Aus gegebenem Anlass….!

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Bin soeben informiert worden, dass es offenbar Reaktionen in eine Richtung gibt, die genau das bestätigen, was Thema dieses Blogs ist: Danke dafür !

Anstatt Fakten und Lebenswirklichkeit objektiv zu sehen, wird der Überbringer der Botschaft angegriffen.

Wer wie ich hier in diesem Blog aufzuzeigen versucht, wie dominant, rücksichtslos und manipulativ mit Rollenklischess und Vorurteilen undifferenziert Schäden VERSCHULDET werden und wie Frauen zu Täterinnen werden – nach aussen natürlich als Opfer positioniert – und dies gerade mit Hilfe der Justiz, der wird offenbar von den gewissen Kreisen entweder als weinerlicher „Opfermann“ oder als bedrohlicher Aggressor in die Ecke zu stellen versucht.

Damit ist jetzt Schluss!

Dass ich in dieser Form an die Öffentlichkeit trete, treten MUSS, ist FOLGE der Untätigkeit, der Verschleppung und des Unrechts, des Missbrauchs der Justiz und der Klischees.

Ich sage es gerne nochmal: seit 17 Monaten wird – wieder! – völlig ungeniert und ungehindert jeder Kontakt zwischen mit als Vater und meinem Kind z.T. böswillig vereitelt.

Das Gericht setzt einen vollstreckbaren Gerichtsbeschluss schlicht nicht durch, ignoriert alle meine Anträge dahingehend.

Konkret wurde im Dezember 2012 in Verhandlung in erschreckender Weise aufgezeigt, welche Folgeschäden hier bereits bei meinem Kind verschuldet wurden. ALLE Beteiligten waren sich einig, dass SOFORT die Kontakte wieder durchzuführen sind, um die Schäden zu beenden und die Situation zu entschärfen.

Die Kindsmutter versprach hierbei, umgehend das Notwendige mit der bereits zuvor bestellten „Umgangspflegerin“ zu veranlassen, mit dieser Termin auszumachen!

Nachzulesen hier, Protokoll des Termins vom Dezember 2012:
Verhandlung 20.12.2012: Feststellung der Schädigung des Kindes und Vortäuschen von „Bereitschaft“ vor Befangenheitsantrag…

Stattdessen geschah als nächstes:

Die Kindsmutter beantragt über die sog. „Rechtsvertreterin“ Hitzlberger einen Befangenheitsantrag gegen die Richterin (Dokumente alle öffentlich nachzulesen). Das Ziel ist offenkundig die KOMPLETTE Zerstörung der Vaterschaft mit allen Mitteln!

Und: die Kindsmutter verweigert den Kontakt zur Umgangspflegerin, im März diesen Jahres folgt offenbar ein Telefonat, in welchem die motivierte und helfen wollende Umgangspflegerin der Kindsmutter deutlich die Meinung sagt, worauf diese die Helferin offenbar zusammenschreit.

Es ist höchste Zeit, die OBJEKTIVEN Fakten aufzuzeigen, was hier unter dem Deckmantel „häusliche Gewalt“ in diesem Land für eine normalisierte Lebenszerstörung und alltäglich gewordene Entrechtung, Demütigung und Ausgrenzung von Männern stattfindet – und quasi nebenbei die Schädigung eigener Kinder!

Der Freispruch des Mannes vor dem Landgericht Memmingen vorgestern (Berichte enenfalls verlinkt) hat die Mechanismen aufgezeigt: perfide und dumpfe Rache unter Instrumentalisierung von Kindern geht bis zum Wegsperren mit Falschbeschuldigungen der Vergewaltigung.

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Wie die Justiz Väter und Eskalationen provoziert – das Stalking-Phantasma beim Paarkonflikt mit Kind (2) – „Frauenhaus“ & Co.

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Update 31. Oktober 2013:

Inzwischen gibt es eine neue Tragödie und neue Berichte.

Dieses Mal wird die Sache so dargestellt, dass die Tat passieren konnte, weil die Frau ihre Anzeige zurückgezogen hat.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/ehedrama-in-oberschleissheim-ein-mord-der-sich-angekuendigt-hat-1.1806884

„Die sachbearbeitende Staatsanwältin habe sogar noch bei der 45-Jährigen angerufen und sie gefragt, ob sie die Anzeige wirklich zurücknehmen wolle. Doch die Frau sei bei ihrer Entscheidung geblieben.

