Stand 7. November 2013: Auflaufenlassen, Aussitzen und Verschleppen: Juristen und Behörden

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Man nimmt die Sache offenbar weiter in keiner Weise ernst.

Offenkundig versucht man, mich gezielt weiter auflaufen zu lassen und irgendwelche Reaktionen zu provozieren, die man dann gegen mich verwenden kann! Beim Polizeiposten meines Wohnortes ging letzte Woche ein Ersuchen ein, mich „einzuschätzen“, da man wie bereits mehrfach in den vergangenen 10 Jahren, eine „Eigen-/ und Fremdgefährdung“ aus einem meiner zahlreich eingereichten Schriftsätze herauslesen konnte – wenn man wollte.

Der Polizeibeamte, der das nicht so sah, hatte es nach eigener Aussage mit einem „vernünftigen und intelligenten Menschen“ zu tun und hat – hoffentlich – dem Absender des Ersuchens, Präsidialrichter Rebmann beim OLG Stuttgart, mitgeteilt, dass endlich eine inhaltliche Prüfung meiner „Anliegen“ angezeigt ist!

Ich versuche das „Problem“ auf den Punkt zu bringen:

Nachdem ich wegen „zu langer Haare“ durch einen Vorgesetzten nach fünfzehn Jahren aus dem Polizeidienst gemobbt wurde und die Mutter des gemeinsamen Kindes kurz darauf meine Vaterschaft und die Beziehung in einem Abwasch mittels einer mit falscher Eidesstattlicher Versicherung erwirkten Gewaltschutzverfügung „beenden“ wollte, stand ich mit Mitte 30 vor dem NICHTS, beruflich und privat.

Da hier eine Klärung von Fakten und Realität anstand, an der außer mir jedoch niemand Interesse hatte, wurde ich zuerst zum typisch männlichen „Täter“ stilisiert, der a) mit einer Trennung nicht klarkommt, dann zum b) psychisch auffälligen Querulanten und schließlich versuchte man mich c) zur „Gefahr für die Allgemeinheit“ zu phantasieren, die man nur noch wegsperren kann, weil „wahnhaft“ und überhaupt…

Die Folgen für mein Kind waren und sind allen bis heute offensichtlich egal!

Allen voran der Kindsmutter!

Nach zehn Jahren Dauer dieses Konfliktes kann ich nun guten Gewissens sagen:

Das Problem liegt gewiss nicht bei denen, die sich gegen derartes Unrecht stellen.

Zuerst wird man auflaufen gelassen, in der Hoffnung, der Vorgang erledigt sich ohne lästiges Tätigwerden und großen Aufwand. Wenn das nicht funktioniert, folgt Schema F. Wer sich wehrt, wird zum Feinbild und mit allen Mitteln verfolgt, bis hin zum dauerhaften „Wegsperren“. Danach das ganze wieder von vorne: Auflaufenlassen, Reaktionen abwarten…

MEINE GEDULD IST ERSCHÖPFT!

Hier in aller Kürze die FAKTEN, „emotionslos“, anhand Verfahrensakten – ich weiß, Aktenstudium ist nicht jedermanns Sache, solange keine Schlagzeilen vorliegen.

1.Das Auflaufenlassen durch das Familiengericht

Seit Juni 2012 wird dieser vollstreckbare Beschluss (!!!) des Familiengerichts Würzburg ungehindert und ungeniert missachtet. Sämtliche Anträge diesbezüglich, endlich auf die alleinsorgeberechtigte Kindsmutter einzuwirken, werden von der Richterin ignoriert:

Beschluss Familiengericht, gemeinsame Beratung der Eltern, 20.12.2011

Dass die gerichtlich festgelegten Kontakte zwingend durchzuführen sind und weiterer Zeitablauf und Verhinderung Folgen hat, wurde bereits hier allgemein zustimmend festgestellt, vor mittlerweile fast 11 Monaten.
Hier wurde auch zum wiederholten Male an die Kindsmutter appelliert und die Schädigung des Kindes schriftlich dargelegt:

Verhandlung 20.12.2012: Feststellung der Schädigung des Kindes und Vortäuschen von „Bereitschaft“ vor Befangenheitsantrag…

2. Das Hinweggehen über eine Freiheitsberaubung im Amt durch führende Juristen in Franken

Bis heute habe ich für zehn Monate „Untersuchungshaft“ und den ohne jede Voraussetzung erfolgten Versuch, mich wie Gustl Mollath als gefährlichen „Querulanten“ in der Forensik zu versenken, nicht einen Cent Entschädigung erhalten.

Wie skrupellos, rechtsbeugend und verlogen hierbei vorgegangen wurde, indem man mich anhand einer Aktenlage entwerten und als gefährlichen „Irren“ darstellen wollte, ist beispielhaft belegt:

Der Unterbringungsbefehl nach Par. 126a StPO, Ziel die Anwendung des Par. 63 StGB, die dauerhafte Unterbringung im forensischen Massregelvollzug für psychisch Kranke Straftäter – nachdem ich eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht hatte:

Unterbringungsbefehl 03.08.09

Nachdem sich all das als Lüge und Konstruktion einer aus dem Ruder gelaufenen, offenkundig persönlich gekränkter, böswilliger Justizangehöriger herausgestellt hat, verweigern diese auch noch ungeniert die Haftentschädigung:

OLG Bamberg Verweigerung Entschädigung 13.04.11

Auch die zivilrechtliche Geltendmachung gegen den Psychiater, der mit seinem Fehlgutachten hier im Auftrag der Staatsanwaltschaft diese Posse ermöglichte, werden bis heute vereitelt:

„Einweisungsgutachten“ für §§ 126 a StPO/ 63 StGB, Juli 2009

Das Zivilgericht Würzburg hierzu: „passt schon“, der Dr. Groß ist „bekannt“, alles Super:

Beschluss LG Würzburg, 04.02.2010, Abweisung PKH zur Einweisung aufgrund Fehlgutachten, Dr. Groß

3. Das Decken der Falschbeschuldigung eines Polizeidirektors

Wie konnte es überhaupt soweit kommen, dass ein unbescholtener, im Leben stehender Polizeibeamter mit Ende 30 plötzlich als „Gefahr für die Allgemeinheit“ dauerhaft weggesperrt werden soll, ohne dass nachvollziehbare Straftaten vorliegen. Querulant? Spinner?

