….:

        http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.mobbing-der-fall-s-wie-ein-konflikt-eskaliert.bea77fde-968e-4240-b50f-f4fb814759ec.html

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