Für Sibylle Stotz vom Frauenhaus ist das nicht verwunderlich: „Wer hält das schon aus, eine Anzeige gegen den Partner aufrechtzuerhalten und mit ihm in derselben Wohnung zu leben?“ Der Mann mache Druck, eventuell auch der Rest der Familie.

Viele Frauen glaubten, dem gewalttätigen Partner mit der Anzeige einen Schuss vor den Bug zu geben. „Aber dass sich der ändert, liegt eher im Bereich eines Märchens.“ Die Beziehung zu beenden und auszuziehen, sei der beste Schutz. “ Es gibt immer Möglichkeiten“, sagt Stolz, „70 Prozent unserer Hilfesuchenden schaffen den Start in ein neues Leben.“

Wie kommt man auf diese Zahl, und was ist mit den „anderen“ 30 Prozent….!

Das Arbeiten mit „Dunkelziffern“, mit Phantasiezahlen gehört offenbar ebenso zur „Kernkompetenz“ feministischer Netzwerke wie die Prokjektion aufgrund eigener Vorurteile, von Männerhass und Verachtung, oft gespeist aufgrund eigener Erfahrungen!

All das wäre kein Problem, handelte es sich um eine Selbsthilfegruppe – Frauenhäuser und feministische Netzwerke tun aber etwas ganz anderes: sie wollen allen Frauen ihre Dogmen aufquatschen, eine „Opferrolle“ verbreiten und erzwingen – um so die phantasierte allgegenwärtige „männnliche Gewalt“ auszumerzen, ein frauenbewegtesLegoland zu erschaffen.

Erstaunlich auch, dass Staatsanwältinnen bei Anzeigenerstatterinnen anrufen!

Anzeigen von Männern werden i.d.R. im Bereich „Paarkonflikt“ überhaupt nicht bearbeitet, wenn man Glück hat bekommt man ein schriftliches Formblatt, dass „kein Anfangsverdacht“….! Ja, auch das ist ein Erfahrungswert.

Die SZ macht auch gleich noch „Werbung“:

„Am Sonntag, 24. November, will das Frauenhaus bei einer Kundgebung auf der Theresienwiese einen besseren Schutz für Betroffene fordern. Mitte Oktober war in Giesing eine 29-jährige von ihrem Mann erstochen worden. Sie hatte ihre Anzeigen nicht zurückgezogen und ein Kontaktverbot erwirkt, was den Mann aber nicht von seiner Tat abhielt.“…“

Die Frage ist: WAS WOLLEN DIE?

Um aufzuzeigen, weshalb ich mich hier echauffiere, warum mich diese vorverurteilende männerverachtende Geisterfahrt in diesem Land hier so beschäftigt, die wirklich jede Eskalation in ihren Tunnel hineinzwängt, muss endlich einmal der Blick erweitert werden.

Die Dreistigkeit, mit der nun wahlweise

a) das zu lasche Vorgehen von Gesetzgebern und Polizei für Ermordungen und eine Woche später nun

b) gar die Frau selbst, die Familie und der „mangelnde Mut“, die mangelnde Entschlossenheit zur „Anzeigenerstattung“ als Ursache und Erklärung für einen grausigen Mord herhalten soll, ist schwer erträglich!

Es ist viel einfacher: JEDER kann zum Mörder werden.

Und Justiz, Polizei und v.a. auch die Frauennetzwerke, die Frauenhaus-Gesellschaft sorgt dafür, dass das so bleibt und viele zum Mörder werden, die weder kriminell sind noch gewalttätig „veranlagt“! Die Eskalaltionen sind vermeidbar, würde man Männer endlich wie gleichwertige Menschen behandeln und nicht wie Aussätzige, die von berufener Seite einen „Schuss vor den Bug“ etc. erhalten…..Unerträglich!

Wieso, werde ich hier aufzeigen und vielleicht machen sich auch die Adressaten hierüber einmal objektiv Gedanken.

Meine Erfahrungen mit der bayerischen Justiz habe ich hier ausführlich dargelegt.