Weist darauf nicht auch folgendes hin: die Darstellung des ehemaligen Vorgesetzten, der mich wegen meiner Haarlänge als „Gefahr“ für das Ansehen der Polizei aus dem täglichen Dienst „entfernte“, mir praktisch ein Berufsvebot erteilte und mich ohne nennenswerte Tätigkeit allein in ein Büro setzte, um Druck auszuüben? Schwierigkeit mit „Autoritäten“, also „Querulant“, oder: Bedrohung für (falsche) Autoritäten, weil immun gegen Machtmissbrauch und Dummheit, auch wenn „vorgesetzt“?

Hier jedenfalls die Lesart des Vorgesetzten, nach der ich unfähig war, ein „Sportkonzept“ zu erarbeiten (auch das eine dreiste Lüge, man muss nur PHK Roth fragen, der tatsächlich Interesse an dem Sportkonzept hatte…):

Eisele Stellungnahme

Und hier die Darstellung des Petitionsausschusses des 14. Landtags von Baden-Württemberg der – Gottseidank – abgewählten Mappus-CDU, die sich anhand Aktenlage dazu versteigt, mich 2009 als ohnehin „charakterlich ungeeignet für den Polizeiberuf“ hinstellen zu wollen und genüsslich „Dienstvergehen“ aufzählt, die es nie gab:

Petition Landtagsdrucksache, Baden-Württemberg

Den Landtag hatte ich im übrigen – Fürsorgepflicht gemäß Beamtenstatusgesetz – um „Hilfe“ ersucht, handschriftlich, als ich in der Forensik Lohr saß. Das Ergebnis spricht für sich. Bis heute hielt man es nicht für angezeigt, ein persönliches Gespräch mit mir zu führen!

Wenn irgendjemand der Verantwortlichen noch glaubt, man könne so weitermachen wie bisher, das ganze einfach aussitzen oder bagatellisieren, mich formaljuristisch weiter auflaufen lassen: DAS IST EIN IRRTUM!

Martin Deeg
Polizeibeamter a.D.

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2 Gedanken zu „Stand 7. November 2013: Auflaufenlassen, Aussitzen und Verschleppen: Juristen und Behörden

  1. Traurige Einsicht, aber wohl leider wahr, die Annahme des Schemas Kriminalisieren, Auflaufen lassen, Reaktionen abwarten.
    Jedoch bin ich der Ansicht, bei allem Verständnis dafür, dass jedermanns Geduld ab einem gewissen Punkt am Ende ist, dass diejenigen, die dieses Schema zur Wahrung ihrer Macht anwenden, m. E. grundsätzlich außerhalb dessen, was als rechtmäßig bezeichnet werden kann, sich niemals ändern werden. Dazu bedürfte es mindestens verheerender Katasrophen in den Industriezentren dieser Welt.
    Alle anderen gangbaren Wege wissen die diese unlauteren Methoden anwendenden Machteliten zu unterbinden. Hauptsächlich durch Propaganda und Rethorik. Bis heute.

    In traurigem Gedenken der sich heute jährenden Reichsprogrome.

    Ein Opfer des Systems Deutschland.

  2. Zitat Den Landtag hatte ich im übrigen – Fürsorgepflicht gemäß Beamtenstatusgesetz – um “Hilfe” ersucht, handschriftlich, als ich in der Forensik Lohr saß. Das Ergebnis spricht für sich. Bis heute hielt man es nicht für angezeigt, ein persönliches Gespräch mit mir zu führen! Zitatende

    Wie immer – bei uns weigert sich sogar Generalstaatsanwalt Schlosser Anträge/Details/Erweiterungen zur Niederschrift aufzunehmen, obwohl Bruno nicht ins Tageslicht darf und durch den behördlich verursachten Augenschaden z.Zt. selbst nicht lesen kann und wir in UK sind.
    Hinweis: Petitionen – laut Grundgesetz ist jedes Schreiben an eine Behörde eine Petition die bearbeitet werden muss. Wir haben bereits Ministerpräsident Kretscchmann (Minister Stickelberger, Gall, Altpeter) die Unetrschlagung von Petitionen vorgeworfen.
    GG Art. 17 wurde in einem Artikel über Gustl Mollath genannt

    Zitat Wenn irgendjemand der Verantwortlichen noch glaubt, man könne so weitermachen wie bisher, das ganze einfach aussitzen oder bagatellisieren, mich formaljuristisch weiter auflaufen lassen: DAS IST EIN IRRTUM! Zitatende

    GENAU! diesem Irrtum sitzen die immer öfters auf – die glauben dass sie mit den gewohnten Methoden alles aussitzen, unterdrücken können und wissen nun schon dass sie verloren haben.
    PS sicher kommt irgendwann auch die Floskel ‚Sie bringen ja nie was Neues, das ist doch alles schon alt‘ und unterschlagen dass die Probleme ungelöst blieben oder übersteigt das deren Horizont?.

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