Im Jahr 2003 wurde ich Vater. Die Beziehung und die Perspektive einer Familie führten zu erheblichen Vorleistungen, so z.B. das Eingehen auf die wechselnden Wünsche der Kindsmutter, was den Wohnortwechsel von Stuttgart nach Würzburg anging. Auch meine unfreiwillige Beendigung der Beamtenstellung auf Lebenszeit bei der Polizei steht im Zusammenhang mit der Beziehung. Ebenso das permanente Zurückstecken eigener interessen diesbezüglich aufgrund des höheren Status der Frau.  Auch die Eifersucht und die hieraus entstehende Ambivalenz, von der ihre Beziehungen geprägt sind, nahm ich hin.

Während der Schwangerschaft, die endlich manche Komplexe der Frau abbaute, entwickelte sich so eine sehr konkrete zukunftsweisende Perspektive – und die in Folge lebensfüllende Verantwortung für ein Kind.

Drei Monate nach der Geburt ging die Kindsmutter zum Zivilgericht Würzburg und beantragte mit falscher Eidesstattlicher Versicherung eine Gewaltwschutzverfügung gegen mich. Da ich als nichtehelicher KEINE Rechte hatte, war ich weg! Das wusste ich damals in dieser Konsequenz schlicht nicht – da ich damals noch dachte, auch in Bayern gelten rechtsstaatliche Prinzipien. Die werden nur vorgetäuscht, das ist mein Resümee.

Wenn ich heute zurückdenke, verstehe ich jeden, der in einer solchen Situation zur Waffe greift und die Frau tötet, der ausrastet! Ich kann durchaus nachvollziehen, welche Ängste und welches durch Wut oberflächlich verdecktes tiefgreifendes existentielles Trauma einen Mann und Vater hier erfassen kann. Ich sage das so deutlich, damit Verantwortliche endlich nachdenken, was in diesem Land für eine Männerverachtung etabliert wurde. Gewaltschutzgesetz, Anti-Staliking-Gesetz, Frauenhaus-Propaganda wirken als Verstärker und selbsterfüllende Prophezeiung.

Bei mir fehlte für ein „Ausrasten“ oder gar Gewalt damals der emotionale Unterbau. Gewalt wäre absurd gewesen. Wogegen? Gewalt entsprach in keiner Weise meinem Charakter. Das höchste sind verbale Ausbrüche bei Themen, die mich wirklich tangieren. Ein Kollege von der Polizei, der mich seit 25 Jahren kennt, charakterisierte mich als Zeuge 2010 vor dem Landgericht Würzburg als „besonnen, zurückhaltend, bei Konflikten eher vermittelnd tätig“.

Daher dachte ich auch bei Erhalt der „Gewaltschutzverfügung“ am 22.12.2003: Die spinnt und jeder sieht es. Es wird sich ja alles aufklären, ich muss nur die Fakten bei diesem Gericht aufzeigen und dafür sorgen, dass der Kontakt zu meinem Kind nicht abbricht. Das Zivilgericht interessierte die Fakten nicht. Das Familiengericht zerstörte durch Verschleppung um acht Monate die Bindung und begründete die jahrelange Entfremdung.

Nun, die Frage, wie kommt es dazu, dass eine Frau ein Gericht einschaltet und den Partner ungerechtfertigt als Gewalttäter diffamiert?

Die Antwort: weil sie es kann. Und weil sie sowohl von staatlicher als auch von „Helferseite“ hierzu ermutigt, gedrängt, aufgefordert wird.

Die Opferrolle wird belohnt. Männer sind verachtenswert. Wenn eine junge Mutter ihren Partner anzeigt, muss das ja Gründe haben….

Details interessieren nicht, bzw. bestehen dafür keine Ressourcen, zumindest von polizeilicher Seite: Hausstreitigkeiten macht keiner gern, die werden abgegeben: bei „häusliche-Gewalt“-Abteilungen agieren demgemäß hierfür motivierte Beamtinnen, die das „gerne“ machen.

Die Mechanismen sind Alltag: Polizei agiert bei jedem Paarkonflikt gleich, Opfer ist die Frau, Täter ist der Mann. Alles andere sind „Ausnahmen“. Wenn nichts greifbares vorliegt, ist der Mann auf jeden Fall der Aggressor per Geschlecht, damit wieder der „Täter“.

Dementsprechend werden Frauen auch bei völlig unklaren Vorwürfen/Familiendynamiken und ohne greifbare Straftaten darauf verwiesen:

a) erwirken Sie beim Gericht eine Verfügung / Kontaktverbot und/oder

b) gehen Sie ins Frauenhaus, wenn Sie Angst haben etc..

Wird in Kürze fortgeführt…….

…..es ist anhand konkretem Beispiel aufzuzeigen, wie diese Praxis ohne jeden Nutzen eine Eskalation im Einzelfall befördert, Leben zerstört und bis heute ungeniert in Medien und durch Verantwortliche dieser Zustände weiter „empfohlen“ wird.

Wie die Justiz Väter und Eskalationen provoziert – das Stalking-Phantasma beim Paarkonflikt mit Kind

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…der jüngste „Fall“ Oktober 2013:

Unter der Überschrift „Mord mit Ankündigung“ berichtet die SZ darüber, wie ein Mann seine Frau erstochen hat, nachdem gegen ihn zuvor ein gerichtliches „Kontaktverbot“ verhängt wurde. Erst irgendwann später taucht als Randnotiz auf, dass das getrennte Ehepaar zwei gemeinsame Kinder hatte.

Die Vorgeschichte: ein Konflikt evtl. mit vorheriger Gewaltproblematik, eine einseitige Trennung, Reaktionen des Mannes, Strafanzeigen, Kontaktverbot, Reaktionen auf das Kontaktverbot, sog. Gefährderansprache durch Polizei. Dann der Mord.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/toedliche-messerattacke-in-muenchen-mord-mit-ankuendigung-1.1794201

Im Bericht wird das – wie stets in diesen Fällen – so dargestellt, als sei dies unausweichliche und „angekündigte“ Folge eines Versagens des Rechtsstaates, weil man diesen Mann nicht „sofort weggesperrt“ hat. Irgendwann hatte er auch gedroht….

Auf die rechtlichen Voraussetzungen, jemandem seine verfassungsmäßig garantierten Freiheitsrechte in einem Rechtsstaat zu entziehen und ihn einzusperren, gehe ich hier nicht ein.

Der BGH hat jedoch vor kurzem ein Urteil gerade im Zusammenhang mit „Stalking“ gesprochen, das deutliche Worte dazu findet:

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&Datum=2013&Sort=3&nr=65514&linked=bes&Blank=1&file=dokument.pdf

Die zu dem Bericht in der SZ stattfindende Diskussion im Forum wurde nach zwei Tagen von der Redaktion gelöscht.

Veröffentlicht wurde dann folgender Artikel, die Kommentare vorhanden:

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/haeusliche-gewalt-warum-es-so-schwer-ist-opfer-zu-schuetzen-1.1795734

Hierin wird von einer Kriminalhauptkommissarin, die im Polizeipräsidium München im Opferschutz-Kommissariat 105 arbeitet, empfohlen:

„Andrea Kleim empfiehlt ein „gestaffeltes Vorgehen“ – und von Anfang an eine lückenlose Dokumentation, am besten über Anzeigen bei der Polizei. Wird die Polizei etwa nach einer häuslichen Prügelei gerufen, können die Beamten als Sofortmaßnahme ein vorläufiges Kontaktverbot für zehn Tage aussprechen. In dieser Zeit, so empfehlen Expertinnen eines Münchner Frauenhauses, die anonym bleiben wollen, kann „in Ruhe“ beim Familiengericht ein gerichtliches Kontaktverbot beantragt werden. Dieses gilt für sechs Monate und kann verlängert werden.

Bei einem Verstoß dagegen droht ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro, ersatzweise Ordnungshaft. Um zu verdeutlichen, dass das auch durchgesetzt wird, führt die Polizei mit Tätern „Gefährderansprachen“….“

Es wird also genau das „empfohlen“, was zuvor zielgerichtet in die Esaklation und zu einem Mord geführt hat!

Ein Kommentator, der nach US-Vorbild alle bewaffnen will, damit sie sich gegen Gewalt „wehren“ können, tendierte in eine andere Richtung. Diese war im Zusammenhang mit „häuslicher Gewalt“ auch schon medial Thema:

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/haeusliche-gewalt-waffen-fuer-ehefrauen-in-der-tuerkei/6299514.html

Die Problematik ist auch nicht neu, ohne dass sich in den letzten Jahren irgendetwas geändert hätte.
Wie stets folgt der reflexhafte Ruf nach „härteren Strafen“, schnellerem „Wegsperren“ etc., ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2006 über eine Eskalation 2005 war lange Zeit das „Vorzeigebeispiel“:

http://www.lichtfilm.de/images/lichtfilme/Filme/Filmkatalog/a_Downloads/NACH-TRENNUNG-MORD_Beschreibung.pdf

Dass erst in diesem August ein offenkundig nach eben den bekannten und propagierten Mustern und im Zusammenhang mit einem „Rosenkrieg“ drakonisch weggesperrter Mann nach sieben Jahren zu Unrecht erfolgter Unterbringung freikam, was bundesweit Aufmerksamkeit für den bayerischen Strafvollzug und die Justizpraxis hier und nun hoffentlich Reformen zur Folge hat, wird offenbar schon wieder verdrängt!

„Der Fall Mollath hat doch hiermit nichts zu tun…!“ wird dann erwidert…Doch! Hat er…..
Es gibt wohl ehrlicherweise niemanden, der im obigen Fall reflexhaft anders reagieren würde als beim Lesen dieses Berichtes hier, wo es heißt:

„Im August 2001 ging er auf seine Frau los. Er traktierte sie mit Fäusten, biss sie in den Arm, so dass eine Narbe blieb, würgte sie, bis sie bewusstlos war. Als sie am Boden lag, trat er sie. Vier Monate später ertrug sie seinen Wahn nicht mehr. Sie zog aus. Sie kam noch einmal in das gemeinsame Haus zurück, um Sachen zu holen. Und traf auf ihren Mann, der sie angriff und sie eineinhalb Stunden einsperrte.“

http://www.nordbayern.de/nuernberger-nachrichten/nuernberg/im-wahn-verstrickt-1.2632947

So viel zur Differenzierungsfähigkeit und Wahrheitstreue der Presse. Nach einem Mord freilich hat es jeder schon vorher gewusst….! „Angekündigt“, weil mal gedroht.

Auch ohne die Einmischung der Justiz, die Verschärfung der Traumatisierung einer aufgezwungenen Trennung durch Kriminalisierung und Ausgrenzung einer an Rollenklischees festhaltenden Justiz reicht diese Traumatisierung und Verlustangst im Zusammenwirken mit „Umgangs- und Sorgerechtsstreitigkeiten“ oftmals schon aus, um jede Hoffnung, jede Perspektive und jeden Lebenswillen auszulöschen. Der „Täter“ hier ein als „besonnen“ geltender Polizeibeamter, der für den höheren Dienst vorgesehen war:

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/zwei-tote-in-planegg-polizist-erschiesst-frau-und-sich-selbst-1.1718288

Vielleicht hat er ja auch einmal „gedroht“ und einen Stuhl umgeworfen? Wäre er nicht Polizist sondern wie der Mann im ersten Bericht oben, „Tellerwäscher“ gewesen, wer weiß ob er nicht auch unter entsprechender Überschrift als „Gefährder“ und notorischer Gewalttäter dargestellt worden wäre, dem man alles zutraute und es jeder schon vorher gewusst haben will?

Es stellt sich die Frage, wie es weitergeht…..!

Prof. Dr. Bock, Kriminologe und Strafrechtler mit Lehrstuhl an der Universität Mainz hat jedenfalls schon 2001 in seinem Gutachten für den Bundestag aufgezeigt, wohin der hier eingeschlagene Weg führt.

Dass so keine „Prävention“ stattfindet, sondern bestehende Missstände verschärft werden, auch lange vor den Eskalationen, die medial wahrgenommen werden:

http://www.vafk.de/bremen/gewalt/gutachtenbock.pdf

Man schweigt….!

Nur die Reflexe funktionieren wie bestellt.
Hier bspw. in der Sendung „Mona-Lisa“, die das Thema nach der Tragödie in München nach bekanntem Muster alarmistisch und pauschal die Männer entwertend – ja, das ist so! – aufgreift und zielgerichtet genau auch hier in die Richtung lenkt, die wenige Tage zuvor mit Mord endete:

http://www.zdf.de/ML-mona-lisa/Wenn-aus-Liebe-Hass-wird-30268422.html

Ein Opfer von „Stalking“ kommt zu Wort; ob der hier zielgerichtet dämonisierte Mann der Vater des genannten Kindes ist, wird offenbar als derart irrelevant angesehen, das schon gar keiner Erwähnung wert:

ZDF: Welches Ausmaß nahmen die Nachstellungen Ihres Ex-Mannes ein?
“ Mein Mann ist einen Monat nach der Trennung aufgetaucht und wollte, dass ich die Tür öffne. Als ich das verweigerte, hat er angefangen rumzubrüllen, er tritt mir die Tür ein. Dann hat es an der Tür geknallt, er hat es wirklich versucht und gedroht, dass er mich und mein Kind umbringt. Ab da hatte ich wirklich Angst, dass er mir und meinem Kind etwas antut. Er hat gemailt, Bankverbindungen ausspioniert, ist fast täglich vor dem Haus aufgetaucht, immer mit dem Auto vorbei gefahren mit extrem lauter Musik. Er hat mir damit signalisiert, wenn ich dich umbringen will, dann kann ich dich umbringen und niemand kann mich aufhalten, ich komme immer an dich ran.“

Vermischung von Geschehnissen und eigenen „Deutungen“ als „Faktenlage“, dramatisch, emotional.

Wie „signalisiert“ man durch „Vorbeifahren mit lauter Musik“, dass man jemanden „umbringen will“….? Kann eine Frau das auch?

Was ist das Ziel dieser ganzen von Netzwerken, Ideologien und der offenbar uninteressierten oder instrumentalisierten Politik getragenen Initiativen?

Das ganze fußt auf zwei Irrtümern und eine Lüge! 

Der erste Irrtum ist der, dass immer beim Paarkonlikt reflexhaft von einem „Opfer“ Frau und einem „Täter“ Mann ausgegangen wird. Das hat nicht nur Prof. Bock aufgezeigt, das ist tägliches Selbstverständnis und Ausrichtung aller Maßnahmen und allen Handelns. Dafür braucht es keine „Expertinnen“ von Frauenhäusern mehr, die das bestätigen.

Fast schon spektakulär solche Berichte, die das zumindest hinterfragen, bevor sie irgendwo wieder vergessen werden:

http://www.sueddeutsche.de/panorama/haeusliche-gewalt-maenner-die-verkannten-opfer-1.1458489

Der zweite Irrtum ist der, dass man offenbar immer noch glaubt, dass jeder Mensch, gleichgültig wie ungerecht er sich behandelt fühlt und wie traumatisiert er ist, auf staatliche Repression, Druck und Anordnungen der „Obrigkeit“ und Autorität Polizei, Gericht etc. immer nur eine Reaktion zeigen wird: nämlich zu kuschen und sich wegzuducken!

Muss man wirklich noch erklären, dass eine anmaßende und ungerecht agierende Staatsmacht, die nicht an Fakten und Wahrheiten geschweige denn Verlustängsten und Lebenswirklichkeit der Männer interessiert ist und Autorität immer mehr behauptet als tatsächlich besitzt, regelmäßig Widerstand und eine Gewaltspirale forciert! Nicht Wegducken ist die regelmäßige Reaktion sondern Wut, Hass, Verzweiflung, Hilflosigkeit und Ungerechtigkeitsemfinden des Ausgegrenzten, das bis zum Mord führen kann.

Und dann die Lüge: Frauen wird suggeriert und vorgelogen, ihnen werde geholfen, sie würden geschützt. Sie müssen nur alles „ordentlich“ dokumentieren, jedes Fehlverhalten des „Täters“ aufzeichnen und notieren, quasi ein Schwarzbuch führen!

Wie hilflos und mit heruntergelassenen Hosen die Verantwortlichen bei Gerichten, Staatsanwaltschaft und Polizei dastehen, wenn ein Mann sich entschließt oder es affektiv dazu führt, infolge der Situation zu töten, hat die Tragödie letzte Woche gezeigt.

Wer hier noch diesen Weg weiterbestreitet, macht sich beim nächsten Mord mitschuldig, wenn es wieder heißt….“…Kontaktverbot mißachtet“…!

Der Blog wird in Kürze forgeführt, das Ziel ist eine Diskussion.
Mein eigener Fall ist bekannt….

Update 31. Oktober 2013:

Inzwischen gibt es eine neue Tragödie und neue Berichte….

siehe aktuellen Beitrag.